Das „S.W.A.T.“-Franchise ist einfach nicht totzukriegen – egal, wie sehr der US-Sender CBS es versucht hat (fernsehserien.de berichtete). Nun wurde bekannt, dass das Prequel „S.W.A.T. Exiles“ noch vor dem Serienstart offiziell für eine zweite Staffel verlängert wurde. Hauptdarsteller Shemar Moore konnte die Neuigkeit selbst via Instagram verkünden.
Sony Pictures TV hatte nach dem Ende von „S.W.A.T.“ auf eigene Rechnung das Spin-off um eine Gruppe junger Rekruten in Produktion geschickt, um die Serie durch Unternehmensschwester SPT auf dem internationalen Markt unterbringen zu lassen – anders als bei regulären Serienproduktionen war also kein „Hauptsender“ an Bord, der sonst einen Gutteil des Produktionsbudgets übernimmt. In den USA hat sich dann schließlich der Pay-TV-Anbieter Starz („Outlander“, „Power“-Franchise) die Ausstrahlungsrechte gesichert und wird am 25. September mit der Veröffentlichung der zehnteiligen Auftaktstaffel beginnen. Für Deutschland, Österreich und der Schweiz hat sich Sky die Rechte gesichert, ein Startdatum steht hier noch nicht fest.
Im Zentrum von „S.W.A.T. Exiles“ steht eine Gruppe von jungen S.W.A.T.-Polizisten, die nach einer fehlgeschlagenen Mission das Gesicht der Polizei wahren sollen. Die offizielle Ankündigung lautet: Nachdem eine im Zentrum des öffentlichen Interesses stehende Mission fehlgeschlagen ist, [wird Hondo] aus dem Zwangsruhestand geholt, um ein als letzte Hoffnung gebildetes, experimentelles S.W.A.T.-Team zu leiten, das aus noch nie in den Einsatz geschickten, schwer einzuschätzenden jungen Rekruten besteht. Hondo muss eine Generationenkluft überbrücken, mit gegensätzlichen Persönlichkeiten umgehen und eine Squad von Außenseitern in ein Team verwandeln, das die Stadt verteidigen kann und das Programm rettet, das ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er ist.
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Die Serie „S.W.A.T.“ war seit 2017 bei CBS in acht Staffeln mit 163 Folgen gelaufen. Dabei war die Serie zweifach der Absetzung von der Schippe gesprungen. Nach Staffel 6 konnten sich Sony und CBS zunächst nicht auf finanzielle Modalitäten einigen (es ging vor allem um die Staffellänge), so dass CBS „S.W.A.T.“ absetzte. Durch Intervention des Showrunners Shawn Ryan konnten die beiden Verhandlungspositionen verbunden werden. Die dann doch bestellte siebte Staffel mit 13 Folgen wurde seinerzeit als Serienabschluss angekündigt. Danach hatte CBS trotzdem noch eine achte Staffel mit 22 Folgen bestellt.
Mittlerweile ist Produzent und Ko-Serienschöpfer Ryan nicht mehr bei Sony Pictures unter Vertrag – durch den Erfolg seiner Entwicklung „The Night Agent“ wechselte er zu Netflix. Showrunner der neuen Serie wird dadurch Jason Ning („Lucifer“, „The Brothers Sun“).
Ich weiss nicht, ob das immer so eine gute Idee ist. Das ging schon öfters mal in die Hose und man sollte mit diesen Vorschusslorbeeren sehr vorsichtig sein. S.W.A.T. hat in den letzten Staffeln sehr abgenommen, ähnlich wie 9.1.1. oder Chicago Fire ging es mehr und mehr nur noch um private Geschichten. In den ersten Staffel dieser Serien waren es die Fälle oder Einsätze die gezeigt wurden. Bischen was Privates, aber im Rahmen was OK war. Es war Unterhaltsamer und Spannender. Doch bei all diesen Serien rückten die Einästze mehr und mehr in den Hintergrund, waren nur noch Beiwerk und fast alle ziemlich ähnlich. Auch zu vergleichen mit der Zombieserie ansich TWD wo es in den späteren Folgen nur noch um andere feindliche Gruppen ging, Zombies nur noch (fast lästiges) Beiwerk waren. Das geht so nicht! Und jetzt dieses Spin-Offe. Man sollte erstmal warten wie die Quoten ausfallen, bevor man sich selber auf die Schultern klopft. Aber das ist allei meine Meinung.