1542 Folgen erfasst (Seite 47)
Sisi – Die unglückliche Kaiserin
Sisi – Mythos einer Märchenprinzessin
45 Min.Sie war die schönste Frau ihrer Zeit: Elisabeth I., genannt Sisi. Romy Schneider machte sie zur Kaiserin der Herzen. In aller Welt beweinen Abermillionen von Film-Fans bis heute ihr Schicksal. Man vergleicht sie mit Lady Diana und sieht in ihr das erste Top-Model der Geschichte – immer wieder wird sie aufs Neue interpretiert. Schon vor mehr als 100 Jahren wurde Sisi von Schaulustigen und Paparazzi gejagt. Der Wiener Tratsch unterstellte ihr Affären, und sie sorgte für Skandale, weil sie wie eine Jet-Set-Prinzessin auf teuren Yachten übers Meer segelte.Sisi hungerte bis zur Magersucht. und marterte ihren Körper mit exzessivem Training, mit Reiten, Fechten und „Power-Walking“, damit ihre berühmte Wespentaille immer schlanker wurde. Sie schuf ein neues Schönheitsideal. Sie war eine Rebellin und Exzentrikerin, die schon zu Lebzeiten zum Mythos wurde. Der Film fragt nicht nur nach Legende und Wahrheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Sisi bis heute zur perfekten Projektionsfläche für mediale Träume und für die Sehnsüchte der Massen macht. Selbst YouTube-Videos verklären die „Kaiserin wider Willen“: Clips aus dem Melodram mit Romy Schneider, untermalt von romantischen Pop-Songs „Sissi – Forever my Love“. Im Team mit der Historikerin und Bestseller-Autorin Dr. Brigitte Hamann stellt der Film die faszinierende Zwiespältigkeit im Leben der wahren Elisabeths dar. Ruhm und Glamour neben privatem Unglück und einem gewaltsamen Tod – das liefert den Stoff für immer neue Legenden. Eine bildschöne Monarchin, die menschenscheu war und ihr Gesicht hinter schwarzen Fächern und Sonnenschirmen versteckte, beflügelte wie keine andere die Fantasie und Neugier ihrer Zeitgenossen. Aufwändige Spielszenen zeichnen ein Porträt der geheimnisvollen Kaiserin, deren Seelenstimmung lebenslang zwischen flüchtigen Glücksmomenten und tiefer Depression schwankte. Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Films ist Elisabeths Engagement für die Interessen ungarischer Ex-Revolutionäre, mit dem sie die Spaltung des österreichischen Kaisertums in die k. & k. Monarchie durchsetzte und den Absolutismus Habsburgs schwächte. Bis heute wird darüber spekuliert, ob sie ein Liebesverhältnis mit dem Herzensbrecher und Politiker Gyuala Andrássy hatte. Originalgetreue Dialoge geben Einblick in das Denken und Fühlen Elisabeths. Auch die wenig bekannten Gedichte der Kaiserin, die einem Tagebuch gleichkommen, geben Aufschluss darüber, wie Sisi „tickte“ – in Sachen Liebe, Spott und als energische Gegnerin der Monarchie. Gespielt wird Sisi von Mia Florentine Weiss, Schauspielerin, Model und Dichterin, die in Aussehen und Aussage vom gängigen Romy-Klischee abweicht und ein eigenes, modernes und unkonventionelles Sisi-Bild schafft. Realisiert wurden die Spielszenen an prachtvollen Original-Schauplätzen im Schloss Schönbrunn in Wien, im Sisi-Schloss Gödöllö nahe Budapest und im Lipizzaner-Gestüt der Spanischen Hofreitschule in Piber, Steiermark. Die märchenhaften Kostüme wurden in Ungarn nach Originalvorlagen geschneidert. (Text: ZDFneo) Deutsche TV-Premiere Fr. 26.12.2008 ZDF Söhne der Sonne: 1. Die Maya
Vor dem Hintergrund aktueller Entdeckungen erzählt der Film „Die Maya“ aus der „Terra X“-Reihe „Söhne der Sonne“ die Geschichte dieser einzigartigen Hochkultur – vom Aufstieg bis zum Fall. Schon vor über 2000 Jahren bauten die Maya mitten im Dschungel von Mittelamerika gigantische Städte. Pyramiden und Tempel zeugen von ihren architektonischen Leistungen. Auch in Schrift, Mathematik und Astronomie setzten die Maya Maßstäbe. Verborgen unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes von Guatemala liegen noch heute die Überreste der untergegangenen Maya-Stadt El Mirador.Lange konnten Wissenschaftler die Ausmaße der Metropole nur schätzen. Erst moderne Laser-Technologie brachte ans Licht, was sich wirklich hinter den gigantischen Strukturen verbirgt, die man lange Zeit aufgrund ihrer schieren Größe für Berge im Dschungel hielt. Riesige Tempel und Paläste, Verteidigungsanlagen, Tiergehege und sogar ein dichtes Straßennetz. Über 250 000 Menschen lebten in El Mirador, eine weitere Million im Umland. El Mirador ist damit eine der größten Städte der Welt zu dieser Zeit. Die Errichtung solch riesiger Städte und die Versorgung der vielen Menschen mit Nahrungsmitteln gelang den Maya nur durch eine geniale Domestizierungsleistung. Aus dem unscheinbaren Wildgras Teosinte züchteten sie ein besonders ergiebiges und nährstoffreiches Grundnahrungsmittel: den Mais. Noch heute ist er eines der am häufigsten angebauten Getreide der Welt. Der Mais hatte für die Maya sogar eine so große Bedeutung, dass sie sich selbst „Maismenschen“ nannten. Durch dessen hohen Ertrag war die Versorgung der Bevölkerung gesichert. Dadurch wurden Spezialisierungen auf anderen Gebieten, wie Wissenschaft und Philosophie, erst möglich. Die Maya blühten auf und wurden zu einer florierenden Hochkultur. An der Spitze der Gesellschaft standen Gottkönige, die als Mittler zwischen Menschen und Göttern fungierten. Sie boten ihren Untertanen göttliche Unterstützung und Sicherheit. Im Gegenzug stellte ihnen das Volk seine Arbeitskraft zur Verfügung. Das Gehör der Götter fanden die Maya durch Rituale, zu denen auch Blut- und Menschenopfer gehörten. Könige mussten mit gutem Beispiel vorangehen. Mit dem Stachel eines Rochen durchbohrten sie sich Zunge oder Penis, um mit ihrem Blut die Götter gewogen zu stimmen. Auch die Menschenopfer – meist Kriegsgefangene – wurden zum Wohle der Götter geopfert, um die Welt am Laufen zu halten. In den Palästen der Könige widmeten sich Mathematiker, Astronomen und Schriftgelehrte den höheren Wissenschaften. Die Maya gehören zu den fünf Hochkulturen, die eine eigene Schrift entwickelten. Einst besaßen die Herrscher riesige Bibliotheken voller Faltbücher, sogenannter Kodizes. Doch die Spanier ließen sie nach ihrer Eroberung als Teufelswerk verbrennen. Als erste Kultur rechneten die Maya sogar mit der Zahl Null, die damals weder die Römer noch die Griechen kannten. In Europa wurde sogar erst ab dem 12. Jahrhundert mit der besonderen Zahl gerechnet. Dank ihrer mathematischen Fähigkeiten konnten Maya-Astronomen einen Kalender berechnen, der heute noch als Meisterwerk ihrer Kultur gilt. Denn obwohl das Teleskop noch nicht erfunden war, konnten die Maya Kometen-Erscheinungen sowie Sonnen- und Mondfinsternisse exakt vorhersagen. Doch offenbar unterschätzten die Maya, wie fragil ihre Lebensbedingungen waren. Dürreperioden, Raubbau an der Natur und Kriege zwischen den Stadtstaaten setzten dieser Hochkultur ein Ende, das Reich der Maya zerfiel urplötzlich. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 26.08.2020 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 30.08.2020 ZDF Söhne der Sonne: 2. Die Inka
45 Min.Wer war dieses sagenumwobene Volk, das sich die Inka nannte und dessen Herrscher sich als „Söhne der Sonne“ sahen? Der Film fragt nach den Hintergründen von Aufstieg und Fall des Imperiums. Wie aus dem Nichts tauchen sie auf, und innerhalb weniger Jahrzehnte entwickelt sich ihr Reich zum größten Imperium der damaligen Welt. Sie herrschen über mehr als 200 Völker mit gut zehn Millionen Menschen, 1532 ändert die Ankunft der spanischen Konquistadoren alles. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht erstreckt sich das Reich der Inka über die gesamte Länge der Anden, vom heutigen Chile bis nach Ecuador.Allein aufgrund der schieren Größe und der Präzision der Staatsführung werden ihre Herrscher oft mit Dschingis Khan und Alexander dem Großen verglichen. Die Inka-Könige sehen sich als „Söhne der Sonne“ – allmächtige Gottkönige, übermenschlich und unantastbar. Niemand darf ihnen direkt in die Augen sehen. Ihre Kleidung tragen sie jeweils nur einmal, dann gilt sie als heilig und wird kultisch verbrannt. Selbst nach dem Tod residiert ein verstorbener Herrscher im eigenen Palast weiter, als Mumie. Er behält auch als Toter seine Gefolgschaft und dient den Nachfolgern als unverzichtbarer Ratgeber. Von einem sagenhaften Goldland ist damals im fernen Europa die Rede und weckt dort fatale Begehrlichkeiten. Gold, das sind die „Tränen der Sonne“, so sehen es die Inka. Gold ist auch das Attribut des Sonnengottes Inti und seines Sohnes, dem König der Inka. Ihnen zu Ehren werden unermessliche Goldschätze zusammentragen. Das Edelmetall hatte jedoch ausschließlich spirituellen Wert und keinerlei materiellen. Bis heute umgibt die Inka eine Aura des Rätselhaften. Wie konnte ihr kometenhafter Aufstieg in so kurzer Zeit gelingen? Sie nutzten weder Lasttiere noch Eisen, das Rad oder Geld und verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern. Überall im Land entstehen gigantische Bauwerke oft in schwindelnden Höhen, so wie die heute weltberühmte Anlage von Machu Picchu. Ein Straßennetz von mehr als 30 000 Kilometern dient dem reibungslosen Gütertransport und den riesigen Inka-Armeen. Vieles bleibt bis heute ungeklärt. Faszinierend und zugleich fremd ist uns die Kultur. Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen – bevorzugt Kinder. 1999 findet ein amerikanisch-argentinisches Forscherteam am heiligen Berg Llullaillaco in 7000 Metern Höhe Opferplätze und die Mumien dreier Kinder. Forschern gelang es, die Geschichte der Kindermumien zu rekonstruieren. Ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gaben erstmalig Einblick in das für die Inka so wichtige Capacocha-Ritual. Wie konnte einer kleinen Gruppe von Konquistadoren das Unglaubliche gelingen und das damals größte Imperium der Welt in die Knie zwingen? Die Dokumentation liefert Antworten, die die aktuelle Forschung herausarbeiten konnte. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 26.08.2020 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 06.09.2020 ZDF Söhne der Sonne: 3. Die Azteken
„Terra X – Söhne der Sonne“ beleuchtet Aufstieg und Fall der altamerikanischen Imperien. Dieser Teil widmet sich den Azteken, die vor 500 Jahren von den Spaniern erobert wurden. Sie gelten als blutrünstige Gewaltherrscher, geniale Ingenieure und kluge Diplomaten. Sie tauchen wie aus dem Nichts auf und beherrschen Mittelamerika über drei Jahrhunderte. Ihr Untergang leitet die lange und schmerzhafte Geburt des heutigen Mexiko ein. Das Bild der Nachwelt von den Azteken ist bis heute ambivalent. Als geniale Baumeister errichteten die einstigen Nomaden mitten auf einer Insel in einem Salzsee ihre Hauptstadt Tenochtitlan – damals eine der größten Städte der Welt.Alles im Aztekenreich war perfekt geregelt. Auf den Märkten sorgten Aufseher für Ordnung, öffentliche Gerichte behandelten Adlige und Bürger nach gleichem Recht. Es gab ein allgemeines Schulsystem für Jungen und Mädchen aus allen sozialen Schichten. Anders als in den damaligen europäischen Städten achteten die Azteken auch auf Sauberkeit. Neben diesen zivilisatorischen Leistungen aber fanden sich auch Zeugnisse grausamer Rituale. Im Untergrund der Millionenmetropole Mexiko-Stadt befinden sich noch heute unzählige Relikte aus der Aztekenzeit. Die bedeutendste archäologische Stätte ist der Templo Mayor – das Hauptheiligtum der Azteken. 2015 machten Archäologen unweit der Tempelpyramide eine schockierende Entdeckung: Tausende Menschenschädel – Opfer blutiger Zeremonien für ihre Götter. Lange hielten Wissenschaftler die Berichte von den Schädeltürmen für übertriebene Darstellungen, die die Aztekenschreiber auf Geheiß der spanischen Eroberer anzufertigen hatten – als Rechtfertigung für ihre eigenen Gräuel gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Die Azteken dehnten ihr Reich immer weiter aus. Von den eroberten Stadtstaaten forderten sie hohe Tribute in Form von Nahrungsmitteln, Waren und Sklaven – viele von ihnen endeten als Blutopfer auf den Altären der Aztekenpriester. Als die Spanier unter ihrem Anführer Hernán Cortés im Jahr 1519 ins Aztekenreich einmarschierten, fanden sie daher schnell einheimische Verbündete. Die Feinde der Azteken sahen in den weißen Männern die Gelegenheit, sich vom Joch der Aztekenherrschaft zu befreien und den Anführer Moctezuma endlich zu stürzen. Von den Spaniern eingeschleppte Krankheiten wie Typhus und Pocken setzten der indigenen Bevölkerung zusätzlich zu. Mit über 20 000 Kriegern – Feinden der Azteken – gelang es Hernán Cortés schließlich im August 1521, die geschwächte Hauptstadt zu stürmen und das Ende der Azteken zu besiegeln. Mit ihrem Untergang und dem fast vollständigen Verschwinden eigener Quellen bleibt die Geschichte der Maya, Inka und Azteken bis heute so mythenbeladen wie kaum eine andere. Die Zeugnisse der legendären Hochkulturen sind ebenso faszinierend wie rätselhaft. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 26.08.2020 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 13.09.2020 ZDF Söhne der Wüste: 1. Durch Gobi und Taklamakan
45 Min.Gobi und Taklamakan – das bedeutet: endlose Steinfelder, gewaltige Sanddünen, rare Oasen. Auf den Spuren des schwedischen Abenteurers Sven Hedin entdeckt das Filmteam versunkene Mongolenstädte, kämpft sich durch Sandstürme und kreuzt die Pfade der Seidenstraße. Mit einer „Karawane“ von 16 Jeeps und einem motorisierten Gleitschirm hat die Filmexpedition Gobi und Taklamakan durchquert. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Sa. 05.04.2003 arte Söhne der Wüste: 2. Durch die Sahara
45 Min.Die große Afrika-Expedition, die 1850 in der libyschen Hauptstadt Tripolis nach Süden aufbricht, öffnet ein neues Kapitel in der Geschichte des „Schwarzen Kontinents“. In fünf Jahren legt sie über 15000 Kilometer unter extremsten Bedingungen zurück. Ihren sensationellen wissenschaftlichen Erfolg verdankt sie einem 29jährigen Deutschen aus Hamburg. Heinrich Barth sammelt auf Tausenden von Notizbuchseiten unzählige Informationen über Geologie und Ethnologie, über die Pflanzen- und Tierwelt der Wüste. Seine Messdaten ermöglichen erstmals zuverlässige Landkarten, seine archäologischen Entdeckungen schreiben die Geschichte der Sahara neu.Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse stellen ihn auf eine Stufe mit Alexander von Humboldt. Doch in Deutschland geriet der unbequeme Wissenschaftler schnell in Vergessenheit. Die Filmexpedition ist der historischen Reiseroute gefolgt. Der Weg führte durch die libysche Wüste zum Niger und im heutigen Mali zur legendären Karawanenstadt Timbuktu, die Barth 1853 nach unvorstellbaren Strapazen erreichte. Auch die Dreharbeiten in den Monaten nach den Ereignissen am 11. September 2001 verliefen dramatisch. Journalisten wurden in Mali von Banditen überfallen, Libyen verweigerte aus Angst vor nordamerikanischen Vergeltungsschlägen zeitweilig die Einreise und blutige Unruhen im Norden Nigerias verhinderten dort jegliche Filmaufnahmen. So spiegelt die Entstehungsgeschichte der Dokumentation das historische Geschehen der Barth-Expedition wider. Trotz aller Schwierigkeiten gelangen außergewöhnliche Bilder von der Schönheit der Wüste und ihrer Bewohner. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Sa. 12.04.2003 arte Söhne der Wüste: 3. Durch die Atacama
45 Min.Die Atacama zwischen Chile, Bolivien und Peru ist die größte Wüste des amerikanischen Kontinents und die trockenste der Erde. 200 Jahre später führt diese filmische Expedition auf den Spuren des österreichischen Naturforschers Thaddäus Haenke noch einmal in das unwirtliche Gebiet. Auch heutzutage ist die Reise ein Abenteuer. Unsichere Straßen führen durch bizarre Mondlandschaften, die Temperaturen bewegen sich zwischen 40 Grad plus am Tag und 15 Grad minus in der Nacht. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Sa. 19.04.2003 arte Die Sonnenstadt der Pharaonen
40 Min.Sphinx aus einem Tempelrelief von König Nektanebos I.Bild: ORF/ZDF/Dietrich RaueEin deutsch-ägyptisches Team sucht mitten in Kairo nach den Spuren des größten Tempels der Pharaonen und nach Antworten darauf, warum das Heiligtum vor mehr als 2000 Jahren aufgegeben wurde. Heliopolis galt den Pharaonen als der Ort, an dem die Schöpfung begann. Heute zeugt nur noch ein Obelisk von der Pracht des Heiligtums. Archäologen arbeiten bei den Ausgrabungen gegen die Zeit, denn auf der freien Fläche soll bald ein neuer Stadtteil entstehen. Unter den Häusern von Kairo liegt eine noch viel ältere Metropole. In Heliopolis, wie die alten Griechen die Stadt nannten, stand einst der größte und wichtigste Tempel der Pharaonen.Hier, so glaubten die alten Ägypter, hatte die Schöpfung ihren Anfang genommen, und hier wurde dem König die Regierungsmacht übergeben. Zahlreiche Überlieferungen und Legenden berichten vom Alltag in der Tempelstadt. Sogar berühmte Wissenschaftler wie Platon kamen, um dort zu lernen. Gut 3000 Jahre lang wurden in Heliopolis die heiligen Riten durchgeführt, wurde der Tempelbezirk immer wieder erweitert. Dann ging das sagenhafte Heiligtum unter und verschwand zum Teil unter der viele Jahrhunderte später gegründeten neuen Metropole. Heute ist ein Obelisk so gut wie alles, was noch zu sehen ist. Er steht noch immer da, wo er vor etwa 4000 Jahren errichtet wurde, am Eingang eines der Tempel, von dem jedoch nichts mehr zu sehen ist. Seit 2012 sucht ein ägyptisch-deutsches Forscherteam nach den Resten der sagenhaften Sonnenstadt. Für die Archäologen ist es eine einmalige Gelegenheit, die uralte Stadt der Sonne wiederauferstehen zu lassen. Faszinierende Funde enthüllen den Forschern die abenteuerliche und wechselhafte Geschichte des Heiligtums. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 22.07.2020 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 26.07.2020 ZDF Der Space Shuttle – Gefährlicher Pendler ins All
Spektakuläre Meilensteine der Ballonfahrt
60 Min.Aus Oberstdorf starten mehrere Heißluftballons zu einer Alpenüberquerung.Bild: SIMON DEBES / ZDFDie Meisterleistungen der mutigen Pioniere der Ballonfahrt sind kaum noch bekannt. Für diese Männer und Frauen stellte der Himmel keine Grenze dar. Die Brüder Montgolfier sind als Erfinder der Heißluftballonfahrt bekannt. Sie haben den Wettstreit gegen den Erfinder des Gasballons, Jacques Charles 1783 knapp gewonnen. Schon im 19. Jahrhundert sorgen maßgeblich mutige Frauen für eine Ballonmanie in Europa. Zwar begleiten einige tragische Unfälle die Geschichte der Ballonfahrt: Die erste professionelle Ballonfahrerin beispielsweise, Sophie Blanchard, stirbt 1819, als ihr Ballon Feuer fängt.Doch spektakuläre Ereignisse wie die Nonstop-Weltumrundung in einem Spezialballon 1999 durch die Luftfahrtpioniere Bertrand Piccard und Brian Jones oder der legendäre Sprung aus einem Ballon in der Stratosphäre von Felix Baumgartner 2012 befeuern die Faszination an der Ballonfahrt. Allie Dunnington reiht sich aktuell ein in die Liste unerschrockener Frauen in der Luftfahrt. Sie ist bereits in 124 Ländern weltweit mit dem Ballon gestartet – vier Ländern fehlen, um den Weltrekord ihres verstorbenen Mannes Phil zu brechen. Etwa 70 zugelassene Gasballons gibt es weltweit und rund 20.000 Heißluftballons. Die meisten Ballons steigen jedoch im Dienst der Wissenschaft auf. Und zwar zwei Mal täglich zur gleichen Zeit. Es sind Registrierballons – so nennt man unbemannte Freiballons, die mit Messsonden ausgestattet sind. Ihre Daten ergänzen das weltweite Wetterbeobachtungsnetz. Der Film beleuchtet die spektakulärsten Meilensteine der Ballonfahrt von den ersten Anfängen in Paris bis heute und begleitet zudem eine Querung des Alpenhauptkamms im Heißluftballon sowie den Gordon Bennett Cup, die Weltmeisterschaft der Gasballonfahrer. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Fr. 03.04.2026 ZDF Sphinx: 01. Hannibal – Der Schrecken Roms
45 Min.Deutsche TV-Premiere So. 04.12.1994 ZDF Sphinx: 02. Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer
45 Min.Deutsche TV-Premiere So. 11.12.1994 ZDF Sphinx: 03. Der Tod kam übers Meer: Kreta – das verlorene Paradies
45 Min.Deutsche TV-Premiere So. 08.01.1995 ZDF Sphinx: 04. Kleopatra – Das letzte Lächeln der Pharaonen
45 Min.Deutsche TV-Premiere So. 15.01.1995 ZDF Sphinx: 05. Todesreiter aus der Steppe – Die Hunnen stürmen Europa
45 Min.Deutsche TV-Premiere So. 22.01.1995 ZDF Sphinx: 06. Die phantastischen Reisen des Marco Polo
45 Min.Deutsche TV-Premiere Fr. 05.04.1996 arte Sphinx: 07. Rasputin – Heiliger Dämon am Zarenhof
45 Min.Deutsche TV-Premiere Fr. 12.04.1996 arte Sphinx: 08. Lucrezia Borgia – Satanstochter im Vatikan
45 Min.Bis heute ist noch nicht enträtselt, was an den Legenden über Lucrezia Borgia, Tochter des Kardinals Rodrigo Borgia und der Römerin Vanozza Catanei wahr ist. Gesichert ist, daß sie 1480 geboren wurde. Sie war zwölf Jahre alt, als ihr Vater Papst wurde und sich Alexander VI. nannte. Bald darauf wurde sie zum erstem Mal verlobt und blieb einige Jahre die anmutige Schachfigur im dynastischen Spiel um die Bündnisse und Heiratspolitik ihres Vaters. Dessen Ruf war so verheerend, daß die höfische Umgebung bei seinem Tod im Jahre 1503 tatsächlich fürchtete, im Sterbezimmer seien die Teufelsaffen und Höllenhunde Satans anzutreffen, die die Seele des Toten holen wollten.Man raunte sich zu, Borgia habe seine Seele an den Satan verkauft, um Papst zu werden. Es wurde von Giftmorden, Totschlag, von Sexualorgien im Vatikan und von Blutschande mit Tochter Lucrezia gesprochen. Es gab kein Verbrechen, das den Mitgliedern der Familie Borgia nicht nachgesagt wurde, und die lebenslustige Lucrezia wird einbezogen in diese Legenden. In Spielszenen wird versucht, Stationen ihres Lebens authentisch nachzuzeichnen. (Text: History) Deutsche TV-Premiere Fr. 19.04.1996 arte Sphinx: 09. Das Staunen der Welt – Ein deutscher Kaiser in Apulien
45 Min.Deutsche TV-Premiere Fr. 26.04.1996 arte Sphinx: 10. Wikinger – Genies aus der Kälte
45 Min.Deutsche TV-Premiere Fr. 03.05.1996 arte Sphinx: 11. Sturm über Asien – Alexander der Große
45 Min.Deutsche TV-Premiere Fr. 10.05.1996 arte Sphinx: 12. Hexenjagd im Namen Gottes – In den Folterkellern der Inquisition
45 Min.Die Inquisition brachte Folter und Tod über Europa. Im Namen Gottes und der Rechtgläubigkeit quälten Priester die Menschen. Der Hexenwahn entwickelte sich im 15. Jahrhundert zu einer Massenhysterie, die nirgendwo so heftig loderte wie in Deutschland. Wer legte das Feuer an die Scheiterhaufen – und warum? Sphinx bringt Licht in ein dunkles Kapitel des Christentums. Der Jesuit Friedrich von Spee, erschüttert von dem Miterleben einer Hexenverbrennung, leitet mit seiner Schrift „Cautio Criminalis“ 1631 das Ende des Hexenwahns in Europa ein.Spee geht der Geschichte der Inquisition nach, die 200 Jahre vorher mit dem gefürchteten Großinquisitor Thomas de Torquemada begann. Dabei stößt er auf den berüchtigten „Hexenhammer“, ein Buch aus dem Jahr 1486, das die Spielregeln der Aufspürung, Verurteilung, Folterung und Verbrennung von Hexen festlegt, und die Einrichtung der kirchlichen Inquisitionsgerichte. Die Inquisition wird zum vermeintlich wirksamen Instrument eines Selbsterhaltungskampfes der Kirche. Als Hexen, Ketzer und Zauberer kann man zugleich auch die Freigeister der Neuzeit vernichten. (Text: History) Deutsche TV-Premiere Sa. 01.11.1997 arte Sphinx: 13. Tötet die Hure – Der Fall der Maria Stuart
45 Min.Maria Stuart, am 07. oder 08. Dezember 1542 auf der schottischen Burg Linlithgow geboren, wurde bereits mit sechs Tagen zur Königin von Schottland ernannt, denn ihr Vater König Jakob V. war soeben mit 30 Jahren gestorben. Umgehend nach der Krönung der kaum einjährigen Thronerbin wurde die Vermählung mit dem französischen Dauphin Franz II. vorbereitet, die 1958, Mary war gerade sechs Jahre alt, auch vollzogen wurde. Mit fünf Jahren wurde das Mädchen mit einigen anderen adeligen Kindern an den Hof nach Frankreich geschickt, wo sie die nächsten zehn Jahre verbrachte. Ihre streng katholische Erziehung im französischen Kronland wurde ihr zum Verhängnis, als es um die Thronfolgeregelung in England ging.Elisabeth I. verbat sich eine Nachfolge durch die dem Erbansprch nächstfolgende Maria. Jede diplomatische Bemühung Maria Stuarts scheiterte. Schließlich erwuchs ihr auch in Schottland ein Problem, wo Protestantismus und Katholizismus gleichermaßen in die Politik hineinspielten.Ihre Ehe mit Lord Darnley, einem Nachfahren des britischen Königs Heinrich VII. wurde ihr zum Fallstrick. Der ehrgeizige Thronanwärter paktierte mit einigen Männern, denen Maria im Wege war, verlor jedoch schließlich die Kontrolle über die Lage. Selbst krank, wurde er später selbst Opfer eines Mordanschlags, der Maria bzw. ihrem Geliebten und späteren Ehemann James Hepburn zugeschrieben wurde. Es folgten wechselvolle Jahre, in denen Maria als Pfand zwischen Frankreich, Schottland und England – sie war noch immer nominelle Thronfogerin im Falle des Ablebens von Elisabeth. I, eingesetzt wurde. Ihre Hinrichtung am 8. Februar 1587, Grund war ein vermeintlich von ihr angestiftetes Mordkomplott auf Elisabeth I., beendete ein dramatisches Leben auf ebenso dramatische Weise. ‚The History Channel‘ wandelt auf den Spuren der berühmten Königin, die Friedrich Schiller zu einer Tragödie inspirierte und Vanessa Redgrave zu einem Oscar verhalf. (Text: History) Deutsche TV-Premiere Sa. 08.11.1997 arte Sphinx: 14. Magier auf dem Drachenthron – Chinas Erster Kaiser und sein Grab
45 Min.Im Jahre 211 v.Chr. geht in der Nähe der chinesischen Hauptstadt ein Meteorit nieder. Von jeher war dies ein Zeichen großer Veränderungen. Unzufriedene meißeln in den Meteoriten: „Der Erste Kaiser wird sterben und sein Reich zerfallen.“ Der Kaiser läßt den Stein zermahlen und im Umkreis von 20 Kilometern sämtliche Menschen töten. Von panischer Angst getrieben, macht er sich sodann auf seine letzte Inspektionsreise. Als „Tiger von Qin“ hatte dieser Anführer blutrünstiger Barbaren alle Nachbarstaaten erobert und sich 221 v.Chr. zum Ersten Kaiser von China gemacht. Nach der „Reichseinigung“ nannte er sich Qin Shihuangdi, „erster Gottkaiser von Qin“.10.000 mal 10.000 Jahre soll seine Dynastie an der Macht bleiben. Zwar endet sie schon nach 15 Jahren, doch hat seine Form der Kaiserherrschaft bis zum Anfang unseres Jahrhunderts Bestand gehabt. Und noch für Mao Zedong ist der „Erste Kaiser“ ein großes Vorbild gewesen. Bis zum heutigen Tage wirkt seine Idee vom großen China in den Köpfen von Politikern. Seine „große Mauer“ ist zum Inbegriff des chinesischen Reiches geworden. Die mehr als 7000 lebensgroßen Terrakottafiguren, die er im Osten seines Grabes aufstellen ließ, wurden als „größte archäologische Entdeckung des 20. Jahrhunderts“ gefeiert und zum 8. Weltwunder erklärt. Mit 13 Jahren beginnt der Kaiser den Bau seines Grabes. Als er stirbt, sind die Bauarbeiten am größten Grabmal in der chinesischen Geschichte noch nicht abgeschlossen. Wie konnten die in ganz China verachteten Barbaren aus dem kleinen Reiche Qin dieses große Kulturdenkmal der Menschheit schaffen? Welche Bedeutung hat die Terrakotta-Armee? Warum wird sie in keiner historischen Quelle erwähnt? Das „Sphinx-Team des ZDF ist diesen Fragen nachgegangen und ist den Spuren der letzten Reise dieses „Magiers auf dem Drachenthron“ gefolgt. Er schickte 3.000 seiner besten jungen Männer und Frauen zu den Inseln der Unsterblichen, die für ihn ein „Elixier der Unsterblichkeit“ suchen sollten. Doch sie sind nie zurückgekehrt. Auf seiner Flucht vor dem Tod erfüllt sich die Weissagung, und er stirbt auf unerklärliche Weise. War es Mord? Durch neuere Untersuchungen konnten Spuren seines Suchtrupps in Japan gefunden werden. Viele Fragen könnten nur durch die Öffnung seines geheimnisumwitterten Grabes beantwortet werden. Aber bis heute hütet die chinesische Regierung dieses größte Geheimnis der chinesischen Geschichte. (Text: History) Deutsche TV-Premiere Sa. 15.11.1997 arte
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