Quoten: „Jauch gegen Lichter“ hinter Jack Sparrow, „Geissens“-Spin-Off startet gut

    Dresdner „Tatort“ siegt haushoch, auch alte „Inga Lindström“-Schmonzette punktet

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 07.06.2022, 09:42 Uhr

    „Jauch gegen Lichter“: (v. l.) Oliver Pocher, Horst Lichter und Günther Jauch – Bild: RTL/Frank W. Hempel
    „Jauch gegen Lichter“: (v. l.) Oliver Pocher, Horst Lichter und Günther Jauch

    Auf überschaubarem Niveau stabil blieb auch das dritte Duell des Nachfolgeformats von „5 gegen Jauch“ bei RTL am Pfingstmontag: Wie „Jauch gegen Lichter“ antrat, wollten 600.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren nicht verpassen, der Marktanteil belief sich wie zuletzt bei „Jauch gegen Welke„ auf 10,0 Prozent. Insgesamt ging es binnen wochenfrist um 270.000 auf 2,65 Millionen nach oben. Damit bleibt das Quiz weiterhin kein großer Erfolg für die Kölner, erweist sich aber auch nicht als Totalausfall.

    Nichtdestotrotz musste man sich bei den Jüngeren zur Primetime hinter einer Filmwiederholung in Sat.1 einsortieren: „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ kam dort mit 700.000 Zielgruppen-Zuschauern auf sehr gute 11,4 Prozent. Hinsichtlich der Gesamtreichweite von 1,33 Millionen lag RTL jedoch deutlich vorn. „Krieg der Götter“ konnte am späten Abend nichts mehr reißen und fiel auf maue 6,1 Prozent zurück. Recht solide startete Schwestersender ProSieben in den Abend und verzeichnete mit „Baywatch“ 9,2 Prozent, 1,27 Millionen Menschen hatten insgesamt eingeschaltet. „Bad Boys for Life“ steigerte sich später noch auf ansehnliche 11,1 Prozent.

    Ungefährdet vorn bei Jung und Alt lag ein neuer Dresdner „Tatort“ im Ersten: 8,20 Millionen Zuseher ab drei Jahren (29,3 Prozent) besuchten „Das kalte Haus“, darunter 1,62 Millionen 14- bis 49-Jährige (24,7 Prozent). Die „Tagesschau“ hatte zuvor bereits insgesamt 6,83 Millionen (27,3 Prozent) informiert. Um 21:45 Uhr ermittelte „Kommissar Van der Valk“ vor 3,09 Millionen und schaffte immerhin gute 14,2 Prozent, ehe die „Tagesthemen“ noch 1,75 Millionen vorm Bildschirm hielten und es auf 12,7 Prozent brachten.

    Das ZDF schickte die alte „Inga Lindström“-Schmonzette „Ausgerechnet Söderholm“ ins Rennen und kann angesichts 3,87 Millionen Zuschauer und 13,8 Prozent zufrieden sein, wenngleich bei den Jüngeren nur 5,6 Prozent zu Buche standen. Besser lief es für das anschließende „heute journal“, das auf 7,3 Prozent zulegte und auch insgesamt mit 4,42 Millionen (17,0 Prozent) gefragter war. Ab 22:05 Uhr zeigte man erstmals die dreiteilige Miniserie „Die Pembrokeshire Morde“, Folge 1 blieb allerdings bei 1,67 Millionen Gesamtzuschauern und 7,7 Prozent hängen. Da im weiteren Verlauf aber nicht mehr allzu viele abschalteten, kam Folge 3 um 23:40 Uhr auf gute 13,7 Prozent bei 1,38 Millionen übrig gebliebenen Zuschauern.

    Das neue „Geissens“-Spin-Off „Roberts Mega Mansions“ konnte bei RTL Zwei mit den Quoten des Mutterformats zwar nicht mithalten, der Start glückte aber trotzdem: 800.000 Menschen ab drei Jahren interessierten sich für das Format, bei den Werberelevanten reichte es zu überdurchschnittlichen 5,6 Prozent. Damit ließ man auch Kabel Eins hinter sich, wo der Klassiker „Forrest Gump“ unspektakuläre 4,9 Prozent generierte. Ebenfalls solide präsentierte sich „Pearl Harbor“, das bei VOX auf 6,9 Prozent kam.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1977) am

      Wer will denn schon den Lichter sehen?

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