Unter Verdacht

    bisher 30 Folgen, Folge 1–15weiter

    • Folge 1 (90 Min.)

      Kriminalrätin Dr. Eva Maria Prohacek tritt eine neue Stelle an. An sich ist das nichts Ungewöhnliches, aber Eva wird in dem neu eingerichteten Münchner Kommissariat 411 arbeiten. Das ist die Abteilung, in der Polizeibeamte sitzen mit der Kompetenz, jeden bayerischen Kollegen ins Gebet zu nehmen: Den kleinen Streifenpolizisten in Uniform, aber auch den Staatsanwalt oder den Regierungs-direktor. Dem Kommissariat 411 eilt ein schlechter Ruf voraus, bevor es über-haupt eingerichtet wurde, denn hier werden Fälle von Beamtenkriminalität und interne disziplinarische Angelegenheiten behandelt. Hier sitzen die Verräter, die Nestbeschmutzer, die Krähen, die angeblich den anderen kein Auge aushacken. Eva ist aufgeregt, aber sie freut sich auch, denn sie hatte Luftveränderung nötig, nachdem sie lange Zeit in Augsburg auf der Polizei-Hochschule unterrichtete.

      Hauptkommissar Langner wird ihr zugeteilt und ist darüber alles andere als erfreut. Und für Eva wird er selbst bei den banalsten Verhören keine rechte Hilfe sein. Eva denkt aber gar nicht daran, sich ihren Optimismus austreiben zu lassen. Also geht sie mit Engagement an die ersten Fälle, die ihr auf den Tisch flattern: Ein Polizist, der beschuldigt wird, von seinem Dienstapparat Sex-Telefonate geführt zu haben, und eine Polizisten-Frau, die mit ihrem Mann Vergünstigen bei einer Autowerkstatt erpresst haben soll. Der „Sex-Telefonator“ streitet alles ab. Die Polizisten-Frau gibt in angetrunkenem Zustand alles zu, beschuldigt allerdings ihren Ex-Mann viel Schlimmeres getan zu haben. Er habe jemanden umgebracht. Am nächsten Tag, in nüchternem Zustand, widerruft sie alles. Aber Eva verbeißt sich wie ein Terrier in die Sache. Sie scheint die Kontrolle über den Fall und über sich selbst zu verlieren. Das jedenfalls denkt ihr charmanter Chef, Kommissariatsleiter Dr. Claus Reiter. Er versucht sie vor sich selbst zu schützen, denn ihr extremes Engagement scheint mit ihrer Vergangenheit zusammen-zuhängen: Die Frau, die – unter welchen Umständen auch immer – ums Leben kam, hatte zwei kleine Kinder. Hier scheint ein wunder Punkt bei Eva zu sein. Hat sie deshalb die Polizisten-Frau zu sehr unter Druck gesetzt? Denn nach kurzer Zeit wird diese tot aufgefunden. Eva glaubt nicht an Selbstmord. Reiter glaubt an Schuldverschiebung bei Eva. Und Langner öffnet Eva die Augen, weshalb sie diesen Job überhaupt bekommen hat.

      Eva hört nicht auf, an ein Komplott zu glauben. Die Aussage von der tot aufgefundenen Polizisten-Frau findet sie nicht mehr auf dem Band, auf dem sie das Gespräch aufgenommen hatte, aber sie glaubt, Hinweise von Korruption, Erpressung und Mord gefunden zu haben, die in ihre nächsten Nähe führen. Eva bekommt Angst – zu Recht? Es geht um viel Geld, aber das kann Eva nicht beweisen – irrt sie sich doch? Aber zwei Menschen mussten sterben, und Eva gibt so schnell nicht auf: Jetzt ist ihre unkonventionelle Art der Ermittlung gefragt: Nicht ohne Grund hat sie Vernehmungstechnik gelehrt. Und da geht es nicht um Fairness. Aber das wissen auch ihre Widersacher. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 02.08.2002 arte
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    • Folge 2 (89 Min.)

      Kriminalrätin Dr. Eva Maria Prohacek und ihr Assistent André Langner haben ein gespanntes Verhältnis zu ihrem Chef, Kommissariatsleiter Dr. Claus Reiter. Aber der hat gute Freunde: Rudi Eberlein zum Beispiel, der jetzt im Bundesministerium sitzt. Eva kann ihren Verdacht, dass ihr Chef ziemlich tief in eine Korruptionsaffäre verwickelt ist, nicht beweisen, weil sie überall auf seine „Freunde“ trifft. Da kommt es Eva schon albern vor, dass sich ihre gesamte Abteilung für „Beamten-kriminalität“ mit Unregelmäßigkeiten bei den Dienstreisekostenabrechnungen von Staatsanwalt Thalhammer beschäftigt, als gäbe es nichts Wichtigeres. Bei der Vernehmung spürt Thalhammer sofort, wie Eva zu ihrem Chef steht, und vertraut sich ihr an: Sein Freund, der auch Staatsanwalt war, sei ermordet worden, weil er einen ganz dicken Fisch an der Angel hatte, den Waffenhändler Krugs, und jetzt müsse er um sein Leben und das seiner Familie fürchten. Er habe keine Beweise, aber er wisse ganz sicher, dass hier hohe Politiker beteiligt seien, die Schmier-gelder als Parteispenden tarnen. Eva will diese abenteuerliche Geschichte nicht glauben, aber sie kann es natürlich nicht lassen, dem einen oder anderen ein paar Fragen zu stellen. Plötzlich scheint die Luft um sie herum zu brennen.

      Bei ihren Recherchen entdeckt sie, dass das gesamte Belastungsmaterial, das der verunglückte Staatsanwalt gegen den Waffenhändler zusammengetragen hatte, verschwunden ist. Die Staatsanwältin Dr. Evelyn Putz hatte die Akten angefordert und seit dem sind sie nicht mehr aufgetaucht. Aber Eva findet einen Weg – auch wenn er eher als unkonventionell zu bezeichnen ist -, um diese Tatsache zu ihren Gunsten auszulegen. Ein vertracktes Spiel mit den Mächtigen im Land, die vorgeben Gutes zu tun und Böses im Sinn haben, beginnt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 15.02.2003 ZDF
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    • Folge 3 (89 Min.)

      Eva Maria Prohacek (Senta Berger) und ihr Assistent André Langner (Rudolf Krause) nehmen mal wieder einen Kollegen in die Zange: Polizeiobermeister Stefan Kracht (Thomas Huber) wird der Versuch der Steuerhinterziehung vorgeworfen. Er gerät im Verhör immer weiter in Bedrängnis und schlägt ein Geschäft vor: Angeblich heiße Infos gegen Straffreiheit. Aber eine Prohacek macht keine Deals. Einen Tag später ist Kracht tot.

      Er hat sich auf der Schießanlage seiner Wache selbst eine Kugel in den Kopf geschossen. Eva ist erschüttert und steht hilflos der verzweifelten Ehefrau gegenüber, die sie mit Vorwürfen überhäuft. Eva recherchiert im privaten Umfeld von Kracht und lernt die beiden Brüder von Petra Kracht (Marie Lou Sellem) kennen: Hajo Renz, Bürgermeister von Freiling (Wilfried Hochholdinger), und Peter Renz (Jürgen Tonkel), der wie Stefan Kracht Polizist war, aber vor zwei Jahren so schwer verletzt wurde, dass er seitdem im Rollstuhl sitzt. Er hatte den Attentäter verfolgt, der bei einer Wahlveranstaltung auf seinen Bruder geschossen hatte und wurde vom Fluchtfahrzeug überrollt. Der Täter wurde nicht gefasst.

      Eva versucht heraus zu bekommen, wieso sich Stefan Kracht von seinem Freund, dem reichen Jungunternehmer Jonas Braak (Henning Baum), 15.000 Euro geliehen hat, obwohl er Zuhause im Kleiderschrank mindestens das Doppelte versteckt hielt und wieso sich Kracht als Linkshänder in die rechte Schläfe geschossen hat. Für sie ist klar, dass Stefan Kracht ermordet wurde und er seinen Mörder gut gekannt haben muss. Langner dagegen ermittelt sehr zu ihrem Erstaunen in einer Schwulenbar und stellt wüste Theorien über Stefan Krachts Liebesleben auf. Er glaubt, auf einer ganz heißen Spur zu sein. Als allerdings am nächsten Tag seine haltlosen Spekulationen in der Zeitung erscheinen, entzieht der Kommissariatsleiter Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff) Eva den Fall und suspendiert Langner kurzer Hand vom Dienst.

      Beide suchen trotzdem eigenständig weiter nach dem Mörder. Petra Krachts Brüder und auch der Unternehmer Jonas Braak scheinen mehr zu wissen, als sie sagen. Eine CD-Rom aus Krachts Spind, die Eva immer vorenthalten wurde, scheint wichtige Hinweise zu enthalten, aber es sind nur eine Reihe von belanglosen Urlaubsfotos drauf. Langner und Eva tüfteln so lange, bis sie ein System in den Bildern entdecken. Und es sieht so aus, als wären sie einem Komplott auf der Spur, dass seinesgleichen sucht. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 23.04.2004 arte
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    • Folge 4 (88 Min.)

      Der Enthüllungsjournalist Helmut Krahler (Manfred Zapatka), der in seinen Artikeln das Team der Zielfahndungsgruppe unter der Leitung von Adrian Bornemann (Aleksandar Jovanovic) illegaler Arbeitsmethoden bezichtigt hat, wird bei einer Razzia mit Kokain erwischt – von Bornemann und seinem Ermittlungsteam. Da Krahler sicher ist, dass es sich dabei um ein Komplott handelt, nimmt Kriminalrätin Dr. Eva Maria Prohacek (Senta Berger), die Leiterin der Abteilung für Amtsdelikte der Münchner Polizei, die Ermittlungen auf.

      Bei der Befragung der Gruppe bemerkt Eva, dass einer von ihnen, Heiko Amberger (Martin Butzke), den Krahler verdächtigt, ihm das Kokain untergeschoben zu haben, offenbar unter enormem psychischen Druck zu stehen scheint. Eva, die davon überzeugt ist, dass Krahlers Behauptungen, bei der Bornemann-Truppe gehe es nicht mit rechten Dinge zu, zutreffen könnten, stößt mit ihrem Verdacht bei ihrem Vorgesetzten, Kommissariatsleiter Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff), auf Ablehnung: Er versucht Eva mit dem Hinweis auf die überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote von Bornemanns Ermittlungsergebnissen vom Gegenteil zu überzeugen.

      Doch als der nervöse Heiko Amberger in der darauf folgenden Nacht vom Dach stürzt und tödlich verunglückt, ist Evas untrüglicher Instinkt geweckt. Und da Krahler ihr ein Opfer der gewaltsamen Ermittlungsmethoden von Bornemanns Truppe präsentiert, scheint ihr Verdacht bestätigt. Aber als plötzlich ein Tonband auftaucht, aus dem eindeutig hervorgeht, dass Krahler einen Killer mit der Ermordung Bornemanns beauftragt hat, scheint nicht mehr klar zu sein, wer in dieser Affäre wirklich die Wahrheit sagt.

      Zusammen mit ihrem Assistenten André Langner (Rudolf Krause), der gerade einen alten Bauernhof gemietet hat und sich eigentlich lieber um die Pflege seines Gartens kümmern möchte, nimmt Eva nochmals Bornemann und sein Team ins Visier und muss dabei in ein skurriles Geflecht aus asiatischer Kampfkunst, philosophischer Geisteskultur und bedingungsloser Gemeinschaft eintauchen – ehe sie bemerkt, dass sie bereits viel zu weit vorgedrungen ist und um ihr eigenes Leben bangen muss. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 03.09.2004 arte
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    • Folge 5 (89 Min.)

      Zusammengesunken sitzt der Forstwirt Janker (Christian Redl) im Verhörraum Dr. Eva Maria Prohacek (Senta Berger) und ihrem Assistenten André Langner (Rudolf Krause) gegenüber: Er hat mit seinem Dienstwagen einen tragischen Unfall verursacht, bei dem die Eltern des zwölfjährigen Boris (Marius Fischer) getötet wurden. Die Beteiligung eines weiteren Fahrzeugs, was die Spurensicherung vermutet, streitet Janker vehement ab. Eva besucht den traumatisierten Jungen im Krankenhaus und muss dabei mit ihren eigenen Erinnerungen an den Unfall, bei dem ihr Sohn starb, kämpfen. Boris hat seit dem Unfall kein Wort mehr gesprochen.

      Das Schicksal des Jungen, der zu einer ihm fremden Tante nach Wladiwostok abgeschoben werden soll, lässt Eva nicht los, und sie schickt Langner auf Recherche: Schnell macht Langner den Halter eines auffälligen Sportwagens ausfindig, der zur Unfallzeit in unmittelbarer Nähe wegen überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wurde – der Fahrer ist auf dem Foto allerdings nicht zu erkennen. Edgar Keller (Martin Feifel), der Besitzer des Sportwagens, handelt mit elektronischen Bauteilen und arbeitet für die Richterwerke, ein anerkanntes Familienunternehmen, deren Eigentümerin, Hermine Richter (Catrin Striebeck), sich einen Namen in der bayerischen Kulturszene gemacht hat durch ihr großzügiges Sponsoring von Musik-Events. Langner fängt sofort an zu schwärmen, denn ihr sei es gelungen, den großartigen Violinisten Jiri Novak (Christoph Zrenner) für einen Konzertabend zu gewinnen. Eva interessiert das nicht sonderlich, denn Hermine Richter ist mit Janker verheiratet und das alles kann kein Zufall sein. Eva fühlt sich in einem dichten Geflecht aus Lügen und Intrigen gefangen, als ihr vom Ministerialdirektor Pollmann (Andreas Borcherding), dem Personalchef des Innenministeriums, nahe gelegt wird, den Fall Janker/Richter mit aller Härte zu verfolgen. Und ihr Chef Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff) beobachtet alles mit Argwohn, weil er um seine Position bangt.

      Eva nutzt geschickt Reiters Irritation und seine profunde Kenntnis auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität und erkennt, dass es um Karussell-Geschäfte geht, bei denen Millionen an Vorsteuern vom Finanzamt erstattet wurden, die sich Keller, Janker und die Richterwerke geteilt haben müssen.

      Eva hofft, dass sie die Aufdeckung dieser Geschichte in die Lage versetzt auf dem Karussell mitzufahren und die Schuldigen für die Tragödie zur Verantwortung zu ziehen …  (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 03.06.2005 arte
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    • Folge 6 (87 Min.)

      Bei einem Großeinsatz wird ein SEK-Beamter schwer verletzt und nur ein einziger der Autoschieberei Verdächtiger festgenommen. Ein Desaster: Der Beamte liegt im Koma. Seine Frau, die zuständige Einsatzleiterin Daniela Groeber (Anna Schudt), beteuert, dass das alles nicht passiert wäre, wenn der leitende Staatsanwalt Stefan Koch (Martin Lindow) ihren Befehl zum Zugriff nicht abgebrochen und damit komplette Verwirrung gestiftet hätte. Eva Maria Prohacek (Senta Berger) versteht zwar die Haltung von Daniela Groeber, sieht sich aber gezwungen, sie abzumahnen, weil der Staatsanwalt weisungsbefugt war. André Langner (Rudolf Krause) ist da anderer Meinung, auch wenn Frau Groeber nach Aktenlage häufiger vom Jagdeifer getrieben scheint, als Vorschriften zu beachten, ist er auf jeden Fall gegen den Staatsanwalt! Evas Chef, Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff), will das ganze möglichst schnell vom Tisch haben, weil es nicht von Vorteil ist, wenn in der Presse breit getreten wird, dass Staatsanwaltschaft und Polizei über Kreuz sind.

      Aber dann setzt Frau Groeber den Festgenommenen auf freien Fuß, um von ihm Informationen über die Drahtzieher der Autoschieberbande zu bekommen. Keine ungewöhnliche Sache, aber diesmal war es nicht mit der Staatsanwaltschaft abgesprochen, sagt Koch. Daniela Groeber wird sofort vom Dienst suspendiert, als der Mann am nächsten Morgen in ihrem Garten erschossen aufgefunden wird. Die toughe Frau bricht zusammen und gesteht Eva, dass sie ein Verhältnis mit Koch hatte, und sie befürchtet, dass die ganze Misere durch die privaten Verwicklungen gekommen ist.

      Eva nimmt sich den smarten Staatsanwalt vor und entdeckt, dass hinter der sauberen Fassade ein ganz anderer Mensch steckt: Er ist völlig abgebrannt, sein kompletter Hausrat ist gepfändet, er wird von Inkasso-Leuten unter Druck gesetzt. Langner recherchiert auf eigene Faust im Umfeld der Autoschieberbande und kommt dadurch in arge Bedrängnis. Aber erst ein nettes Beisammensein auf einem typisch bayerischen Fest lässt Eva die Zusammenhänge erkennen, die auf einer wirtschaftlich-politischen Ebene angesiedelt sind, wo die „Großkopferten“ die

      Fäden in der Hand halten. Die Chancen, dass Eva Maria Prohacek und André Langner gegen die Drahtzieher etwas ausrichten können sind denkbar schlecht …  (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 08.04.2006 ZDF
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    • Folge 7 (90 Min.)

      Beim Höhlentauchen ist es wie in der Politik: Man muss sich hundertprozentig auf seinen Partner verlassen können. Bei dem populären, sportbegeisterten Politiker Georg Zechner (Herbert Knaup) und seinem persönlichen Referenten Jürgen Ostermaier (Pierre Besson) war das bisher auch so. Aber beim letzten gemeinsamen Tauchgang kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem sich Ostermaier schwer verletzt. Eva Maria Prohacek (Senta Berger) und ihr Assistent André Langner (Rudolf Krause) erfahren davon aus der Zeitung und wundern sich ein wenig, denn einen Tag vorher hatten sie versucht, Ostermaier zu befragen, wofür er von der Firma Edelweiß 2,5 Millionen bekommen hat? Zu einem klärenden Gespräch kommt es allerdings nicht mehr, denn der Referent von dem politischen Senkrechtstarter erleidet einen Verlust der Sprache. Was für ein Zufall!

      Eva beschäftigt die ganze Sache sehr, besonders als sie Jürgen Ostermaier im Krankenhaus besucht und den elenden Zustand des jungen Mannes sieht. Und sie beginnt sich Gedanken darüber zu machen, wem es nützen könnte, dass er nicht mehr vernehmungsfähig ist und kein Verfahren gegen ihn eröffnet werden kann. Sogar ihr Chef Claus Reiter (Gerd Anthoff) scheint diesmal ernsthaft bemüht, Eva zu helfen, was besonders Langner sehr suspekt ist, weil er – sicher nicht zu Unrecht – vermutet, dass Reiter sein eigenes Spiel spielt.

      Der Zustand von Jürgen Ostermaier bessert sich nur wenig, aber Eva spürt bei ihren Besuchen, dass ihm etwas auf der Seele lastet, was er ihr mitteilen will. Sie entwickeln mit Hilfe von Memory-Karten eine Ebene der Verständigung.

      Georg Zechner, der auf politischer Ebene vehement für den Ausbau des City-Maut-Systems kämpft, versucht, Eva von seinem Referenten Jürgen Ostermaier fern zu halten. Aber wer Eva kennt, weiß, dass dies genau das Gegenteil bewirkt: Und tatsächlich entdecken Langner und sie ein Geflecht aus anonymen Partei-spenden, Schwarzgeldtransfers und Beteiligungen an der City-Maut. Eine Ent-deckung, die nicht nur für Eva Maria Prohacek zu einer existenziellen Bedrohung wird. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 18.11.2006 ZDF
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    • Folge 8 (89 Min.)

      Der Verhörraum. Der Tisch in der Mitte. Stühle drum herum. Eigentlich ist alles wie immer, nur eine entscheidende Kleinigkeit ist anders: Kriminalrätin Dr. Eva Maria Prohacek (Senta Berger) sitzt auf der falschen Seite. Sie verhört nicht, sie wird verhört. Und ihr Chef Dr. Claus Reiter (Gerd Anthoff) befindet sich mit ein paar Staatsanwälten auf der Seite der Guten. Hauptkommissar André Langner (Rudolf Krause) sitzt wie paralysiert dabei und kann nicht glauben, dass man Eva tatsächlich des Mordes verdächtigt.

      Das Unheil begann vor einer Woche, als Eva bester Laune das Präsidium verließ: Endlich Urlaub! Eva packt ihre Koffer, als ein junger Mann klingelt, sie beiseite drängt und in ihre Wohnung stürzt. Er ist völlig aufgelöst und stammelt etwas von einem Brief, den er Eva geschrieben hätte, faselt etwas von einer Verschwörung. Eva kann ihn beruhigen, bekommt aber nichts Nennenswertes aus ihm heraus. Und schon verlässt er wieder panisch ihre Wohnung, noch nicht mal seinen Namen hat er gesagt.

      Eva versucht diese Geschichte einfach abzuschütteln und fährt in die Berge. Die Luft tut gut, die Ruhe und auch der charmante Herr Stewens (Huub Stapel) sind wie Balsam für die Seele. Eva kann es selbst kaum glauben, aber sie scheint gerade dabei zu sein, sich zu verlieben. Da erreicht sie ein Anruf von André Langner, der Blumen gießen wollte und Evas Wohnung völlig verwüstet vorgefunden hat. Eva fällt der merkwürdige Besucher am Tag ihrer Abreise wieder ein, könnte er damit etwas zu tun haben? Langner will sich darum kümmern.

      Ohne sich von Stewens zu verabschieden, fährt Eva nach Hause. Der riesige Blumenstrauß von Stewens war schneller als sie. Sie treffen sich wieder. Es ist schön! Mitten in der Nacht schrillt das Telefon: Es ist die verzweifelte Stimme von Stewens, er bittet Eva inständig, schnell in seine Wohnung zu kommen. Eva ist sofort hellwach. Wenige Minuten später ist sie da. Die Tür steht offen. Keiner ist da. Sie sieht sich um, und ihr stockt der Atem, als sie den jungen Mann, der in ihre Wohnung eingedrungen war, tot am Boden liegen sieht. Im Aschenbecher ein Zigarettenstummel von ihr, ein Weinglas, aus dem Hotel in den Bergen, und das Messer, mit dem der junge Mann erstochen wurde, sieht aus wie das Messer, mit dem sie den Braten aufgeschnitten hat.

      Eva wird unter Mordverdacht festgenommen. Eva ist am Ende ihrer Kräfte. Nur Langner kann ihr jetzt helfen und sie aus dem Albtraum befreien. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 30.12.2006 ZDF
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    • Folge 9 (90 Min.)

      Claus Reiter(Gerd Anthoff) traut seinen Augen nicht, als er sein Büro betritt und ein ehemaliger Kollege an seinem Schreibtisch sitzt: Thomas Sell (Christoph Waltz) war Hauptkommissar des Dezernats für Wirtschaftskriminalität und Reiters Hauptkonkurrent um die freie Stelle als Kommissariatsleiter. Vor 13 Jahren wurde Sell wegen Mordes verhaftet. Der ermittelnde Beamte bei der Mordkommission war Claus Reiter. Nun behauptet der frisch aus dem Gefängnis entlassene Sell, dass Reiter damals in dem Verfahren gegen ihn Fakten vertuscht habe, um ihn

      so aus dem Rennen um die Beförderung zu werfen. Reiter lacht darüber etwas gequält, doch Thomas Sell ist so sehr davon überzeugt, dass eigentlich ihm Reiters Position zusteht, dass er sich mit Handschellen an Reiters Schreibtisch-stuhl festkettet. Sells Verbitterung wird besonders deutlich, als er erzählt, dass seine Frau nach seiner Verurteilung jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen hat und er seinen Sohn seit 13 Jahren nicht mehr gesehen hat.

      Dieser Vorfall macht Eva Maria Prohacek (Senta Berger) und André Langner (Rudolf Krause) natürlich sofort neugierig: Thomas Sell wurde im Jahr 1993, als er gegen einen Ring tschechischer Schwarzarbeiter ermittelte, wegen Mordes an Sabine Pfeiffer, einer Fahnderin des Arbeitsamtes, die auf einer Baustelle nach Spuren illegaler Arbeiter suchte, verurteilt. Die beiden Ermittler beginnen mit Nachforschungen, um die schweren Anschuldigungen gegen ihren Chef zu unter-suchen. Reiter lässt sich daraufhin sofort krankschreiben, damit er nicht offiziell beurlaubt werden kann. Sell, der bei seinen früheren Ermittlungen gegen die Schwarzbau-Mafia selbst immer tiefer in die Illegalität abrutschte, führt die Ermitt-ler zu Pavel Moucha (Jevgenij Sitochin), der „Fliege“.

      Familienvater Moucha, der das tschechische Restaurant „Marienbad“ betreibt, wirkt auf den ersten Blick so, als könne er keiner Fliege etwas zu Leide tun. Eva und Langner ermitteln jedoch, dass die „Fliege“ ein wesentlicher Drahtzieher der tschechischen Schwarzarbeiter-Szene war und ein beachtliches Vorstrafenregister in der ehemaligen CSSR hatte, welches bei den Ermittlungen im Mordprozess Pfeiffer auf mysteriöse Weise verschwand. Er wurde vielmehr durch ein Alibi aus höchsten Kreisen der Politik entlastet.

      Welche Bedeutung Cord Hansen (Dieter Mues), der Vorstandsvorsitzende des Bankhauses Coppenrath, und der Bauunternehmer Jan Lischka (Janusz Cichocki) in diesem Intrigenspiel haben und ob, Kommissariatsleiter Reiter wirklich Fakten gefälscht hat, gilt es nun für das Ermittler-Duo herauszufinden. Und Eva und Langner haben diesmal keine Sekunde zu verlieren, denn Sell ermittelt auf eigene Faust und ist zu allem bereit, um seiner Familie seine Unschuld zu beweisen …  (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 11.08.2007 arte
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    • Folge 10 (90 Min.)

      Das Schrecklichste am Wochenende ist für die 13-jährige Jennifer Bruhns, dass ihr Vater sie zurück nach Hause bringt, denn mit ihrer Mutter hat sie einfach nur Stress. Heimlich schmiedet sie mit ihrem Vater einen Plan. Doch eine Polizeikontrolle unterbricht die Träumerei: Jenni versteckt sich hinter dem Beifahrersitz und hört, dass es zu einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Polizisten kommt. Sie bleibt mucksmäuschenstill und muss aus ihrem Versteck heraus mit ansehen, wie ihr Vater mit vorgehaltener Waffe gezwungen wird, in ein anderes Auto zu steigen.

      Ein Albtraum, der gar nicht enden will, denn ihre Mutter glaubt ihr die Geschichte nicht. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass Jenni Geschichten erfindet, um ihren unzuverlässigen Vater zu decken. Doch Jenni insistiert so sehr, dass ihre Mutter schließlich zu der internen Ermittlerin Eva Maria Prohacek geht.

      Eva und ihr Assistent André Langner bekommen aus der völlig verstockten Jennifer nichts Nennenswertes heraus, auch den Polizisten, der die Verkehrskontrolle gemacht hat und den sie gesehen haben will, kann sie nicht identifizieren. Allerdings erfahren sie von Franziska Bruhns einiges über ihren Ex-Mann: Nach längerer Arbeitslosigkeit hatte er endlich wieder eine Anstellung als EDV-Spezialist bei der Baufirma BAUWA bekommen die er nach drei Monaten schon wieder kündigte. Selbst wenn Bruhns fachlich ein heller Kopf war, ließ seine Verlässlichkeit im Beruflichen wie Privaten einiges zu wünschen übrig: Er zahlte den Unterhalt für Jennifer nicht regelmäßig, aber setzte ihr den Floh ins Ohr, mit ihr zusammen nach Australien auszuwandern.

      Eva Prohacek und Langner setzen Jenni vor der Schule ab und fahren dann zu Bruhns Wohnung, die aufgebrochen und durchwühlt ist. Die Nachbarin erzählt, dass gestern zwei Polizisten da gewesen wären und die Wohnung durchsucht hätten. Es gibt aber keinen Hinweis auf eine Durchsuchungsanordnung – also ist an der Geschichte mit der Polizeikontrolle vielleicht auch etwas dran. Als Eva im Briefkasten eine Rechnung über zwei Flugtickets nach Australien findet, wird klar, dass sich Bruhns tatsächlich mit seiner Tochter absetzen wollte, aber was hat es mit der nächtlichen Polizeikontrolle und der Durchsuchung der Wohnung auf sich? Und wo steckt Bruhns?

      Langner vermutet den Schlüssel bei der BAUWA und tatsächlich gibt es Hinweise, dass Bruhns seinen Chef und ehemaligen Kumpel erpresst haben muss. Als Bruhns kurz darauf erhängt im Wald gefunden wird und Jennifer spurlos verschwunden ist, ahnt Eva, dass das Mädchen sich in größter Gefahr befindet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …  (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 23.11.2007 arte
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    • Folge 11 (88 Min.)

      Bei einem tragischen Autounfall verliert Hauptkommissar Brubeck seine Frau und seinen Sohn. Die Polizei geht von Selbstverschulden aus und stellt die Ermittlungen ein. Doch Brubeck ist davon überzeugt, dass Regierungsdirektor Gert Kramer, der an diesem Abend nach einem Klassentreffen mit seinen ehemaligen Mitschülern Evelyn Dohr und Leonard Brunner unterwegs war, den Unfall verschuldet hat.

      Als Gert Kramer aus ganz anderen Gründen in das Blickfeld der Ermittler gerät und verhaftet wird, begeht er auf mysteriöse Weise Selbstmord und hinterlässt Eva Prohacek einen Hinweis auf Brubeck. Ist Brubeck für Kramers Tod verantwortlich? Hat er aus Rache gehandelt? Und will er auch Leo Brunner und Evelyn Dohr zur Rechenschaft ziehen? Das muss Eva Prohacek unter großem Zeitdruck herausfinden, wenn es keine weiteren Toten geben soll. Unterdessen recherchiert ihr Assistent Langner die genauen Umstände des Verkehrsunfalls von Brubecks Familie. Evas Vorgesetzter, Dr. Claus Reiter, kann sich keinen Reim auf diese Geschichte machen: Er kennt Brubeck gut, und seine Tochter ist mit den Töchtern des Starpianisten Leonhard Brunner befreundet. Der Druck wird immer größer: Evelyn Dohr, die als Pharmavertreterin international unterwegs ist, wurde in Malaysia wegen Drogenschmuggels inhaftiert. Ihr droht ein Todesurteil. Hat Brubeck ihr die Drogen untergeschoben? Sollte er tatsächlich ein Mörder sein, agiert er so raffiniert, dass man ihm nichts nachweisen kann. Er schießt seine Kugeln quasi über Bande. Und was ist mit Brunner, dem Dritten im Bunde? Können Prohacek und Langner sein Leben retten?

      In einem hochdramatischen Finale eskaliert die Situation, und es kommen plötzlich Menschen in Gefahr, die Eva Prohacek gar nicht auf ihrer Rechnung hatte. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 29.08.2008 arte
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    • Folge 12 (89 Min.)

      Eine alleinerziehende Justizangestellte wird ermordet in einem Waldstück bei München aufgefunden.

      Als Eva Maria Prohacek in anderer Sache wegen Diebstahls von sichergestelltem Bargeld gegen Sabine Dietz, eine Polizeibeamtin der Asservatenkammer, ermittelt, springt die beschuldigte Polizistin vor Eva Marias Augen vom Dach eines Mietshauses in den Tod. Eva Marias Schuldgefühl, für den Selbstmord der Polizistin verantwortlich zu sein, hindert sie daran, den Fall zu den Akten zu legen. Bei der anschließenden Inventur der Asservatenkammer stellt Eva Marias Kollege André Langner fest, dass auch eine Waffe fehlt. Beim Vergleich der Projektilspuren stellt sich heraus, dass die Justizangestellte, die im Wald tot aufgefunden wurde, mit der verschwundenen Waffe erschossen worden ist.

      Im Verlauf ihrer Ermittlungen erfährt Eva Maria, dass eine weitere Verbindung zwischen der Selbstmörderin und der ermordeten Justizangestellten existiert: Beide waren Mitglied einer Selbsthilfegruppe für Frauen, die durch Unfall, Krankheit oder Tod von Familienangehörigen in eine Krise geraten sind. Eva Maria gelingt es undercover, an einem der Treffen der Selbsthilfegruppe teilzunehmen. Dabei begreift sie, dass die Frauen unter dem Deckmantel der Trauerbegleitung für ein illegales Pyramidenspiel rekrutiert werden, das sich als Schenkkreis tarnt.

      Gegen den Widerstand von Claus Reiter ermitteln Eva Maria Prohacek und André Langner nun in beiden Todesfällen. Dabei stoßen sie auf die Richterin Ursula Wellerhoff, die an einem der Schenkkreise teilgenommen hat. Die Freude der Richterin über die von „freiwilligen“ Geberinnen erhaltene Summe von 120.000 Euro konnte offenbar nicht lange angehalten haben, denn sie wurde von einer Frau aus der Selbsthilfegruppe erpresst.

      Prohacek und Langner gelingt es, die immer noch aktive Erpresserin zu stellen und die Richterin des Mordes an der „falschen“ Frau, der Justizangestellten, die sie persönlich für den Schenkkreis gewonnen hatte, zu überführen. Aus Rache nennt die Richterin Eva Maria alle Investoren eines geplatzten Immobilienfonds. Nicht wenige der Investoren sind Beamte im Staatsdienst und haben eine Klage wegen Vorteilsnahme zu fürchten. Auch Dr. Reiter müsste auf der Liste stehen. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 10.10.2008 arte
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    • Folge 13 (85 Min.)

      Hans Gerber, ein Schüler des Elite-Internats Mariahilf wird angeschossen aufgefunden. Ein tragischer Fall, der normalerweise aber nicht auf dem Schreibtisch der internen Ermittlerin Eva Maria Prohacek landen würde, hätte die Spurensicherung nicht ein Projektil gefunden, dass aus einer Dienstwaffe stammt – aus der Dienstwaffe von Evas Vorgesetztem Dr. Claus Reiter. Obwohl Eva und besonders ihr Assistent André Langner Reiter vieles zutrauen, können sie sich nicht vorstellen, dass er auf einen Schüler schießt, zu dem er scheinbar keinerlei persönliche Verbindung hatte. Da sich Reiter allerdings als nicht sonderlich kooperativ zeigt, vermuten Eva und Langner, dass er ihnen etwas verschweigt. Das fordert die beiden natürlich heraus. Und Reiter wird erst mal vom Dienst suspendiert.

      Während Langner versucht, alles aus dem Umfeld des Schülers in Erfahrung zu bringen, fährt Eva auf die abgelegene Insel, um das Internat unter die Lupe zu nehmen. Sie hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass sie sich selbst den starken Restriktionen, die dort mit äußerster Disziplin verfolgt werden, unterordnen muss. Es herrschen Handy-, Computer-, Rauch- und Alkoholverbot. Zuwider-

      handlungen werden mit merkwürdigen Methoden geahndet. Weder an die Lehrer noch an die Schüler kommt sie wirklich ran. Erst als sie einen kleinen, verschreckten Jungen trifft, wird ihr klar, welche Rolle der hochangesehene Pater Benedikt spielt, der Regeln und Prinzipien festgelegt hat, die zweifellos nicht für jeden Schüler gut sind. Doch das eigentliche Problem bleibt Dr. Claus Reiter, der nun auch noch gestanden hat, auf den Schüler Hans Gerber geschossen zu haben …  (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.08.2009 arte
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    • Folge 14 (90 Min.)

      Brutale Überfälle und Diebstähle auf Raststätten in München halten die SOKO um Dr. Claus Reiter auf Trapp. Immer wieder gelingt es einer straff organisierten osteuropäischen Bande, genau da zuzuschlagen, wo die Polizei gerade nicht ist. Reiter wird bald klar, dass nur ein Maulwurf aus den eigenen Reihen dafür verantwortlich sein kann. Er bittet Eva Prohacek, intern zu ermitteln. (Text: arte)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 20.11.2009 arte
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    • Folge 15 (90 Min.)

      Die junge Polizistin Steffi Schober ist eine erfolgreiche Biathletin und trainiert an der Landespolizeisportschule. In letzter Zeit haben ihre Leistungen allerdings nachgelassen, so dass sie vorerst aus dem Kader genommen wird. Daraufhin verlässt sie die Sportschule. Wenig später tritt sie in der Inspektion 37 in München den Streifendienst an. Dort ermittelt auch gerade Eva Maria Prohaceks Mitarbeiter André Langner verdeckt. Im Zuständigkeitsbereich der Inspektion 37 ist es zu einer Häufung von Einbrüchen in Villen gekommen, deren Alarmanlagen direkt mit der Polizeiwache verbunden waren, doch immer kamen die Beamten zu spät. Die Polizisten Artur Jung und Thomas Schön erschweren die Ermittlungen durch ihr arrogantes Auftreten. Weder André Langner noch Steffi Schober bleiben von den Mobbing-Attacken der beiden verschont. Steffi scheint ihre eigenen Ermittlungen zu führen, aber wonach sie sucht, kann Langner sich nicht erklären. Am nächsten Tag ist sie tot. Bei einem Einsatz vom Dach gefallen – ein Unfall?

      Ihr Lebensgefährte Xaver Mayr, ebenfalls Spitzenbiathlet, bricht völlig zusammen. Er glaubt nicht an einen Unfall, denn Steffi wollte ihm vor ihrem Tod etwas Wichtiges mitteilen, aber er wollte ihr nicht zuhören. Voller Trauer und Wut beschließt er, die Umstände des Todes seiner Freundin zu recherchieren. Seine geplante Werbekampagne für ein internationales Sportevent sagt er ab. Der Abteilungsleiter für Sportförderung der Landesregierung Bayern, Ludwig Steiner, reagiert verständnislos. Auch Xavers Manager Stefan Dussner hält die Entscheidung des Sportlers für falsch. Er bittet Claus Reiter, die Ermittlungen einzustellen.

      Das kommt Eva Maria Prohacek natürlich erst recht suspekt vor. Gut, dass Langner ohnehin schon „undercover“ auf dem Revier ermittelt. Als Langner bei einem Einbruchs-Einsatz dem Streifenwagen von Jung und Schön folgt, wird ihm klar, dass die beiden mit den Einbrechern gemeinsame Sache machen und auch sonst in üble Geschäfte verwickelt sind. Um an die Hintermänner zu kommen gibt Langner vor, ebenfalls mitmachen zu wollen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 10.12.2010 arte
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