Terra X History Rudi Völler – Eine deutsche Fußball-Legende
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Rudi Völler – Eine deutsche Fußball-Legende
45 Min.
Er ist populär wie kaum ein anderer deutscher Fußballer: Rudi Völler, gefeiert als Stürmer, Trainer oder Manager. Selbst Rückschläge und Ausraster verzeiht man ihm. „Es gibt nur einen Rudi Völler“, stimmen seine Fans an, sobald der „Hanauer Bub“ die Bühne betritt. Was hat Völler zu einer Art Nationalheiligtum des deutschen Fußballs gemacht? Wie wurde der Fußballer mit dem Vokuhila-Haarschnitt zur lebenden Fußball-Legende? „Terra X History“ zeichnet ein Porträt des großen Fußballers Rudi Völler. Enge Weggefährten und Mitspieler wie Sepp Maier, Thomas Berthold und Klaus Augenthaler erinnern sich an große Momente auf dem Spielfeld, aber auch an private Begegnungen mit dem Hanauer.
Aufgewachsen in „kleinen Verhältnissen“ zeigt Rudi Völler schon in jungen Jahren großes Talent als Stürmer. Mit 17 Jahren wird er Profi bei den Offenbacher Kickers, seinem Lieblingsverein. Schon bald stehen dem jungen Torjäger alle Türen offen. In der Saison 1982/1983 wird er mit 23 Treffern Torschützenkönig und „Deutschlands Fußballer des Jahres“. Auch seine Karriere in der Nationalmannschaft nimmt Fahrt auf: Im Finale der Fußball-WM 1986 gegen Argentinien dreht er einen 0:2 Rückstand, doch gelingt dem Gegner in der 83. Minute das Siegertor.
Deutschland kehrt als Vize-Weltmeister nach Hause zurück – und Rudi Völler als „Tante
Käthe“. Ein Spitzname, den ihn sein Mitspieler Thomas Berthold wegen seiner charakteristischen Frisur im Trainingslager der WM verpasst hat. 1990 kämpft die deutsche Nationalelf erneut um den WM-Titel. Unvergessen für alle, die damals als Zuschauer mitfieberten, ist die Spuckattacke des Holländers Frank Rijkaard gegen Rudi Völler.
Nicht nur der Mann in Oranje, auch Rudi Völler fliegt vom Platz. Warum weiß bis heute keiner so genau. Auch der Wutausbruch Völlers gegen Sport-Moderator Waldemar Hartmann 2003 im TV-Studio ist legendär: „Du sitzt hier locker und in aller Ruhe und hast schon drei Weizenbier getrunken“, schnauzt Völler, damals Teamchef der Nationalmannschaft, den Journalisten nach einem verkorksten Länderspiel an. Was andere vermutlich den Job gekostet hätte, verzeiht man Völler.
Vielleicht liegt darin das Geheimnis seiner großen Popularität: Rudi Völler ist immer authentisch, unverstellt – im guten wie im schlechten Sinne. Nach seiner Zeit als Teamchef der Nationalelf, die unter seiner Leitung 2002 Vize-Weltmeister wird, folgt die Zeit als Trainer und Manager. Trotz mehrfacher „Abschiede“ kehrt er immer wieder zurück, wird zum „Mann für alle Fälle“ und „Retter des deutschen Fußballs“. Ohne Rudi scheint es einfach nicht zu gehen. Seit 2023 ist er als Sportdirektor für die A-Nationalmannschaft tätig. Und manche spekulieren schon, was danach kommt: Völler als Präsident des DFB? (Text: ZDF)
Deutsche TV-PremiereSo. 07.06.2026ZDF
Sendetermine
Sa. 13.06.2026
02:15–03:00
02:15–
So. 07.06.2026
23:45–00:30
23:45– NEU
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