Sony bestellt Cop-Dramedy „Carter“ mit Jerry O’Connell und Sydney Poitier

    Neue Serie für die internationalen Ableger

    30.06.2017, 16:30 Uhr – Bernd Krannich

    Sony bestellt Cop-Dramedy "Carter" mit Jerry O'Connell und Sydney Poitier – Neue Serie für die internationalen Ableger – Bild: Joseph Cultice/CBS
    Jerry O’Connell in „The Defenders“

    Die internationale Senderkette Sony Pictures Television Networks hat die Serie „Carter“ bestellt. Die Serie wird als leichtes Krimi-Format mit abgeschlossenen Episoden beschrieben, Hauptrollen haben Jerry O’Connell und Sydney Tamiia Poitier. Nach „Absentia“ mit Stana Katić ist es die zweite Bestellung der Sendergruppe, zu der die AXN-Sender und Sony Channels gehören.

    O’Donnell porträtiert in „Carter“ den Schauspieler Harley Mackay, der erfolgreich einen Cop in einer Fernsehserie spielt. Solange, bis ihn ein Nervenzusammenbruch vor laufenden Kameras aus der Traumfabrik vertreibt und er in seine kleine Heimatstadt zurückkehrt. Dort wird er schließlich an der Seite einer Freundin von früher, Sam St. Clair (Poitier), nun wirklich zu einem Ermittler. Wie üblich in solchen Szenarien ist St. Clair eine sehr bodenständige Polizistin, die im Dienst kein Verständnis für Firlefanz hat – und Mackay ist ein Schauspieler.

    Amaze Film + Television steht hinter dem Projekt, das Autor Garry Campbell („Kids in the Hall“, „Todd and the Book of Pure Evil“) in Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Autor John Tinker („Chicago Hope“) entwickelt hat. Scott Smith („The Magicians“, „Cedar Cove“) inszeniert den Serienauftakt. Die Dreharbeiten werden demnächst in North Bay in der kanadischen Provinz Ontario beginnen.

    Mit dem neuen Procedural versucht die Senderkette augenscheinlich, an erfolgreiche Formate um ungewöhnliche Männer-Frauen-Ermittlerduos wie „Castle“ aber auch „Bones – Die Knochenjägerin“ oder „Crossing Jordan“ anzuknüpfen.

    Ob das Format auch in Deutschland zügig bei den Pay-TV-Sendern der Sony-Gruppe landet, bleibt abzuwarten. Hierzulande wurde AXN bisher bei ähnlichen Projekten zugunsten einer gewinnträchtigen Lizenzierung an andere Sender häufig kurz gehalten, etwa bei „Die Firma“.

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