301 Folgen erfasst (unvollständige Liste), Seite 11

  • Nachdem Bruce Springsteen verkündete, das kulturelle Amerika wäre der „neue amerikanische Widerstand“, erzählt der Film die Trump-Präsidentschaft aus Sicht der Stars und Kulturschaffenden. Zwei Reporter reisen von New York aus quer durch die USA und treffen Musiker, Schriftsteller und Hollywood-Stars, die den Widerstand leben, aber auch solche, die Trump lieben. Dabei entdecken und dokumentieren sie ein aktuelles Panorama des kulturellen Amerika. (Text: Phoenix)
  • Ein Jahr nach ihrem ersten Filmpanorama über die Reaktionen von Hollywood-Stars und anderen prominenten Künstlern in den USA auf die Präsidentschaft Donald Trumps, ist ZDF-Autorin Susanne Becker für phoenix nach New York zurückgekehrt, um erneut den gesellschaftspolitischen Puls der Kulturszene zu fühlen. Hat man sich dort an das neue Amerika gewöhnt? Oder wächst der Widerstand von Stars, Künstlern und Intellektuellen gegen Trump? So zeigt der für phoenix in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstandene Dokumentarfilm ein dichtes, lebendiges Panorama darüber, wie sich das kulturelle Amerika zu US-Präsident Trump positioniert, und wählt dafür die besondere Form einer filmischen Langzeitbeobachtung. Mehrere Monate waren Susanne Becker und Daniel Pontzen schon 2017 quer durch die USA gereist, um die Stimmungen von Filmstars, Musikern, Schriftstellern und Publizisten einzufangen, die den Widerstand gegen Trump leben, aber auch von solchen, die den neuen Präsidenten begeistert unterstützen. Und 2018 dann die Rückkehr nach New York, wo man vor den Kongresswahlen mit dem konservativen Supreme Court, Trumps Presse-Kampf und seiner rigiden Einwanderungspolitik beschäftigt ist. Ein großes Stimmungsbild eines unruhigen Landes. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Do. 17.01.2019 Phoenix
  • Steinschläge und Felsstürze nehmen in den Alpen zu. Verantwortlich hierfür ist auch der Klimawandel. Mit dem Auftauen des Permafrosts werden die Berge instabiler. Dadurch wird das Leben an vielen Orten in den Bergen bedroht. Wissenschaftler versuchen mit neuen Messmethoden, die Bewohner in den Tälern rechtzeitig vor Gefahren zu warnen. Die Bewohner des Dorfes Randa im Mattertal im Wallis werden mit einem ausgeklügelten Frühwarnsystem bei Fels- und Bergstürzen alarmiert. Wegen des auftauenden Permafrosts sind manche Berge inzwischen so instabil geworden, dass Bergstürze das Leben im Tal bedrohen. So wie zum Beispiel 2017 in Bondo in Graubünden, als bei einem Bergsturz acht Menschen ums Leben kamen und das Dorf teilweise zerstört wurde. (Text: Phoenix)
  • In Patagoniens faszinierender Landschaft von Fjorden, Gletschern, Wind und Einsamkeit ist der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan bis heute allgegenwärtig. Am berüchtigten Kap Hoorn gingen unzählige Schiffe im Laufe der Jahrhunderte beim Versuch unter, die gefährlichen Felsen zu passieren. Der Ort, an dem stets ein eisiger Wind pfeift, verleitete Charles Darwin einst zu der Aussage: „ … selbst der Teufel würde hier erfrieren!“ (Text: Phoenix)
  • Das Apartheid-Museum in Johannesburg, Südafrika, hat zwei Eingänge. Wer es besucht, wird mit dem Ticket als „Schwarz“ oder „Weiß“ klassifiziert – und muss den entsprechenden Eingang benutzen. Ein Hauch von Apartheid wird fühlbar. Auf Staatsbesuch in Südafrika fasste Bundespräsident Steinmeier nach einem Rundgang durch das Museum am 19. November 2018 in Worte, dass der Erhalt der Demokratie sowie eine gerechte Gesellschaft noch ein schwerer Weg für das Land scheint: „Demokratien sind niemals fertig und niemals perfekt, sondern es kostet immer noch Mut und Mühe, um sie zu erhalten und in die Zukunft zu tragen.“ Vor 25 Jahren endete die Apartheid – ZDF-Korrespondentin Sandra Theiß vom Studio Johannesburg fragt für die phoenix-Reihe „mein ausland“ nach, wie es um Mandelas Visionen und das Land der Erben der Apartheid heute steht? (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.05.2019 Phoenix
  • Endlich frei: Unschuldig wegen Mordes zu zweimal 40 Jahren verurteilt, bleibt Shabaka Shakur 27 Jahre im Gefängnis, davon sechs Jahre in Einzelhaft, bis er endlich entlassen wird. Sein böser Geist heißt Louis Scarcella, Detektiv der NYPD und Supercop. Der ehemalige Polizist wird beschuldigt, dutzende, meist Schwarze, unschuldig in den Knast gebracht zu haben. Die Stadt New York musste bereits 100 Millionen Dollar Schadenersatz an freigesprochene Justizopfer zahlen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team haben Shabaka Shakur über zwei Jahre lang begleitet und im Gefängnis besucht. (Text: Phoenix)
  • Superfood – gut für den Menschen, schlecht für die Umwelt? Avocados und Blaubeeren aus Südamerika zum Beispiel verbrauchen beim Anbau viel Wasser und der CO2-Ausstoß ist oft hoch, da sie von anderen Kontinenten nach Deutschland transportiert werden. Und in Chile, einem der weltweit größten Anbaugebiete von Avocados, sind damit Wassermangel, Menschenrechtsvergehen und eine unökologische Lieferkette verbunden. (Text: Phoenix)
  • Flip-Flops, Tattoos und ein schreiend buntes Surfbrett unterm Arm. Das ist China auch. Wer auf der Tropeninsel Hainan ankommt, hat den Eindruck, er habe die Volksrepublik verlassen. Coole Surfer, lässige Strandbars und türkisgrüne Wellen, die die jungen Surferinnen und Surfer gekonnt abreiten. Eher Hawaii als Houhai. In seiner Reportage für die phoenix-Reihe mein ausland zeigt ARD-Korrespondent Daniel Satra, dass der Surfsport in China, in einer ganz besonderen Spannung zwischen Aufbruch und Propaganda steckt. Hainan ist Wahlheimat von Darci Liu. Sie ist Chinas erste Profi-Surferin mit internationalen Sponsoren. Eigentlich stammt sie aus Zentralchina, aus Hubei. Weit und breit kein Meer. „Hätte ich das Surfen nicht entdeckt, wäre ich jetzt wahrscheinlich in irgendeiner chinesischen Stadt Ehefrau und Mutter und würde mich entsetzlich langweilen“, sagt sie. Stattdessen ist die 34-Jährige leidenschaftliche Inselbewohnerin, Surferin und Techno-DJane (Text: Phoenix)
  • Tallinn, das ist das Zentrum Estlands, wirtschaftlich, aber auch kulturell. Und jedes Jahr kommen Hundertausende Touristen hierher und besuchen vor allem die Altstadt. Clas Oliver Richter blickt auf eher versteckte und nicht so bekannte Orte und Menschen in dieser bunten Stadt an der Ostsee. (Text: Phoenix)
  • Heute die Ukraine, morgen Taiwan? Die Insel ist bereits Schauplatz eines gefährlichen Kräftemessens zwischen China und den USA. Und viele Beobachter sagen: Es wird Krieg um Taiwan geben – früher oder später. Chinesische Kampfjets, chinesische Kriegsschiffe kommen bedrohlich nahe, eine fast tägliche Provokation. Die USA bauen Militärbasen in der Region aus, schmieden neue Bündnisse – was wiederum Peking provoziert. Beide Seiten beherrschen dieses Säbelrasseln. Da schaukelt sich was hoch. Chinas Staatspräsident sagt, die Taiwan-Frage sei eine innerchinesische Angelegenheit und droht die in seinen Augen abtrünnige Provinz notfalls mit Gewalt einzunehmen. Aber Taiwan will um seine Unabhängigkeit kämpfen. Um gegen den übermächtig wirkenden Nachbarn zu bestehen, baut nicht nur der Staat seine Verteidigungsfähigkeit aus, auch Zivilisten bereiten sich vor. Sie trainieren den Umgang mit der Waffe, besuchen Sanitätskurse. Es geht um die Freiheit Taiwans und noch mehr: um den Wettkampf zwischen zwei Supermächten, zwischen Demokratie und Autokratie. (Text: Phoenix)
  • Thema: Auf Schienen (Text: Phoenix)
  • Auf ihren Reisen quer durch Frankreich, lernen die Korrespondentinnen und Korrespondenten des ZDF-Studios Paris Menschen kennen, die ihr Land lieben, die französische Kultur leben und alte Traditionen aufrechterhalten wollen. Wir besuchen auf unserer Frankreichreise einen der letzten Globushersteller, fahren ein Stück Kutsche auf der alten Fischroute und treffen Menschen, die sich in Marseille so unsicher fühlen, dass sie Mauern um ihre Häuser bauen. (Text: Phoenix)
  • Corsica.
    Sie ist Europas riskanteste Bergwanderroute: Die Trans-Korsika-Route „GR 20“ hat schon manchen Wanderer das Fürchten gelehrt. Schwindelerregende Abgründe, manchmal gesichert nur mit Ketten, an denen man sich festhalten muss, um nicht abzurutschen, brüchiges Gestein, ein falscher Tritt kann tödlich enden. Eine Gegend voller Angstmomente für Unerfahrene wie für Profis. Wie im Juni 2015, als hier sieben Kletterer ums Leben kamen. (Text: Phoenix)
  • Rinder am Strand
    Urlaub wie im Bilderbuch: Endlose weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer und das ganze Jahr Sommer. Immer mehr Reiseveranstalter entdecken Sansibar, die Insel im Indischen Ozean für sich. Der alte Teil der der Hauptstadt, Stone Town, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Hauch von Exotik weht über die Gewürzinsel. Die Menschen empfangen die Reisenden warmherzig und gastfreundlich. Doch wachsender Tourismus bringt auch Probleme – immer mehr Müll, immer we-niger Platz für Einheimische. Kann diese Traumdestination – anders als andere touristische Hotspots – die negativen Folgen des Tourismus noch aufhalten? (Text: Phoenix)
  • Wanderpfade gibt es viele – aber nur einen wie diesen: den Pacific Crest Trail. Mehr als 4000 Kilometer erstreckt er sich von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze, quer durch die US-Staaten Kalifornien, Oregon und Washington. Ingo Zamperoni und das Team vom ARD-Studio Washington begleiten verschiedene Wanderer ein halbes Jahr lang auf ihrem Weg durch den Westen der USA. Der Pacific Crest Trail ist ein Weg der Superlative und eine Herausforderung in jeder Hinsicht – körperlich und mental. (Text: Phoenix)
  • Das ZDF-Studio in Nairobi berichtet über 36 Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Von Somalia in Ostafrika bis Senegal ganz im Westen. Das Team legt viele Kilometer per Auto und Flugzeug zurück, trifft während der Drehreisen die unterschiedlichsten Menschen, erlebt kuriose Geschichten und entdeckt atemberaubende Landschaften. Im Afrika-Logbuch nimmt das Team die Zuschauer und Zuschauerinnen mit auf diese Reisen. (Text: Phoenix)
  • Seit Einführung des Präsidialsystems durch Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 2017 ist das türkische Parlament faktisch entmachtet, die Opposition im Gefängnis oder an den Rand gedrängt. Wahlen werden scheinbar so lange wiederholt, bis das Ergebnis für Erdoğan passt. Dennoch geben viele Türken nicht auf, sich für ein anderes Land einzusetzen. In dieser Reportage stellt Türkei-Reporter Gunnar Köhne einige von ihnen vor: Einen Intersexuellen aus Ost-Anatolien, einen Skorpion-Jäger, einen Vater, der für Sohn und Ehefrau im Gefängnis kämpft, einen aramäischen Christen, der sich gegen Enteignungen wehrt, sowie den Vater eines Gewaltopfers, der ein Ende des Waffenwahns fordert. (Text: Phoenix)
  • Sie sind Bürgermeisterin, Müll-Polizist, Arbeiter. Die Menschen, die ZDF-Korrespondentin Christel Haas in Tunesien getroffen hat. Sie kennen einander nicht, doch etwas Wichtiges verbindet sie – sie lieben und leben für ihr Land. Der nordafrikanische Staat ist ein Land, das gekennzeichnet ist durch starke Gegensätze. Armut und Reichtum, Frauenrechte und Männerdominanz, Touristenmagnet und Abgeschiedenheit. In der Hauptstadt Tunis, an der Küste, in der Wüste ist sie mit ihrem Team auf die Suche gegangen, nach den Herausforderungen, den Hoffnungen und den Träumen der Tunesier. (Text: Phoenix)
  • West Virginia gehört zu den ärmsten US-Bundesstaaten. Seitdem viele Kohleminen geschlossen wurden, ist die Arbeitslosigkeit hoch. Zudem gibt es viele Drogenabhängige. Im Rest des Landes werden die Bewohner West Virginias oft als „Hillbillies“ („Hinterwäldler“) verspottet. Doch einmal im Jahr bietet sich für viele Männer dort die Gelegenheit, sich ihren Stolz zurückzuholen und für ein besseres Leben zu kämpfen – im Boxring. Bis zu 2000 Zuschauer sind dabei, wenn die Kämpfer beim Jedermann-Turnier in den Ring steigen. (Text: Phoenix)
  • Vier Jahre lang war Markus Spieker für die ARD in Südasien unterwegs. Vor allem an seinem Hauptstandort Indien. Als Abschiedsvorstellung reist er noch einmal kreuz und quer durchs 1,3-Milliarden-Menschen-Land zwischen Himalaya und Ozean. Er nimmt die Zuschauer mit in eine typische Woche in der smoggeplagten Hauptstadt Delhi, stellt ein Säureopfer-Café vor, besucht ein Rohingya-Flüchtlingslager und stellt das neue indische Weltwunder vor: die Einheitsstatue, doppelt so hoch wie die Freiheitsstatue. Um der staubigen Luft Delhis zu entfliehen, reist Markus Spieker dann noch in den tiefen Süden, besucht einen Tempel, in dem Frauen um Zutritt kämpfen, und ein Dorf, das „Moskau“ heißt und in dem die Bewohner Namen wie Lenin und Stalin tragen. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 16.12.2018 Phoenix
  • „Behandle die Schafe, Kühe und Pferde nie als Haustiere!“ Das hat Irenes Vater ihr immer wieder eingeschärft. Aber als dann zum ersten Mal ein Pferd wegen einer Krankheit getötet werden musste, war es doch hart. Die ARD-Korrespondentin Claudia Buckenmaier erkundet für die phoenix-Reportagereihe „mein ausland“ ein Navajo-Reservat in New Mexico/​USA. Irene Bennalley, die zum Stamm der Navajo gehört, hat lange Jahre in der Stadt, außerhalb des Reservats, gewohnt, aber als ihr Vater Hilfe brauchte, kam sie zurück und übernahm nach seinem Tod die Schafzucht. Die Navajo glauben, dass die Schafe direkt von den Heiligen ihres Stammes kommen. „Schafe sind für uns wie Eltern, wenn wir keine Familie mehr haben, denn sie versorgen uns,“ erzählt Irene. (Text: Phoenix)
  • Timbuktu, die sagenumwobene Karawanen-Stadt am Rande der Sahara, fiel 2013 einem Angriff von radikalen Islamisten zum Opfer. In der malischen Stadt wurde zerstört und geplündert, die Bürger sind traumatisiert. Auch Teile des Weltkulturerbes wurden zerstört, kostbare Manuskripte waren in Gefahr und mussten heimlich in die Hauptstadt Bamako geschmuggelt werden. Die Kultur wurde aus der Stadt gefegt. (Text: Phoenix)
  • Was haben Schafe, Plattenbauten, blonde Perücken, Roboter-Ampeln und echter Gouda miteinander zu tun? All das ist typisch Afrika! Moment – Afrika? Richtig! In diesem Film erzählen die drei Autorinnen Sabine Bohland, Shafagh Laghai und Caroline Hoffmann von überraschenden Alltagsbegegnungen auf ihren Reisen durch ganz unterschiedliche afrikanische Länder. Dabei räumen sie mit dem einen oder anderen Klischee auf und betrachten den oft verkannten Kontinent von ganz anderen Seiten. Denn wer hätte gedacht, dass es einen der besten Goudas ausgerechnet im kriegsgeschüttelten Ostkongo gibt? (Text: Phoenix)

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