Das kommt unerwartet: Das Ende für die erst im Mai an den Start gegangene US-Crime-Thriller-Serie „M.I.A.“ wurde beschlossen. Wie Deadline Hollywood berichtet, hat sich der Streamingdienst Peacock gegen eine Fortsetzung der in Miami spielenden Serie von „Ozark“-Macher Bill Dubuque entschieden. Nach nur neun Folgen ist somit bereits wieder Schluss. Die Gründe für das Aus sind nicht bekannt.
„M.I.A.“ erzählt von Etta Tiger Jonze (gespielt von Newcomerin Shannon Gisela) und ihrer Familie, die tief in den Drogenhandel verstrickt sind. Als das Familiengeschäft bedroht wird und ihre Verwandten vor Ettas Augen brutal ermordet werden, hat die junge Frau fortan nur noch ein Ziel: die Schuldigen zur Strecke zu bringen. Als einzige Überlebende sucht Etta nach neuen Verbündeten und steigt auf ihrem Rachefeldzug zu einer der Größen in Miamis krimineller Unterwelt auf.
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„M.I.A.“ war eine der wenigen US-Serien, die in Miami spielten und auch dort gedreht wurden. In Deutschland wurde die Serie auf dem Dienst Paramount+ parallel zur US-Premiere veröffentlicht. Einen zusätzlichen Push sollte es am 14. Mai durch eine lineare Sonderausstrahlung der Serie beim US-Network NBC geben. Doch auch das hat „M.I.A.“ nun nicht vor der Einstellung bewahrt.
„M.I.A.“ wurde von Serienschöpfer Bill Dubuque als Autor und Produzent für Media Rights Capital (MRC) entwickelt. Den Posten als Showrunnerin überließ er seiner Mitautorin und Produzentin Karen Campbell („Dexter“, „Unforgettable“). Die Regie bei den ersten beiden Folgen führte Alethea Jones („High Potential“, „56 Tage“).