• Skippy, das Buschkänguruh

      Deutsche Erstausstrahlung: 08.06.1969 ARD
      Originalsprache: Englisch

      Im Waratah National Park an der australischen Ostküste leben Matt Hammond, der Leiter des Parks, seine zwei Söhne Mark und Sonny sowie Jerry King, der Hubschrauber-Pilot. Der eigentliche Star der Serie ist jedoch Skippy, das zahme Känguru, das über erstaunliche Fähigkeiten verfügt und jedes Wort seiner menschlichen Freunde versteht. Ob es darum geht, Menschen, die im National Park verunglückt sind, zu helfen oder Wilderern das Handwerk zu legen – Skippy ist immer zur Stelle. (Text: Kabel 1)

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      Kartoffelkaefer am 30.11.2017 20:33: Kennst Du auch noch "Drei Mädchen und drei Jungen?"

      und diesen schrecklichen

      "Catweazle"?
      Kartoffelkaefer am 30.11.2017 20:32: Landon
      Kartoffelkaefer am 30.11.2017 20:32: Ja, an Fury kann ich mich auch noch gut erinnern, an Flicka nicht, obwohl der Name mir geläufig ist.

      Und dann gab es ja auch noch Lassie und die vielen Tränen, wenn er mal wieder ausgesetzt, eingesperrt oder sonst etwas Schreckliches war.

      Jaaa, Little Joe, Michael London, späterer Papa bei "Unsere kleine Farm" - den fand ich auch klasse!
      Kartoffelkaefer am 30.11.2017 19:01: Hattet Ihr denn schon Farbfernsehen?

      Und Flipper? Lief das nicht Sonntag am Nachmittag?

      Und Bonanza irgendwann am frühen Abend?

      Menno, will noch mal klein sein.
      Nordlicht (geb. 2000) am 30.11.2017 17:06: Bei uns zu Hause gab es jeden Samstag Zoff, zur gleichen Sendezeit Daktari und die Sportschau liefen auf verschiedenen Kanälen. Drama pur. Wir haben dann so laut lamentiert, das mein Vater in die Kneipe zum Sport schauen gegangen ist, dann war wieder meine Mutter sauer.
      Und eine Woche später das gleiche Drama. Damals hatte noch kein Mensch zwei Fernseher im Haus, was erheblich zur Entspannung beigetragen hätte.

      Cast & Crew

      Dies und das

      Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

      91 tlg. austral. Abenteuerserie von Lee Robinson und Dennis Hill („Skippy, The Bush Kangaroo“; 1968–1970).

      Sonny (Gary Pankhurst), der jüngere Sohn des Wildhüters Matt Hammond (Ed Deveraux), hat das Känguru Skippy nach einer schweren Verletzung gepflegt und aufgezogen und betrachtet es nun als seinen besten Freund. Sonny lebt mit seinem Vater und seinem älterem Bruder Mark (Ken James), und wie in Tierserien für Kinder üblich ohne weibliche Familienmitglieder, im abgelegenen Waratah Nationalpark in Australien. Unterrichtet wird er durch die Fernschule, die die Unterrichtsstunden im Radio überträgt; seine Schularbeiten muss er einschicken.

      Im Nationalpark arbeitet auch der Pilot Jerry King (Tony Bonner), dessen Hubschrauber die schnellste Verbindung in die nächste Stadt ist. Nach ein paar Folgen zieht außerdem Clarissa „Clancy“ Merrick (Liza Goddard) bei der Familie ein. Sie ist die Tochter eines Bekannten, der in die Ferne vesetzt wurde und dem Matt Hammond versprochen hat, sich um Clancy zu kümmern, solange sie studiert. Bevor sie ein akzeptiertes Familienmitglied und Marks beste Freundin wird, ist sie bei den Hammond-Söhnen zunächst unwillkommen. Sie merkt das und läuft davon, kann dank Skippy jedoch gefunden werden.

      Überhaupt ist das Känguru ein mutiger und kluger Allzweckheld. Es versteht Sonny, warnt ihn vor Gefahren, zeigt ihm, wo sich Wilddiebe herumtreiben, befreit gefangene Tiere aus Käfigen, findet verschwundene Kinder, hilft Verletzten, reißt aus dem Zoo aus, um zu Sonny zurückzukommen, und backt köstliche Apfelstrudel – halt, nein, das doch nicht. Dr. Alexander Stark (Frank Thring) ist der fiese Zoodirektor.

      Wie klingt eigentlich ein Känguru? Bei anderen heldenhaften Fernsehtieren wie Lassie oder Fury war es einfach: Hunde bellen, Pferde wiehern. Und Kängurus klingen eben wie eine Mischung aus Zungenschnalzen und dem Klappern von Nussschalen. Zumindest dieses Känguru. Die Geräusche wurden nachträglich in die Aufnahmen hineinsynchronisiert. Skippy war ein Weibchen, was unschwer an ihrem Beutel zu erkennen war, denn männliche Kängurus haben keinen. Drei verschiedene lebende Kängurus stellten Skippy dar, außerdem ein ausgestopftes und ein Flaschenöffner. Das ausgestopfte wurde benutzt, wenn Skippy nur still sitzend von hinten zu sehen war, der Flaschenöffner in der Form einer Kängurupfote für Nahaufnahmen, die zeigten, wie Skippy feinmotorische Dinge leistet wie Türen oder Schränke öffnen. Oder eben Flaschen.

      Die ersten beiden Staffeln mit 25 minütigen Folgen liefen in der ARD, der Rest zuerst bei DFF 1, das auch die ARD-Folgen neu synchronisierte. Kabel 1 zeigte sämtliche drei Staffeln als Free-TV-Premiere erstmals ab 2002 sehr früh morgens. Mit der gleichen Besetzung entstand auch der Spielfilm „Skippy und die Schatzsucher“. Mehr als 20 Jahre später wurde die Fortsetzung Skippy gedreht, die in Deutschland bei Premiere und Super RTL lief.

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