Stadt Land Kunst Folge 406: Ardèche: Max Ernst – Die Ruhe vor dem Sturm / Azoren: Wie die Flamen den Weg bereiteten / Montevideo: Seeschlacht an der Rambla
Folge 406
Ardèche: Max Ernst – Die Ruhe vor dem Sturm / Azoren: Wie die Flamen den Weg bereiteten / Montevideo: Seeschlacht an der Rambla
Folge 406
(1): Ardèche: Max Ernst – die Ruhe vor dem Sturm Unterhalb der Schluchten mit ihren berühmten Stromschnellen fließt der Fluss Ardèche still und friedlich dahin. An diesen ruhigen Ufern liegt die kleine Gemeinde Saint-Martin-d’Ardèche. Ende der 1930er Jahre zog es den deutschen Maler Max Ernst hierher. Zwölf Monate blieb er in dem beschaulichen Dorf und malte einige seiner schönsten Bilder. Eine schöpferische Pause, die der Zweite Weltkrieg brutal beendete. (2): Azoren: Wie die Flamen den Weg bereiteten Dunkel erheben sich die schroffen vulkanischen Bergrücken der Azoren aus der kalten Gischt des Atlantiks. Für die Europäer
war der Archipel schon immer ein strategischer Posten auf dem Weg nach Amerika. Im 15. Jahrhundert kamen flämische Siedler auf die Azoren und bauten hier Färberwaid an, aus dem das begehrte Indigoblau gewonnen wird. Sie machten die Inseln zur transatlantischen Handelsplattform und verhalfen den Küstenstädten zum Wohlstand. (3): Montevideo: Seeschlacht an der Rambla Wer die Uferstraße Rambla in Montevideo entlangspaziert, hat einen atemberaubenden Ausblick auf den Río de la Plata. Diese strategische Position ermöglichte es 1939 Tausenden von Schaulustigen, dem Epilog einer einzigartigen Seeschlacht beizuwohnen … (Text: arte)