Schauspieler und Theaterregisseur Achim Wolff, der sowohl zu DDR-Zeiten als auch im wiedervereinten Deutschland Erfolge auf der Bühne, im Kino und im Fernsehen feiern konnte, ist am 7. Juli nach schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren gestorben. Das gab seine Ehefrau und Kollegin Rita Feldmeier bekannt. Auch seine Agentur 60plus veröffentlichte auf Instagram eine Trauermeldung (siehe weiter unten!).
Seine darstellerische Ausbildung absolvierte der 1938 geborene Wolff zwischen 1958 und 1961 an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam. Im Anschluss führten ihn Engagements an unterschiedliche Schauspielhäuser, darunter den Friedrichstadt-Palast Berlin, das Theater am Kurfürstendamm, die Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg und die Comödie Dresden. Seine erste eigene Inszenierung erfolgte am Brandenburger Theater.
Nach dem Fall der Mauer konnte sich der gebürtige Berliner einem gesamtdeutschen Publikum in vielen unterschiedlichen Projekten präsentieren, wobei er der großen Leinwand nun fast komplett den Rücken kehrte. Bekanntheit erlangte Wolff besonders durch die ZDF-Sitcom „Salto Postale“, in der er als Postbeamter Rudi Renschke neben Wolfgang Stumph agierte. In der Fortsetzung „Salto Kommunale“ bekleidete er abermals diesen Part. Jüngeren Zuschauern dürfte sein Gesicht aus dem KiKA-Programm vertraut sein, wo er beispielsweise in „Beutolomäus sucht den Weihnachtsmann“ und „Beutolomäus und der doppelte Weihnachtsmann“ den Herrn mit Rauschebart und rotem Mantel verkörperte.
Noch 2025 spielte Achim Wolff auf der Freilichtbühne Beelitz in dem Stück „Maxe Baumann: Ferien ohne Ende“ an der Seite seiner Ehefrau Rita Feldmeier. Unter seinen Theatereinsätzen der vergangenen Jahre sticht sicherlich auch die Hauptrolle des an Alzheimer erkrankten Amandus in der Theaterfassung von Til Schweigers Kinohit „Honig im Kopf“ hervor.