Im Jahr 2014 gründet Dr. Ruja Ignatova mit „OneCoin“ eine neue Kryptowährung, die recht schnell ein wachsendes Imperium in der weltweiten Finanzwelt wird. Drei Jahre später macht sich die sogenannte Kryptoqueen mit einem zweistelligen Milliardenbetrag veruntreuten Geldes aus dem Staub, nachdem sie zahllose Investoren betrogen hatte. Zurück bleiben ihr Geschäftspartner und ihr wichtigster Geldwäscher, die verhaftet werden, nachdem der gigantische Betrug aufflogen ist. Das FBI, Europol und das BKA heften sich unerbittlich an Rujas Fersen – doch dann verliert sich ihre Spur im Nirgendwo.
Unfamiliar
Start: 5. Februar bei Netflix
Felix Kramer und Susanne Wolff übernehmen in der Agentenserie „Unfamiliar“ für Netflix die Hauptrollen. Als Simon und Meret sind die beiden Ex-Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) ein Paar und betreiben mitten in Berlin das streng geheime Safe House „Das Nest“, das als Zufluchtsort für all diejenigen dient, die nicht gefunden werden dürfen. Doch als sie selbst von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt werden, müssen sie sich plötzlich vor Auftragskillern, russischen Agenten, dem BND und Ex-Lovern verstecken, denen sie Unrecht getan haben – während sie nebenbei versuchen, ihre Ehe intakt zu halten.
Zum Deutschlandstart von HBO Max (am 13. Januar) kündigt sich mit „Banksters“ eine erste eigenproduzierte deutsche Serie von den „Dark“- und „4 Blocks“-Machern für den Streaminganbieter an. Erzählt wird darin die unglaubliche, wahre Geschichte eines mustergültigen Bank-Azubis auf kriminellen Abwegen. In Berlin im Jahr 2004 wird Yusuf mitten auf dem Fußballplatz festgenommen. Der Vorwurf: mehrfacher Bankraub. Schnell stellt sich die Frage für die Polizei: Wer waren seine Komplizen? Für den jungen Mann ist wiederum rasch klar: Schweigen bedeutet Gefängnis, Reden ist Verrat. Doch wer hat ihn verpfiffen und warum ausgerechnet ihn? Nichts ist, wie es zunächst scheint.
HBO Max hat neben „Banksters“ noch ein Prequel namens „4 Blocks Zero“ zur Erfolgsserie „4 Blocks“ angekündigt, erneut von und mit Kida Khodr Ramadan. Darüber hinaus entwickeln die „Dark“-Macher Jantje Friese und Baran bo Odar eine Thrillerserie über einen Serienkiller, der die grausamen Taten aus dem düsteren Märchen „Struwwelpeter“ als Morde nachstellt. Zu beiden Produktionen gibt es noch keine konkreten Termine.
Vera Tidona hat schon früh ihre Begeisterung für Serien und Filme entdeckt. Aufgewachsen mit dem Sommerferienprogramm mit Anke Engelke und Klassikern wie „Die Bären sind los“, „Fünf Freunde“ und die Astrid Lindgren-Serien, durften sonntags „Löwenzahn“ und „Die Sendung mit der Maus“ nicht fehlen. Auch TV-Shows wie „Dalli Dalli“ und „Wetten dass.. ?“ prägten schon früh die Fernsehgewohnheiten. Mittlerweile haben neben Klassikern „Detektiv Rockford“, „Columbo“, „Magnum“ (nur mit dem einzigartigen Tom Selleck!), auch großartige Serien wie „Games of Thrones“, „Stranger Things“ und „The Witcher“ sowie nordische Thriller bis hin zu britischen Krimis die Liste der Lieblingsserien bereichert. Seit Frühjahr 2020 ist sie für die Redaktion von fernsehserien.de tätig und schreibt News und Specials im nationalen und internationalen Bereich.
Vanished auf Seite 3 ist falsch verlinkt führt zur Serie von 2006/07 nicht zu der von 2026
Aaron#61 am
Ich möchte mich hier einfach mal wieder bei Fr. Tidona bedanken, dass sie so umfangreich und ausführlich informiert hat (und das nicht nur heute). Ja, und es ist wieder einiges dabei, worauf ich mich 2026 freue. Ihnen, und Ihren Kolleg(innen) weiterhin alles Gute!
Darmok auf dem Ozean am
SF-technisch ein eher mießes Jahr. Ich vermisse die kleinen Serien, die sich nicht auf irgendwelche existierenden Marken verlassen. Ja, gut, OK, von mir aus sehen die grottenschlecht aus und sind auch nich mit den besten Schauspielern gedreht. Aber dafür eben von Beginn an mit mehr alleinstellungsmerkmalen und einzigartigkeit. Aber sowas rentiert sich heute ja scheinbar nicht mehr.