„Cobra Kai“: Netflix bestellt fünfte Staffel noch vor dem Start der vierten

    Auch „Run the World“ von Starzplay verlängert

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 27.08.2021, 19:01 Uhr

    „Cobra Kai“ startet noch in diesem Jahr in die vierte Staffel – Bild: Netflix
    „Cobra Kai“ startet noch in diesem Jahr in die vierte Staffel

    Noch immer gibt es keinen offiziellen Termin für die Veröffentlichung der vierten Staffel von „Cobra Kai“ bei Netflix. Dafür hat der Streamingdienst eine andere gute Nachricht im Gepäck: Schon jetzt wurde beschlossen, dass die „Karate Kid“-Serienfortsetzung auch eine fünfte Staffel erhalten wird.

    Die Neuigkeit ist insofern keine allzu große Überraschung, als dass sich die Serie äußerst großer Beliebtheit erfreut und im Juli vier Emmy-Nominierungen einheimsen konnte, darunter als beste Comedy-Serie (weshalb die Serie als Comedy kategorisiert wird, sei mal dahingestellt…). Die Produktion an der fünften Staffel soll noch im Herbst in Atlanta beginnen.

    „Cobra Kai“ wurde ursprünglich im Auftrag von YouTube produziert, wechselte jedoch mit der dritten Staffel zum Streaminganbieter Netflix. Die Serie nimmt den alten Zwist zwischen Daniel LaRusso (Ralph Macchio) und Johnny Lawrence (William Zabka) aus dem Film „Karate Kid“ von 1984 wieder auf. Die Serienfortsetzung spielt 34 Jahre nach dem ersten Film. Das Leben hat sich für beide unterschiedlich entwickelt. Auf der Suche nach Sinn in einer Midlife-Crisis werden beide zu Mentoren von Teenagern, denen sie ihre unterschiedlichen Weisheiten vermitteln wollen. Die kommende vierte Staffel setzt nach den dramatischen Ereignissen im Finale der dritten Staffel ein. Ein Wiedersehen gibt es dann mit einem alten Bekannten: Terry Silver, der Bösewicht aus „Karate Kid III – Die letzte Entscheidung“, kehrt zurück. Gespielt wird die Figur wie im damaligen Film von Thomas Ian Griffith (fernsehserien.de berichtete).

    Run the World

    Starz

    Eine weitere US-Serienverlängerung kommt aus dem Hause Starz. Der Pay-TV-Anbieter gab grünes Licht für eine zweite Staffel von „Run the World“. Die Comedyserie, deren erste Staffel parallel zum US-Start ab Mitte Mai auch in Deutschland bei Starzplay erschien, stellt starke Frauen im New Yorker Stadtteil Harlem in den Mittelpunkt. Vier kluge, humorvolle und lebensfrohe schwarze Frauen in ihren Dreißigern durchleben allerlei Höhen und Tiefen in der Karriere und in ihren Beziehungen zu Männern, was sie schließlich dazu bringt, ihre Identität und ihre Lebensziele zu hinterfragen. Sie möchten nicht einfach nur überleben, sondern gemeinsam weiterkommen.

    Die Hauptdarsteller sind: Amber Stevens West („Greek“) als die perfektionistische Whitney, die fast immer die Regeln befolgt; Andrea Bordeaux („Navy CIS: L.A.“) als die verwegene Romantikerin Ella, die nach ihrer wahren persönlichen und beruflichen Bestimmung sucht; Bresha Webb („Marlon“) als die temperamentvolle und in ihrer Karriere erfolgreiche Renee, die kurz vor der Scheidung steht; und Corbin Reid („Valor“) als Sondi, eine Karrierefrau, die ihre beruflichen und privaten Prioritäten neu überdenkt. In weiteren Rollen sind Tosin Morohunfola („Black Lightning“) als Ola und Stephen Bishop („Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“) als Matthew zu sehen.

    Entwickelt wurde „Run the World“ von Leigh Davenport, die zuvor für die BET-Comedy „Boomerang“ verantwortlich zeichnete. Als Showrunnerin fungierte in der ersten Staffel Yvette Lee Bowser, die bereits afro-amerikanische Serienklassiker wie „College Fieber“ und „Living Single“ produzierte und zuletzt auch für „Dear White People“ und „Black-ish“ tätig war. Für die zweite Staffel übernimmt Rachelle Williams („Love Life“, „Mixed-ish“) den Showrunner-Posten, Yvette Lee Bowser bleibt als Executive Producerin an Bord.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Vor einigen Jahren gab es eine, übrigens mit viel Trara publizierte, Regeländerung bei den Emmys, da so viele, als Comedys angekündigte Serien, wie etwa "Orange Is The New Black" oder "Transparent", sehr stark zum Drama tendierten.

      Im Prinzip wurde beschlossen, dass wenn so eine Serie "hourlong", also mindestens 40 Minuten pro Folge (plus eventueller Werbung) läuft, sie als Drama gewertet wird. Halbstünder wie "Cobra Kai" werden dann zu den Comedies gesteckt.
      • (geb. 1994) am

        danke hab mir schon gedacht, dass es an der Länge liegt!
    • (geb. 1994) am

      Wundert mich nicht die Serie ist beliebt und man hat noch genug zu erzählen!


      Wieso die Serie als Comedy gilt weiß ich auch nicht, wenn eher eine Drama Serie!
      Kann man schwer kategorisieren!

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