2026
Leo XIV.: Ein neuer Anfang – Der erste US-Papst und seine Agenda
Folge 1 (30 Min.)Nach der Amtszeit des charismatischen Argentiniers Franziskus begann der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri sein Pontifikat eher leise. Doch das scheint sich nun zu ändern: Leo XIV. hat sich zuletzt immer wieder mit starken politischen Statements zu Wort gemeldet, in denen er auch die Migrationspolitik von Donald Trump kritisierte. Innerkirchlich bekennt sich der neue Papst zur von Franziskus angestoßenen Reformdebatte und setzt diese fort. (Text: BR)Deutsche Streaming-Premiere Di. 30.12.2025 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere Do. 01.01.2026 BR Seelsorger auf vier Pfoten – Wie Tiere Menschen helfen
Folge 2 (30 Min.)Ein Hund, der Sicherheit gibt, ein Pferd, das Vertrauen aufbaut – und Alpakas, die Trauernden helfen, wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Tiere können Menschen auf besondere Weise stärken – leise, einfühlsam und oft dort, wo Worte fehlen. In dieser Sendung wird gezeigt, wie tierische Seelsorger Menschen in Pflegeheimen, sozialen Einrichtungen und kirchlich getragenen Projekten begleiten und helfen. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 21.01.2026 BR Gegen das Vergessen – Erinnerungskultur heute
Folge 3 (30 Min.)Die Erinnerungskultur steht vor Herausforderungen, denn das Wissen über die Verbrechen des Nationalsozialismus nimmt ab. Ein Teil der Deutschen fordert sogar, einen Schlussstrich unter die Geschichte zu ziehen. Zum Holocaustgedenktag beschäftigt sich diese Sendung mit Fragen, wie die Erinnerungsarbeit verändert werden muss, aber auch, weshalb es wichtig ist, die Erinnerung wach zu halten. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 28.01.2026 BR Von großen und kleinen Leidenschaften
Folge 4 (30 Min.)Vorgestellt werden Menschen, die ihre Leidenschaft ausleben: eine Schauspielerin, die ihre Karriere hinter sich ließ und lieber auf einem Pferdehof arbeitet; der ehemalige Fernsehmoderator Willi Weitzel, der sich heute für Kinder und gerechte Lebensbedingungen engagiert; oder ein Seelsorger, der zwischen Schlagergottesdienst und Notfallseelsorge unterwegs ist. Zudem besuchte ein Reporter die Nürnberger Spielwarenmesse. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 11.02.2026 BR Sparen, Sorgen, Solidarität – Wer fängt auf?
Folge 5 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 18.02.2026 BR Mythen und Mysterien – Geheimnisse hinter Klostermauern
Folge 6 (30 Min.)Im Escape-Room des Klosters Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm müssen Rätsel rund um dessen Geschichte gelöst werden. Gelingt das nicht innerhalb von einer Stunde, fällt das Gebäude in die Hände der „blutrünstigen Schweden“. Junge Patres haben das Spiel entwickelt, um die Mythen und Mysterien der Abtei auf ganz neue Art erlebbar zu machen. In der Sendung wird außerdem die einzige Höhlenkirche Bayerns besucht. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 25.02.2026 BR Umbruch oder Abbruch: Bleibt die Kirche im Dorf?
Folge 7 (30 Min.)In ganz Bayern stehen Kirchen leer, Klöster werden verkauft, Pfarreien zusammengelegt. Die Sendung zeigt, wie Dörfer und Städte um ihre Mitte ringen, und wie Glaubensorte zu neuen Lebensräumen werden: In Trabitz in der Oberpfalz ist aus einer Kirche ein Spiel- und Begegnungsraum geworden; im Unterallgäu haben zwei Paare ein marodes Kloster umgebaut und so eine neue Dorfmitte geschaffen; und in Nürnberg wird sichtbar, wie sich in der Großstadt die Kirchenlandschaft verändert. (Text: ARD alpha)Deutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 BR Zwischen Minarett und Maibaum – Muslime in Bayern
Folge 8 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 BR Alles Neu! Von Aufbrüchen und Neuanfängen
Folge 9 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.2026 BR Ein Baby durch Embryonenspende: Der letzte Versuch
Folge 10 (30 Min.)Susanne aus dem Allgäu versucht sieben Jahre lang auf natürlichem Weg und mithilfe mehrerer Methoden künstlicher Befruchtung ein Kind zu bekommen – ohne Erfolg. Ihre letzte Hoffnung: Eine Embryonenspende.Bild: Johanna Söth / BRWie geht eine Frau damit um, dass ihr ein scheinbar ganz normaler Wunsch, eine Familiengründung, verwehrt bleibt und sie als letztes Mittel auf eine Methode zurückgreifen muss, die viele ablehnen? Das zeigt „Ein Baby durch Embryonenspende – Der letzte Versuch“, ein sensibles Porträt über die 38-jährige Susanne und ihren Mann Ibrahim, die seit sieben Jahren versuchen, Eltern zu werden. Ein positiver Schwangerschaftstest! 2017 kann Susanne ihr Glück kaum fassen, als sie diesen in der Hand hält. Bis sich herausstellt, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelt. Eine Not-OP folgt, bei der Susanne einen Eileiter verliert. Diagnosen wie Endometriose und verfrühte Wechseljahre erschweren ihren Weg zusätzlich.Doch sie und ihr Mann Ibrahim wollen nicht aufgeben: Sie versuchen es mit künstlichen Befruchtungen. Sogar mit Eizellspenden im Ausland. Doch ohne Erfolg. Und der Kinderwunsch bleibt. Im Frühjahr 2023 stoßen sie auf einen Weg, den nur wenige Paare in Deutschland wählen: die Embryonenspende, eine legale, jedoch wenig bekannte Methode. Dabei gibt ein Spenderpaar nach einer künstlichen Befruchtung übrig gebliebene Embryonen zur Spende frei, sodass Paare wie Susanne und Ibrahim dennoch eine Schwangerschaft erleben können. Also wagen die beiden diesen letzten Schritt. Und formulieren klar: Das ist unser letzter Versuch, „danach ist Ende“. Die Dokumentation begleitet Susanne im Herbst 2023, als sie in einer Klinik einen gespendeten Embryo eingesetzt bekommt – und weiter durch das Jahr, das folgen wird. Wird sich der Embryo einnisten? Wird Susanne endlich das erleben dürfen, wonach sie sich so lange sehnt? Mit großer Sensibilität erzählt der Film von der emotionalen Belastung, der Hoffnung und der Kraft einer Frau, die für ihren Kinderwunsch alles gibt. „Ein Baby durch Embryonenspende – Der letzte Versuch“ ist eine Geschichte, die einen selten beleuchteten Weg des Kinderwunschs in den Fokus rückt. Und eine Geschichte über den Mut, niemals aufzugeben. (Text: BR) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.2026 BR Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 23.04.2025Holy Days: Oliver Mommsen und das Rätsel Ostern
Folge 11 (30 Min.)Oliver Mommsen (links) unterstützt einen der dienstältesten Osterhasen Deutschlands bei seiner Arbeit.Bild: MDR/Alexandra HelbachOstern – ein Grund zum Feiern? Schauspieler Oliver Mommsen hat den Bezug zum Fest verloren. Feiertagsexperte Gabriel Engel schickt den ehemaligen „Tatort“-Ermittler deshalb auf eine magische Reise. Unterwegs trifft Mommsen den dienstältesten Osterhasen, leidenschaftliche Osterfans und begibt sich auf eine biblische Zeitreise. Kann Mommsen das Rätsel hinter Ostern entschlüsseln? Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten – Feste, die unser Leben prägen und beeinflussen. Doch für viele sind diese religiösen Feste heutzutage nur noch allem eins: arbeitsfrei, idealerweise mit einem langen Wochenende. Schauspieler Oliver Mommsen sieht das ähnlich.Den Bezug zu Ostern hat er verloren; für ihn ist es nicht mehr als ein Termin zwischen Schokohasen und bunt gefärbten Eiern. Hier kommt Feiertagsexperte Gabriel Engel ins Spiel. Er will Menschen die Schönheit, Traditionen und Geschichten rund um die christlichen Feiertage näherbringen. Zu Ostern nimmt er Oliver Mommsen mit auf einen magischen Roadtrip durch Deutschland, immer mit der Frage im Gepäck: Warum feiern wir Ostern eigentlich? Auf ihrer Reise begegnen sie dem dienstältesten Osterhasen und erleben, wie beim Osterböllern Milchkannen in die Luft geschossen werden. Sie helfen einer Schäferin, ihre Herde zusammenzuhalten. Doch was haben Osterhase, Böller und Schafherde mit Ostern zu tun? Schließlich führt die Spurensuche Mommsen auf eine außergewöhnliche Zeitreise ins biblische Jerusalem. Dort werden die Ursprünge des christlichen Osterfestes lebendig. Hier zeigt sich, dass Ostern mehr verbindet als religiöse Traditionen: Es geht um Familie, Gemeinschaft, Hoffnung und Liebe. Nicht jedes Fest muss aktiv gefeiert werden. Doch die Werte und Gefühle hinter diesen Traditionen können berühren und inspirieren. Ob Oliver Mommsen das Rätsel hinter Ostern löst und das Fest für sich neu entdecken wird, bleibt eine Überraschung. (Text: ARD) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.2026 BR Priester, Zölibat und das verborgene Leid
Folge 12 (30 Min.)„Priester, Zölibat und das verborgene Leid“: eine Dokumentation über verbotene Nähe, gelebte Doppelmoral und die Sehnsucht nach einem Leben ohne Lüge. Ein katholischer Priester, der am Altar steht – und abends zu seiner Freundin nach Hause fährt. Ein Kind, das seinen Vater nur im Verborgenen „Papa“ nennen darf. Homosexuelle Priester, die ihre Beziehungen geheim halten (müssen). Die „STATIONEN“-Dokumentation erzählt von Menschen, die Liebe erfahren, aber unter dieser Liebe auch leiden. Was macht es mit Pfarrern, die unter Einsamkeit leiden, die eine Beziehung führen, die es nicht geben darf oder deren Liebe an der Geheimhaltung, am Zölibat zerbricht? Was macht es mit Partnerinnen, Partnern und Kindern, die in die Unsichtbarkeit gedrängt werden und vor dem Gesetz immer Fremde sein werden? Der Film „Priester, Zölibat und das verborgene Leid“ schaut hinter die Fassade.Die Protagonistinnen und Protagonisten sprechen über Einsamkeit, Scham, Loyalitätskonflikte und die Zerrissenheit zwischen Berufung und Liebe. Sie thematisieren die Widersprüche, ihre Verletzungen und ihre Hoffnung. Im Kontrast zum Familienleben eines orthodoxen Priesters wird sichtbar: Der Zölibat ist keine göttliche Naturgegebenheit, sondern eine kirchliche Regel – mit weitreichenden Folgen, die alle Bereiche des Lebens prägen – nicht nur für den jeweiligen Pfarrer. (Text: BR) Deutsche TV-Premiere Mi. 15.04.2026 BR Adel verpflichtet – aber wozu?
Folge 13 (30 Min.)Was bedeutet es heute, adlig zu sein? Ein Filmteam traf Menschen, die ihr Erbe ganz unterschiedlich deuten: Ein Graf aus Unterfranken arbeitet als Wirt und fördert die Blasmusik; Prinzessin Désirée von Bohlen und Halbach unterstützt Angehörige von Demenzkranken; ein in Bayern lebender Prinz aus Kamerun kämpft für einen neuen Umgang mit dem kolonialen Erbe; und der Schlossherr von Irmelshausen erzählt, wie herausfordernd es ist, ein historisches Erbe zu bewahren. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 22.04.2026 BR Was bleibt, wenn die Arbeit geht? Von Verlust, Wandel und neuem Halt
Folge 14 (30 Min.)Arbeit bestimmt unseren Alltag, unser Selbstbild und oft auch unseren Wert in den Augen anderer. Doch was passiert, wenn sie wegfällt – durch Kündigung, Krankheit, Rente oder tiefgreifenden Wandel? In der Reportage wird nach der Würde des Menschen jenseits seiner Leistung gefragt – und danach, wie Verlust zur Chance für Wandel und neuen Halt werden kann. Im Gespräch mit Betroffenen und mit Menschen aus Kirche und Seelsorge geht es um mehr als um Arbeitsmarkt und Zahlen. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 29.04.2026 BR Mütter am Limit – Wer sorgt für die Sorgenden?
Folge 15 (30 Min.)Thomas Gleissner ist ein frisch geweihter Priester. Die erste Messe, die ein frisch geweihter Priester hält, findet in der Regel in der Heimatgemeinde statt. In den bayerischen Dörfern ist das ein Großereignis.Bild: BR/Andreas ChorobaDeutsche TV-Premiere Mi. 06.05.2026 BR Warum noch katholisch?
Folge 16 (30 Min.)Wenn sich Tausende Menschen zum Deutschen Katholikentag in Würzburg versammeln, geht es nicht nur um ihren Glauben, sondern um die gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit: Wofür stehen wir ein? Wie wollen wir zusammenleben? Welche Rolle spielt die katholische Kirche heute noch? In „STATIONEN“ werden Menschen vorgestellt, die bei aller Kritik und Zweifeln an ihrer Kirche noch dabeibleiben: Eine Familie, die während des Katholikentags Gäste beherbergt, junge Erwachsene, die sich bewusst taufen lassen; eine junge Frau, die Theologie studiert, obwohl die Kirche Frauen nach wie vor Weiheämter versagt; und Menschen, die das Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf“ wörtlich nehmen und sich als Christinnen und Christen politisch engagieren. Moderatorin Irene Esmann geht der Frage nach, warum der Katholikentag Menschen anzieht, und sucht Antworten auf die Frage „Warum noch katholisch?“ (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 13.05.2026 BR SOS Pflege: Familien in Existenzangst
Folge 17 (30 Min.)Über 100 Pflegeheime in ganz Deutschland hat Kati Weigand für ihre autistische Tochter kontaktiert. Keine Einrichtung wollte sie aufnehmen, weil Francesca in Stresssituationen Scheiben zerschlägt oder Geschirr zertrümmert. Nun leben die beiden in der Autisten-WG in Oberreichenbach in der Nähe von Nürnberg. Seit 2024 existiert die Einrichtung und rettet Familien, die auseinanderzufallen drohten, weil sie keine geeignete Hilfe für die Pflege ihrer Kinder gefunden haben. (Text: BR)Deutsche TV-Premiere Mi. 20.05.2026 BR Holy Mary – Wer glaubt an Marienerscheinungen?
Folge 18 (30 Min.)Marienerscheinungen – für die einen ein Hoffnungszeichen, für die anderen Aberglaube und religiöses Marketing. Im Bild: Silhouetten von zwei Personen, die Richtung Himmel beten; in den Wolken ist schemenhaft eine Figur der heiligen Maria zu sehen.Bild: BR/picture-alliance/stock.adobe.com/Montage: BR/Hannah Wiesner/Veronika GrenzebachMarienerscheinungen sind für die einen ein Hoffnungszeichen, für die anderen Aberglaube und religiöses Marketing. Die Dokumentation „Holy Mary – Wer glaubt an Marienerscheinungen?“ begleitet den gläubigen Familienvater Dominic und seine beiden Töchter auf einen Roadtrip mit dem Campingbus: 1.300 Kilometer von Rheinland-Pfalz nach Lourdes in Frankreich, einem der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der Welt. Dominic glaubt an die Erscheinungen der Gottesmutter in Lourdes. Seine Töchter stehen irgendwo dazwischen: Sie sind offen für das, was sie an dem Marienerscheinungsort erleben werden, aber manchmal auch peinlich berührt, wenn ihr Papa zu emotional wird.Die Sommerurlaube verbringt die Familie gern im Trainingslager von Schalke 04. Die Liebe zum Verein und die Liebe zur Gottesmutter, sie sind nicht gleichzusetzen, sagt Dominic, aber beides könne einem Leben Sinn geben. Dominic will seinen Töchtern zeigen, warum Lourdes ihn seit seiner Kindheit nicht loslässt. Während Lourdes schon fast im religiösen Mainstream angekommen ist, war der zweite Spielort der Dokumentation lange umstritten: Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. Hier soll Maria den Seherinnen und Sehern jeden Tag erscheinen. In Social Media-Beiträgen werden Erfahrungsberichte von jungen Pilgerinnen und Pilgern geteilt, und zum Jugendfestival kommen rund 70.000 Menschen aus der ganzen Welt. Die Dokumentation begleitet die Studentin Lea zu diesem Event. Anhand historischer Aufnahmen der verschiedenen Wallfahrtsorte ordnet Religionswissenschaftlerin Nicole Bauer die Geschehnisse ein. Sie erklärt, wie die katholische Kirche versucht, die Echtheit der Erscheinungen zu prüfen. Wie kann sie auf die Gläubigen zugehen, ohne sich mit einem vermeintlich naiven Wunderglauben angreifbar zu machen? (Text: BR) Deutsche TV-Premiere Mi. 27.05.2026 BR Hab Mut, steh auf – Wie politisch darf Kirche sein?
Folge 19 (30 Min.)Die Kirche steht mitten in gesellschaftlichen Spannungsfeldern: Demokratie in der Krise, Migration als Dauerstreit und die Frage nach gerechtem Frieden angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte. Viele Christinnen und Christen engagieren sich politisch – oft mutig, manchmal umstritten. Zum Katholikentag 2026 in Würzburg widmet sich „STATIONEN“ der hochaktuellen Frage: Wie politisch darf – und muss – Kirche heute sein? Die Dokumentation fragt mit dem Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“, welche Rolle die katholische Kirche in politischen Debatten spielt: Wo ist Haltung gefragt, und wo beginnt unzulässige Parteinahme? Anhand von drei exemplarischen Schauplätzen begleitet ein TV-Team Menschen, die ihren Glauben aktiv in gesellschaftliches Engagement übersetzen – und dafür nicht selten Widerspruch erfahren.Eine Pfarrgemeinde in Sachsen-Anhalt positioniert sich klar gegen Rechtspopulismus und gerät damit auch intern unter Druck. Kirchliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe stehen zwischen gelebter Nächstenliebe und politischer Kritik. Gleichzeitig ringen Gläubige angesichts globaler Konflikte um eine neue Friedensethik zwischen Pazifismus und realpolitischer Verantwortung. Die Dokumentation eröffnet persönliche Einblicke in Zweifel, Mut und Überzeugungen von Menschen, die sich engagieren, und stellt die drängende Frage: Wie politisch muss Kirche sein, um ihrem eigenen Auftrag gerecht zu werden? (Text: BR) Deutsche TV-Premiere Mi. 03.06.2026 BR
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