2026

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  • Folge 1 (45 Min.)
    Liselotte Trainer, eine der damaligen Schülerinnen, deren Schulweg über die Brücke nach Bad Bayersoien führte. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de. – Bild: BR/​Felix Kainz
    Liselotte Trainer, eine der damaligen Schülerinnen, deren Schulweg über die Brücke nach Bad Bayersoien führte. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Gerade im Winter zeigt sich das Ammertal mit seiner zauberhaften Landschaft auf besondere Weise. Filmautor Klaus Röder trifft entlang der winterlichen Ammer, zwischen Ettal und Dießen, Menschen, die am Fluss leben und aufgewachsen sind und spürt deren Geschichten nach. Dabei lassen sich auch die landschaftlichen und geologischen Besonderheiten an den Ufern des Flusslaufs entdecken. Zwischen Oberammergau und Ettal, am Eingang zum Graswangtal, in den Moorwiesen, entspringt die Ammer. Von dort aus fließt sie durch die Ammerschlucht zwischen Saulgrub und Echelsbach, dann weiter über Rottenbuch, Peiting, Weilheim und mündet bei Dießen in den Ammersee. Am Oberlauf der Ammer zeigt ein Zimmerer eine kleine hölzerne Sauna, die sein Großvater, der in Finnland gewesen ist, direkt am Ufer aufgestellt hat. Etwas flussabwärts trifft das Filmteam ehemalige Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Kreut, Hargenwies und Peustelsau, die noch in den Sechzigerjahren täglich durch die Ammerschlucht auf die andere Seite nach Bad Bayersoien zur Schule gingen – sommers wie winters. Auch deren Kinder führen die Höfe in den idyllisch gelegenen Weilern weiter. Das Elektrizitätswerk Kammerl, die Scheibum, die Schleierfälle und die Schnalzhöhlen säumen die Ufer der Ammer flussabwärts. Unterhalb der Echelsbacher Brücke liegt versteckt die Schleifmühl. Der Besitzer des alten Gehöfts führt durch die unbewohnten bäuerlichen Räume, nur im Stall leben Ziegen und Schafe. Vorbei an der Säulenhalle Stoi 169 bei Polling, entdeckt das Filmteam außergewöhnliche Oldtimer und liebevoll restaurierte Wirtschaftsgebäude im Klosterareal von Polling. Hier werden alte Mercedes SL zu wertvollen Liebhaberstücken hergerichtet. Filmautor Klaus Röder erkundet im Winter das Ammertal mit seiner zauberhaften Landschaft. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 30.12.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 04.01.2026 BR
  • Folge 2 (45 Min.)
    Auf fast 2000 Metern Höhe kann man im Winter am Nebelhorn im Iglu übernachten.
    Der Winter kommt erst einmal leise daher: Der erste Schneefall dämpft alle Geräusche. Doch so still bleibt es nicht lange. Eine Klangreise durch das Berchtesgadener Land und das Allgäu zu spiegelglatten Seen, Iglus und Geistervertreiberinnen. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 01.12.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 11.01.2026 BR
  • Folge 3 (45 Min.)
    Alois Luisi Kirmaier in der Werkstatt.
    Schichtbeginn auf knapp 3.000 Metern: Der Film begleitet Menschen, die im Winter hoch oben in den Alpen arbeiten – auf einer Schutzhütte in Südtirol, mit der Pistenraupe auf dem Zugspitzblatt, als Bergführerin auf den Graten über den Ötztaler Gletschern. Tief verschneite Berge und Gletscherwelten – für die meisten Menschen ist das ein spektakuläres Fotomotiv oder eine Urlaubserinnerung, für Bergführer, Pistenraupenfahrer oder Hüttenwirte ist es der Arbeitsplatz. Der Film zeigt, wie Menschen im Winter in den unterschiedlichsten Berufen im Hochgebirge arbeiten. Auf einer Schutzhütte im hintersten Schnalstal versorgt ein junges Südtiroler Team die Bergsteiger und Skifahrer, und wenn Not am Mann ist, muss der Hüttenwirt in der Pause auch mal selbst in schwindelerregender Höhe die Material-Seilbahn reparieren. Auf dem Zugspitzblatt präparieren die Pistenraupenfahrer den ganzen Winter über die Pisten, mit einzigartigen Sonnenaufgängen, aber auch bei widrigsten Bedingungen, im Schneetreiben und Nebel, oft bis weit in die Dunkelheit hinein. Und eine Innsbrucker Bergführerin bringt ihren Gästen in den Gletscherwelten des Ötztals die herausfordernden Varianten des Winterbergsteigens auf einer unbekannten Route näher. Trotz aller Härten wissen alle ihren unvergleichlichen Arbeitsplatz in eisigen Höhen zu schätzen und freuen sich und staunen immer aufs Neue, über die Landschaften und die Lichtstimmungen im Hochgebirge im Winter. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 20.01.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 25.01.2026 BR
  • Folge 4 (45 Min.)
    Bauarbeiten am Wagen mit dem Thema „Mickey und seine Freunde“. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Alle zehn Jahre herrscht in dem kleinen Ort Reichersbeuern um die Faschingszeit eine außerordentliche Stimmung. An übergroßen Themen-Fahrzeugen bauen verschiedene Gruppierungen ab Herbst beinahe jedes Wochenende, bis sie mit diesen am Faschingssonntag beim Zug nach Tölz einfahren und gefeiert werden. Alle zehn Jahre herrscht in dem kleinen Ort Reichersbeuern bei Bad Tölz um die Faschingszeit eine außerordentliche Stimmung: In und vor den Schupfen, Garagen oder Maschinenhallen wird fleißig geschweißt, gemalert, geschraubt und gestrichen. Hier bereitet sich ein ganzes Dorf auf „Die Mutter aller Faschingszüge“ mit aufwendigen Wagen vor. Bereits ein Jahr vorher rauchen die Köpfe bei den verschiedenen Gruppierungen, bis man sich schließlich für ein geeignetes Motto des Faschingszuges entschieden hat. An den übergroßen Themen-Fahrzeugen wird dann ab Herbst und eigentlich jedes Wochenende gebaut, bis diese am Faschingssonntag beim Faschingszug prachtvoll nach Bad Tölz einfahren. Der Faschingszug geht vermutlich zurück auf das Jahr 1858, in dem maskierte Reichersbeurer nach Tölz gezogen sind und in Form eines Haberfeldtreibens ihren Unmut der Obrigkeit kundtaten. Was damals ernst war, wurde über die Jahrzehnte immer mehr zum Spaß und die Reichersbeurer Maschkara machten sich immer wieder auf den Weg, um die Stadt Bad Tölz zu erobern und so findet seit 1955 der Faschingszug im Turnus von zehn Jahren statt. Klaus Hochwind ist der Präsident des Faschingskomitees und hat in diesen Monaten viel zu organisieren. Zudem ist er selber Musikant bei der Schützenkapelle Reichersbeuern, die sich dieses mal das Motto „Blues Brothers“ vorgenommen haben. Leonhard Schwarz hat die unterschiedlichen Gruppen in der Bauphase und die vielen Einzelpersonen, die zu einem guten Gelingen beitragen, besucht und die besondere Stimmung, die in der „Mutter aller Faschingszüge“ gipfelt, eingefangen. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 03.02.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 08.02.2026 BR
  • Folge 5 (45 Min.)
    Ursula Wimmelsberger stellt eigene Farben her.
    Der Hausruck hält das schlechte Wetter ab, Hagel und Gewitter, sagt Obstbauer Augustin Stögermayr. Im Schutz der Hügelkette, die Namensgeberin des Hausruckviertels ist, gedeiht vieles: Obstbäume, unbekanntes Gemüse, besonderer Käse und ungewöhnliche Kunst. Im Schutz des Hausrucks hat die Familie Stögermayr 12.000 Apfel- und Birnbäume gepflanzt, die jedes Jahr zwischen Dezember und März von Augustin Stögermayr und seinen Mitarbeitern beschnitten werden müssen. Seine Schwester Katharina holt Äpfel und Birnen aus der Lagerung zum Verkauf. Einen Teil bekommen ihre Schweine. Der Hausruck ist ein Mittelgebirge in Oberösterreich nördlich des Salzkammerguts. Die Gegend ist von Landwirtschaft und Industrie geprägt. Aber auch die Kunst spielt eine Rolle. Martina und Thomas Waldenberger haben den Mülikoasahof, einen alten Vierseithof in Haag am Hausruck, gekauft und renoviert. Werkstätten, Ateliers und Räume für Veranstaltungen sind hier entstanden. Thomas, Tischler und Holzbildhauer, restauriert in diesem Winter eine Krippe mit riesigen Figuren und arbeitet frei an einer Baumskulptur. Zusammen mit „Wüdwux“, einer Gruppe von Künstlern, entwirft und realisiert er begehbare Kunst am Bau für Schulen und im öffentlichen Raum. Seine Frau Martina ist Kunsterzieherin und Malerin. Auch Ursula Wimmelsberger ist Teil von „Wüdwux“ und hat ein Atelier im Mülikoasahof. Sie stellt Farben aus Pflanzen her, die in ihrem eigenen Färbergarten wachsen, und verwendet sie in ihren Bildern. Thomas Schiller baut das ganze Jahr Gemüse an, im Winter verschiedene Sorten Kohl, Lauch, Spinat, aber auch Radieschen und viele Sorten Wintersalat. Von den Gemüsefeldern aus sieht man in der leicht hügeligen Landschaft seine Hühner und die Herde blonder französischer Kühe. Auch Robert Strasser hat Kühe, Tiroler Grauvieh, Hühner und Schweine, die auch im Winter draußen herumlaufen. Auf seinem Hof in Frankenburg macht Robert Strasser Graukäse aus Rohmilch. Er ist überzeugt vom Wert der Rohmilch und den Produkten, die daraus entstehen: Butter, Buttermilch, Topfen und Hausruckviertler Grau- und Kochkäse. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.02.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 22.02.2026 BR
  • Folge 6 (45 Min.)
    Vermessungsarbeiten an einem Kreisverkehr bei Schongau.
    Die einen sollen den Verkehr abbremsen, die anderen ihn im Fluss halten. Geplant und gebaut werden sie zügig. Doch wer kümmert sich um die Gestaltung und Pflege von Verkehrsinseln und Kreisverkehren, die aus dem Verkehrsalltag nicht mehr wegzudenken sind? Etwa Anfang der 1990er-Jahre entstand ein neues Phänomen: Verkehrsinseln und Kreisverkehre. Die einen sollten den Verkehr abbremsen, die anderen ihn im Fluss halten. Geplant und gebaut wurden sie zügig, und es sind erstaunlich viele, die sich leidenschaftlich um deren Gestaltung und Pflege kümmern. Kreisverkehre kannte man damals höchstens aus England, die Roundabouts. Und den vielleicht wohl eindrucksvollsten rund um den Arc de Triomphe in Paris, der bereits 1907 angelegt wurde. Kreisverkehre gibt es in allen Varianten. Und manch Unbedeutender wird plötzlich überregional bekannt. Wie der Eberhofer-Kreisel, aus der gleichnamigen bayerischen Krimiserie. Kreisverkehre haben trotz großem Flächenverbrauch auch etwas Gutes. In ihrem Zentrum bilden sich kleine Biotope. Sie sind eine Art endemische Inseln. Nur das Verlassen dieser kann problematisch werden, zumindest auf dem Landweg. So entstehen manchmal sogar neue Schutzgebiete, von Asphalt eingekreist, von Autolärm umgeben und kaum zugänglich. Oder der Kreisverkehr offenbart sich als öffentlicher Kunstraum. Einfache, schnell zu erfassende Objekte stehen dann in deren Mitte, die die Verkehrsteilnehmer ja nicht zu sehr ablenken sollen. Eine unentgeltliche Open-Air Galerie, die nicht zum Verweilen einlädt, sondern im Transit, im wahren Sinne des Wortes erfahren werden muss. Piktogramme der Region, an denen sich oftmals die Geister scheiden. Mittlerweile gehören Verkehrsinseln und Kreisverkehre zum Verkehrsalltag. Aus dem Navi hört man nun: „Nehmen Sie die zweite Ausfahrt und dann weiter auf der Route“. Ein einfaches Geradeaus gibt es nicht mehr. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 10.03.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 15.03.2026 BR
  • Folge 7 (45 Min.)
    Brot ist mehr als ein Grundnahrungsmittel – mit deutschlandweit rund 3.200 Sorten ist es Immaterielles Kulturgut. Gleichzeitig verschwindet sein handwerklicher Ursprung: Vor 60 Jahren gab es in Deutschland etwa 55.000 traditionell arbeitende Bäckereien, heute sind es nur noch rund 9.000. Eine Dokumentation über Bäckerinnen und Bäcker, die Tradition und Innovation verbinden. Industrielle Backstraßen und anonyme Filialen verdrängen vielerorts den Bäcker um die Ecke. Bayern steht im Vergleich noch gut da, doch auch hier schrumpft die Zahl der kleinen Handwerksbetriebe. Dennoch gibt es Bäckerinnen und Bäcker, die diesem Trend trotzen und mit viel Handarbeit ihr kulturelles Erbe pflegen. Mit Hingabe und Zeit bewahren sie ein Stück regionaler Identität. Fränkisches Brot ist unverwechselbar – dunkel, kräftig, knusprig, aromatisch und lange haltbar. Auf den oft kargen, trockenen Böden im Norden Bayerns gedieh früher vor allem Roggen. Daraus ist eine eigene Backtradition entstanden: saftiges Roggenbrot mit charakteristischen Gewürzen, als Sauerteigbrot langsam gereift, bevor es in den Ofen kommt. In der Doku-Filmreihe „Unter unserem Himmel“ werden Bäckerinnen und Bäcker porträtiert, die in ihren Backstuben Tradition und Innovation verbinden. Johanna Lenhardt, Deutsche Meisterin und Vizeweltmeisterin im Bäckerhandwerk, führt zusammen mit ihrer Familie eine Bäckerei mit Café in ihrem Heimatdorf in der unterfränkischen Rhön. Johannes Mehl aus Hetzles im Landkreis Forchheim in Oberfranken backt in seiner Holzofenbäckerei ausschließlich in Bioqualität. Früh um vier schürt er im Hof den Holzofen, damit das Brot rechtzeitig aus dem Ofen kommt. Und in Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land haben drei Jungunternehmer 2017 entgegen dem Rat der Banken ein Start-up rund ums Brot gewagt. „Bärenbrot2 – so heißt ihre „Rebellion für gutes Brot“. Alle drei Betriebe zeigen: Handwerklich, mit Zeit und Sorgfalt hergestelltes Brot findet auch heute noch eine Kundschaft. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 31.03.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.04.2026 BR
  • Folge 8 (45 Min.)
    Baron Robert Süsskind. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Baron Süsskind verwandelte den Acker hinter seinem Barockschloss in einen blühenden Landschaftspark. Jedes Jahr lockt er damit Zehntausende Besucher nach Dennenlohe in Mittelfranken. Den Park zu formen und zu gestalten ist seine Lebensaufgabe geworden. Robert Freiherr von Süsskind mag sich seine Berufung vielleicht spät eingestanden haben: Mit 54 wurde er Landschaftsgärtner. Doch schon Jahre zuvor hatte er zusammen mit seiner Frau begonnen etwas zu schaffen, das umso mehr von seiner Leidenschaft zeugt: einen 26 Hektar großen Landschaftspark. Gerade legt er einen Tempel an, dessen Mittelachse exakt in Linie mit den barocken Säulen verläuft, die hundert Meter entfernt stehen. Sichtachsen sind für den Baron ein elementares Gestaltungsmittel. Im Frühling wird der Tempel schon bald in voller Blüte stehen – er ist bestückt mit Hunderten Tulpen. Der Park wie auch das Barockschloss der Familie von Süsskind befinden sich in Dennenlohe, einem kleinen Dorf in der Nähe von Gunzenhausen in Mittelfranken. Seit Öffnung des Parks im Jahr 1990 kommen zeitweise bis zu 40.000 Besucher jährlich in die weitläufige Gartenlandschaft mit Inseln, Nischen und Hügeln. Der Baron gestaltet sie vielfältig und orientiert sich dabei an historischen und internationalen Vorbildern. Das Herzstück seines Parks ist der Botanische Garten, in dem Rhododendren aus aller Welt blühen. Zum Auftakt der Gartensaison eröffnet Sabine Freifrau von Süsskind den Park nur für Hunde und ihre Besitzer. Der „Hundespieltag“ und alle weiteren Veranstaltungen in Park und Schloss obliegen ihr und nicht zuletzt auch die Finanzierung. Baron Süsskind braucht für neue Ideen und Pläne die Zustimmung der ganzen Familie, von seiner Frau und den Zwillingen Emilie und Viktor. Die Bauvorhaben werden gemeinsam entschieden. Doch für eine Überraschung ist der Baron immer gut. Familie Spatz vom Bauernhof gegenüber hat sich schon darauf eingestellt. Sie hat die nötigen Maschinen und hilft, wenn es erforderlich ist. Diesmal sollen etliche Tonnen schwere Steine vor dem Rosenhügel platziert werden, auf dem mehr als 15.000 Rosen blühen: Sorten wie Summer of Love, Bentheimer Gold oder die exotisch duftende Golden Gate. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 07.04.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 12.04.2026 BR
  • Folge 9 (45 Min.)
    Der Einödbauer Fridl Kainz.
    Drei Einödhöfe in Niederbayern zeigen, wie gute Nachbarschaft entsteht. Das Leben in der Abgeschiedenheit schärft das Bewusstsein, dass man aufeinander angewiesen ist. Von der Aussaat bis zur Ernte ist ein Lebensgefühl von Ruhe und Stetigkeit zu spüren. Fridl Kainz betreibt einen Selbstversorgerhof, zu dem man nur über einen Waldweg kommt. Hier in der Nähe von Neuburg am Inn lebt er seit 25 Jahren mit seinen Tieren und baut Gemüse an. Auch mit seinen 78 Jahren wird ihm die Arbeit nicht zu viel. Abwechslung findet er beim Singen im Herrenchor im benachbarten Neukirchen am Inn. Lois Zieglmeister und seine Lebensgefährtin Bärbel leben mit Familie in einem Vierkanthof. Ihr Grundstück wird von der Autobahn durchschnitten, an den Lärm haben sie sich nach vierzig Jahren gewöhnt. Lois sammelt alte landwirtschaftliche Geräte und hat einen großen Bulldog-Fuhrpark. Damit bewirtschaftet er nicht nur seine Felder, sondern hilft auch seinen Nachbarn. Die gelernte Schäferin und Konditorin Sandra Habermann betreibt auf ihrem allein liegenden Anwesen bei Neuhaus am Inn die Schänke „Zum schwarzen Schaf“. Sie legt hier einen Garten nach dem Prinzip der Permakultur an, eine ökologische Insel inmitten konventioneller Landwirtschaft, zu der auch das Leben in Gemeinschaft zählt. Fridl Kainz hilft ihr dabei. Sandras Tochter Jessy hat den Verein „Fairness für Pferde“ gegründet. Hier bekommen schwer zu haltende Pferde eine zweite Chance. Die Protagonisten dieses Films haben alle ihren eigenen Weg gefunden, was auch auf das ungestörte Leben auf dem Einödhof zurückzuführen ist. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 14.04.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 19.04.2026 BR
  • Folge 10 (45 Min.)
    Tony Soyer programmiert seine vollautomatische Melkmaschine. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Oft ist es für Bäuerinnen und Bauern gar nicht leicht, die Balance zu halten zwischen der Arbeit am Hof, Familie, Finanzierungen und Förderbürokratie. Da heißt es Wege gehen, die zum eigenen Hof passen und den eigenen Betrieb richtig einzuschätzen. Bernhard Reitberger und seine Frau Regina haben die Viehwirtschaft aufgegeben. Sie betreiben mittlerweile eine Ölmühle nahe Ingolstadt und bieten zahlreiche Ölsorten an wie Raps- oder Senföl. Und beide haben sich noch ein zweites Standbein aufgebaut, abseits der Ölmühle, dass ihnen Spielraum gibt: Regina hat am Hof eine kleine, feine Hutmacherei und Bernhard arbeitet zusätzlich als Trainer und Coach. Toni Soyer aus Neuhausen bei Ebersberg arbeitet viel und gern und setzt ebenfalls auf Diversität am Hof. Er betreibt neben der Milchwirtschaft eine Biogasanlage, die fast das ganze Dorf mit Wärme versorgt. Die Restwärme geht in die hofeigene Trocknungsanlage. Auch bei Familie Schechner sorgen mehrere Betriebszweige für finanzielle Sicherheit und Stabilität. Anna und Flo haben schon vor Jahren umgestellt von Milchvieh auf Mutterkuhhaltung mit Angus Rindern zur Fleischproduktion samt hofeigenem Zerlegeraum und Verkaufsladen. Niko liebt Maschinen seit er denken kann. Er hat sich ohne finanziellen Hintergrund ein stattliches Lohnunternehmen aufgebaut. Bis zu 100 Mitarbeitende häckseln von April bis Oktober. Und bei so einem Häcksler sind Anschaffungskosten von einer Dreiviertelmillion Euro keine Seltenheit. Nach der Sommersaison geht es für ihn in den Wald und auf den Harvester. Familie Moritz führt einen klassischen Milchviehbetrieb. Gemeinsam denken sie viel über anstehende Veränderungen nach. Sollten etwa Bene sen. und Anni, eines Tages nicht mehr mitarbeiten können, bleibt ihnen nichts, als zu verkleinern oder sogar ganz aufzuhören. Letzteres allerdings, so sind sie sich einig, würde für sie einen enormen Verlust an Sinn und Freiheit bedeuten. Schließlich ist dies für viele der Antrieb der Landwirtschaft treu zu bleiben, und wenn sich vieles im Umbruch befindet, lässt sich manches sinnvoll mitgestalten. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 21.04.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 26.04.2026 BR
  • Folge 11 (45 Min.)
    Biber sind mittlerweile an vielen bayerischen Gewässern verbreitet. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Was in früheren Jahrhunderten Alltag war, blieb modernen Landwirten lange erspart: „Mistviecher“. Der Naturschutz bringt Saatkrähen, Fischotter, Biber und andere Wildtiere zurück. Im Film wird gezeigt, wie Betroffene damit umgehen. Seit 1977 ist die Saatkrähe geschützt. Mittlerweile gibt es in Bayern wieder rund 20.000 Brutpaare, vor allem um München und in Schwaben. Sie ernähren sich von Kleintieren und Samen, aber auch von frisch gekeimtem Mais, Sonnenblumen und sogar Gemüse. Weil die großen schwarzen Vögel in Schwärmen über Felder herfallen, bringen sie viele Landwirte zur Verzweiflung. Denn auf den Schäden bleiben sie zum großen Teil sitzen. Also müssen sie aufwendige Schreckanlagen errichten – oder etwas anderes anbauen. Seit etwa 1.000 Jahren werden bei Tirschenreuth in der Oberpfalz Fische gezüchtet. Rund 5.000 Teiche bilden eine einmalige Kulturlandschaft, die auch ökologisch wertvoll ist: Viele seltene Tierarten finden hier Zuflucht. Unter ihnen der Fischotter, der neben Fischen auch Amphibien und Wasservögel frisst. Was weder im Sinne des Naturschutzes ist noch in dem von Teichwirten wie Thomas Beer, die um ihre Existenz bangen. Biber fressen im Sommer Wildpflanzen und im Winter Holz. Und sorgen mit ihren Dämmen für ökologisch kostbare Feuchtgebiete. Trotzdem sind sie so manchem Landwirt ein Dorn im Auge, denn der Biber leitet Bäche auch so um, dass über Nacht kein Acker mehr da ist, sondern ein See. Beim Biobauern Christoph Schreiber wird der neue, teure Schutzzaun gegen Wölfe unterspült. Da packt selbst den Naturfreund die Verzweiflung. Der Filmautor Ralf Bücheler erzählt Geschichten vom alten Konflikt zwischen Landwirtschaft und Wildtieren – und von neuen Lösungen. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 28.04.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 03.05.2026 BR
  • Folge 12 (45 Min.)
    Immer noch beste Freunde – Wolfi Fischer, Helen Sonnentag und Lutz Obenauer taten sich mit viel Idealismus vor gut zwei Jahren zusammen, um den alten Hof wieder bewohnbar und lebendig zu machen.
    Einen Bauernhof zu übernehmen bedeutet, ein Lebenswerk fortzuführen – meist innerhalb der Familie. Doch was, wenn es keinen Hof zur Übernahme gibt? Ein Filmteam begleitet junge Landwirtinnen und Landwirte, die einen Bauernhof übernommen haben und diesen mit viel Hingabe weiterführen. Filmautor Bernhard Wohlfahrter begleitet junge Hofübernehmer, die auf ganz unterschiedlichen Wegen ihren Lebenstraum verwirklichen und mit viel Hingabe Landwirtschaft weiterführen. In Etmissl in der Steiermark ist Christoph Feierabend seit Kurzem der neue Bauer auf dem Gruberhof, den er außerfamiliär von Karl-Heinz und Isolde Schwarz übernommen hat. Gemeinsam mit seiner Frau Maddie, die wie Christoph von keiner Landwirtschaft kommt, baut er oberhalb des Hofes ein neues Wohnhaus. Die Altbauern Karl-Heinz und Isolde genießen inzwischen ihren Ruhestand – und helfen dennoch täglich mit. Im fränkischen Kainsbach stand der Wongerhof, einst der größte Hof im Dorf, lange Zeit leer. Vor Kurzem haben Helen Sonnentag, Lutz Obenauer und Wolfi Fischer begonnen, ihn gemeinsam mit Freunden und mit Unterstützung der Kulturland-Genossenschaft wiederzubeleben. Noch leben sie in Wohnwägen, während sie die alten Gebäude sanieren. Ihr Ziel: eine ökologische Bewirtschaftung und ein gemeinschaftliches Leben ohne Hierarchien auf dem Hof. Schon bald wollen sie einen Bauernladen eröffnen und dort unter anderem Pilze, die Wolfi selbst züchtet, verkaufen. Im oberösterreichischen Innviertel hat der gelernte Zimmerer Christoph Fischer den Hof eines kinderlos gebliebenen Altbauern übernommen. Mit großem handwerklichem Geschick hat er den alten Stall neu und modern aufgebaut. Seine Leidenschaft gilt der seltenen Rinderrasse der Pustertaler Sprinzen. Gemeinsam mit dem 83-jährigen Altbauern Hubert, der ihn trotz seines Alters tatkräftig unterstützt, kümmert er sich täglich um die Tiere. Christophs Freundin Kathi träumt mit ihm davon, das Wirtshaus, das früher zum Hof gehörte, eines Tages wiederzueröffnen. In Aham in Niederbayern übernahm Lukas Kaiser die Landwirtschaft bereits mit 21 Jahren nach dem plötzlichen Tod seines Stiefvaters – ein mutiger Schritt, der zugleich seinen Kindheitstraum erfüllte. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen, die seinen Weizenertrag schmälern, hält Lukas an seinem Weg fest. Gemeinsam mit seiner Freundin Marina plant er, den Betrieb weiter auszubauen und bald Schweine zu halten. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 05.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 10.05.2026 BR
  • Folge 13 (45 Min.)
    Die Stoißeralm am Teisenberg gehört seit 100 Jahren der Almgenossenschaft Freidling.
    Auf die Alm zu gehen, ist für viele Menschen der Inbegriff des einfachen Lebens im Kontakt mit der Natur. Das Almleben am Staufenmassiv ist schön, aber eine Alm zu betreiben ist mit viel Arbeit verbunden und manchmal mit zunehmenden Problemen. Die Zwieselalm über Bad Reichenhall ist nur zu Fuß zu erreichen. Familie Potschacher hat viele Unterstützer, die unentgeltlich beim Auftrieb der Ziegen helfen, Lebensmittel hinauftragen, Gäste versorgen, Hubschraubertransporte vorbereiten und im Steilgelände die Zäune einschlagen. Trotzdem ist Andreas Potschacher und seine Familie kurz davor, den Gastbetrieb für Wanderer aufzugeben, wie schon zuvor einige andere Almen im Berchtesgadener Land. Erdrückend scheint die Last der Vorschriften und Gutachten, die erbracht werden müssen. Auf der Nordseite des Staufenmassivs liegt die Steiner Alm. Cati Hartl verbringt seit mehr als vierzig Jahren den Sommer hier. Mit Kühen, Ziegen, Pferden und Eseln. Sie bewirtet auch die Wanderer, die heraufkommen. Mittlerweile sind es viele Radfahrer, auch E-Biker. Manche wissen nicht, wie sie den steilen Weg wieder hinunterkommen sollen, andere fahren überall rund um die Alm und machen die Steige und Wanderwege kaputt. Auf der großen Fläche der Steiner Alm, die bis zum Gipfel des Staufens reicht, muss Cati mit ihrer Familie viele Kilometer Zaun stecken, auch damit die Ziegen nicht wieder mit den Bergsteigern zum Klettern gehen. Aber es gibt auch einige Orte, an denen sie niemandem begegnet, wo die uralten verwachsenen Bäume stehen oder wo sie weit ins Land hinausschauen kann. Die Stoißer Alm am Teisenberg gehört seit einhundert Jahren der Almgenossenschaft Freidling. 1926 hatten die Bauern der Umgebung ihr Schafweiderecht am Teisenberg verloren. Zwei Jahre später stimmten 26 Landwirte beim Wirt in Freidling für den Kauf eines Bauernsach und der dazugehörigen Alm auf dem Teisenberg. Mit der Alm war eine Schankerlaubnis verbunden. Auch nach hundert Jahren betreibt die Almgenossenschaft Freidling die Stoißer Alm. Seit einiger Zeit sind keine Milchkühe mehr hier oben, sondern nur noch Jungvieh. Der Gastbetrieb ist wichtiger geworden. Die 26 Bauern und Bäuerinnen, ihre Kinder und Aushilfen arbeiten abwechselnd in der Küche. Die Senner und Sennerinnen, die sie anstellen, sind heute nicht mehr fürs Vieh zuständig, sondern Hüttenwirte. Christoph Thaler ist der zeitweilige Hüttenwirt. Zwischen dem Abschluss des Dolmetscherstudiums in Wien und einer Arbeit als Deutschlehrer in Kolumbien ist er den Sommer über auf der Stoißer Alm. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 12.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 17.05.2026 BR
  • Folge 14 (45 Min.)
    Altes Bauernhaus in Thanning bei Egling.
    Gebäude wieder so zu bauen, dass sie wenig Technik und Energie brauchen, haltbar und schön sind – das ist das Ziel von einigen Architekten und Bauherren in Bayern. Florian Nagler hat vor seinem Architekturstudium eine Zimmermannslehre gemacht und damals mitgeholfen, ein altes Kleinhäusler-Haus in Thanning bei Egling zu renovieren. Es hat alles, was ein Haus braucht. „Gewonnene Erfahrung aus Jahrhunderten“ kann man hier sehen. Dieses Wissen wendet Florian Nagler auch bei neuen Häusern an: Wieder einfach und nützlich, haltbar und ökologisch zu bauen ist sein Ziel. So ist auch die „Maschinenhalle“ in Irschenhausen entstanden. Eine aus dem Holz des Bauern und Bauherrn Andreas Wach gebaute Vollholzkonstruktion mit vielen schönen Details, die eine Funktion haben. Die Halle haben die Bewohner von Irschenhausen schon als Festhalle entdeckt. Auch ein Einfamilienhaus hat Florian Nagler aus der Idee des einfachen Bauens heraus entworfen. In Mitterfischen am Ammersee hat die Familie Hiltbrunner ein schlichtes, nicht sehr großes, offenes Haus gebaut. Auch Bauunternehmer Ernst Böhm verfolgt das Ziel des einfachen Bauens. In Mietraching, in der Nähe von Bad Aibling, auf einem ehemaligen Kasernengelände, wurden viele verschiedene Ein- und Mehrfamilienhäuser von unterschiedlichen Architekten gebaut. Sie sind einfach und schön. Es gibt keine Tiefgaragen und auch an der Haustechnik hat man gespart und dafür hochwertige Materialien bei den Baustoffen verwendet. Denn ein Haus kann viele hundert Jahre bestehen, die moderne Haustechnik ist oft nach 30 Jahren kaputt. Florian Nagler und Ernst Böhm haben in Mietraching mit wissenschaftlicher Begleitung der TU München Forschungshäuser errichtet. Zuerst mit Holz, Ziegel, Leichtbeton und vielen Elementen aus dem alpenländischen Bauen wie Satteldächer, Vorhäuser und tiefe Fensterlaibungen, die im Hochsommer das Überhitzen der Räume vermeiden. Die Energiewerte, sowohl beim Bau wie auch beim Verbrauch, waren gut, vergleichbar mit Niedrigenergiehäusern. Jetzt sind sie noch weiter gegangen, um noch mehr Beton zu vermeiden und Energie einzusparen. Für die Bodenplatten wurde Recyclingbeton oder Betonplatten von einer alten Straße verwendet. Die Häuser werden mit Lehmziegeln oder ungebrannten Recyclingziegeln gebaut, die Außenwände sind meistens aus Holz. Es zeigt sich auch, wie sich die neuen Baustoffe beim Verarbeiten auf der Baustelle verhalten, die Zimmerer und Maurer müssen sich oft erst daran gewöhnen. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 19.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 24.05.2026 BR
  • Folge 15 (45 Min.)
    Trotz rußverschmiertem Gesicht sind die Köhler bestens gelaunt.
    Die Region um Bayerns nördlichste Stadt Ludwigsstadt: ein Film über Visionäre, versteckte Orte, Pralinenglück und einen besonderen Dialekt. Die filmische Entdeckungsreise führt die Regisseurin Annette Hopfenmüller und ihr Team in den nördlichsten Winkel von Oberfranken. Auf dem Weg dorthin machen sie im Frankenwald Halt bei ehrenamtlichen Köhlern, die das historische Gewerbe am Leben halten – trotz mühevoller Schwerstarbeit beim „Ernten“ der Holzkohle. Im 800-Einwohner-Dorf Kleintettau, direkt an der bayerisch-thüringischen Grenze, werden Parfümflakons für den Weltmarkt produziert. Dass daraus noch allerlei Nebenprojekte entstanden sind wie ein Tropenhaus, ein Museum und die Zucht schottischer Hochlandrinder, die auf einstigen Minenfeldern grasen, ist den Ideen des Glasunternehmers Carl-August Heinz und seinem Stammtisch zu verdanken. In Ludwigsstadt selbst hat das Stadtleben seit der Wende einiges an Lebendigkeit eingebüßt. Und doch blitzen bei genauerem Hinsehen faszinierende Facetten auf. Da gibt es landschaftlich den sich gerade verändernden Frankenwald, phänomenale Terrassenausblicke und beeindruckende Steinbruchkrater. Die Begegnungen mit den Menschen hier sind geprägt von einer unaufgeregten Herzlichkeit. Der Heimatforscher Siegfried Scheidig rekonstruiert Stanniolmotive auf Schieferfassaden und kann auf nahezu jede Frage zu seiner Heimat Antwort geben. Die Metzgerei Stüber am Marktplatz von Ludwigsstadt ist ein gesellschaftlicher Dreh- und Angelpunkt, in der die junge Wirtin Sandra Treuner ihr deftiges Wurstrepertoire für die eigene Gaststätte einkauft. Überhaupt ist in Zeiten des „Gaststättensterbens“, das aufgrund von Nachwuchsmangel überall herrscht, das Wirtshaus Bei Schesserles ein Lichtblick für die Stammgäste. Sandra Treuner betreibt es gemeinsam mit ihrem Schwiegervater Werner Treuner. Und der ist ein selbstbewusster Repräsentant des hiesigen Dialekts. Eine der attraktivsten Sehenswürdigkeiten der Region ist ein Zentrum des feinen Geschmacks: Im Ortsteil Lauenstein zeigt Thomas Luger, der Mitinhaber einer großen Pralinenmanufaktur, mit welchen süßen Versuchungen man heute in der Genussbranche erfolgreich ist. Und der etwas kleinere Mitbewerber Andreas Bauer aus der Nachbarschaft beweist, dass man mit einer „windbeuteligen““ Idee auch seine Kundschaft haben kann. Versteckt im tiefen Wald, direkt am ehemaligen „Todesstreifen“, hat der wagemutige Münchner Veranstalter Otger Holleschek die denkmalgeschützte, einst verfallene Steinbachsmühle saniert. Trotz aller Mühsal und Unwägbarkeiten spricht er von „Liebe, gegen die man keine Chance hat“. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 26.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 31.05.2026 BR
  • Folge 16 (45 Min.)
    Günter H. Lobe und Tochter Hannah sind beide Geigenbauer.
    In Bubenreuth ist Musikgeschichte geschrieben worden. In dem kleinen Dorf bei Erlangen in Mittelfranken haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus Böhmen vertriebene Geigenbauer und Instrumentenmacher angesiedelt und von hier aus die Musikwelt geprägt. Auf dem Dachboden beginnt das Leben seiner Instrumente – im Holzlager von Günter H. Lobe, einem Geigenbauer aus Bubenreuth bei Erlangen. Wo jahrzehntealtes Fichtenholz in der Stille auf seine Bestimmung wartet, schlägt das Herz einer Handwerkstradition, die bis heute Musikerinnen und Musiker auf der ganzen Welt verbindet. Günter H. Lobe arbeitet gemeinsam mit seiner Tochter Hannah, ebenfalls Geigenbauerin, in der Werkstatt der Familie. Seit 1949 ist Bubenreuth ein Zentrum des deutschen Streich- und Zupfinstrumentenbaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden rund 2.000 vertriebene Geigenbauer und Instrumentenmacher aus dem böhmischen Schönbach im fränkischen Dorf eine neue Heimat. Mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihrer Leidenschaft machten sie Bubenreuth in kürzester Zeit zu einem Ort, an dem Weltruhm entstand – und Klanggeschichte geschrieben wurde. Die Geschichte Bubenreuths ist untrennbar mit der Firma Höfner verbunden. Weltbekannt wurde der Name, als Paul McCartney in den 1960er-Jahren seinen legendären Höfner-Bass spielte. Jahrzehnte später wurde das lange verschollene Instrument wiedergefunden – eine Sensation, die bis heute fasziniert und die enge Verbindung zwischen Handwerk und Popkultur sichtbar macht. Gerhilde Höfner, verheiratete Benker, und ihr Ehemann Christian Benker erzählen von der Firmengeschichte. Walter Glassl, 88 Jahre alt, fertigt noch immer Plektren in Handarbeit. Aus dünnen Zelluloid- und Nylonplatten entstehen in seinem Keller seine „Spielblättla“, die in der Welt des Rock’n’Roll unverzichtbar sind. Seine Produkte spielen Gitarristen und Bassisten auf allen Kontinenten. Auch die Firma Pyramid steht für diese Verbindung aus Tradition und Innovation. In sechster Generation produziert die Familie Junger hier Saiten für nahezu jedes Instrument der Welt. Die Familie Dörfler führt ebenfalls die Schönbacher Tradition weiter. In ihrer Werkstatt entstehen handgefertigte Bögen – jedes Stück ein Unikat, das rund 40 Stunden Arbeit erfordert. Trotz moderner Maschinen bleibt die entscheidende Kunst reine Handarbeit. In der Geigenbauersiedlung klingen die Werkstätten noch immer, im neuen Kulturhof H7 probt das Bubenreuther Symphonieorchester, und im Kindergarten wachsen die Nachkommen jener Familien auf, die ihren Klang von Böhmen nach Franken brachten. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 02.06.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 07.06.2026 BR
  • Folge 17 (45 Min.)
    Kunsthistorikerin Ulrike Mertz kann die Renovierung des Clubhauses kaum erwarten.
    Ein Turnierplatz und ein Reitstall in Bad Kissingen, eine Fußballtribüne in Hof und ein Bootshaus am Starnberger See – Denkmäler, die bis heute von Sportvereinen genutzt werden. Für die Sportler ist es mehr als Training in einem besonderen Ambiente. Als das Turniergebäude in Bad Kissingen 1924 gebaut wurde, war der Flugsport gerade hochmodern. Bis heute sind Sport und Bauwerk untrennbar miteinander verbunden. Gleich zwei Sportvereine nutzen das historische Turniergebäude: Der Reiterverein, dessen Stall ebenfalls unter Denkmalschutz steht, und die Segelfluggemeinschaft Bad Kissingen. Matthias Albert hat seinen Flugschein mit 13 Jahren gemacht und ist heute Vorstand der Segelfluggemeinschaft. Lange Jahre musste er zusehen, wie das Denkmal nach und nach verfiel, doch vor kurzem wurde es aufwendig restauriert. Gerade bereitet der Reiterverein das jährliche Springturnier vor, das nun endlich wieder vor der frisch renovierten Tribüne stattfinden kann. Die Holztribüne von 1949 im Stadion „Grüne Au“ in Hof ist weniger wegen ihrer außergewöhnlichen Architektur schützenswert. Sie ist ein Wahrzeichen für den Wiederaufbau der Stadt und den Aufstieg des FC Bayern Hof nach dem Zweiten Weltkrieg. Hans Winterling und Erwin Saalfrank haben hier ihre festen Plätze und erinnern sich noch gut an ihre aktive Zeit als Vertragsspieler in den 1960er-Jahren. Damals träumte der Verein sogar vom Aufstieg in die Bundesliga. Jonathan Müller ist seit seiner Kindheit Fan des Vereins, der heute in der fünften Liga spielt. Für die ältere Generation steht die Holztribüne für die glorreiche Zeit des Fußballvereins. Für die Jungen ist es ein Ort, mit dem sie aufgewachsen sind, etwa für Helena Fischer, deren Großvater lange Kassenwart im Verein war. Am Starnberger See steht das Bootshaus des Münchner Ruderklubs von 1880 – eine Landmarke an der Nordspitze des Sees. Das imposante Gebäude, anhand dessen die Kunsthistorikerin Ulrike Mertz die Geschichte des Rudersports erzählen kann, steht noch nicht lange unter Denkmalschutz; die Mitglieder waren sich zunächst nicht einig, ob sich die Rettung lohnt. Historischer Wert stand gegen den Wunsch nach modernen Trainingsbedingungen. Aber wenn am Samstagmorgen die Sonne scheint und der See spiegelglatt ist, sind all die Diskussionen vergessen. Die Leidenschaft fürs Rudern verbindet die Sportler bis ins hohe Alter. (Text: BR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 16.06.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 BR
  • Folge 18 (45 Min.)
    Untermühlhausen bei Landsberg am Lech hat gut ein Dutzend Vereine – und mittendrin den Pfarrstadl. Hier findet man sich ein, arbeitet und feiert gemeinsam. Ludwig Nägele und Maurermeister Walter Rietzel renovieren mit anderen Helfern die Kapelle des Heiligen Rasso in Untermühlhausen bei Landsberg am Lech. Am Sonntag werden die Dorfbewohner in einer Prozession mit anschließender Feldmesse dem Heiligen ihre Ehre erweisen. Veranstalter ist der Männergesangsverein „Frischauf“, dessen Vorstand Gerd Stadlmayer ist. Er stammt aus einem Dorf bei Rosenheim, hat dort schon im Kirchenchor gesungen, weshalb es ihm leichtfiel, sich in Untermühlhausen zu integrieren. Frauen singen zwar nicht mit, sind aber passive Mitglieder, so wie Anneliese Kramer, die seit 66 Jahren Mitglied im Verein ist und wie viele andere Frauen Kuchen fürs Rasso-Fest backt. Untermühlhausen hat 400 Einwohner – und gut ein Dutzend Vereine. Finni Drexl meint, dass jeder, der im Dorf Anschluss sucht, ihn auch findet. Man müsse „halt mithelfen“. Nach der Feldmesse trifft man sich im Pfarrstadl – im Herzen des Dorfs. Dieser wird, ausgestattet mit Bierbänken und Blumenschmuck, zur Festhalle. Und der Verkauf von Essen, Getränken und Kuchen füllt die Vereinskasse. Im Juli veranstaltet der Obst- und Gartenbauverein unter der Vorsitzenden Hildegard Heinzelmann ein „Ramadama“, bei dem Jung und Alt gemeinsam den Dorfanger mähen und den Teich säubern. Ganz bewusst will der Verein die Generationen zusammenführen, damit die Jungen nicht das Interesse am Verein verlieren. Zur Belohnung gibt es vor dem Pfarrstadl Stockbrot von der Feuerschale und ein Entenrennen, bei dem nicht nur die Kleinsten um den Siegerpokal kämpfen. Auch Paul Schmidhofer, der die Jugendgruppe der „Bachstelzen“ gegründet und auch sonst viel für die Kinder geleistet hat, hat als Ehrenmitglied eine Ente am Start. Dass in Untermühlhausen auch der Ernstfall geprobt wird, zeigt die Freiwillige Feuerwehr bei einer Übung. Dabei tragen auch die Jungen wie Meggie Reichenberger und Christof Huster schon Verantwortung – und sie tun es gerne. Beim jährlichen Fest der Feuerwehr wird dann wieder zusammen geholfen, unabhängig davon, wer in welchem Verein ist. Die Untermühlhausener wissen, dass sie nur gemeinsam ihr Dorf auch ohne Gastwirtschaft und ohne Laden lebendig erhalten können und ihre Vereine dazu beitragen, ein Netzwerk zu bilden, in dem sich jeder wiederfinden kann: „Mein Verein, dein Verein“. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 BR
  • Folge 19 (45 Min.)
    Horst März hat für jede Altersklasse den richtigen Korb.
    Sind die Kirschen erstmal reif, muss es schnell gehen. Zur Ernte rückt im fränkischen Junkersdorf die Großfamilie an – die empfindlichen Früchte werden von Hand gepflückt. Verkauft wird am Hof oder seit Neuestem direkt vom Straßenstand: „Kirschen to go.“ Der Kirschenanbau ist nichts für schwache Nerven, Horst März weiß: Ein Frost im Frühjahr und schnell ist die Ernte dahin. 500 Bäume stehen bei ihm in Junkersdorf, im nördlichen Teil der Haßberge. Einen Teil davon hat schon sein Vater gepflanzt. Zur Erntezeit nimmt sich Horst März Urlaub, trotzdem braucht es fast die halbe Verwandtschaft, um alle Kirschen rechtzeitig zu pflücken. Geerntet wird meist in der Früh oder am Abend, die Früchte vertragen die Hitze nicht. Für all seine Pflücker hält Horst handgeflochtene Weidenkörbe bereit. Seiner Ansicht nach noch immer die beste Erntehilfe. Früher hat der Kirschenbauer die Früchte direkt am Hof verkauft, sein Sohn Steffen macht es anders. Direkt an der viel befahrenen B279, die mitten durch den Ort führt, hat Steffen März sein Verkaufshäuschen aufgestellt. Anfangs war er skeptisch, doch der Verkauf mit Selbstbedienung läuft gut. Trotz schlauer Verkaufsideen, viel Geld verdienen die Familien mit ihren Kirschen nicht. Früchte, die sie nicht selbst verkaufen, müssen im Handel in Aussehen und Größe strengen Vorschriften genügen. Auf dem Obstgroßmarkt in Pretzfeld wird die Qualität mithilfe von Schablonen geprüft. Früchte unter 22 mm Durchmesser kommen gar nicht erst in den Supermarkt. Johannes Haas, Obstbauer und Brenner in der Fränkischen Schweiz, geht einen anderen Weg. Seine Kirschen baut er ausschließlich fürs Brennen an. Hierfür wählt er besonders aromatische, alte Sorten, wie etwa die tiefschwarze Dolleseppler-Süßkirsche. Zur Ernte werden die Bäume wie bei der Olivenernte kräftig geschüttelt und die heruntergefallenen Früchte aufgelesen. An einem Vormittag kommen so schnell drei Tonnen Kirschen für die Edelbrennerei zusammen. In Kleinmünster in den Haßbergen hatte sich über dreißig Jahre lang niemand mehr um die alten Obstbäume gekümmert. Christina Fallenbacher und ihr Mann Christoph haben nach und nach die verwaisten Obstwiesen gekauft. Sie pflegen die Kirschbäume und verzichten auf Spritzmittel. Christina, die viele Jahre ein eigenes Restaurant geführt hat, kocht aus den Früchten Saft, Marmelade oder Chutney und sie legt die Kirschen sogar mit Salz ein. Das Lieblingsgericht der Familie ist der frisch gebackene Kirschenplotz direkt aus dem eigenen Backhäuschen. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 BR
  • Folge 20 (45 Min.)
    Jedes Jahr zu Jakobi findet im Pinzgau auf 2.000 Metern das Hundstoa-Ranggeln statt, das „ehrlichste Kräftemessen der Männer im Alpenraum“. Das bedeutet emotionale Momente von Jubel und Trauer, die dicht beieinander liegen. Der Film beschreibt die letzte Woche vor dem Höhepunkt des Jahres. Der Hundstein ist mit knapp über 2.000 Metern einer der höchsten Grasberge Europas. Seit 2010 ist das Hundstoa-Ranggeln in der Naturarena Immaterielles Kulturerbe der UNESCO. Erste Erwähnung findet diese Art des Ringens in einem Edikt von 1518, doch spricht vieles dafür, dass es bis auf die Kelten in vorchristlicher Zeit zurückgeht. Bei den Kelten ein heiliger Berg, hat sich der Hundstein bis heute als Austragungsort bewährt. Er ist in der Mitte des Pinzgau gelegen und von allen Seiten, von Maria Alm, Zell am See, Bruck an der Großglocknerstraße und Hinterthal zu Fuß erreichbar. Beim Hundstoa-Ranggeln geht es um den Titel des Hagmoar, was so viel heißt wie „Meister im umzäunten Gehege“. Früher wurde der Hagmoar unter den Hirten, Sennern und Knechten ausgeranggelt. Günther Heim war damals in den 50er-Jahren der jüngste Hagmoar. Er hat ein Buch über das Hundstein-Ranggeln geschrieben, in dem er die Wurzeln dieses archaisch anmutenden Kampfsports zurückverfolgt. Hans Jörg Voithofer kommt aus einer Ranggler-Familie, hat früh angefangen und den Keller voll mit Medaillen und Ehrungen. Daneben ist er Trainer vom Ranggel-Verein Bramberg am Wildkogel. Der Forstarbeiter schreibt auch Mundartgedichte und hat ein Ranggler-Lied verfasst. Hermann Höllwart aus Taxenbach war schon sechs Mal Hagmoar. Der Nebenerwerbslandwirt nutzt jede Gelegenheit, um zu trainieren, da wird der Kuhstall zum Fitnessstudio. Hermann Höllwart will auch diesmal gewinnen, ebenso wie sein engster Mitarbeiter Almin Klicic. Gemeinsam trainieren sie für den großen Tag, denn Hagmoar kann man nur einmal im Jahr werden. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 BR
  • Folge 21 (45 Min.)
    Einmal im Jahr verwandelt sich die Wörnitz in eine Festbühne.
    Die Wörnitz ist der fischreichste und kurvenreichste Fluss Bayerns. Sie schlängelt sich von Schillingsfürst in Mittelfranken nach Donauwörth in Schwaben. Ob Flussbad, Inselleben oder Wasserfest – das Filmteam trifft Menschen, die mit dem „Schlangenfluss“ leben. Nicht ohne Grund nennen die Menschen die Wörnitz „Schlangenfluss“: Aus Mittelfranken kommend schlängelt sie sich insgesamt 132 km Richtung Südosten bis ins schwäbische Donauwörth und gilt als der langsamste Zufluss der Donau. Durch historische Städtchen wie Dinkelsbühl und entlang Wiesen und Felder zieht die Wörnitz gemächlich ihre Bahnen. Sie ist einer der fischreichsten und kurvenreichsten Flüsse in Bayern – ein Fluss voller Leben und Geschichten. An der Quelle in Schillingsfürst hüten Marina und Hartmut Gröner den Ursprung der Wörnitz. Ein altes Sprichwort sagt, wer einmal davon trinkt, kehrt immer wieder in das Städtchen zurück. Weiter flussabwärts bewirtschaften Josef und Saskia Leberle ihren Kartoffelacker – nah am Fluss, der ihr Leben mitprägt. Ungefähr auf halber Strecke, am Fuße des Hesselbergs, liegt die Schmalzmühle. Sie ist umschlossen von zwei Seitenarmen der Wörnitz und liegt somit auf einer Insel. Friedrich König nennt sich und seine Familie daher „die einzigen Inselbewohner“. Seine Frau Barbara macht Käse und es gibt auch einen kleinen Hofladen. Der Fischer und Fischereiaufseher André Holzinger kennt die Wörnitz wie kaum ein anderer. Er liebt diesen Fluss, sieht aber auch seine Verletzlichkeit. Gerade jetzt im trockenen Sommer tritt das besonders deutlich hervor. In Oettingen stellt Dana Abel Schmuck in Form der sich schlängelnden Wörnitz her. Und in dieser Stadt wird die Wörnitz immer wieder zum Treffpunkt der Gemeinschaft – ob im idyllischen Flussbad oder als Bühne für das jährliche Wasserfest mit fantasievollen Booten und großem Zusammenhalt. Wer an der Wörnitz lebt oder Zeit mit ihr verbringt, spürt: Dieser Fluss verbindet Menschen – und Menschen mit der Natur. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.07.2026 BR

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