2011-2016, Seite 1weiter

    • Der Aufbruch Als in Sarajevo der österreichische Thronfolger und dessen Frau ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre „heilige Pflicht“, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Diese Sicht eint die Menschen und wird als neues, überragendes Gemeinschaftsgefühl empfunden. Aber viele haben auch einfach Angst und sorgen sich um die Zukunft. Propaganda-Meldungen über den raschen Vormarsch der Truppen und die ersten militärischen Erfolge befördern die Hoffnung auf einen schnellen Sieg – in vielen Ländern. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach nur drei Monaten sind bereits Hunderttausende Soldaten gefallen. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Die Front Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet. Bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas erfordern immer mehr Opfer. In aller Eile werden Hilfsschwestern und Sanitäter ausgebildet. Doch auch sie können wenig ausrichten gegen die Zerstörungskraft der neuen Waffen. Nicht mehr Tapferkeit und Mut, sondern allein der Zufall bestimmt, ob der Einzelne überlebt oder nicht. Trotzdem wird weiter gekämpft. So viele Menschen sind gestorben, dass deren Opfer nicht vergeblich sein darf. Nur der Sieg kann sie rechtfertigen. Verständigung und Frieden sind vor diesem Hintergrund unmöglich geworden. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Die Heimat Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Heimat steht für Sicherheit, Geborgenheit, Frieden. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Flugzeuge und Zeppeline werfen ihre Bomben nicht mehr nur auf feindliche Soldaten ab, sondern auch auf Zivilisten, Frauen und Kinder in den Städten. Durch Blockaden und den Seekrieg soll die gegnerische Bevölkerung ausgehungert und vernichtet werden. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden – der Krieg ist überall. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Sommer 1944. Die Lage in Paris spitzt sich zu. Von Nordwesten marschieren die Alliierten auf die Hauptstadt zu und auch die Bewohner der Stadt bereiten sich auf eine unmittelbar bevorstehende Konfrontation mit den deutschen Besatzern vor. Trotz mangelhafter Bewaffnung, ist der Wille der Resistance, die im Untergrund der Stadt agiert, ungebrochen. Mit jedem Tag rückt die Verstärkung näher und die deutschen Besatzer werden eingekesselt. Trotz Führerbefehl zur äußersten Verteidigung der Stadt, muss sich der Stadtkommandant Dietrich von Choltitz geschlagen geben und kapituliert schließlich am 25. August 1944. Hollywood Regisseur George Stevens filmte die heiße Phase vor der Befreiung von Paris aus der Perspektive der Alliierten. Als Teil einer Spezialeinheit war es seine Aufgabe, den Vormarsch in Europa filmisch zu begleiten und erlaubt einzigartige Einblicke an vorderster Front. Die Dokumentation spannt den Bogen von der Landung der Alliierten im Nordwesten Frankreichs bis zur Kapitulation der deutschen Besatzer in Paris. Anhand von einzigartigen Originalaufnahmen, Aussagen von Zeitzeugen und Historikerinterviews wird diese spannende Zeit rekonstruiert. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Im arabisch-israelischen Krieg im Jahr 1973 in Israel Jom-Kippur-Krieg und auf arabischer Seite Oktober- oder Ramadan-Krieg genannt standen sich Israel, Ägypten und Syrien feindlich gegenüber. Auf fesselnde Art dokumentiert die zweiteilige Dokumentation mit seltenen Archivaufnahmen und Originalaussagen Beweggründe, Zweifel und innerste Überzeugungen jener beiden Staatsoberhäupter, die ihre Länder damals in den Krieg führten: Golda Meir und Anwar el Sadat. Der erste Teil der Dokumentation widmet sich der Zeit von Sadats Machtübernahme Anfang Oktober 1970 bis zum Kriegsausbruch drei Jahre später. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • Im arabisch-israelischen Krieg im Jahr 1973 – in Israel Jom-Kippur-Krieg und auf arabischer Seite Oktober- oder Ramadan-Krieg genannt – standen sich Israel, Ägypten und Syrien feindlich gegenüber. Auf fesselnde Art dokumentiert die zweiteilige Dokumentation mit seltenen Archivaufnahmen und Originalaussagen Beweggründe, Zweifel und innerste Überzeugungen jener beiden Staats- und Regierungschefs, die ihre Länder damals in den Krieg führten: Golda Meir und Anwar el Sadat. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen die wichtigsten Etappen des dreiwöchigen Jom-Kippur-Krieges. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • Rote Fahnen und bändergeschmückte Maibäume, ideologische Kampfparolen und biedere Familienausflüge, Wiener Ringstraße und steirischer Dorfplatz: Regisseur Robert Gokl und ein Team des Historischen Archivs des ORF haben aus Archiven in ganz Österreich private wie offizielle Filmdokumente zum „Tag der Arbeit“ zusammengetragen. Das Ergebnis ist ein filmische Zeitreise – zurück in die wechselvolle Geschichte des 1. Mai – vom illegalen Kampftag der Arbeiterbewegung am Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum Staatsfeiertag mit Volksfestcharakter heute. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • Die Dokumentation handelt von den beiden Thronfolgern, die keine waren: Kronprinz Rudolf und Erzherzog Franz Ferdinand. Beide verfolgten ganz unterschiedliche Konzepte als der greise Franz Joseph. Beide hätten, jeder auf seine Weise, eine andere Monarchie gebaut, eine, die sich vermutlich nicht in den Abgrund des Ersten Weltkriegs gestürzt hätte. Das Regieteam Ronald und Roswitha Vaughan fragt sich, wie die Welt aussehen würde, wenn es die Kugeln von Mayerling und von Sarajevo nicht gegeben hätte. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • Der fünfte und letzte Teil der Serie beschäftigt sich mit Kabarett, Film und Spionage während der Besatzungszeit. „Die Vier im Jeep“ lieferten bis weit in die 70er-Jahre Stoff für amüsante Sketches, Kabarettnummern und Chansons. Die österreichische Filmindustrie produzierte damals auch eine Reihe von Streifen, die Alltagskonflikte oder Liebesgeschichten zwischen Österreichern und Besatzungssoldaten thematisierten. Die alliierten Geheimdienste nutzten die Möglichkeiten, die ihnen Wien als Spionagezentrum bot: Sie gruben Abhörtunnels, wetteiferten um Top-Agenten des Dritten Reiches, kauften, erpressten und verschleppten Informanten. Der Kampf der Spione war heiß – im vierfach besetzten Wien des Kalten Krieges. Frühere Agenten lüften in diesem Film ihre geheimnisumwitterte Tätigkeit, erzählen über Methoden der Informationsbeschaffung und der Rekrutierung von Informanten. Ein Film von Andreas Novak und Robert Gokl (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • 1. Folge: Chocolate, Girls, Jazz & Uncle Sam Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen die amerikanischen Besatzungszonen. Vor allem Salzburg, das westliche Zentrum der US-Militärverwaltung, entwickelte sich zur Kopie amerikanischer Lebensart. Die GIs präsentierten sich als unbeschwerte Sieger, als Befreier mit Charme. Für viele junge Frauen waren sie die Symbole des Aufbruchs in eine neue, bessere, sorgenfreie Welt. Sie personifizierten alle Ideale, die damals mit Amerika verbunden wurden: Freiheit, Neubeginn, unbegrenzte Möglichkeiten. Amerikanische Kulturimporte aus der Besatzungszeit prägen das Alltagsleben bis heute. „Uncle Sam“ konnte sich materielle Großzügigkeit leisten, war doch das Land vom Krieg verschont geblieben. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • 3. Folge: Very British Die Besatzungsjahre unter den Briten bildeten für den Sänger, Komponisten und TV-Star Udo Jürgens, die Grundlage seines späteren Weltruhmes. Für viele ehemalige britische Besatzungssoldaten zählte die Zeit in der Steiermark und in Kärnten zur schönsten ihres Lebens. Sie erzählen von Kärntner Seen, steirischem Bier, österreichischem Schnee. Doch die Erinnerung verklärt ein wenig, denn gerade die Briten nahmen ihre Aufgabe als Besatzungsmacht sehr ernst. Sie verstanden sich als Lehrer in Sachen Demokratie und handhabten daher die Entnazifizierung sehr streng. Robert Gokls Film erzählt, wie die Bewohner der britischen Zone mit der Devise: „Give the Austrians a second Chance“ umgegangen sind. Als „Very British“ präsentierte sich auch die importierte Lebensart. Mit Schottenrock bekleidete, Dudelsack blasende Männer hatten die Meisten zuvor noch nie gesehen. Mancher britische Soldat verfiel dem Charme der Besetzten, fand Gefallen an Land und Leuten und schlug seine Zelte für immer in Österreich auf. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • 4. Folge: Autriche, mon amour Nach dem Einzug der Franzosen machten Tiroler und Vorarlberger, erstmals Bekanntschaft mit höchst exotischen Gästen. In der Uniform der „Grande Nation“. marschierten Hunderte Marokkaner in Westösterreich ein. Um die „Söhne der Wüste“ in alpiner Umgebung ranken sich ebenso viele Anekdoten wie ängstliche Erinnerungen. Mit den Franzosen kam der „historische Erbfeind“ bereits zum zweiten Mal nach Tirol. 1810 ließ Napoleon, damals Herr über das Land am Inn, den Nationalhelden und Freiheitskämpfer Andreas Hofer hinrichten. Das hatten die Tiroler nicht vergessen. Die Dokumentation von Thomas Matzek berichtet über die Versuche der Franzosen, die historischen Wunden zu heilen, über die Charmeoffensiven der französischen Militärverwaltung. Im Gegensatz zu früher demonstrierten die Besatzer nun Verbundenheit mit dem Tiroler Wesen, mit lokalem Brauchtum, Trachtentanz Volkskultur und Schützenwesen. Sie förderten Tourismus und Wintersport. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • 2. Folge: Die Russen sind da Vor der Roten Armee fürchtete man sich lange bevor sie Österreichs Grenzen überschritt. Keine der vier Besatzungsmächte verfügte über so geringe Sympathiewerte wie die Russen. Daran sollte sich zwischen 1945 und 1955 nur wenig ändern. Übergriffe, Verschleppungen und Willkür schufen ein Klima der Angst, ein Szenario täglicher Bedrohung. Es ließ die Verdienste der Sowjets als Befreier recht schnell vergessen. Vor allem für Frauen als bevorzugte Opfer der Gewalt, kamen die ersten Jahre unter „rotem Stern“ einer Phase permanenter Lebensbedrohung gleich. Das zehnjährige Nebeneinander von Russen und Österreichern brachte die Konfrontation völlig unterschiedlicher ideologischer Systeme, Kulturen und Mentalitäten. Nicht selten bildeten diese Gegensätze die Grundlage für viele gefährliche Konflikte. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
    • Diese Folge der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“ basiert auf Filmaufnahmen von Doktor Fritz Trautmann. Der Mediziner arbeitete im Zweiten Weltkrieg als Stabsarzt an der Front – zunächst in Frankreich, später in der Sowjetunion. In seiner freien Zeit ist die Kamera sein ständiger Begleiter. Mit ihr dokumentierte er den Alltag der Soldaten und die dramatischen Folgen des Krieges für die umkämpften Städte und Dörfer. Zuerst einen erfolgreichen Vorstoß – bis sich das Blatt im Zweiten Weltkrieg wendet und die Deutschen sich immer weiter nach Westen zurückziehen müssen. „Alltag unterm Hakenkreuz“ zeigt hauptsächlich privat gefilmte Aufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt die Reihe einen neuen, unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • „Der Panzerjäger“ ist die erste Folge der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. Sie zeigt hauptsächlich privat gefilmte Aufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt „Alltag unterm Hakenkreuz“ einen neuen, unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. Wilhelm Emmerling kommt als Panzerjäger an vorderster Front zum Einsatz. Es ist eine der gefährlichsten Aufgaben, die ein Soldat des Zweiten Weltkriegs haben konnte. Dennoch greift der Mittzwanziger immer wieder zur Kamera, um seinen Kriegsalltag in West- und Osteuropa zu filmen. Emmerling fängt die heiteren Momente des Soldatenlebens ein, aber auch Grauen, Leid und Tod. Bis zum Ende des Krieges im Mai 1945 wird er mit seiner Kamera an der Westfront und an der Ostfront einzigartige Bilder drehen, die den Krieg zeigen wie er war – jenseits der Propaganda. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Es war eine seltsame Affäre, voller Liebe, Lust und Verzweiflung. Jene zwischen Adolf Hitler und Eva Braun, seiner Geliebte von 1932 bis zu ihrem gemeinsamen Selbstmord im Berliner Bunker im April 1945. Diese außergewöhnliche Dokumentation zeigt den Privatmann Adolf Hitler, betrachtet durch die Augen – beziehungsweise durch die Kameralinse – von Eva Braun, die mit ihrer eigenen 16-mm-Kamera ein „Making-of“ über Hitler und sein Regime aufgenommen hat. Und zwar in Farbe. Die mitreißende Dokumentation basiert auf den umfangreichen persönlichen Film- und Fotoarchiven von Eva Braun sowie auf den exklusiven Aufnahmen von Heinrich Hoffmann, Hitlers offiziellem Fotografen. Das Ergebnis ist ein Film, der einen einzigartigen Einblick auf das Privatleben Hitlers gibt, sowie auch auf die unglaublichen Verbrechen, die der deutsche Diktator begangen hat. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Diese Folge aus der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“ zeigt Aufnahmen des Wehrmachtssoldaten und Hobbyfilmers Friedrich Gercke. Im Krieg dient Gercke in einer Nachschubeinheit. Seine Aufgabe: die Truppen an der Front mit Nahrung, Munition und neuen Geräten versorgen. Eines seiner willkommenen Motive im Sommer 1940 sind Männer aus Nordafrika, Asien und Schwarzafrika, sie sind französische Kriegsgefangene. Friedrich Gercke steht hinter kämpfenden Kameraden. In dieser Position beobachtet er mit seiner Kamera, was nach Ende des Gefechts passiert. Er filmt die Zivilbevölkerung, die in den besetzten und umkämpften Gebieten mit dem Krieg und den deutschen Soldaten leben muss. Seine Bilder zeigen aber auch den Soldatenalltag abseits der harten Kämpfe. Die Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“ zeigt hauptsächlich privat gefilmte Aufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt „Alltag unterm Hakenkreuz“ einen neuen, unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • „Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie Windhunde“ – so sollte die deutsche Jugend nach dem Willen von Adolf Hitler sein. Wie keine Generation davor oder danach werden die Jungen und Mädchen, die in den 30er und 40er Jahren aufwachsen, vom Staat für dessen Zwecke missbraucht: Als fanatische Träger der NS-Ideologie, als billige Arbeitskräfte und als Kanonenfutter für Hitlers Krieg. Viele von ihnen bezahlen ihren Glauben an ihn und seine menschenverachtende Doktrin mit dem Leben. „Hitlers Hoffnungsträger“ ist eine weitere Folge der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. Sie zeigt hauptsächlich privat gefilmte Aufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt „Alltag unterm Hakenkreuz“ einen neuen, unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Wüste und dichte Wälder, Hitze und Eis – die Natur an den Fronten deutscher Soldaten des Zweiten Weltkriegs ist extrem. Im Norden Europas und in Nordafrika muss die Wehrmacht unter Bedingungen Krieg führen, die Mensch, Technik und Logistik oft alles abverlangen. Als die deutschen Soldaten ab April in Norwegen und ab Februar 1941 in den nordafrikanischen Gebieten eintreffen, kommen sie an beiden Einsatzorten in eine für sie neue, exotische Welt. Rentiere und Fjorde, Kamele und Oasen faszinieren die Männer. Hobbyfilmer in Uniform fangen dieses Abenteuer mit ihren Kameras ein. „Krieg der Extreme“ ist Teil der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. Sie zeigt hauptsächlich privat gefilmte Aufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt „Alltag unterm Hakenkreuz“ einen neuen, unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Ganz egal, ob es sich um einen pompösen Massenaufmarsch der NSDAP, ein Meer aus Hakenkreuzflaggen oder um eine Weihnachtsfeier im Kreise der Familie handelt – spannende Motive müssen Amateurfilmer in den 30er Jahren in Deutschland nicht lange suchen. Einer von ihnen ist der 1920 in Leipzig geborene Götz Hirt-Reger. Wie viele andere Jungen seiner Generation wird er erst zum Reichsarbeitsdienst, dann zur Grundausbildung bei der Wehrmacht und schließlich als Soldat an die Ostfront geschickt. Seine Erlebnisse im besetzten Polen und beim grausamen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion hält der 21-Jährige mit seiner Kamera fest – unzensiert und aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Heute zählen Hirt-Regers Filme zu den wichtigsten Filmquellen aus den Jahren des Zweiten Weltkriegs. „Mit der Kamera an der Ostfront“ (Teil 1) ist der Auftakt zu einer Reportage-Trilogie dieser Aufnahmen und läuft im Rahmen der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. Sie zeigt hauptsächlich privat gefilmte Farb- und Schwarzweißaufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • „Mit der Kamera an der Ostfront“ ist die zweite Folge aus einer Trilogie, die auf Filmaufnahmen des 1920 in Leipzig geborenen Götz Hirt-Reger basiert. Mit gerade einmal 22 Jahren kommt er im Winter 1942/43 an die Ostfront. Im Gepäck hat er nicht nur seine offizielle Filmausrüstung, sondern auch seine private Kamera. Mit ihr dokumentiert er in eindringlichen Bildern Tod und Verwüstung, das Leid der Zivilbevölkerung und den Alltag der deutschen Soldaten. Rund 3000 sogenannte Filmberichterstatter waren im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite im Einsatz. Eingebettet in die kämpfenden Truppen drehten sie im Auftrag des nationalsozialistischen Propagandaministeriums an vorderster Front Bilder für die „Deutsche Wochenschau“. Heute zählen Hirt-Regers Filme zu den wichtigsten Filmquellen aus den Jahren des Zweiten Weltkriegs. Die Trilogie „Mit der Kamera an der Ostfront“ läuft im Rahmen der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Mit gerade einmal 22 Jahren kommt Götz Hirt-Reger im zweiten Weltkrieg an die Ostfront. Als Funker ist er von Anfang an beim Angriff auf die Sowjetunion dabei, filmt unermüdlich die erbitterten Kämpfe und das Leben an der Front. Bis er sich – aus Angst um sein Leben – in den Kämpfen vor Moskau selbst verletzt. Als Filmberichterstatter für die Deutsche Wochenschau kehrt er an die Ostfront zurück. „Mit der Kamera an der Ostfront“ ist die dritte und letzte Folge aus einer Trilogie, die auf Filmaufnahmen des 1920 in Leipzig geborenen Hirt-Reger basiert. Die dritte Folge steht ganz im Zeichen des Rückzugs der Deutschen Wehrmacht. Die Kriegsgunst hat sich gewendet und die rote Armee hat längst die Oberhand bekommen. Hirt-Reger dokumentiert letzte Gefechte, der Krieg nähert sich dem Ende. „Mit der Kamera an der Ostfront“ läuft im Rahmen der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. Die Reihe „Alltag unterm Hakenkreuz“ zeigt hauptsächlich privat gefilmte Farb- und Schwarzweißaufnahmen, die nicht für Propagandazwecke gedreht wurden. So vermittelt die Serie einen unverstellten Blick auf den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. Das Filmmaterial wird dabei von namhaften Historikern neu bewertet und kann so in einem größeren Gesamtkontext gesehen werden. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • „Österreich 1938“ ist die zweite Folge der von Friedrich von Thun präsentierten Dokumentationsreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“. März 1938. Frauen, Männer und Kinder säumen die Straßen einer Stadt, deren Häuser hinter einem Meer aus Hakenkreuzfahnen und Transparenten verschwunden sind. Hitler ist überrascht von den Österreichern, als die deutsche Wehrmacht im Land einmarschiert. Der Diktator rechnet mit Widerstand, doch nichts dergleichen passiert. Einzigartige Farbfilmaufnahmen aus Klagenfurt zeigen die Euphorie, mit der viele Österreicher Adolf Hitler bei einem Besuch im April 1938 empfangen. Anhand privat gedrehter Filme zeigt „Österreich 1938“ den veränderten Alltag unter dem Nationalsozialismus: in Kunst und Kultur, Freizeit und Beruf. Viele Österreicher finden Gefallen daran, nun zu dieser neuen sogenannten Volksgemeinschaft zu gehören. So ziehen sie Seite an Seite mit den Deutschen in den Zweiten Weltkrieg. (Text: ORF)

      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Die IV. Olympischen Winterspiele von Garmisch-Partenkirchen waren die ersten Winterspiele der Superlative. Eine halbe Million Menschen kamen aus aller Welt, um im Schatten der Zugspitze den 646 Athleten aus 28 Nationen bei ihren Wettkämpfen zuzusehen. Nie zuvor hatten Winterspiele derartige internationale Aufmerksamkeit und derartiges Zuschauerinteresse geweckt. Die Wintersportstars der Zeit wie Christl Cranz, Willy Bogner, Birger Ruud oder Sonya Henie begeisterten die Massen. Für die Nationalsozialisten aber waren die Winterspiele vor allem eins: die Möglichkeit, sich der Weltöffentlichkeit als vermeintlich tolerantes, weltoffenes und erfolgreiches Regime zu präsentieren. Und dies angesichts einer ernst zu nehmenden internationalen Boykott-Bewegung, die angesichts der nationalsozialistischen Rassenpolitik für ein Fernbleiben von den Spielen eintrat. Damit waren die Spiele von Garmisch-Partenkirchen auch der entscheidende Testlauf für die Sommerspiele in Berlin. Und nachdem vor allem die USA sich zur Teilnahme an den Spielen entschlossen hatte und die gesamte Olympische Familie folgte, wurden sie zum internationalen Propagandaerfolg und Triumph für die nationalsozialistischen Gewaltherrscher. Der französische Botschafter André Francois-Poncet kabelte von der Zugspitze nach Paris: „Alle Welt ist begeistert.“ Goebbels notierte in seinem Tagebuch: „Das haben wir gut gemacht. Viel Arbeit hat’s gekostet. Doch hat es sich gelohnt.“ Rudolf Heß schrieb: „Wir hätten es nicht besser einrichten können, wenn wir selbst das Schicksal zu beeinflussen gehabt hätten.“ Die Nazis feierten ihren ersten weltweiten PR-Coup. Heute sind die Winterspiele von 1936 in der Öffentlichkeit weitgehend vergessen. Die Dokumentation schließt zum 80. Jahrestag diese Lücke und erzählt die Geschichte der Winterspiele neu: ihre politische Vorgeschichte, ihre Bedeutung für die Etablierung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, ihre sportliche Geschichte im Zeichen des Hakenkreuzes. Wären die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen gescheitert, hätten die internationale Gemeinschaft und die olympische Familie die Spiele in Garmisch boykottiert, hätte es auch kein „Fest der Völker“ im Sommer 1936 in Berlin gegeben. (Text: ORF)

      Original-Erstausstrahlung: Sa 30.07.2016 ORF III
      1. Reviews/Kommentare
      2. Crew
      3. Sendetermine
      1. Reviews/Kommentare

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn zeit.geschichte im Fernsehen läuft.

    Auch interessant …