Staffel 5
Staffel 5 von Yared kommt rum startete am 30.04.2026 in der ARD Mediathek und am 01.05.2026 im NDR.
31. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Ahausen
Staffel 5, Folge 1 (30 Min.)
Dibaba hängt in den Seilen: Gemeinsam mit Baumpfleger Johannes Heine.Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Moin aus Ahausen Diesmal landet Yared mitten im Grünen: im charmanten Dorf Ahausen im Landkreis Rotenburg/ Wümme. Zwischen Wiesen, Wäldern und der Wümme trifft er Menschen, die zeigen, was echte norddeutsche Dorfgemeinschaft bedeutet – und dass man hier noch mit Herz, Humor und Hands-on-Mentalität lebt. Seit mehr als 750 Jahren ist Ahausen besiedelt, doch langweilig wird’s hier nie. Landwirtschaft, Tourismus, Vereinsleben – das Dorf steckt voller Unikate. Yared Dibaba trifft einige von ihnen und lässt sich in ihre Welt mitnehmen. Über den Wipfeln von Ahausen Hoch hinaus geht es mit Johannes Heine, staatlich geprüftem Baumpfleger und passioniertem Kletterer. Seit über 20 Jahren kümmert er sich um die grünen Riesen des Dorfes. Johannes nimmt Yared mit in die Baumwipfel. Oben, zwischen Ast und Aussicht, verrät er, warum er Bäume nicht nur liebt, sondern auch versteht. Und Yared? Der merkt schnell: Baumpflege ist nichts für Höhenängstliche – aber ein Riesenspaß für alle, die gern den Überblick behalten. Schafe, Schur und Schätzchen auf Rädern Heiko Intemann ist Oldtimer-Fan und besitzt eine stattliche Sammlung. In seinem Willys Overland Baujahr 1920 tuckern er und Yared durchs Dorf. Mit drei Litern Hubraum, 22 PS und maximal 40 km/h: das ist entschleunigtes Reisen à la Ahausen. Und Yared genießt jede Kurve. Danach wird es bei Heiko flauschig. Der Hobbylandwirt hat Heidschnucken und Mufflons – und die Schafschur steht an. Es geht von der Straße auf die Weide. Kunst aus Zahnstochern Winzig, witzig und unglaublich kunstvoll: Ragna Reusch schnitzt aus simplen Zahnstochern winzige Figuren: Giraffen, Elefanten, Fantasiewesen. Ohne Lupe, dafür mit viel Leidenschaft. Die filigranen Kunstwerke haben ihr internationale Anerkennung eingebracht, sogar bis nach Hongkong! Yared darf natürlich mitmachen und merkt schnell: aus einem Zahnstocher eine Giraffe zu schnitzen ist schwieriger als gedacht. Aber Ragna hat Geduld und eine Menge zu erzählen über ihr Leben in Ahausen, das sie inspiriert. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Do. 30.04.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Fr. 01.05.2026 NDR 32. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Kieve
Staffel 5, Folge 2 (30 Min.)Dibaba mit Bildhauer Angela Fensch und Florian Flierl, Bildhauer & Ex-Model der DDR.Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Hallo Kieve Es verschlägt Yared diesmal in ein echtes Dorfjuwel an der Mecklenburgischen Seenplatte nahe der Landesgrenze zu Brandenburg. Kieve zählt gerade einmal rund 140 Menschen – dafür aber stolze 59 Scheunen. Mit einem Barkas Baujahr 1989 auf Sightseeing-Tour Zu Beginn wirkt das Dorf, das 1298 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird, wie ausgestorben. Fenster zu, Türen zu, Scheunentore dicht. Doch schon bald öffnen sich nicht nur Tore, sondern auch Herzen. Yared trifft auf Zugezogene und echte Kiever Originale: Scheunenretter Jürgen Taube, der aus Berlin kam und eine einsturzgefährdete Scheune mit viel Mut und Liebe gerettet hat. Oder Harald Schröder, ehemaliger Feuerwehr-Chef und leidenschaftlicher Sammler von DDR-Fahrzeugen, der Yared kurzerhand zu einer Spritztour einlädt. Ein Abstecher ins Kiever Moor zeigt, wie Umweltschutz ganz konkret vor Ort aussieht – durch Wiedervernässung, neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen und das Modell der MoorFutures. Picknick am See mit der Bürgermeisterin Yared trifft Bürgermeisterin Christine Jantzen, die ihr Amt ehrenamtlich ausübt. Geld sei knapp, sagt sie beim Picknick am See, aber an Ideen mangele es nicht. Seit Jahren organisiert Kieve im Juni das inzwischen legendäre Weiße Dinner, bei dem das ganze Dorf – alle Leute weiß gekleidet – an langen Tafeln zum Essen sitzt. Dazu kommen Winterwanderung, Flohmarkt, Erntefest, Adventsmarkt und als neuestes Projekt eine Theatergruppe unter dem Motto „Immer wieder THEATER im Dorf“. Mit ihren Solar-Fonds Energiewende Kieve hat das Dorf zudem einen Preis gewonnen, um lokale Klimaschutzmaßnahmen wie Photovoltaik auf den Dächern zu fördern. Auf ein Plauderstündchen mit einem DDR-Topmodel a.D. Ein weiterer Stopp führt Yared zu Angela Fensch und Florian Flierl. Angela ist eines der bekanntesten Topmodels der DDR und prägt in den 1980er-Jahren das Bild des Modemagazins „Sybille“. Heute lebt sie mit ihrem Mann Florian in Kieve. Florian ist Bildhauer – seine Arbeiten entstehen direkt vor Ort, und zwar in seinen Scheunen, die der Künstler zu kreativen Werkstätten umfunktioniert hat. Yared schaut sich hier ausgiebig um und spricht mit Angela über ihre Zeit als DDR-Model, über Mode, Wandel und den bewussten Schritt, das trubelige Berlin für das Mini-Dorf Kieve ausgetauscht zu haben. Kieve ist kein idyllisches Museumsdorf, sondern ein lebendiger Ort mit unterschiedlichen Generationen, Meinungen und Projekten. Genau darin liegt seine Stärke. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Fr. 08.05.2026 NDR 33. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Brockum
Staffel 5, Folge 3 (30 Min.)Dibaba hilft den Ehrenamtlichen bei den Vorbereitungen für den Brockumer Großmarkt.Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Brockum hautnah Yareds Entdeckungsreise führt nach Brockum und den rund 1050 Menschen, die hier leben. Das Dorf blickt auf über 1000 Jahre Geschichte zurück und steckt voller Episoden, Traditionen und kleiner Überraschungen. Vorbereitungen für den Brockumer Großmarkt Das Highlight ist der Brockumer Großmarkt, ein Volksfest mit mehr als 400-jähriger Tradition. Yared schaut hinter die Kulissen und erlebt, wie das Dorf den Marktplatz für die Mischung aus Krammarkt, Viehmarkt, Landmaschinen- und Gewerbeausstellung vorbereitet, ein Fest, das regelmäßig bis zu 250.000 Gäste anzieht. Mit Heinz und Moppi geht es für ihn sogar auf den Hubsteiger, um das Willkommensschild anzubringen. Dazu erzählt die Marktchronik von wilden Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten und macht die bewegte Dorfgeschichte lebendig. Mit anpacken bei der Solidarischen Landwirtschaft Auf dem Hof Tomte, einem Familienbetrieb, der seit 1978 biologisch wirtschaftet und seit 2020 Teil der solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) ist, hilft Yared bei der Kartoffelernte. Die Kinder der örtlichen Grundschule zeigen, wie man zusammen mit der Natur lernt und erntet. Ein echter Einblick in nachhaltige Landwirtschaft mitten im Dorf. Ein Dorf voller Leben und Vereine Brockum ist mehr als Acker und Kühe: Schützenverein, Musik- und Gesangsgruppen, freiwillige Feuerwehr, hier ist immer was los. Yared macht Seniorinnensport mit und verrät den Damen, dass die Übung „pinkelnder Hund“ erstaunlich gut für die Gesäßmuskulatur ist. Außerdem trifft er auf engagierte Schützen und schaut in den Dorfgasthöfen vorbei, die seit Generationen Treffpunkte des Dorflebens sind. Mit dem Kopf durch die Wand: Brockums Brummlöcher Auf dem Stemweder Berg, dem letzten Mittelgebirge vor der Nordsee, stößt Yared auf die legendären Brummlöcher. Kleine Felsvertiefungen, in die man den Kopf steckt und summt. So sollen heilende Vibrationen erzeugt werden. Dazu noch der fantastische Blick über den Naturpark Dümmer – Wellness für Körper und Augen in einem. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere Fr. 17.07.2026 NDR Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD Mediathek 34. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Bergenhusen
Staffel 5, Folge 4 (30 Min.)Dibaba auf Dorfrundfahrt mit Rolf Medau (li.).Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Bergenhusen: willkommen im Storchenparadies Yared Dibaba besucht das norddeutsche Bergenhusen im Kreis Schleswig-Flensburg, ein Ort wie aus dem Bilderbuch. Das 700-Seelen-Dorf gilt als nördlichstes Storchenparadies. Rund 60 Störche residieren hier jedes Jahr von Frühling bis Herbst auf Dächern, Schornsteinen und eigens errichteten Nestern. Der Ortsname geht auf die erste urkundliche Erwähnung als Beverringhusen zurück. Bever bedeutet auf Plattdeutsch Biber, auch wenn Yared heute eher Störche als Biber entdeckt. Störche, NABU und der Blick vom Dach Bergenhusen wäre nicht Bergenhusen ohne seine engagierten Storchenväter und Betreuer. Gemeinsam mit Stefan, Jörg und weiteren Ehrenamtlichen des NABU ist Yared auf dem Dach des Michael-Otto-Instituts. Hier werden junge Störche beringt, jeder Ring ein weltweit eindeutiger „Personalausweis“. Die gesammelten Daten helfen der Forschung, mehr über Zugrouten, Brutverhalten und Lebensräume der Störche zu erfahren. Schmiedehandwerk seit 1776 Ein echtes Dorforiginal ist Helmut, Schmiedemeister in siebter Generation. Seine Familie betreibt das Handwerk seit 1776. Helmut ist mittlerweile 87 Jahre alt, seit mehr als 60 Jahren Meister und noch immer aktiv – wenn auch mehr aus Leidenschaft als aus Pflicht. Gemeinsam mit seiner Frau Elke (88) blickt er auf ein bewegtes Leben zurück: vier Kinder, zehn Enkel und drei Urenkel. Yared darf selbst zum Hammer greifen und sich im Dengeln einer Sense versuchen – Respekt vor einem Lebenswerk inklusive. Dorfleben mit Herz: Essen beim Hoier Boier Gemeinsam mit Emmi und Vera landet Yared im traditionsreichen Gasthof Hoier Boier, benannt nach dem plattdeutschen Wort für Storch (auch Adebar genannt). Seit 2023 wird das Lokal von Birgit und ihrem Mann geführt. Einmal im Monat lädt Birgit die Dorfgemeinschaft zum gemeinsamen Essen ein. Auf den Tisch kommt diesmal Snüsch, ein norddeutscher Gemüseeintopf mit Zutaten „quer durch den Garten“. Zwischen Gesang, Klönschnack und Kellner-Praktikum trifft Yared sogar auf Storch Peter, der sich über Birgits Betreuung freut. Ein Beispiel dafür, wie intensiv sich die Menschen vor Ort um „ihre“ Störche kümmern. Ob Storchenrundweg, Dorfgemeinschaft, Handwerkstradition oder Ehrenamt: Bergenhusen zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Dorfleben sein kann. Eingebettet in die Eider-Treene-Sorge-Niederung ist der Ort ein echtes Kleinod in Schleswig-Holstein. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Fr. 24.07.2026 NDR 35. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Fuhrbach
Staffel 5, Folge 5 (30 Min.)In der neuen Folge von „Yared kommt rum – Dibaba erzählt Dorfgeschichten“ verschlägt es Moderator Yared Dibaba in den Landkreis Göttingen nach Fuhrbach. Rund 850 Menschen leben hier im niedersächsischen Eichsfeld, direkt im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Ein Ort mit bewegter Geschichte, eigenem Plattdeutsch – und einem starken Gemeinschaftsgefühl.Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Südlicher Stopp mit Herz: unterwegs im Dorf Fuhrbach Rund 850 Menschen leben hier im niedersächsischen Eichsfeld, direkt im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet zu Thüringen. Ein Ort mit bewegter Geschichte, eigenem Plattdeutsch und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Yared besucht Fuhrbach im Landkreis Göttingen. Zwischen Bergen und Geschichte Der Ort liegt eingebettet in eine hügelige Landschaft mit Bergen bis zu 340 Metern Höhe, auf rund 211 Metern über dem Meeresspiegel. Bereits im 12. Jahrhundert wird er erstmals urkundlich erwähnt. Für Yared ist klar: Dieses Dorf will entdeckt werden – Schritt für Schritt, Begegnung für Begegnung. Kneippen, klönen, Kälte aushalten Ein Treffpunkt für Jung und Alt ist das Kneippbecken im Ort. Ganzjährig steigen die Menschen hier ins eiskalte Wasser. Yared lässt sich nicht lange bitten und wagt gemeinsam mit Lisa-Marie, Jolina und Chris den Selbstversuch. Dabei wird schnell klar: Das Dorfleben ist alles andere als langweilig, vor allem für die jungen Menschen, die hier bewusst bleiben wollen. Dorfideen mit Humor: die FUBER-App Mobilität auf dem Land? In Fuhrbach kein Problem. Mit der selbst erfundenen FUBER-App – einer WhatsApp-Mitfahrgruppe – organisieren die Dorfbewohner spontane Fahrten. Egal ob nach dem Feiern oder für eine kleine Dorfrunde: einer fährt immer. Yared testet das System persönlich und geht mit DJ Ibse auf OKF – Ortskontrollfahrt. Genuss mit Tradition: ein Gasthaus und Eichsfelder Trüffel Im traditionsreichen Dorfgasthaus Kronprinz, das seit 1875 besteht, trifft Yared auf Franz-Josef und Kerstin. Hier wird klassisch gekocht – und einfach international gearbeitet: Menschen aus acht Nationen gehören zum Team. Besonderheit des Hauses ist der Fuhrbacher Eichsfeldtrüffel, der in der Region angebaut wird. Yared hilft in der Küche mit, kocht Tagliatelle mit Trüffel und erfährt, wie gut Integration auf dem Land funktionieren kann. Leben an der Grenze: Erinnerungen an den Eisernen Vorhang Mit Jürgen Vollmer, der in dritter Generation eine Straßenbaufirma führt, geht Yared an die ehemalige innerdeutsche Grenze. Nur wenige Kilometer von Fuhrbach entfernt verlief der Todesstreifen zu Thüringen. Jürgen erzählt eindrücklich von seiner Kindheit am Zonenrand, von Minen, Zäunen und dem historischen Moment der Grenzöffnung im November 1989. Heute ist aus dem Gebiet das Grüne Band geworden, ein einzigartiger Biotopverbund entlang der ehemaligen Grenze. Handwerk, Herz und Heimat: Eichsfelder Wurst Auf einem Bauernhof im Ort taucht Yared in die Welt der Eichsfelder Wurst ein. Metzger Matthias Stolze zeigt ihm die traditionelle Herstellung aus schlachtwarmem Fleisch, ein jahrhundertealtes Handwerk mit EU-Sonderregelung. Yared darf selbst Hand anlegen und stellt seine erste eigene Fuhrbacher Mettwurst her. Plattdeutsch lebt: ein Stammtisch wird gegründet Ein emotionaler Höhepunkt ist die erste offizielle Plattsprechstunde im Dorf. Initiiert von Ortsbürgermeisterin Beate Sommerfeld wird aus einer Idee ein echtes Ereignis: Dutzende Menschen kommen zusammen, unterschreiben die Gründungsurkunde – und Yared wird erstes Mitglied. Ziel: Plattdeutsch soll wieder jünger werden und im Dorf weiterleben. Finale mit Feststimmung: Fuhrbach feiert sich Zum Abschluss wird gefeiert. Beim Dartsverein, auf dem Grillplatz und schließlich beim großen Dorffest verwandelt sich Fuhrbach in eine einzige Partymeile. Alte und junge Dorfbewohner tanzen zusammen, lachen, klatschen und feiern ihr Dorf bis tief in die Nacht. Yared Dibabas Fazit: Fuhrbach ist ein Dorf mit Geschichte, Humor und ganz viel Herz, eine echte Party-Perle im Süden Niedersachsens. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Fr. 31.07.2026 NDR 36. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Arnis
Staffel 5, Folge 6 (30 Min.)Yared Dibaba packt mit an, um Arnis vom Müll zu befreienBild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Arnis: ankommen, staunen, eintauchen! In der kleinsten Stadt Deutschlands leben gerade einmal rund 260 Menschen, dafür gibt es hier mehr Schiffe als Einwohner. Und Freiheit scheint zum guten Ton zu gehören. Yared Dibaba steuert Arnis an, gelegen auf einer Halbinsel an der Schlei, Deutschlands längstem Ostseearm. Eine Stadt, klein an Fläche, groß an Geschichte, Stolz und Originalen. Er entdeckt Arnis vom Wasser aus und taucht ein in eine Welt, die von Seefahrt, Handwerk und Gemeinschaft geprägt ist. Gleich zu Beginn trifft er auf echte Arniser, die ihm erklären, warum man hier tatsächlich Stadtrecht hat – und warum man sich trotzdem ein bisschen fühlt wie im Zoo. Metall, Motoren und echte Leidenschaft Yared besucht Niklas, genannt „Nickel“, einen leidenschaftlichen Metallbauer und Motorradschrauber, dessen Werkstatt nach Öl, Eisen und Freiheit riecht. Zwischen handgefertigten Harleys und schwerem Gerät wird schnell klar: Hier steckt echtes Handwerk und Herzblut drin. Kurs auf Freiheit: Segeln mit dem Bootsbaumeister Weiter geht es zu Jan Brügge, einem jungen Bootsbaumeister und Werftgründer. Gemeinsam gehen er und Yared an Bord einer eigens entwickelten Segeljacht und stechen in See. Auf dem Törn spricht Jan über seinen Weg zur eigenen Werft, Teamarbeit und das Gefühl von Freiheit, wenn man den Hafen hinter sich lässt und nur noch Wind, Wasser und Schieflage zählen. Einer, der auf Arnis aufpasst Damit Arnis so sauber, gepflegt und einladend bleibt, sorgt Sebastian „Basti“ Buchhold, der Gemeindearbeiter der Stadt, täglich im Hintergrund für Ordnung. Mit ruhiger Selbstverständlichkeit kümmert er sich darum, dass Wege, Grünflächen und Straßen in Schuss bleiben … und dass Arnis vom Hundekot befreit wird. Ein Job, der vielleicht unspektakulär klingt, für das Zusammenleben in einer so kleinen Stadt aber unverzichtbar ist. Yared begleitet Basti bei seiner Arbeit und erfährt, wie viel Verantwortung und Nähe zu den Menschen dazugehört, wenn man in einem Ort arbeitet, in dem sich wirklich jeder kennt. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Fr. 07.08.2026 NDR 37. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Seestermühe
Staffel 5, Folge 7 (30 Min.)Yared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland.Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Seestermühe: zwischen Elbe, Deich und Marsch Gut 40 Kilometer von Hamburg entfernt liegt Seestermühe im Kreis Pinneberg. Zwischen Elbe, Krückau und weiter Marschlandschaft entdeckt Yared Dibaba ein Dorf mit besonderer Atmosphäre. Möwen kreisen über dem Deich, Schafe grasen auf den Wiesen. Und schon nach wenigen Schritten wird klar: Hier ticken die Uhren etwas ruhiger. Kaffeeduft im Dorf Immer der Nase nach führt es Yared zu einem unerwarteten Ort: einer kleinen Kaffeerösterei. Dort trifft er auf einen alten Bekannten, den Kaffeeexperten Erik Brockholz. Gemeinsam verkosten sie Bohnen aus Kolumbien und Costa Rica, diskutieren über Säure, Aromen und den richtigen Geschmack. Für Yared ist das eine kleine Reise in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren hat er selbst einmal den Beruf des Kaffeekaufmanns erlernt. Alpakas und unerwartete Gespräche Vor dem Dorfcafé begegnet Yared Alpakas und ihrem Besitzer Horst Ermeling, einem echten Dorforiginal. Beim Füttern der Tiere erzählt der Züchter von seiner Arbeit und erklärt mit viel Humor, wie die Fortpflanzung der Tiere funktioniert. Ein Gespräch, das ebenso überraschend wie unterhaltsam ist. Mit den Kutterpullern auf der Krückau Sportlich wird es auf dem Wasser. Die Seestermüher Kutterpuller nehmen Yared mit zum Training. Beim Kutterpullen – einer Disziplin des Seesports – rudert ein Team gemeinsam im Takt über eine festgelegte Strecke. Für Yared wird die Ausfahrt schnell zur Kraftprobe. Am Ende hat er zwar Blasen an den Händen, aber auch großen Respekt vor dem Teamgeist der Mannschaft. Obst aus der Marsch Seit Jahrzehnten baut Familie Lüders in Seestermühe Obst an. Im modernen Hofladen hilft Yared beim Auffüllen der Regale und erfährt, wie viel Arbeit hinter den regionalen Produkten steckt. Äpfel, Birnen und Pflaumen aus der Marsch sind hier Alltag und gleichzeitig ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft. Handwerk mit Tradition Zum Schluss entdeckt Yared eine besondere Form von Handwerkskunst. In der Fliesenmanufaktur von Keramikerin Claudia van Hees entstehen Delfter Fliesen nach historischen Vorbildern. Jede Kachel wird von Hand gefertigt, glasiert und bemalt. Yared darf selbst zum Pinsel greifen und erlebt, wie aus vielen Arbeitsschritten ein kleines Kunstwerk entsteht. Seestermühe ist kein großer Ort, aktuell leben hier nicht einmal 1000 Menschen. Doch zwischen Deich, Marsch und Elbe findet Yared eine lebendige Dorfgemeinschaft, in der Tradition, Handwerk und Engagement selbstverständlich zusammengehören. Für ihn steht am Ende fest: Diese kleine Gemeinde im Süden Schleswig-Holsteins ist eine echte Marsch-Perle, nur einen Katzensprung von Hamburg entfernt. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Fr. 14.08.2026 NDR 38. Dibaba erzählt Dorfgeschichten aus Veltheim
Staffel 5, Folge 8 (30 Min.)Yared Dibaba in der „Niedersächsischen Toskana“Bild: NDRYared Dibaba zieht los, um über das Leben abseits der großen Städte zu berichten. Immer auf der Suche nach einzigartigen Dörfern, authentischen Menschen, vielfältigen Kulturen und Traditionen in Norddeutschland. Auf seiner „Expedition“ lernt er in jeder Folge einen neuen Ort kennen. Dabei sammelt er Geschichten und taucht in das Leben „up’n Dörp“ ein. „Yared kommt rum“ ist eine liebens- und sehenswerte Erkundungstour zu den heimlichen Perlen des Nordens. Die Dokureihe ist eine bildstarke Liebeserklärung an den Norden und eine herzliche Einladung, die Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen.Diesmal reist Yared Dibaba nach Veltheim (Ohe). Ein Dorf. Ein Weg. Ganz viel Herz in der „niedersächsischen Toskana“ Pilgern, plaudern, tanzen – und mittendrin das pralle Dorfleben: In Veltheim (Ohe) im Kreis Wolfenbüttel, unweit von Braunschweig, direkt am Braunschweiger Jakobsweg: erst mal Entschleunigung! Pilgerpause. Bevor Yared „den Bär steppen lässt“, wird gepilgert. Veltheim liegt an der Via Baltica, der längsten Jakobsroute Deutschlands. In der Pilgerherberge Veltheim macht er Rast, dort, wo jedes Jahr rund 500 Pilgerinnen und Pilger ankommen. Die Herberge wird vollständig ehrenamtlich von einem rund 50-köpfigen Verein betrieben. Hier gibt es nicht nur Schlafplätze und Pilgerstempel, sondern auch jede Menge Herzlichkeit, heiße Suppe und den berühmten Hefezopf von Herbergsmutter Uschi, der weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist. Mittelalter zum Anfassen: Schloss Veltheim Gut gestärkt geht es weiter – direkt hinein in die Geschichte des Dorfes. Am Ortsrand erhebt sich das Schloss Veltheim, eine ehemalige Wasserburg mit Wurzeln im Mittelalter. Bereits 1160 wird der Name von Veltheim erstmals urkundlich erwähnt. Hausherr Alexander von Veltheim, Landwirt, Bürgermeister seit fast 30 Jahren und überzeugter Lokalpatriot, nimmt Yared mit auf einen Rundgang. Er erzählt von Raubrittern, alten Handelswegen, Kriegen und Wiederaufbau. Und davon, was es heißt, ein Schloss zu bewahren und gleichzeitig ein Dorf in die Zukunft zu führen. Von Walzer bis Wasser marsch! Yared tanzt spontan Walzer mit Seniorin Christel, übt Rettungsgassen mit der Kinderfeuerwehr, staunt über den preisverdächtigen Bauerngarten von Nico und Brummel und lässt sich im Dorffriseursalon mit 160-jähriger Tradition den Bart stutzen. Am Ende zeigt sich, was das Dorf wirklich ausmacht: Gemeinschaft. Beim großen Dorffest auf dem Schlossgelände kommt gefühlt ganz Veltheim zusammen – mit Hüpfburg, Junggesellenverein, Tanz, Orden und ganz viel guter Laune. Oder, wie man hier in der „Toskana von Niedersachsen“ sagt: Veltheim Olé! (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.07.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Fr. 21.08.2026 NDR
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