Startdaten für „Ray Donovan“, „Shameless“, „The L Word: Generation Q“

    Showtime stellt Serienlineup zum Jahreswechsel auf

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 07.08.2019, 16:38 Uhr

    „Ray Donovan“ kommt vom sonnigen Los Angeles nach New York City – Bild: Showtime
    „Ray Donovan“ kommt vom sonnigen Los Angeles nach New York City

    Der amerikanische Pay-TV-Sender Showtime hat eine eher ungewöhnliche Strategie bei der Ankündigung seiner nächsten Welle an Serienpremieren gewählt: Er lässt die Formate verhältnismäßig kurz vor dem Jahreswechsel starten – November und Dezember – so dass die Staffeln über die Feiertage am Jahresende laufen werden. Zumeist wird im amerikanischen Pay-TV so programmiert, dass Staffeln vor dieser Ferienzeit enden und neue Staffeln oder Serien dann nach dem Jahreswechsel laufen.

    Am 3. November gehen sowohl die neunte Staffel von „Shameless“ (ab 21.00 Uhr) wie die zweite Staffel von Jim Carreys Serie „Kidding“ an den Start (Doppelfolgen ab 22.00 Uhr). Am 17. November gesellt sich die achte Staffel von „Ray Donovan“ an den Anfang des sonntäglichen Serienangebots (20.00 Uhr).

    Am 8. Dezember übernimmt dann das Spin-Off „The L Word: Generation Q“ den Sendeplatz von „Kidding“, dessen zehnteilige Staffel dann komplett gezeigt wurde. Am gleichen Tag setzt sich die Comedy „Work In Progress“ von Produzentin Lilly Wachowski („Matrix“, „Sense8“) ans Ende der Programmstrecke (ab 23.00 Uhr).

    Bereits zuvor war verkündet worden, dass die achte und finale Staffel von „Homeland“ erst am 9. Februar 2020 beginnen wird (fernsehserien.de berichtete).

    Shameless – Staffel zehn

    Knapp sechs Monate sind seit dem Finale der neunten Staffel für den Gallagher-Clan vergangen. Frank (William H. Macy) nutzt seine Beinverletzung, um soviele Schmerzmittelrezepte zu sammeln, wie nur möglich. Debbie (Emma Kenney) hat – dank der 50.000 Dollar, die ihr ihre Schwester Fiona zugeschustert hatte – die Rolle als Matriarchin der Gallagher-Familie übernommen, und „regiert“ mit strenger Hand. Lip (Jeremy Allen White) muss durch seine Beziehung mit der neuerdings sehr zutraulichen Tami (Kate Miner) navigieren, während Carl (Ethan Cutkosky) vor dem Ende seiner Zeit auf der Militärschule steht und bei seiner Rückkehr zum Rest der Familie in der South Side von Chicago entscheiden muss, was er nun mit dem Rest seines Lebens anfangen will. Liam (Christian Isaiah) sucht bei V (Shanola Hampton) Unterstützung dabei, sich mit der afroamerikanischen Seite seines kulturellen Erbes auseinanderzusetzen, während Kev (Steve Howey) sich in einer Identitätskrise befindet. Die tragische Romanze Gallavich kommt wieder auf die Tagesordnung, da Ian Gallagher (Cameron Monaghan) und Mickey Milkovich (Noel Fisher) ja am Ende der vergangenen Staffel Zellengenossen geworden sind und so ihre Beziehung unter ungewöhnlichen Umständen fortsetzen können.

    Kidding

    Die zweite Staffel von „Kidding“ setzt unmittelbar nach dem Cliffhanger der ersten Staffel ein. Jim Carrey kehrt darin als Jeff Pickles zurück, um den und dessen Puppenprogramm über Jahrzehnte ein wahres Imperium gewachsen war. Der Tod eines seiner beiden Zwillingssöhne bei einem Autounfall ein Jahr vor Serienbeginn hatte das Leben aller Beteiligter aus der Bahn geworfen und Jeff Pickles dazu gebracht, in seiner Sendung Veränderungen einführen zu wollen.

    Doch Medienkonsumenten und Eltern wollen nun einmal keine „schwerverdauliche“ Kost für Kinder im Vor- und Grundschulalter. Letztendlich wurde die Sendung „Puppet Time“ zum ersten Mal nach 30 Jahren vom Sender genommen. Jeff fühlt sich berufen, einen neuen Weg zu finden, um seinen jungen Fans bei der Navigation durch das verwirrende Leben zu helfen. So entwickelt er „eine neue und umstrittene Methode“, um sich direkt an die Kinder der Welt zu wenden. Und zum ersten Mal in seinem Leben sieht er sich – 30 Jahre der Liebling von Kindern und Eltern – mit harscher öffentlicher Kritik an sich und seinem Vorgehen konfrontiert.

    Showtime zeigt die zehn halbstündigen Episoden der zweiten Staffel fünf Wochen lang als Doppelfolgen.

    Ray Donovan

    Ray (Liev Schreiber) arbeitet hart an sich, um seine Eigenarten zu überwinden und der Mann zu werden, den seine Familie benötigt. Zusammen mit Dr. Amiot (Alan Alda) macht er Fortschritte – doch Gefahren aus seiner Vergangenheit erfordern manchmal den alten Ray: Zwischen dem New Yorker Bürgermeister Ed Feratti (Zach Grenier), einem unnachgiebigen NYPD-Cop auf der Suche nach der Wahrheit (über die Geschehnisse der vergangenen Staffel) sowie alten und neuen Klienten reibt sich Ray dabei auf, die Probleme seiner Auftraggeber zu fixen – wird ihm genug Kraft bleiben, um auch seine eigenen Probleme zu fixen?

    Abseits der jeweiligen Serienbestellung gibt es zu „The L Word: Generation Q“ (fernsehserien.de berichtete) und „Work in Progress“ (fernsehserien.de berichtete) noch keine detaillierten Inhalte.

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