Quoten: „Bares für Rares“ nur knapp hinter Supercup, gutes Comeback für „Die Wollnys“

    „Paar Love“ berappelt sich, „Meiberger“ bleibt ein Flop

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 11.08.2022, 10:19 Uhr

    „Bares für Rares – Deutschlands größte Trödelshow“: Guildo Horn (l.) und Horst Lichter – Bild: ZDF/Sascha Baumann
    „Bares für Rares – Deutschlands größte Trödelshow“: Guildo Horn (l.) und Horst Lichter

    Mit einem neuen Primetime-Special hat sich „Bares für Rares“ im ZDF am gestrigen Mittwochabend gut gegen König Fußball behauptet: Insgesamt hatten 3,79 Millionen Menschen eingeschaltet, die für sehr gute 17,1 Prozent sorgten. Noch dazu reichte es bei den 14- bis 49-Jährigen mit 410.000 Zuschauern zu überdurchschnittlichen 8,6 Prozent, womit man nur ganz knapp hinter Sat.1 auf Platz 3 lag. Das „heute journal“ legte hier um 21:45 Uhr auf 9,4 Prozent zu und hielt 3,34 Millionen ab drei Jahren (15,0 Prozent) vor dem Fernseher, ehe die „auslandsjournal“-Doku „Afghanistan hinter dem Schleier – Ein Jahr unter den Taliban“ auf 1,73 Millionen (8,7 Prozent) zurückfiel.

    Als meistgesehene Sendung des Tages ging wie erwähnt der UEFA Super Cup hervor, der bei RTL zu sehen war, sich aber nicht entscheidend von der Konkurrenz absetzen konnte. 3,88 Millionen Fans fieberten mit Eintracht Frankfurt, das letztlich dann doch mit 0:2 gegen Real Madrid verlor, in der ersten Halbzeit mit und trieben den Marktanteil auf tolle 16,8 Prozent. In der zweiten Hälfte schalteten überraschend 20.000 ab, um 22:00 Uhr standen aber dennoch höhere 19,2 Prozent zu Buche. Bei den Jüngeren reichte es zu noch besseren 21,7 Prozent (1,12 Millionen) und 22,9 Prozent (1,10 Millionen). Die Nachberichterstattung kam zu später Stunde auf 12,9 Prozent in der Zielgruppe, bevor um 23:45 Uhr noch Hans Sigl mit „Der unfassbar schlauste Mensch der Welt“ ran durfte. Bei den generierten 7,4 Prozent handelt es sich allerdings um einen neuen Tiefstwert.

    „Nichts zu verlieren“ hatte derweil Das Erste, doch die Tragikomödie aus dem Jahr 2018 wollten nur 2,74 Millionen Menschen sehen, nachdem die „Tagesschau“ zuvor 3,86 Millionen informiert hatte. Der Film brachte es auf trotzdem gute 12,3 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen musste man sich aber mit 5,2 Prozent begnügen. Erheblich geringer war das Interesse am Magazin „Plusminus“, das nachfolgend nicht mehr über 1,77 Millionen (8,0 Prozent) hinauskam, und den „Tagesthemen“, die um 22:15 Uhr lediglich 1,48 Millionen (7,6 Prozent) zählten.

    Überraschend deutlich nach oben ging es für „Paar Love“ in Sat.1: Die Spielshow mit Ralf Schmitz legte binnen Wochenfrist um 1,7 auf erfreuliche 9,1 Prozent bei den Werberelevanten zu, 430.000 aus dieser Altersklasse hatten eingeschaltet. Insgesamt bedeuteten 1,09 Millionen Zuschauer sogar einen neuen Staffelrekord. „Schloss Goldbach“ half der Vorlauf allerdings nicht, die Sketchshow schaffte um 22:55 Uhr nur maue 6,0 Prozent. Bei RTL Zwei meldeten sich derweil „Die Wollnys“ zurück und holten mit der ersten Folge des Abends gute 6,1 Prozent, eine weitere tat sich anschließend gegen den Fußball angesichts 4,4 Prozent jedoch schwerer.

    Genau umgekehrt lief es für ProSieben: Dort lag „Spy – Susan Cooper Undercover“ zu Beginn der Primetime bei nur 7,3 Prozent in der Zielgruppe, „Central Intelligence“ schaffte um 22:40 Uhr und damit nach Abpfiff des Super Cups gute 10,8 Prozent. Völlig ohne Chance blieben die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel von „Meiberger“ bei VOX, die miese 3,5 und 3,6 Prozent verzeichneten.

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