bisher 28 Folgen, Folge 15⁠–⁠28

  • Folge 15 (45 Min.)
    Wie dürfen und sollen Mann und Penis heute sein? In der Doku berichten drei Männer offen über ihr Verhältnis zum Penis und ihre Probleme mit ihm. In manchen Fällen kann eine Penis-Pumpe helfen. Prof. Sommer zeigt die Handhabe. – Bild: SWR/​Martin D’Costa
    Wie dürfen und sollen Mann und Penis heute sein? In der Doku berichten drei Männer offen über ihr Verhältnis zum Penis und ihre Probleme mit ihm. In manchen Fällen kann eine Penis-Pumpe helfen. Prof. Sommer zeigt die Handhabe.
    Spätestens dann, wenn er nicht funktioniert oder nicht aussieht wie er soll, zeigt sich, wie identitätsprägend der Penis ist. Der Film begleitet drei sehr unterschiedliche Männer, die offen über ihr Verhältnis zum Penis und ihre Probleme mit ihm berichten. Die Zuschauer:innen erleben sie in intimen Situationen und in ihrem privaten Beziehungsalltag. Wie dürfen und sollen Mann und Penis heute sein? Und: Braucht es immer einen Penis, um ein Mann zu sein? Dieser Frage geht die Doku auf einfühlsame Weise nach und kommt den Protagonisten erstaunlich nahe. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.12.2024 SWR
  • Folge 16 (45 Min.)
    Kathleen und Hannes mit ihrem Baby zurück in den eigenen vier Wänden.
    Kaum ein Ereignis im Leben eines Menschen ist so einschneidend wie die Geburt des eigenen Kindes. Jede Geburt ist ein Wunder und einzigartig. Und doch gibt es viele Vorurteile, Unsicherheit und Performance-Druck. Wenn die vaginale Geburt als die „natürliche“ gilt, birgt ein Kaiserschnitt dann gesundheitliche Nachteile für ein Baby? Was passiert mit dem Körper in dieser Ausnahmesituation? Welcher Weg ist der richtige für die Frau und ihren Körper? Zwei Paare und zwei unterschiedliche Wege zur Geburt: Hannes und Kathleen bereiten sich auf die Geburt ihres ersten Kindes vor. Kathleen ist selbst Hebamme und erhofft sich „die perfekte Geburt“. Doch dann trifft Wunsch auf Wirklichkeit. Auch für Franziska und Florian ist es das erste gemeinsame Kind. Sie sehen ihrem geplanten Geburtstermin mit gemischten Gefühlen entgegen: einem Kaiserschnitt aus medizinischen Gründen. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 SWR
  • Folge 17 (45 Min.)
    Freestyle Motocross-Athlet Luc Ackermann aus Thüringen beim Training.
    Adrenalin ist ein wahres „Wundermittel“, ohne das wir wohl nicht bis heute überlebt hätte: In Stresssituationen jeglicher Art wird es innerhalb von Millisekunden im Körper ausgeschüttet und aktiviert den sogenannten „Kampf-oder-Flucht“-Mechanismus, der uns hilft, schnell auf Bedrohungen oder Stresssituationen jeglicher Art zu reagieren. In der Steinzeit war das die Begegnung mit dem Säbelzahntiger. Heute ist der Körper nicht mehr so häufig extremen physischen Gefahren ausgesetzt wie in der Vergangenheit, der Adrenalinspiegel kann allerdings auch durch psychischen Stress, wie zum Beispiel durch beruflichen Druck, finanzielle Sorgen oder zwischenmenschliche Konflikte, aktiviert werden. Die menschliche Sucht nach Extremen hat außerdem eine Menge Freizeitaktivitäten hervorgebracht, die einen Adrenalinkick erzeugen und das Hormon zu einem begehrten „Genussmittel“ machen. „ARD Wissen“ trifft einen der besten Freestyle-Motocross-Fahrer der Welt und begleitet ihn zu einem Wettbewerb. In Extremsituationen, etwa bei extremem Stress oder Gefahr, wird Adrenalin in großen Mengen freigesetzt. Dies erklärt, warum Menschen in Krisensituationen außergewöhnliche körperliche Leistungen vollbringen können. Adrenalin beeinflusst viele Körperfunktionen gleichzeitig: Es sorgt für eine Erhöhung der Herzfrequenz, um mehr Blut und damit mehr Sauerstoff zu den Muskeln zu bringen. Die Atemfrequenz steigt ebenfalls, was den Gasaustausch in der Lunge verbessert. Gleichzeitig wird die Blutzufuhr zu weniger wichtigen Organen wie dem Verdauungssystem reduziert, sodass der Körper seine Ressourcen auf lebenswichtige Funktionen konzentrieren kann. Die Pupillen weiten sich, um eine bessere Sicht zu ermöglichen. Die Haut wird blass, da Blut in die inneren Organe umgeleitet wird. Von diesen Effekten profitiert zum Beispiel auch eine junge Fallschirmjägerin bei der Ausbildung. „ARD Wissen“ ist bei einem ihrer ersten Sprünge mit dabei. Doch die Wirkung des Adrenalins geht über die akuten Reaktionen hinaus: In moderaten Mengen ist es auch für die Regulation des Kreislaufs und den Stoffwechsel wichtig, es stillt Blutungen und hemmt das Schmerzempfinden. Diese Eigenschaften machen es auch zu einem „Nummer 1-Medikament“ in der Notfallmedizin. Auf der Intensivstation am Klinikum Großhadern begleitet „ARD Wissen“ einen Anästhesisten, der mehrmals die Woche Adrenalin als lebensnotwendiges Medikament verwendet. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 17.03.2025 Das Erste
  • Folge 18 (45 Min.)
    Schwimmweltmeisterin Angelina Köhler.
    Jede Sekunde prasseln Millionen Sinnesreize auf uns ein. Digitale Geräte stehen in dem Ruf, ein Aufmerksamkeitskiller zu sein. In einer Welt, die immer schneller und fordernder wird, scheinen wir uns immer weniger konzentrieren zu können. Wie schafft unser Gehirn den Fokus, auch wenn wir ständig Ablenkungen ausgesetzt sind? Lässt sich Konzentration trainieren und steigern? Und wie kann ich den höchsten, den produktivsten Zustand der Konzentration erreichen – den Flow? Die Anforderungen an unsere Konzentrationsfähigkeit können ganz unterschiedlich sein. Wir begleiten in dieser Dokumentation drei Menschen mit individuellen Herausforderungen: Voll fokussiert für eine überschaubare Anzahl von Sekunden muss die Schwimmweltmeisterin Angelina Köhler sein, um ein Rennen zu gewinnen. Wie bereitet sie sich darauf vor? Ganz entscheidend, meint Angie Köhler, sei der Kopf: „Die Abläufe, die wir trainieren beim Schwimmen, sind so präzise und technikaffin, dass man sie, wenn man sich nicht konzentriert, gar nicht so schnell durchführen kann. Wer sich nicht richtig konzentrieren kann, verliert.“ Jan Peter Konopinsky ist Fluglotse in Ausbildung und muss seine Konzentration über mehrere Stunden aufrechterhalten; Fehler dürfen ihm nicht passieren, denn davon hängen im schlimmsten Fall Menschenleben ab. „Manche Leute sagen, dass es so etwas wie ein Fluglotsen-Gen gibt. Das heißt, dass so etwas wie Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit veranlagt ist und nicht erlernt werden kann“, erzählt der angehende Fluglotse. Aber stimmt das oder ist das richtige Training das Entscheidende? Dennis „Denninho“ Malcherczyk ist eFootballer beim BVB und spielt in der virtuellen Bundesliga. Täglich trainiert er mehrere Stunden. Dabei muss er voll konzentriert sein und gleichzeitig viele Dinge beherrschen: Reaktionsstärke, analytische Fähigkeiten und das Abrufen von hunderten Tastenkombinationen im richtigen Moment. Hilft ihm sein Talent für Multitasking? Wenn die drei für sich die richtige Trainings- und Arbeitsumgebung geschaffen haben, dann läuft es manchmal so gut, dass sie Zeit, Raum und alles um sich herum vergessen – im Flow sind. Der Flow gilt als mentaler Zustand völliger Vertiefung, als Zustand höchster Konzentration. Er beschäftigt Forschende wie Prof. Dr. Corinna Peifer von der Universität zu Lübeck. Sie geht den Fragen nach, wie sich der Flow messen lässt und ob er in Zukunft voraussagbar sein wird. Der Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck und der Mentalcoach Thomas Baschab begleiten die drei und beschreiben, was in ihren Körpern und Köpfen passiert. Erkenntnisse, von denen wir alle lernen können, um unsere eigene Konzentration zu verbessern. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 07.07.2025 Das Erste
  • Folge 19 (45 Min.)
    Das Herz ist der ungewöhnlichste Muskel unseres Körpers. Es arbeitet unermüdlich, beginnt im Mutterleib zu schlagen und kann sogar weitermachen, wenn das Gehirn schon aussetzt. Es schlägt zuverlässig, 24 Stunden am Tag, und besonders in jungen Jahren schenken wir ihm kaum Beachtung. Die Kardiologin Conchita Ruiz-Mohné erklärt, warum Frauenherzen anders sind als Männerherzen – wieso das zu gefährlich späten Diagnosen führen kann. Wie man bei einem Herzinfarkt schnell und richtig handelt, zeigt Sanitäterin Celine Kilian. Wichtiges Wissen, denn bei Herzinfarkten zählt jede Minute. Sie sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Betroffen sind davon zunehmend jüngere Menschen – insbesondere jüngere Männer unter 40. Ein großer Risikofaktor: Stress. Die Doku zeigt auch, wie man dem begegnen kann. (Text: ARD)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 05.08.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 15.09.2025 Das Erste
  • Folge 20 (45 Min.)
    Zähne sind wichtig.
    Schöne, gerade, weiße, ebenmäßige und gesunde Zähne möchten wir alle haben. Und Zahnärzte und Kieferorthopäden helfen natürlich gerne, mit einer großen Auswahl an kosmetischen und korrektiven Behandlungen. Doch was ist sinnvoll und was schadet den Zähnen? Denn sie haben einen großen Einfluss auf die Gesundheit unseres ganzen Körpers. Fehlstellungen und Entzündungen im Gebiss können Verspannungen und Schmerzen auslösen – wenn man das aber korrigiert, lässt sich die körperliche Leistungsfähigkeit um bis zu 10 Prozent steigern. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 22.09.2025 Das Erste
  • Folge 21 (45 Min.)
    Keyvisual mit Text – Vanessa Ebert.
    Einmal so, immer so? Kann ich eine Charaktereigenschaft, die nervt und stört, ändern? Vanessa will endlich gelassener leben und ihre Unsicherheit loswerden. Jörg muss nach einem Schlaganfall mit einem neuen „Ich“ klarkommen. Und auch die Persönlichkeiten der eineiigen Zwillinge Julia und Nina werden auf die Probe gestellt: erstmals gehen sie getrennte Wege. Was macht uns wirklich aus – und wie viel Veränderung ist möglich? Dabei schauen wir auf das OCEAN-Modell – die fünf zentralen Persönlichkeitsmerkmale, aus denen sich unser Wesen zusammensetzt. Die Dokumentation begleitet Vanessa, Jörg, Julia und Nina und zeigt, wie wir uns bewusst verändern können, welche Rolle Gene und Umwelteinflüsse in unserer Persönlichkeit spielen und wie unsere Persönlichkeit bei ungewollten Veränderungen auch eine Ressource sein kann. Stets an der Seite der vier Menschen: Ein Expertenteam aus den Wissenschaftsbereichen der Psychologie, Neurologie und Genetik. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 17.11.2025 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 01.12.2025 hr-fernsehen
  • Folge 22 (45 Min.)
    Unser Gedächtnis ist eine Maschine der Superlative: Es verarbeitet in jeder Sekunde unvorstellbar große Mengen an Informationen, entscheidet, was wichtig ist und was nicht, speichert ab, was wir erleben und lernen. Damit macht es uns auch zu dem, was wir sind. Die gespeicherten Erlebnisse und Gefühle, das bewahrte Wissen – all das verbindet uns mit uns selbst und mit unserer Vergangenheit. Wie aber kann man das Gedächtnis verbessern und leistungsfähiger machen? Wie können wir es fit und gesund halten? Was passiert, wenn es uns verlässt? Diese Doku begleitet Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit dem Thema „Gedächtnis“ verbunden sind. Nicole Adam verliert mit Ende Vierzig durch mehrere Hirnschläge ihre Erinnerungen. Entschlossen kämpft sie darum, ihr Gedächtnis wieder zurückzugewinnen – mit Ergotherapie und mit einer VR-Brille. Auf ihrem Genesungsweg stellt sie sich auch die Frage: Wer bin ich, wenn ich nicht weiß, wie ich einmal war? Ihre Geschichte zeigt, wie verletzlich unser Gedächtnis ist – und gleichzeitig wie anpassungsfähig. Für die Schauspielerin Henriette Hölzel wiederum ist es Alltag, große Textmengen für ihre Rollen am Dresdner Staatsschauspiel zu lernen. Acht verschiedene hat sie gleichzeitig parat. Sie verrät, wie sie es schafft, komplexe Dialoge im Kopf zu behalten. Auch Johannes Mallow, der mehrfache deutsche Meister und zweifache Weltmeister im Gedächtnissport, erklärt, wie man sich verschiedene Dinge besser merken kann. Mit Methoden wie dem „Gedankenpalast“ zeigt er uns im Magdeburger Dom, wie er sich seine Termine so einprägt, dass er sie nicht mehr vergisst. Doch nicht nur Training hält unser Gedächtnis fit. Tatsächlich ist auch das Vergessen wichtig, um das Gedächtnis gesund zu halten. Der Neurowissenschaftler Andreas Papassotiropoulos erklärt, dass Vergessen ein aktiver Prozess ist, der uns hilft, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Um dem Gedächtnis etwas Gutes zu tun, empfiehlt er Schlaf und Bewegung sowie Kunst und Kultur. Die Heidelberger Neurobiologin Prof. Hannah Monyer macht deutlich, dass unsere Erinnerungen nicht nur unsere Vergangenheit geprägt haben, sondern auch unsere Zukunft formen: Was wir uns heute merken, beeinflusst, wer wir morgen sein werden. Ein Film, der Geschichten vom Lernen und Vergessen erzählt, spannende Forschungsergebnisse präsentiert und vermittelt, wie wir unser Gedächtnis stärken können, damit es uns ein Leben lang begleitet. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 01.12.2025 Das Erste
  • Folge 23 (45 Min.)
    Schwanger sein – was macht das mit Körper und Psyche? Die Doku begleitet drei Frauen durch ihre Schwangerschaft.
    Eine Schwangerschaft ist eine der tiefgreifendsten Erfahrungen im Leben. Diese ARD Dokumentation begleitet drei Frauen mit unterschiedlichen Geschichten durch diese besondere Zeit. Assia, jung und mitten im Großstadtleben, erwartet ihr erstes Kind. Sie ist voller Vorfreude und Optimismus. Gleichzeitig tut sie sich schwer damit, wie ihr Körper sich verändert. Tamara ist bereits Mutter und erwartet Zwillinge. Sie gilt damit als Risikoschwangere und soll sich schonen, damit die Kinder nicht zu früh zur Welt kommen. Doch das fällt ihr nicht leicht. Kathy ist nach einem schwierigen Kinderwunschweg überraschend erneut schwanger. Doch nicht ohne Ängste und Sorgen. Denn eigentlich muss sie sich einer Hirntumor-OP unterziehen, die nun warten muss. Die Doku zeigt einfühlsam und wissenschaftlich fundiert, wie eng Mutter und Kind verbunden sind – und wie ein Baby nicht nur den Körper, sondern das ganze Leben verändert. (Text: SWR)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 13.01.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Do. 05.02.2026 SWR
  • Folge 24 (45 Min.)
    Eine Hand berührt uns, ein Gedanke ploppt auf, eine Stimme betört uns. Plötzlich steigen Blutdruck, Atemfrequenz und Hautsensibilität. Sexuelle Lust scheint einfach so über uns zu kommen: willkürlich, magisch, mysteriös. Doch der körperliche Mechanismus ist ein Trugschluss. Wir können unsere Lust viel mehr beeinflussen, als viele denken. Sofern wir genug über sexuelle Lust wissen! Wir begleiten die Münchner Studentin Lara Endt zu einem sexualtherapeutischen Coaching. Denn sie kann zwar beim Solo-Sex kommen, nicht aber beim Sex mit anderen. Gemeinsam mit der Züricher Sexualtherapeutin und Psychotherapeutin Dania Schiftan erkundet sie, wie sexuelle Erregung bisher bei ihr abläuft und wie sie ihre sexuelle Erregbarkeit erweitern kann. Denn viele von uns sind in ihrer Lust konditioniert wie der Pawlowsche Hund. Durch ständiges Wiederholen ist ein körperlicher Mechanismus entstanden. Auch bei sexuellen Erfahrungen verstärken wir, wenn wir bestimmte Abläufe immer wieder wiederholen, die entsprechenden neuronalen Bahnen – und lassen gleichzeitig andere verkümmern. Neue Abläufe durch eine andere Person oder ein neues Sex-Toy haben es dann schwer, uns zum Orgasmus zu bringen. Doch unser Gehirn ist neuroplastisch: Wir können es verändern. Mit Methoden wie Atmen, Bewegen und Achtsamkeit können wir lernen, unseren Körper gezielter wahrzunehmen – und damit auch unsere Lust und sexuelle Erregung zu steuern. Neben körperlichen Erfahrungen ist unsere Lust aber auch durch gesellschaftliche Erfahrungen geprägt. Der Münchner Stand-Up-Comedian Hauke van Göns spricht erstmals vor Publikum über seine Erektionsstörungen und erfährt von der Expertin, wie sich Pornos und Geschlechterrollen auf unsere Sexualität auswirken – und sogenannte „Sex-Skripte“: Narrative, wie Sex sein soll. Wer ist aktiv, wer passiv? Wer hat angeblich viel Lust, wer wenig? Wie beginnt Sex, wie endet er? Gemeinsam mit Expert*innen wie Neurologin und Psychotherapeutin Dr. Heike Melzer und Kulturwissenschaftlerin Louisa Lorenz sowie der intergeschlechtlichen Person Lynn zeigt „ARD Wissen“: Um unsere Lust zu befreien, brauchen wir Wissen. Was ist sexuelle Lust? Warum sind die Lustorgane Penis und Klitoris gleich groß? Unterscheiden sich vaginaler und klitoraler Orgasmus? Und wie können wir langweilige Sex-Skripte loswerden – und unsere Lust befreien? (Text: ARD)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 03.02.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 09.02.2026 Das Erste
  • Folge 25 (45 Min.)
    Katharina Borck probiert eine innovative Methode an der Uniklinik Frankfurt a.M., um ihre gelähmte Hand wieder ansteuern zu können.
    Unsere Hände sind wahre Multifunktionswerkzeuge. Kein anderes Körperteil ist so beweglich, sensibel und gleichzeitig so belastbar. Aktuelle Studien zeigen, dass die Verbindung zwischen Hand und Gehirn entscheidend für unsere kognitive Gesundheit ist. Jede Berührung, jedes Anfassen erzeugt ein Feuerwerk im Gehirn. Feinmotorische Übungen und gezieltes Handtraining können helfen, neurodegenerativen Erkrankungen vorzubeugen oder sie abzumildern. Wie genau funktioniert das? Die Dokumentation begleitet Emma Bernhard bei den Westdeutschen Meisterschaften im Lead-Klettern. Die 22-jährige hessische Meisterin gehört zu den Top-Sportkletterinnen Deutschlands in den Disziplinen Lead-Klettern und Bouldern. Beim Klettern zählt jeder Hand-Griff. Doch was nach reiner Muskelarbeit aussieht, ist in Wahrheit ein komplexer Denkprozess. Das erfährt Emma, als sie die Sportpsychologin Dr. Lisa Musculus in der Sporthochschule Köln besucht, die ihr Kraft- und Planungspotenzial untersucht. Kletter-Profis erkennen schneller, was wichtig ist – zum Beispiel welche Griffe sie brauchen oder welche Route sie nehmen müssen – eine Kompetenz, die ihnen auch in anderen Lebensbereichen enorm hilft. Vor drei Jahren erlitt die 29-jährige Katharina Borck einen Schlaganfall und kämpft sich seitdem mit nur einer funktionsfähigen Hand zurück in ein eigenständiges Leben. An der Uniklinik Frankfurt könnte ihr eine neuartige Therapie helfen. Mit einem Neurostimulationsverfahren, das den motorischen Kortex gezielt ansprechen und stärken soll, versucht das Team um den Neurologen und Neurowissenschaftler Prof. Christian Grefkes-Hermann, die Bewegungsfähigkeit von Katharinas rechter Hand zu verbessern. Wird die Therapie gelingen? Die Hände von Uhrmachermeister Robert Hoffmann sind sein wichtigstes Werkzeug. Sie sind durch seine tägliche Arbeit feinmotorisch besonders geschult, ruhig und präzise. Sie können Bewegungen millimetergenau ausführen und spüren kleinste Unterschiede in Materialien oder Mechanik. In der Uhrenmanufaktur, in der Robert arbeitet, möchte der Entwicklungspsychologe Prof. Sebastian Suggate von der Universität Regensburg herausfinden, was in den Köpfen der Menschen passiert, die jeden Tag mit feinster Motorik arbeiten, und er startet eine Studie: Bringt eine hochentwickelte Feinmotorik Vorteile in bestimmten Bereichen der Intelligenz? Die Doku zeigt und erzählt, warum es so wichtig ist, dass wir unsere Hände ein Leben lang schulen. Wir sollten unsere Hände trainieren, um im Kopf möglichst fit zu bleiben. (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 02.03.2026 Das Erste
  • Folge 26 (44 Min.)
    Der menschliche Körper ist eine „Hochleistungsmaschine“. Er ist anpassungsfähig, widerstandsfähig und erstaunlich leistungsfähig. Seit jeher versucht er an seine Limits zu gehen, Grenzen auszuloten. Wie belastbar ist der menschliche Körper wirklich? Und wie zeigen sich körperliche Limits? Denn selbst dieses beeindruckende „System Körper“ hat Grenzen. ARD Wissen widmet sich diesem Spannungsfeld: Den beeindruckenden Fähigkeiten unseres Körpers und den Momenten, in denen er uns unmissverständlich zeigt, wann Schluss ist. Wie belastbar ist der menschliche Körper wirklich? Wo liegen seine Grenzen und was passiert, wenn wir sie überschreiten? Der Abenteurer und Outdoorsportler Stefan Santifaller, hat in seiner Jugend die körperlichen Grenzen als Leistungssportler so sehr herausgefordert hat, dass er schwer krank wurde. Denn körperliche Grenzerfahrung kann den Menschen auch ganz schnell an seine mentalen Limits bringen, was bei Stefan Santifaller geschehen ist und ihn zu einer Neuorientierung gezwungen hat. Auch im alltäglichen Leben können wir an unsere mentalen Grenzen stoßen – sei es durch Sorgen im privaten Leben oder auch im Job: Der Körper kann die Überbelastung in Form von „Warnsignalen“ zeigen: Betroffene fühlen sich oft nervös, innerlich unruhig, niedergeschlagen, müde oder kraftlos. Schlafprobleme, Schwindel, Muskelverspannungen, Angst, Denkblockaden sind möglich, genauso wie beschleunigte Atmung, Herzklopfen oder Übelkeit. Manchmal können wir die Limits aber auch gar nicht beeinflussen – wir kommen unfreiwillig an unsere Grenzen, Schicksalsschläge bremsen uns aus. Markus Rehm hat in seiner Jugend durch einen Unfall seinen Unterschenkel verloren, ist aber heute Para-Weitspringer und frischgebackener Weltmeister in seiner Disziplin. Er musste auf schmerzlichste Weise erfahren, wie endgültig physische Limits sein können und wie viel Energie es sowohl physisch als auch psychisch kostet, eine neue Richtung einzuschlagen, um unüberwindbare Grenzen zu umgehen. (Text: ARD)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 16.03.2026 ARD Mediathek
  • Folge 27 (45 Min.)
    Man ist so alt, wie man sich fühlt – Phrase oder Wirklichkeit? Damit beschäftigt sich eine neue Doku von ARD Wissen. Sie geht der Frage nach, inwieweit der Alterungsprozess beeinflusst werden kann und welche Faktoren eine Rolle spielen. Dabei nähert sie sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Denn Fakt ist: Jeder Mensch altert anders. Wie können wir unser biologisches Alter beeinflussen? Die Kölnerin Beatrice nimmt an einem „Verjüngungsprojekt“ teil. Für drei Monate absolviert sie ein professionelles Sportprogramm und stellt ihre Ernährung um. Der Vorher-Nachher-Test an der Deutschen Sporthochschule zeigt, ob sie messbar jünger wird. Alternsforscher Prof. Björn Schumacher ordnet ein, wie aussagekräftig Selbsttests für biologisches Alter aus dem Internet sind. Der 82-jährige Friedhelm Adorf entdeckte mit 50 Jahren die Leichtathletik für sich. Seither trainiert er konsequent und läuft den Jungen davon. Ihn zieren 26 Europa- und 13 Weltmeistertitel. Die Doku begleitet ihn zur Deutschen Hallenmeisterschaft 2026. Wird er den Titel erringen – und wie schafft er es, so fit zu bleiben? Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Welthungerhilfe-Aktivistin und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr langjähriges Engagement für Frauenrechte und Gleichstellung, kämpft für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung von Frauen über 47. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen ihres aktuellen Theaterstücks „Astrid“ und stellt unseren Blick auf das Altern in Frage. Hängen bleibt: Wer bestimmt, wie alt wir sind? (Text: ARD)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 27.04.2026 Das Erste
  • Folge 28 (45 Min.)
    Nadine Vetter; Flugbegleiterin und Ausbilderin bei Austrian Airlines; nutzt ihre Blicke, um bei ihren Fluggästen Ängste oder Risiken für einen sicheren Flug zu erkennen.
    Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Was und wie wir sehen, bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen: etwa 80 Prozent aller Umweltreize nehmen wir über die Augen auf. Wir verständigen uns sogar mit Blicken – ganz ohne Worte. Aber immer mehr junge Menschen sind kurzsichtig und sehen schlechter. Augenärzte sprechen bereits von einer „Pandemie der Myopie“. Können Laser-OPs eine Lösung sein? Auch Kathi ist kurzsichtig. Das schränkt sie in ihren Berufen ziemlich ein. Sie arbeitet als Kickbox-Trainerin, näht für ihr eigenes Mode-Label und steht als Moderatorin vor der Kamera. Die Kurzsichtigkeit nervt sie: Die Kontaktlinsen verrutschen beim Trainieren schnell und wenn sie moderiert, stört die Brille. Deshalb möchte Kathi sich die Augen lasern lassen – trotz Angst vor der OP und möglichen Komplikationen. Für Kathi kommt das Laser-Verfahren namens „Trans-PRK“ infrage: Dabei trägt ein hochmoderner Laser einen Teil der Hornhaut der Augen ab. Die Technik gilt als schonend und verspricht schnelle Heilung und wenig Schmerzen. Wie wird Kathi die OP erleben? Und wird sie mit dem Ergebnis zufrieden sein? Marc Weide ist Weltmeister der Zauberkunst und arbeitet grade an einem neuen Bühnenprogramm. Mit seinen Tricks muss er es schaffen, die Augen seiner Zuschauer zu täuschen. Dafür macht er sich diverse Schwächen unserer Wahrnehmung zunutze, z.B. unsere sehr begrenzte visuelle Aufmerksamkeit. Und auch optische Täuschungen nutzt er immer wieder für seine Tricks – und spielt unserem Gehirn damit einen Streich. Denn die Augen können die Täuschung eigentlich durchschauen, erst durch die Verarbeitung im Gehirn entsteht ein Eindruck der Illusion. Wie funktioniert das genau? Wir sind dabei, wenn er in seiner Show die neuesten Tricks vorführt. Die Augen von Flugbegleiterin Nadine sind ihr wichtigstes Werkzeug – sie ist auf das „Blicke-Lesen“ trainiert. Wie eine Profilerin „scannt“ sie am Eingang des Flugzeugs alle Passagiere: Könnte jemand aggressiv werden? Ist jemand mit Flugangst unter den Reisegästen oder betrunken? Nadine sieht das in den Augen, schließlich kommunizieren wir mit denen sehr viel und schnell – ob wir wollen oder nicht. Wir nehmen mit unseren Augen nicht nur soziale Signale von unseren Mitmenschen wahr, wir senden gleichzeitig auch Botschaften zurück. Wir begleiten Nadine, die auch angehende Flugbegleiter ausbildet, auf einem Flug und zu einem Workshop. Die Dokumentation „Mein Körper – Meine Augen“ zeigt wie komplex und einzigartig Auge und Gehirn miteinander agieren. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 12.05.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere Mo. 18.05.2026 hr-fernsehen

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