unvollständige Folgenliste (alphabetisch) (Seite 39)
Österreich II: Teil 1
Diese Folge von „Österreich II“ ist der besonderen Geschichte des österreichischen Staatsvertrages gewidmet. Diese Geschichte, die mit der Unterzeichnung des Vertrages am 15. Mai 1955 im Schloss Belvedere in Wien endet, nimmt im November 1943 in Moskau ihren Anfang. Dort einigen sich die Außenminister der USA, Großbritanniens und der Sowjetunion, Österreich als unabhängigen Staat wiederherzustellen. Aber es dauert zehn Jahre, von 1945 bis 1955, ehe dieser Beschluss in die Tat umgesetzt wird. Dabei kommt man der Lösung einige Male ganz nahe. Doch jedes Mal, wenn der Vertrag fast unterschriftsreif ist, geraten die Österreich-Verhandlungen durch den Ost-West-Konflikt ins Stocken: Jugoslawien erhebt Ansprüche auf Teile Kärntens, die Sowjetunion will die als deutsches Eigentum beschlagnahmten Betriebe und die Erdölfelder ständig als sowjetische Enklave in Österreich behalten; der Marshallplan bringt zwar ganz Österreich Wirtschaftshilfe, doch im übrigen Europa antwortet die Sowjetunion auf den Marshallplan mit der Teilung des Kontinents und mit der Blockade Berlins.Eine Zeitlang wird auch für Österreich die Teilung und ein sowjetisch unterstützter Putsch in Wien befürchtet. Österreich bekommt zwar seinen Staatsvertrag noch lange nicht, aber es bleibt ein Sonderfall. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Fr. 15.05.2020 ORF III Österreich II: Teil 2
SPÖ Politiker (Böhm, Helmer, Jonas, Körner, Schärf) auf der Tribüne vor dem Rathaus.Bild: ORF IIIDas Jahr 1953 bringt die große Wende in der Welt und auch für Österreich: Josef Stalin stirbt in Moskau, Dwight D. Eisenhower wird neuer Präsident der USA, in Wien wird Julius Raab neuer Bundeskanzler. Die Dinge geraten in Fluss. Friedensinitiativen werden vom Westen wie vom Osten gestartet. Als Beweis des guten Willens wird der Abschluss des österreichischen Staatsvertrages gefordert. Noch zögert Moskau, will mit einem Truppenkontingent in Österreich bleiben, aber dann ladet der neue Herr im Kreml, Nikita Chruschtschow, eine österreichische Regierungsdelegation nach Moskau ein. Im April 1955 fliegen Julius Raab, Adolf Schärf, Leopold Figl und Bruno Kreisky in die Sowjetunion.Die Sowjets sind bereit, dem Staatsvertrag zuzustimmen unter einer wesentlichen Bedingung: Österreich soll sich nach Abzug der Besatzungsmächte zur immerwährenden Neutralität bekennen. Ein paar Wochen noch wird um die Endfassung des Staatvertrages in Wien gerungen. Dann setzen die Außenminister der Besatzungsmächte und der österreichische Außenminister Figl im Schloss Belvedere ihre Unterschrift unter den lang ersehnten Vertrag: „Österreich ist frei!“ Im ganzen Land läuten die Kirchenglocken, auf dem Balkon des Belvedere zeigen sich die Außenminister einer jubelnden Menge. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Fr. 15.05.2020 ORF III Österreich II: Teil 3
US-Außenminister John F. Dulles als Ehrengast in einer Opernloge.Bild: ORF IIIWie geht eine zehnjährige Besatzung zu Ende? Wie richtet sich ein Land nach sieben Jahren Hitler-Reich und zehn Jahren alliierter Besatzung in seiner neugewonnenen Freiheit ein? Österreich bleiben zur Bewältigung dieser Aufgaben gerade fünf Monate Zeit – von Mai bis Oktober 1955, von der Unterzeichnung des Staatsvertrages bis zum Abzug der letzten Besatzungstruppen. In dieser Folge sehen wir den Alliierten über die Schulter: wie die Sowjets ihre liebgewonnenen Quartiere räumen, wie Amerikaner, Briten und auch Franzosen österreichische Frauen heiraten, aber auch, wie viele um die versprochene Ehe geprellt werden, wie viele Kinder als Besatzungserbe zurückbleiben.Und dann der letzte Akt des Krieges: Die restlichen Gefangenen aus der Sowjetunion kehren heim, Kriegsgefangene und Verschleppte aus der Besatzungszeit. Die Österreicher selbst rüsten zum großen Jubelfest. In den Tagen, da die letzten Besatzungstruppen Österreich verlassen, wird sowohl die Staatsoper als auch das Burgtheater, beide im Krieg total zerstört, den Österreichern und der Welt zurückgegeben. Die Burg eröffnet mit „König Ottokars Glück und Ende“, die Staatsoper mit Beethovens Freiheitsepos „Fidelio“. Das größte Feuerwerk, das Wien bis dahin gesehen hat, beschließt den Tag, der anders ist als alle anderen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Fr. 15.05.2020 ORF III Österreich II: Was tun mit Österreich?
1946 ist das Jahr, in dem die alliierten Mächte das befreite Österreich bereits in die volle Unabhängigkeit entlassen könnten. Das Land hat eine funktionierende Regierung, und ein bescheidener Wiederaufbau hat begonnen: In der VÖEST (später Voestalpine) wird die erste Tonne Stahl gegossen, bei Steyr der erste LKW zusammengebaut, bei Semperit werden die ersten Reifen und bei Siemens die ersten Elektromotoren per Hand gefertigt. Aber die alliierten Truppen bleiben. Denn ein Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg ist ein neuer Krieg ausgebrochen – der „kalte“. West und Ost misstrauen einander.Österreich ist für beide Seiten zum Faustpfand geworden. Und die Wirtschaft erleidet einen harten Schlag: Die Sowjets beschlagnahmen Hunderte Betriebe und erklären sie als vormals deutsches Eigentum zur Kriegsbeute; auch die Erdölfelder um Zistersdorf. Doch es gibt auch Erfreuliches: Die Amerikaner bringen die, unter abenteuerlichen Umständen in Nürnberg aufgefundenen Reichskleinodien, darunter auch die deutsche Kaiserkrone, nach Wien zurück und stellen den Österreichern die, auch im Westen als Kriegsbeute beschlagnahmten, Fabriken für den Wiederaufbau zur Verfügung. (Text: ORF) Original-TV-Premiere 2014 ORF III Österreich II: Wetterleuchten
Ende der 1940iger Jahre beginnt es Österreich wirtschaftlich besser zu gehen. Der Marshallplan greift und kurbelt den Wiederaufbau an. Der wird unterstützt durch die Errichtung der Sozialpartnerschaft – einem Forum, das Unternehmer, Arbeitnehmer und den Staat wirtschaftliche und soziale Aufgaben gemeinsam lösen lässt. Diese Zusammenarbeit stellt nicht nur einen weitgehend ungestörten Wiederaufbau sicher, sie überwindet auch erstmals die Gegensätze und Traumata der Bürgerkriegslager der Ersten Republik. Nach der Wahl wird die Zusammenarbeit der beiden Großparteien gerade in Anbetracht der bedrohlichen internationalen Lager fortgesetzt.Doch gleichzeitig wird die Lage in Europa in den Jahren 1948/49 wieder bedrohlicher: im Nachbarstaat Tschechoslowakei kommen die Kommunisten über Nacht an die Macht, in Jugoslawien bricht Tito mit Stalin, in Deutschland wird Westberlin von den Sowjets blockiert, zwei Millionen Berliner werden von den Westalliierten über eine Luftbrücke versorgt. Österreich entgeht den europaweiten Erschütterungen nicht. Das zeichnet sich schon ab. Es ist ein Wetterleuchten vor dem Gewitter. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 27.06.2020 ORF III Österreich II: Wettlauf der Armeen
n den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs geht es jeder der alliierten Mächte um die Sicherung künftiger strategischer Positionen. Schauplatz dieses Wettlaufs der Armeen ist Österreich. Um die Wette laufen Briten und Sowjets bei der Besetzung der Steiermark; in Kärnten sind es die Jugoslawen, die den Briten zuvorkommen wollen; im Westen versuchen die Franzosen noch vor den Amerikanern in Vorarlberg und Tirol da zu sein; in Niederösterreich stoßen Amerikaner und Sowjets aufeinander. Doch nicht nur die Alliierten laufen um die Wette, auch über eine Million deutscher Soldaten, unter ihnen viele Österreicher, die der jugoslawischen und sowjetischen Gefangenschaft entkommen wollen. Und aus dem Balkanraum wälzt sich eine wahre Völkerwanderung nach Österreich: Ungarn, Rumänen, Kroaten, königstreue Serben, Kosaken, Wlassow-Russen, Italiener und der große Zug der Volksdeutschen aus diesem Raum. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mo. 18.11.2019 ORF III Österreich II: Zeit der Generäle
Original-TV-Premiere Di. 26.11.2019 ORF III Österreich in Farbe – Die Besatzungszeit
Im Gedächtnis ganzer Generationen ist das Kriegsende, die Besatzungszeit, das Jahr des Staatsvertrags überliefert und festgehalten in klassischem Schwarz-Weiß. Aber auch wenn es nach dem 2. Weltkrieg noch teuer und selten war, in Farbe zu filmen, unmöglich war es nicht. Professionelle Kameramänner griffen zwar nur in Ausnahmefällen zum Farbfilmmaterial – etwa für Spielfilme oder aufwendige Propagandafilme. Amateure waren von den bunten Laufbildern fasziniert – von der Möglichkeit, die Höhepunkte des eigenen Schicksals für alle Zeiten lebensecht in Farbe zu dokumentieren.Und dafür waren auch in der schweren Nachkriegszeit einige wenige schon bereit, das nötige Geld auf den Tisch zu legen. Robert Gokl hat gemeinsam mit einem Team des Historischen Archivs des ORF in ganz Österreich und in den Archiven der ehemaligen Besatzungsmächte sensationelle Farbfilmdokumente aus dieser Zeit entdeckt und erzählt die spannungsreiche Geschichte unseres Landes und seiner Menschen in diesen folgenschweren Jahren. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 09.05.2020 ORF III Österreich in Farbe – Die Wirtschaftswunderjahre
Österreichische Zeitgeschichte in bisher unbekannten Farbfilmaufnahmen – das mehrteilige Projekt des ORF geht in die dritte Runde: Diesmal sind es die Jahre nach dem Staatsvertrag 1955, in einem nach langer Zeit endlich wieder völlig freien und demokratischen Österreich. 1955 beginnt auch das ORF-Fernsehen zu senden und berichtet, wie die Wochenschau, in Schwarz-Weiß von den „großen“ Ereignissen des Landes – während gleichzeitig immer mehr Amateure ihre „kleine“, private Welt schon in Farbe darstellen. Die Dokumentation wirft einen Blick zurück in diese Zeit, deren Farben fast vergessen schienen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Mi. 08.05.2019 ORF III Österreichische Fernsehjuwele: Die Piefke-Saga
Die neue ORF-III-Dokureihe „Österreichische Fernsehjuwelen“ beschäftigt sich mit legendären Sendungen aus der Geschichte des ORF. Es sind Fernsehformate, die für viele Österreicherinnen und Österreicher inzwischen genauso zum österreichischen Kulturgut gehören, wie etwa das Schnitzel oder die Lipizzaner. In dieser Folge geht es um die Filmreihe „Die Piefke-Saga“. Deutsche und Österreicher, das schwierige Verhältnis zwischen Touristen aus Berlin und einheimischen Tirolern wurde in den 1990ern von Felix Mitterer mit scharfer Zunge aufs Korn genommen.Im fiktiven Ort Lahnenberg in Tirol spielte die Geschichte der Hassliebe zwischen der Tiroler Hoteliersfamilie Wechselberger und der Bauernfamilie Krimbacher vom Rotterhof auf der einen Seite und der Berliner Unternehmerfamilie Sattmann auf der anderen. Mit beißendem Sarkasmus entwirf Mitterer ein verkommenes Sittenbild zwischen Anbiederung und Ausbeutung des heimischen Tourismus. Heftige Diskussionen nach der Ausstrahlung waren garantiert. Der vierte und letzte Teil war so kontroversiell, dass er lange Zeit nicht ausgestrahlt wurde und erst ab 2005 wieder im ORF gezeigt wurde. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Mi. 28.12.2022 ORF III Österreichische Fernsehjuwele: Kottan ermittelt
Die ORF-III-Dokureihe „Österreichische Fernsehjuwele“ beschäftigt sich mit legendären Sendungen aus der Geschichte des ORF. Es sind Fernsehformate, die für viele Österreicherinnen und Österreicher inzwischen genauso zum österreichischen Kulturgut gehören, wie etwa das Schnitzel oder die Lipizzaner. „Kottan ermittelt“ ist eine dieser Sendungen, die im kollektiven Gedächtnis Österreichs verankert sind. Major Adolf Kottan, im Laufe der Serie von drei unterschiedlichen Schauspielern verkörpert, hat sich mit seinem Spruch „Inspektor gibt’s kaan!“ Kultstatus erworben. Über 19 Folgen parodierte die Serie das Wesen der österreichischen Polizei, was bei der betroffenen Institution auch für Proteste sorgte.Die Polizei klagte an, dass die Krimi-Serie ihren gesamten Berufsstand diffamieren würde. Bei den Zusehenden kam jedoch genau dieser Humor besonders gut an. Die Dokumentation bietet bisher unbekannte Blicke hinter die Kulissen von „Kottan ermittelt“ und thematisiert auch die Aufregung rund um die Veröffentlichung der Serie. Es kommen Schauspielerinnen und Schauspieler, und in Archivaufnahmen auch die bereits verstorbenen Filmemacher von damals selbst zu Wort. Mit Chris Lohner, Michael Schottenberg, Polizeioberst Golob uvm. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 27.12.2022 ORF III Österreich I: Verlockung und Gewalt
Die Republik Österreich wird 100! Anlässlich dessen bringt ORF III die gesamte zwölfteilige ORF-III-Dokumentarreihe „Österreich I“ von Hugo Portisch und Sepp Riff, die als umfassendste Aufarbeitung der Geschichte der Ersten Republik gilt. Auf den Griff nach der Wirtschaft folgt der Griff nach den Menschen. Die Deutsche Arbeitsfront und ihre Unterorganisationen spielen eine zentrale Rolle dabei die Menschen für den Nationalsozialismus zu begeistern. Die achte Folge von „Österreich I – Verlockung und Gewalt“, Hugo Portischs und Sepp Riffs großer Dokumentationsreihe in der Neubearbeitung von ORF III, steht ganz im Zeichen der Vereinnahmung der Österreicher und Österreicherinnen durch den Nationalsozialismus – die bevorzugten Mittel waren Verlockung und Gewalt.Zu den Verlockungen zählen ein vielfältiges Angebot an Arbeitsurlauben auf Kreuzfahrtschiffen bis hin zu den Möglichkeiten, billig an einen Volkswagen und andere Güter zu kommen. Gleichzeitig herrscht Zwang: Mitglied bei irgendeiner nationalsozialistischen Organisation zu sein wird fast unumgänglich, auf die Jugend setzt die Führung ganz besonders. In der Hitlerjugend und dem BDM (Bund Deutscher Mädel) sollen jugendliche Buben und Mädchen auf den Wehr- und Kriegsdienst, bei gleichzeitiger ideologischer Schulung, vorbereitet werden. Kaum wo wird die Ideologie so schnell sichtbar wie in Kunst und Kultur. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 18.08.2018 ORF III Österreich I: Vom Reich zur Republik
Der erste Teil von „Österreich I“, Hugo Portischs und Sepp Riffs große Dokumentationsreihe in der Neubearbeitung von ORF III, beginnt mit dem Tod Kaiser Franz Josefs. Dieser Teil beleuchtet die letzten zwei Kriegsjahre und den Untergang der Donaumonarchie und endet mit der Ausrufung der Republik. Zwei Jahre nach Beginn des ersten Weltkrieges stirbt Kaiser Franz Josef. Der greise Kaiser ist eine Art Symbolfigur für den Zusammenhalt des Vielvölkerstaates. Ein großer Trauerzug geleitet den Leichnam zu seiner letzten Ruhestätte.Die russischen Revolutionen und der Waffenstillstand von Brest-Litowsk geben den Mittelmächten noch einmal Hoffnung auf einen Sieg, doch die Kriegserklärung der USA erweist sich als zu folgenschwer. Die Verzweiflungsoffensiven der Mittelmächte in Frankreich und Italien werden von den Alliierten gestoppt. Die Versorgungslage wird in allen Teilen der Monarchie immer katastrophaler, der Hunger breitet sich weiter aus, selbst die Versorgung des Heeres erweist sich bald als problematisch. Die Unabhängigkeitsbestrebungen der verschiedenen Völker verstärken sich zusehends. Kaiser Karl versucht in dieser Situation zu retten, was zu retten ist. Doch im Jahr 1918 löst sich die Donaumonarchie endgültig auf. Neue Nationalstaaten entstehen auf ihrem Territorium, unter anderen die Republik Österreich. Im November 1918 wird die Republik Deutschösterreich ausgerufen. Schon bei der Ausrufung ist die Bevölkerung uneinig, in welche Richtung sich die Republik entwickeln solle. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 14.07.2018 ORF III Österreich I: Vom Siegen und Sterben
Die Republik Österreich wird 100! Anlässlich dessen bringt ORF III die gesamte zwölfteilige ORF-III-Dokumentarreihe „Österreich I“ von Hugo Portisch und Sepp Riff, die als umfassendste Aufarbeitung der Geschichte der Ersten Republik gilt. Im Frühjahr 1940 steht für die deutsche Führung eine neue Konfrontation mit den Westmächten England und Frankreich an. Der elfte Teil von „Österreich I – Vom Siegen und Sterben“ beschäftigt sich mit den ersten Kriegsjahren des Zweiten Weltkrieges.Neben den verschiedenen Feldzügen nehmen hier die Entwicklungen in der Heimat eine besondere Rolle ein sowie die Verfolgungen und Deportationen der Juden und anderer Minderheiten. Polen fiel im Blitzkrieg..Doch der erste Schlag wird in diesem Jahr nicht im Westen geführt, sondern im Norden. Mit der Besetzung Dänemarks und Norwegens will sich die nationalsozialistische Führung die Erzvorkommen Skandinaviens sichern. Auch in der Heimat hinterlässt der Krieg seine Spuren. Über 50.000 deutsche Soldaten sind im ersten Kriegsjahr gefallen. Der Mangel an Rohstoffen macht sich ebenfalls bemerkbar. So wird schon 1940 zu Metallspenden aufgerufen. Um die eingezogenen Männer zu ersetzen, werden Frauen für die Rüstung und andere Dienste verpflichtet. Dem Krieg wird alles und jeder untergeordnet. So kann das Regime unter dem Deckmantel des Krieges seine Vernichtungspolitik gegen alle aus ihrer Sicht „minderwertigen“ Volksgruppen beginnen, welche im Jahr 1942 durch die so genannte „Endlösung“ noch einmal intensiviert wird. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 01.09.2018 ORF III Österreich nach dem Krieg – Neubeginn in den Lagern
Mai 1945. Der zweite Weltkrieg ist beendet. Doch der Nachhall der Katastrophe ist in weiten Teilen des Landes zu sehen und zu spüren. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und vor allem KZ-Häftlinge – zehntausende, die dem systematischen Morden entgangen sind, sind heimat- und orientierungslos. Die so genannten Displaced Persons Camps werden zum Auffangbecken für diese Menschen. Die Umstände in den Lagern sind vielerorts katastrophal, doch sie sind auch Orte des Neubeginns. Kurt Mayer blickt in der ORF-III-Neuproduktion auf das unmittelbare Kriegsende 1945, als in Österreich viele Menschen in solchen Lagern eine neue Zukunft suchen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 08.05.2021 ORF III Österreich privat – Die Kriegsjahre
Tausende Super8- und Videofilme lagern in Schachteln zu Hause bei Herrn und Frau Österreicher. Ein filmischer Schatz der heimischen Alltagskultur, den das Filmarchiv Austria seit 2012 systematisch begonnen hat zu sichern. Mit landesweiten Suchaufrufen wurden bis dato über 100.000 Amateurfilme zusammengetragen. ORF III bereitet in der Reihe „Österreich Privat“ diese privaten Filmzeugnisse in einer eigenen Dokumentationsreihe für ein großes Fernsehpublikum auf. Die neue Folge von Regisseur Ernst A. Grandits zeigt, dass die Österreicher auch während der Zeit des Zweiten Weltkrieges viel gefilmt haben. Obwohl die Anzahl der Privatpersonen, die damals eine Kamera besaßen, noch überschaubar war, gibt es Erstaunliches zu entdecken aus dem Alltag, der abseits der offiziellen Berichterstattung in den Kriegsjahren eingefangen wurden. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 24.08.2019 ORF III Österreich privat – Die Nachkriegsjahre
Die ORF-III-Neuproduktion widmet sich ganz den privaten Filmaufnahmen der Nachkriegszeit. Die visuellen Medien prägen das Bild Österreichs und seiner Menschen in vielerlei Hinsicht. Wie sehen sich jedoch die Österreicher selbst? Wie halten sie ihre Lebenswelt und ihren Wirkungskreis filmisch fest?Tausende Super8- und Videofilme lagern in Schachteln zu Hause bei Herrn und Frau Österreicher. Ein filmischer Schatz der österreichischen Alltagskultur, den das Filmarchiv Austria seit 2012 systematisch begonnen hat zu sichern. Mit landesweiten Suchaufrufen im Burgenland, in Niederösterreich und in Salzburg wurden bis dato über 100.000 Amateurfilme gesichert, archiviert und digitalisiert – damit wurde im Haus die größte Schmalfilmsammlung Europas aufgebaut.ORF III bereitet in „Österreich Privat“ die Selbstzeugnisse der Amateur-Filmer auf. Von den familiären Feiern über die öffentlichen Feste, von den Reisen im eigenen Land bis zu den Fernreisen, vom Hausbau bis zu den Zeugnissen ihrer Hobbys und Passionen reicht die Palette der visuellen Selbstdarstellung. Regisseur Ernst A. Grandits arbeitete sich anhand eines Jahrzyklus von Silvester bis Weihnachten durch die filmischen Fundstücke des Filmarchiv und gibt so einen seltenen, amüsanten und aufschlußreichen Einblick in das private Österreich der Nachkriegszeit. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Fr. 26.10.2018 ORF III Österreich privat – Fasching, die närrische Zeit
In einer neuen Folge von „Österreich Privat“ widmet sich Regisseur Ernst A. Grandits den privaten Aufnahmen der Fünften Jahreszeit’, dem Fasching. Tausende Super8- und Videofilme lagern in Schachteln zu Hause bei Herrn und Frau Österreicher. Ein filmischer Schatz der österreichischen Alltagskultur, den das Filmarchiv Austria seit 2012 systematisch begonnen hat zu sichern. Mit landesweiten Suchaufrufen im Burgenland, in Niederösterreich und in Salzburg wurden bis dato über 100.000 Amateurfilme archiviert – und damit im Haus die größte Schmalfilmsammlung Europas aufgebaut. „Fasching in Österreich“, ist in den letzten Jahrzehnten geprägt von Bällen aller Art.Feuerwehren, Sportler, Zünfte, Standesvertretungen und Vereine veranstalten landauf, landab tausende Bälle. Und Umzüge. Wobei interessant ist, dass diese öffentlichen Straßenumzüge und Faschingsveranstaltungen im Laufe der Jahrzehnte immer seltener wurden. Bemerkenswert ist auch, wie die Kinder in diese Kulturtradition eingeführt werden. Zahlreiche Filmdokumente zeigen Kinder- und Maskenbälle der Kleinen. Etwas aus der Mode gekommen sind die zahlreichen Hausbälle und private Faschingspartys der 70er und 80er Jahre. Alle Ausschnitte ergeben zusammen ein spannendes Bild, wie sich Herr und Frau Österreicher beim Feiern verewigt haben. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Sa. 23.02.2019 ORF III Österreich privat – Land der Bälle
Jedes Jahr rund um die Faschingszeit schwingen Herr und Frau Österreicher traditionell besonders gern ihr Tanzbein. Es gibt kaum ein Land mit einer derartig ausgeprägten Ballkultur wie Österreich. Der bedeutendste aller Bälle ist sicherlich der Opernball, doch unzählige weitere Tanzveranstaltungen prägen die Monate der Ballsaison zu Jahresbeginn und darüber hinaus. Regisseur Ernst A. Grandits hat sich durch tausende Minuten österreichischer Privatfilme gewühlt, die das Filmarchiv Austria seit 2012 von Super8- und Videofilmen gesichert und archiviert hat. Grandits hat diesen filmischen Schatz gehoben und die besten, witzigsten und aussagekräftigsten Beispiele der österreichischen „Ball“-Kultur zusammengestellt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 23.02.2019 ORF III Österreich privat: Unterwegs in aller Welt (1)
In zwei neuen Folgen von „Österreich Privat“ widmet sich Regisseur Ernst A. Grandits den privaten Aufnahmen der Reisen, die Herr und Frau Österreicher in den 1950er bis 1990er Jahren unternommen haben. Tausende Super8- und Videofilme haben die Hobbyfilmer dem Filmarchiv Austria zur Sicherung und Auswertung überlassen. Ein filmischer Schatz der österreichischen Alltagskultur und ein spannender Blick der Filmer auf die Welt. Die Reisen führten sie tatsächlich in alle Winkel dieser Erde. Die Amateurfilme der Reisenden erzählen vom Wandel der Städte und Länder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.Sie erzählen von den Veränderungen der Reisebedingungen und der frühen Zeit der Globalisierung und zeigen auf eine unaufdringliche und doch wehmütige Art, wie sich das Reisen in diesen Jahrzehnten verändert hat. Gerade in Zeiten wo das gewohnte Reisen eingeschränkt worden ist, ist es spannend zu sehen, wie wir und unsere Eltern einst „Unterwegs in aller Welt“ waren. In der ersten Folge reisen’ wir nach New York – in den 1950ern noch ohne die Zwillingstürme des World Trade Centers, in den Aufnahmen der 1970er Jahre begehrtes Objekt der Filmer. Weiter von Florida quer durch die USA. Über die Bahamas, Hawaii bis nach Alaska. In Kanada durchstreifen wir die Wildnis und ihre Tierwelt, in Mexiko die Maya-Tempel, in Brasilien treffen wir Tiroler Auswanderer, in Peru die alte Inka-Stadt Machu Picchu. Auf den chilenischen Osterinseln im Pazifik besuchen wir die geheimnisvollen Steinskulpturen und fahren am Ende kreuz und quer durch Australien. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Sa. 31.10.2020 3sat Original-TV-Premiere So. 26.07.2020 ORF III Österreich privat: Unterwegs in aller Welt (2)
In der zweiten Folge von Unterwegs in aller Welt“ in der Reihe „Österreich Privat“ folgt Regisseur Ernst A. Grandits wieder den privaten Reisefilmen von Herr und Frau Österreicher aus den 1950er bis 1990er Jahren. Kaum ein Land der Welt, das nicht mit der Schmalfilmkamera entdeckt und erobert’ wurde. Sie waren mit Schiff, Bahn, Campingbussen, Autos und dem Flugzeug unterwegs. Manche Schmalfilmer gestalteten ihre Weltreise-Filme als ausführliche Dokumentarfilme mit Kommentar und gezeichneten Reiserouten auf Landkarten. In den 1950er und 1960er Jahren waren Fernreisen noch abenteuerlich und nur wenige Österreicher konnten und wollten sich diese leisten. Die Filme sind auch symbolische Trophäen der Eroberung der Welt.Im zweiten Teil bereisen wir mit den Reisenden Afrika – von Marokko über Ägypten, Kenia bis Südafrika. In Syrien die inzwischen vom Islamischen Staat zerstörten Kulturbauten in Palmyra und Aleppo. Im Iran werden wir 1971 Zeuge der Feierlichkeiten zur Krönung von Reza Pahlavi zum Schah von Persien. Afghanistan, Pakistan, Indien sind ebenso beliebte Ziele der Fernreisenden wie China, Japan oder Fidschi-Inseln. In Papua-Neuguinea sind wir mit einem Ethnologen zu Gast bei indigenen Stämmen. Einige Österreicher unternahmen tatsächlich „Weltreisen“, die sie um den gesamten Globus führten und die sie erschöpfend dokumentierten. „In 18 Tagen um die Welt“ heißt ein Beitrag. Die Filme sind beredte Zeugen vom Reisen in vergangen Zeiten. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Sa. 31.10.2020 3sat Original-TV-Premiere So. 26.07.2020 ORF III Österreich privat: Urlaub im eigenen Land
Ob im Sommer oder im Winter – Österreich ist ein Land, das gern bereist wird. Die ORF-III-Neuproduktion „Österreich privat – Urlaub im eigenen Land“ zeigt die Österreicherinnen und Österreicher bei ihren ganz persönlichen Momenten des Urlaubsglücks. Ob mit dem Camper an einen der Kärntner Seen oder mit den Skiern auf einer heimischen Skipiste, die Kamera ist schon seit den 1950ern immer mit dabei um, auch wenn man wieder zuhause ist in den Erinnerungen schwelgen zu können. (Text: ORF)Österreichische TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 24.07.2022Österreich privat: Weihnachten
Die ORF-III-Neuproduktion widmet sich dem Weihnachtsfest anhand privater Filmaufnahmen der Österreicher und Österreicherinnen. Regisseur Ernst A. Grandits hat viele Stunden an Filmaufnahmen rund um das jährliche Weihnachtsfest durchforstet und eine Sendung zusammengestellt, die sich den ganz besonderen Momenten dieses religiösen und familiären Highlights des Jahres widmet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 18.12.2021 ORF III Österreichs braune Flecken – Die Aufarbeitung der NS-Zeit nach 1945
Kranzniederlegung in Jerusalem.Bild: ORF IIISieben Jahre lang, von 1938–1945, war Österreich Teil des Deutschen Reichs unter dem NS-Regime Adolf Hitlers. Es war eine Schreckensherrschaft, doch viele Österreicher waren selbst Mitglieder der NSDAP und auch aktiv an den Verbrechen der NS-Zeit beteiligt. Nach Kriegsende 1945 versuchte Österreich zunächst diese Zeit weitgehend zu verdrängen. Nationalsozialismus und Holocaust blieben viele Jahre ein Tabu. Die These von Österreich als „erstem Opfer Hitler-Deutschlands“ wurde übernommen und prägte das Selbstverständnis des Landes. Erst die Affäre um die Kriegsvergangenheit Kurt Waldheims und seine persönliche Verantwortung brachte die Aufarbeitung der NS-Zeit ins Rollen. Anlässlich „75 Jahre Zweite Republik“ geht der Film der Frage nach, wie der Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945 vollzogen wurde, vonseiten der Republik, aber auch von den Österreichern und Österreicherinnen selbst. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 10.05.2020 ORF III Österreichs Geschichte im Urteil – 100 Jahre im Namen der Verfassung
Das Jahr 1920 brachte für die junge Republik Österreich eine verfassungsrechtliche Zäsur: Am 1. Oktober wurde das Bundesverfassungsgesetz 1920 beschlossen. Im Oktober desselben Jahres wurde auch der Friedensvertrag von St. Germain rechtswirksam, der die Konsequenzen des Ersten Weltkrieges besiegelte. Die Verfassung ging auf Entwürfe Hans Kelsens zurück und stellt bis heute den zentralen Bestandteil des österreichischen Verfassungsrechts dar. Die Dokumentation von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker blickt auf hundert Jahre Tätigkeit des VfGH und auf 100 Jahre österreichischer Verfassungsgeschichte zurück. In der Arbeit und in den Entscheidungen des Höchstgerichts spiegeln sich Zeitgeschichte und Politik mit all ihren Brüchen und Konflikten wider. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Sa. 03.10.2020 ORF III
zurückweiter
Erhalte Neuigkeiten zu zeit.geschichte direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu zeit.geschichte und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn zeit.geschichte online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.Erinnerungs-Service per
E-Mail
