Stadt Land Kunst Folge 1792: Prag: Neuer Schwung für Mozar / Portugal: Traditionelle Keramikkunst / Estland: Ingrids Hefekranz mit Preiselbeeren / Patagonien: Grenzenlose Weiten
Folge 1792
Prag: Neuer Schwung für Mozar / Portugal: Traditionelle Keramikkunst / Estland: Ingrids Hefekranz mit Preiselbeeren / Patagonien: Grenzenlose Weiten
Folge 1792
(1): Prag: Neuer Schwung für Mozart Prag, 29. Oktober 1787: Wolfgang Amadeus Mozart dirigiert persönlich die Uraufführung seiner Oper „Don Giovanni“. Mit 31 Jahren hatte der Komponist in seiner Heimat den Zenit seines Ruhms bereits überschritten. Der Adel Wiens und des Heiligen Römischen Reiches empfand seine Oper „Le Nozze di Figaro“ als unverschämt. In Prag hingegen herrschte ein ausgelassenes, freiheitliches Ambiente. Mozart begegnete dort dem berühmten Casanova – und fand vor allem er ein dankbares Publikum für seine Werke.
„Don Giovanni“ feierte im Prager Nationaltheater einen Triumph, doch in den Werken aus Mozarts Prager Zeit ist auch bereits eine tiefe Verzweiflung spürbar. (2): Portugal: Traditionelle Keramikkunst Der tönerne „Hahn von Barcelos“ ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Portugals. Er entstand im frühen 20. Jahrhundert in einer Kleinstadt im Norden des Landes und verkörpert ein traditionelles Kunsthandwerk, das in Portugal einen hohen Stellenwert hat.
Die
berühmten „Azulejos“ – farben- und formenreiche Keramikfliesen – zieren überall die Fassaden, und das Fayencegeschirr in Form von Kohlköpfen und -blättern ist auf europäischen Tischen Kult. In diesen Töpferarbeiten kommen die Kreativität und der Innovationsgeist des portugiesischen Volkes zum Ausdruck. (3): Estland: Ingrids Hefekranz mit Preiselbeeren In Tallinn kauft Ingrid in der ältesten Apotheke Europas Marzipan für ihren berühmten Preiselbeerkranz. Sie verknetet Weißmehl und Vollkornmehl, Zucker, Butter, Hefe und Milch zu einem Teig, den sie ausrollt, mit Marzipan und Preiselbeeren füllt und zu einem Kranz flicht.
Bevor sie ihr Werk in den Ofen schiebt, bestreut sie es mit Hagelzucker. Eine Köstlichkeit! (4): Patagonien: Grenzenlose Weiten Die weiten Landschaften Patagoniens liegen teils auf chilenischem und teils auf argentinischem Staatsgebiet. Über den genauen Grenzverlauf sind sich die beiden Länder allerdings bis heute nicht einig. Eine unendliche Geschichte, die um ein Haar böse ausgegangen wäre! (Text: arte)
Deutsche TV-PremiereMi. 27.05.2026arte
Sendetermine
Mi. 27.05.2026
13:10–14:00
13:10– NEU
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