• Folge 15 (30 Min.)
    Thomas Gleissner ist ein frisch geweihter Priester. Die erste Messe, die ein frisch geweihter Priester hält, findet in der Regel in der Heimatgemeinde statt. In den bayerischen Dörfern ist das ein Großereignis. – Bild: BR/​Andreas Choroba
    Thomas Gleissner ist ein frisch geweihter Priester. Die erste Messe, die ein frisch geweihter Priester hält, findet in der Regel in der Heimatgemeinde statt. In den bayerischen Dörfern ist das ein Großereignis.
    Deutsche TV-Premiere Mi. 06.05.2026 BR
  • Folge 16 (30 Min.)
    Wenn sich Tausende Menschen zum Deutschen Katholikentag in Würzburg versammeln, geht es nicht nur um ihren Glauben, sondern um die gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit: Wofür stehen wir ein? Wie wollen wir zusammenleben? Welche Rolle spielt die katholische Kirche heute noch? In „STATIONEN“ werden Menschen vorgestellt, die bei aller Kritik und Zweifeln an ihrer Kirche noch dabeibleiben: Eine Familie, die während des Katholikentags Gäste beherbergt, junge Erwachsene, die sich bewusst taufen lassen; eine junge Frau, die Theologie studiert, obwohl die Kirche Frauen nach wie vor Weiheämter versagt; und Menschen, die das Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf“ wörtlich nehmen und sich als Christinnen und Christen politisch engagieren. Moderatorin Irene Esmann geht der Frage nach, warum der Katholikentag Menschen anzieht, und sucht Antworten auf die Frage „Warum noch katholisch?“ (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 13.05.2026 BR
  • Folge 17 (30 Min.)
    Über 100 Pflegeheime in ganz Deutschland hat Kati Weigand für ihre autistische Tochter kontaktiert. Keine Einrichtung wollte sie aufnehmen, weil Francesca in Stresssituationen Scheiben zerschlägt oder Geschirr zertrümmert. Nun leben die beiden in der Autisten-WG in Oberreichenbach in der Nähe von Nürnberg. Seit 2024 existiert die Einrichtung und rettet Familien, die auseinanderzufallen drohten, weil sie keine geeignete Hilfe für die Pflege ihrer Kinder gefunden haben. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 20.05.2026 BR
  • Folge 18 (30 Min.)
    Marienerscheinungen – für die einen ein Hoffnungszeichen, für die anderen Aberglaube und religiöses Marketing. Im Bild: Silhouetten von zwei Personen, die Richtung Himmel beten; in den Wolken ist schemenhaft eine Figur der heiligen Maria zu sehen.
    Marienerscheinungen sind für die einen ein Hoffnungszeichen, für die anderen Aberglaube und religiöses Marketing. Die Dokumentation „Holy Mary – Wer glaubt an Marienerscheinungen?“ begleitet den gläubigen Familienvater Dominic und seine beiden Töchter auf einen Roadtrip mit dem Campingbus: 1.300 Kilometer von Rheinland-Pfalz nach Lourdes in Frankreich, einem der bekanntesten Marienwallfahrtsorte der Welt. Dominic glaubt an die Erscheinungen der Gottesmutter in Lourdes. Seine Töchter stehen irgendwo dazwischen: Sie sind offen für das, was sie an dem Marienerscheinungsort erleben werden, aber manchmal auch peinlich berührt, wenn ihr Papa zu emotional wird. Die Sommerurlaube verbringt die Familie gern im Trainingslager von Schalke 04. Die Liebe zum Verein und die Liebe zur Gottesmutter, sie sind nicht gleichzusetzen, sagt Dominic, aber beides könne einem Leben Sinn geben. Dominic will seinen Töchtern zeigen, warum Lourdes ihn seit seiner Kindheit nicht loslässt. Während Lourdes schon fast im religiösen Mainstream angekommen ist, war der zweite Spielort der Dokumentation lange umstritten: Medjugorje in Bosnien-Herzegowina. Hier soll Maria den Seherinnen und Sehern jeden Tag erscheinen. In Social Media-Beiträgen werden Erfahrungsberichte von jungen Pilgerinnen und Pilgern geteilt, und zum Jugendfestival kommen rund 70.000 Menschen aus der ganzen Welt. Die Dokumentation begleitet die Studentin Lea zu diesem Event. Anhand historischer Aufnahmen der verschiedenen Wallfahrtsorte ordnet Religionswissenschaftlerin Nicole Bauer die Geschehnisse ein. Sie erklärt, wie die katholische Kirche versucht, die Echtheit der Erscheinungen zu prüfen. Wie kann sie auf die Gläubigen zugehen, ohne sich mit einem vermeintlich naiven Wunderglauben angreifbar zu machen? (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 27.05.2026 BR
  • Folge 19 (30 Min.)
    Die Kirche steht mitten in gesellschaftlichen Spannungsfeldern: Demokratie in der Krise, Migration als Dauerstreit und die Frage nach gerechtem Frieden angesichts der zahlreichen Kriege und Konflikte. Viele Christinnen und Christen engagieren sich politisch – oft mutig, manchmal umstritten. Zum Katholikentag 2026 in Würzburg widmet sich „STATIONEN“ der hochaktuellen Frage: Wie politisch darf – und muss – Kirche heute sein? Die Dokumentation fragt mit dem Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“, welche Rolle die katholische Kirche in politischen Debatten spielt: Wo ist Haltung gefragt, und wo beginnt unzulässige Parteinahme? Anhand von drei exemplarischen Schauplätzen begleitet ein TV-Team Menschen, die ihren Glauben aktiv in gesellschaftliches Engagement übersetzen – und dafür nicht selten Widerspruch erfahren. Eine Pfarrgemeinde in Sachsen-Anhalt positioniert sich klar gegen Rechtspopulismus und gerät damit auch intern unter Druck. Kirchliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe stehen zwischen gelebter Nächstenliebe und politischer Kritik. Gleichzeitig ringen Gläubige angesichts globaler Konflikte um eine neue Friedensethik zwischen Pazifismus und realpolitischer Verantwortung. Die Dokumentation eröffnet persönliche Einblicke in Zweifel, Mut und Überzeugungen von Menschen, die sich engagieren, und stellt die drängende Frage: Wie politisch muss Kirche sein, um ihrem eigenen Auftrag gerecht zu werden? (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 03.06.2026 BR

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