• unvollständige Folgenliste (alphabetisch)

    • Skilegenden – Das Wunderteam aus Kitzbühel

      In den Nachkriegsjahren sorgte eine Gruppe österreichischer Skifahrer für internationale Furore. Sie fuhren eine Reihe Siege für Österreich ein, gewannen Weltmeisterschaften und errangen Olympiasiege – und sie kamen alle aus einer Region: aus Kitzbühel. Die ORF-III-Neuproduktion „Skilegenden – Das Wunderteam aus Kitzbühel“ hängt sich an ihre Fährte. Das Wunderteam aus Kitzbühel bestand aus Ernst Hinterseer, Hias Leitner, Christian Pravda, Fritz Huber, Anderl Molterer und dem prominentesten Mitglied Toni Sailer. Die „weißen Zauberer“, wie sie auch genannt wurden, trafen sich bereits in Kinder- und Jugendtagen auf der Piste und brachten sich das Skifahren bei. Sie erlebten aber auch die Mühen der Nachkriegszeit, die Väter waren noch in Gefangenschaft und finanzielle Mittel gab es keine. Die meist aus bäuerlichen Familien stammenden Nachwuchstalente halfen sich gegenseitig, um zu Austragungsorten der Skirennen zu gelangen und gingen nebenbei handwerklichen Berufen nach. Eine Skiausrüstung war für sie nur unter familiären Entbehrungen zu bekommen. „Sie standen für die österreichische Wiederaufbaugeneration und wurden daher
      wie Nationalhelden verehrt, als sie ihre ersten Erfolge feierten“, beschreibt es der Wiener Sporthistoriker Rudolf Müllner. Für die ORF-III-Reihe „Skilegenden“ traf Robert Altenburger zwei Vertreter des Wunderteams in Kitzbühel: Ernst Hinterseer und Hias Leitner. Der damals aufstrebende Ernst Hinterseer teilte sich mit Toni Sailer 1956 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina D’Ampezzo ein Zimmer und erlebte hautnah mit, wie Toni Sailer zum dreifachen Goldmedaillengewinner und österreichischen Nationalheld gekürt wurde. Ernst Hinterseer gewann 1960 bei den Olympischen Winterspielen in Squaw Valley Gold im Slalom sowie Bronze im Riesenslalom und trat gegen seinen Freund Hias Leitner an. Hias Leitner gewann in Squaw Valley Silber im Slalom. Trotz des Konkurrenzkampfes sind Hinterseer und Leitner bis heute eng befreundet und nützen jede Gelegenheit, um gemeinsam Ski zu fahren. Hias Leitner schrieb aber auch aus einem anderen Grund Sportgeschichte. Er war von 1972 bis 1999 Trainer beim Tiroler Skiverband und ÖSV-Trainer und verhalf jungen Talenten, wie Leonhard Stock, Stephan Eberharter und Benjamin Raich zu späteren Karrieren. (Text: ORF)
      Original-TV-Premiere Sa. 19.01.2019 ORF III

    Cast & Crew

    Sendetermine

    Mo. 27.01.2025
    00:20–01:10
    00:20–
    Sa. 25.01.2025
    22:40–23:30
    22:40–
    Mo. 22.01.2024
    13:00–13:45
    13:00–
    Fr. 19.01.2024
    13:00–13:50
    13:00–
    Sa. 16.01.2021
    21:55–22:45
    21:55–
    Do. 23.01.2020
    09:00–09:50
    09:00–
    Mo. 20.01.2020
    01:15–02:05
    01:15–
    So. 19.01.2020
    08:45–09:30
    08:45–
    Sa. 18.01.2020
    21:50–22:40
    21:50–
    So. 20.01.2019
    22:30–23:20
    22:30–
    So. 20.01.2019
    09:00–09:45
    09:00–
    Sa. 19.01.2019
    20:15–21:00
    20:15–

    evtl. ältere Sendetermine sind noch nicht erfasst

    Erhalte Neuigkeiten zu zeit.geschichte direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
    Alle Neuigkeiten zu zeit.geschichte und weiteren Serien deiner Liste findest du in deinem persönlichen Feed.

    Reviews & Kommentare

      Erinnerungs-Service per E-Mail

      TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn zeit.geschichte online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.

      Folge zurückFolge weiter

      Auch interessant…

      Hol dir jetzt die fernsehserien.de App