„X-Factor: Das Unfassbare“: Neue Folgen wieder im Rahmen von Marathon-Programmierung

    RTL Zwei zeigt Kult-Mysteryserie am Tag vor Halloween fast ohne Pause

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 13.10.2022, 22:48 Uhr

    Jonathan Frakes moderiert „X-Factor: Das Unfassbare“ – Bild: RTL Zwei
    Jonathan Frakes moderiert „X-Factor: Das Unfassbare“

    Die Mysteryserie „X-Factor: Das Unfassbare“ ist und bleibt für RTL Zwei mit seinen unzähligen Wiederholungen ein Erfolgsgarant. Nach der sechsteiligen, eher weniger gruseligen deutschen Adaption „X-Factor: Das Unfassbare kehrt zurück“ zeigte der Sender an Halloween 2021 erstmals eine eigenproduzierte Folge unter dem bekannten Label, für die man den ursprünglichen Moderator Jonathan Frakes gewinnen konnte. Nun steht der Termin für zwei weitere neue Episoden fest, die man bereits bei den Screenforce Days im Juni angekündigt hatte.

    Am Sonntag, den 30. Oktober ab 20:15 Uhr werden in mehreren Geschichten pro Folge wieder mysteriöse Ereignisse präsentiert, die entweder auf einer wahren Begebenheit beruhen oder aber frei erfunden sind. Am Ende der Sendung löst Jonathan Frakes diese auf, wobei sich Fans wohl wieder auf charakteristische Sätze wie Sie glauben, diese Geschichte ist wahr? Dann muss ich Sie enttäuschen, sie ist völlig frei erfunden freuen dürfen. Wermutstropfen: Sein bisheriger Synchronsprecher Detlef Bierstedt hat seine Karriere kürzlich beendet, fortan leiht ihm der Münchner Pat Zwingmann seine Stimme. Bereits ab 6:05 Uhr werden zudem erneut zahlreiche Originalfolgen wiederholt – nur unterbrochen durch eine zweistündige Teleshopping-Sendung ab 7:00 Uhr sowie drei Folgen von „The Walking Dead“ aus Staffel 11 ab 0:15 Uhr. Um 5:15 Uhr am darauffolgenden Halloween-Morgen findet der Marathon dann sein Ende.

    Für die neuen Folgen des Reboots zeichnet keine geringere als die Produktionsfirma W&B Television verantwortlich, die auch hinter Erfolgsserien wie „Dark“, „4 Blocks“ oder „Der Pass“ steht. In Zusammenarbeit mit Superama Film und Friendly Filmworks entstanden seit August insgesamt acht neue Folgen in und um Los Angeles – in englischer Originalfassung und mit US-amerikanischen Darstellerinnen und Darstellern. Als Executive Producer fungieren Quirin Berg, Max Wiedemann und Benjamin Munz, der zuletzt Producer des weltweiten Netflix-Hits „Blood Red Sky“ war.

    W&B Television betritt mit der Produktion von ‚X-Factor‘ ein völlig neues Genre. Wir sind sehr stolz darauf, mit der Umsetzung eines Reboots dieser Kultserie beauftragt worden zu sein und sind uns vollkommen darüber im Klaren, dass wir ein bedeutendes Erbe antreten. Für uns geht es darum, die Kultmarke zu ehren und ihr gleichzeitig neues Leben einzuhauchen. Es freut uns besonders, dass wir hier so vielen kreativen Talenten die Chance bieten können, sich in einem Genre auszuprobieren, das so in Deutschland so gut wie gar nicht bespielt wird, so Munz über die Produktion.

    Als Headautor leitete Bernd Blaschke den großen Writers Room, bestehend aus Julia Nika Neviandt und Axel Melzener („Dunkelstadt“), Olivia Vieweg („Endzeit“), Christine Pepersack („Die Scouts“), Lasse Nolte („Kalkofes Mattscheibe“), Carsten Vauth („Wenn wir Kinder wären“), Benni Diez („Stung“), Matthias Dinter („Einstein“), Benjamin Karalic („Im Knast“) sowie dem Autorenverbund Mondo23 (u. a. „SOKO Leipzig“).

    Ob daraus tatsächlich bessere Drehbücher entstanden sind, wird sich bald zeigen. Die letzten Folgen konnten eingefleischte Fans der Originalserie trotz teilweise professioneller deutscher Schauspieler inhaltlich ganz und gar nicht überzeugen – kritisiert wurden vor allem die billig wirkende Aufmachung und die mitunter extrem kruden erfundenen Geschichten. Bleibt zu hoffen, dass man sich diesmal wieder stärker an der Vorlage orientiert, die vor allem hierzulande ein nicht tot zu kriegendes Phänomen ist.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      In der Originalserie wurde er auch nur in zwei Staffeln von Detlef Bierstedt gesprochen.
      • am via tvforen.de

        Jonathan Frakes sieht auch schon aus wie ein alter Greiss, und jetzt auch noch eine andere Synchronstimme auf ihn zu setzen ist der Todesstoss.
        • am via tvforen.de

          ProSieben schrieb:
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          > Jonathan Frakes sieht auch schon aus wie ein alter
          > Greiss, und jetzt auch noch eine andere
          > Synchronstimme auf ihn zu setzen ist der
          > Todesstoss.

          Bei X-Factor hatte er bereits zwei Stimmen:
          Detlef Bierstedt und Michael Christian, den viele vielleicht eher mit MacGyver assoziieren.

          Und in den letzten drei Star-Trek-Filmen hatte er Tom Vogt.
      • am

        Bitte nicht! Diese lächerlich deutsche Möchtergernfortsetzung ist unerträglich. Dümmliche Geschichte, amateur Darsteller und schlechte Dialoge. Ich schätze, dass Frakes nie einer dieser Folgen gesehen hat, sonst würde er sich dafür nicht mehr hergeben. Peinlich.
        • am

          @ Torsten S
          Peinlich sind vor allem DEINE Kommentare! Wenn du lesen könntest, würdest du wissen, dass die neuen Folgen keine deutsche Produktion sind, sondern eine US-Produktion mit amerikanischen Schauspielern (das hatte TV Wunschliste auch schon vor einigen Monaten berichtet).

          Leider meckern Leute wie du nur darüber, dass nur noch neue Shows im TV laufen (und trotzdem scheinst du jede dieser Shows zu schauen...)

          Es gibt eine ganz einfache Lösung für all das: wenn dir/euch etwas nicht gefällt, dann schaut es doch einfach gar nicht erst. Oder werdet ihr zum anschauen gezwungen?
        • am

          Ich muss euch beiden zustimmen und wiedersprechen,DENN eine der drei Firmen (Friendly Filmworks) ist eine amerikanische Firma das stimmt, ABER die anderen beiden sind deutsche Firmen! Ich hoffe dass die deutschen Firmen nicht viel zu sagen haben und das die Amerikanischen Schauspieler und Produzenten die Hosen an haben, dann wird es hoffentlich einigermaßen ansehnlich.:) Und Jonathan Frakes ist ja ohnehin kult, nur hoffentlich verbocken sie es nicht mit der neuen Syncronstimme!

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