Stolz und Vorurteil
    GB 1995 (Pride and Prejudice)
    Deutsche ErstausstrahlungZDFOriginalspracheEnglisch
    „Stolz und Vorurteil“ erzählt die Geschichte von Mr. und Mrs. Bennett (Benjamin Whitrow und Alison Steadman), die im England des frühen 19. Jahrhunderts mit ihren fünf unverheirateten Töchtern (Susannah Harker, Jennifer Ehle, Lucy Briers, Polly Maberly und Julia Sawalha) mit dem reichen und attraktiven Charles Bingley (Crispin Bonham-Carter) und seinem standesbewussten Freund Mr. Darcy (Colin Firth) plötzlich neue Nachbarn bekommen.
    Während sich Bingley Hals über Kopf in Jane, die älteste Tochter der Bennetts, verliebt, hat Darcy Probleme, in der neuen Nachbarschaft Anschluss zu finden und gerät immer wieder in Konflikt mit Elizabeth, der zweitältesten Tochter aus dem Hause Bennett. Die bei Kritikern und Publikum gleichermaßen beliebte Verfilmung ist eine witzige Mischung aus Liebesgeschichten und gesellschaftlichen Bündnissen inmitten des aufstrebenden Landadels. Sie verhilft Colin Firth zum Durchbruch und inspiriert die Schriftstellerin Helen Fielding zu ihrer erfolgreichen „Bridget Jones“-Romanreihe, die schließlich auch mit Colin Firth in der Rolle des „Mark Darcy“ verfilmt wird.

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    • (geb. 1978) am

      Ich bin völlig gegensätzlicher Meinung. Ob man die Darsteller nun attraktiv findet, ist ja Geschmackssache, aber diese Serie ist deswegen die bisher beste Version, weil sie die Handlung am besten umgesetzt hat. Klar gibt es Schwächen. Ich bin auch nicht gerade in Ohnmacht gefallen, als Colin Firth mit nassem Hemd aus dem See gestiegen ist.
      Aber der Film von 2005 muss sich ja wohl weiter hinten einreihen! Dahinter kommt sicherlich noch die Serie aus den 80ern.
      Die Bennets werden quasi als Großbauern dargestellt, wo Mrs Bennet im Kostüm einer feisten Milchmagd noch die Klöten ihres Zuchtebers bewundert. Donals Sutherland als Vater passte gar nicht und Angus MacFadyen (den ich in Ripper Street sehr gut finde), spielt, als ob er vorher ein Schlafmittel genommen hätte. Rosamunde Pike und Simon Woods waren nicht gut zusammen gecastet und die Kostümbildnerin konnte sich wohl nicht entscheiden, in welchem Jahrzehnt die Handlung kostümmäßig spielen soll.
      Dann schon lieber die Version von 1940 oder die Bollywood-Variante. Sogar P&P & Zombies kann man etwas abgewinnen. Sam Riley war ein guter Mr. Darcy.
    • am

      Da ich den Film von 2005 mehr als sehenswert finde - auch nach 3 maligem Sehen - war ich neugierig auf die Miniserie von 1995. Gut, sie ist 25 Jahre alt, aber der 15 Jahre alte Film ist ja auch nicht taufrisch - nur ungleich besser.
      Elizabeth wirkt nicht wie 20 sondern eher wie 30, und ihr hochgeschnallter Busen ist wahrlich kein Hingucker. Jane, die angebliche Schönheit, hat ein Pferdegesicht, und Mrs. Bennet ist so überzogen hysterisch dass es einfach lächerlich wirkt.
      Brenda Blethyn (2005)hat es dagegen vermocht zwar überdreht aber noch einigermaßen so sympathisch zu erscheinen, dass die duldsame Zuneigung ihres Gatten noch glaubhaft erscheint.
      Was die schauspielerischen Leistungen angeht so hat Colin Firth genau zwei Gesichtsausdrücke: einmal mürrisch und einmal finster. Keine Frau mit Verstand - und das sollte Lizzie ja sein - würde ihn zweimal ansehen, geschweige denn sich in ihn verlieben. Aber ihre Mimik ist ja auch nicht bedeutsamer. Freundlich lächelnd und mehr nicht.
      Ich finde diese Serie peinlich und kitschig und der Hype der darum gemacht wurde erschließt sich mir in keiner Weise.
      Was ich an beiden Streifen zu bemängeln habe ist die deutsche Syncronisation: zu diesen Zeiten haben Kinder ihre Eltern niemals geduzt!
    • (geb. 1978) am

      Danke für die Info
    • (geb. 1962) am

      Also Martina, diese Edition, von dem ich sprach, enthält die lange Fassung sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch auf 3 DVDs. Auf 2 weiteren DVDs ist die üblich deutsche Kurzfassung zzgl. Bonusmaterial (Making Off) enthalten. Hinzu kommt eine zusätzliche DVD, die eine Dokumentation über Jane Austen enthält; es werden u.a. auch viele Originalplätze aus dem Leben der Schriftstellerin aus dem 19. Jahrhundert gezeigt.
      Das besondere ist m.E. halt, dass das alte Filmmaterial komplett überarbeitet wurde und eine herausragende Bildqualität zeigt – was ich schon bei arte bereits bemerkte.
      Wenn man so will, ist für jeden Fan das passende „Packet“ dabei: für diejenigen, welche des Englisch nicht mächtig sind, werden die Langfassung in Deutsch vorziehen und sich weniger daran stören das die Teile, die bei der deutschen (Kurz)Fassung bisher fehlten, mit anderen Stimmen nachsynchronisiert sind. Dann für Leute, die die UK-Fassung in Originallänge eher bevorzugen als die gekürzte deutsche Fassung bzw. in Deutsch nachsynchronisierte Langfassung. Zwar habe auch ich vor Jahren für ziemlich viel Geld die deutsche Fassung von 270 Minuten als DVD gekauft, welche in der neuen Sonderausgabe zusätzlich wieder enthalten ist. Dafür habe ich sie jetzt immerhin in einer weitaus besseren Bildqualität(!). Der Bildvergleich zwischen alter und bearbeiteter Fassung zeigt sich deutlich - wie ich bereits oben beschrieben habe. In Amazone ist diese Edition sehr preisgünstig zu kriegen. Um auf deine Frage zu kommen: ich würde (nur bei Amazone) zugreifen, ist ja nur ein Klick (siehe Abbild DVD-Box - 15th Anniversary Edition) entfernt…
    • (geb. 1978) am

      Hallo Michael,

      ich habe die Originalfassung (englische DVD) gesehen und mir will wirklich keine Künstlerszene einfallen. Wo sollte die auch hingehören. Vielleicht eine andere Version? Oder "North South" (BBC2005) auf der Weltausstellung? Ich zögere noch was die Anschaffung angeht. Ich hätte gern eine DVD mit der deutschen Kurzfassung (denn mich stört die neue Synchro unheimlich) und der Original-Langfassung. Gibt es sowas schon?

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    Cast & Crew

    Dies & das

    Die Miniserie nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen aus dem Jahre 1813 wurde in Großbritannien ein Straßenfeger und für die BBC zum großen Erfolg.
    Die bei Kritikern und Publikum gleichermaßen beliebte Verfilmung ist eine witzige Mischung aus Liebesgeschichten und gesellschaftlichen Bündnissen inmitten des aufstrebenden Landadels. Sie verhilft Colin Firth zum Durchbruch und inspiriert die Schriftstellerin Helen Fielding zu ihrer erfolgreichen „Bridget Jones“-Romanreihe, die schließlich auch mit Colin Firth in der Rolle des „Mark Darcy“ verfilmt wird.

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