301 Folgen erfasst (unvollständige Liste), Seite 10

  • Paulo Emilio schreitet über die riesige Festivalfläche in Fernandopolis bei São Paulo. Er ist einer der Bosse des brasilianischen Rodeos, besitzt riesige Rinderzucht-Farmen und dazu dutzende Wettkampf-Stiere. Aber nicht irgendwelche: Emilios Tiere räumen regelmäßig Preise ab, womit er – neben der Zucht – riesige Gewinne macht. Der Erfolg seiner Stiere ist kein Zufall. Paulo lässt die besten per In-vitro-Befruchtung klonen. Nichts überlässt er dem Zufall, denn die gute alte Rodeo-Tradition ist in den vergangen Jahren zu einem professionellen Massenspektakel gewachsen, mit Popstars, Rummel und einem riesigen Tiermarkt. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 13.01.2019 Phoenix
  • Der Völkermord kostete fast eine Million Menschen in gerade einmal 100 Tagen das Leben. Radikale Hutus hetzten die eigene Volksgruppe auf, die Minderheit der Tutsi zu töten. Heute, 25 Jahre später, ist Ruanda auf seinem Weg zur inneren Versöhnung noch lange nicht am Ende angekommen. Aber es passiert etwas in dem Land. Seit dem Ende des Genozids hat sich Ruanda enorm entwickelt. Unter der jetzigen Regierung, die das Morden 1994 beendete, ist das kleine ostafrikanische Land zu einem Vorzeigestaat Afrikas geworden. Der Film zeigt den weiten Weg Ruandas zur Versöhnung. (Text: Phoenix)
  • Estland hat nur 1,3 Millionen Einwohner, aber mehr als 2000 Inseln. Eine Natur mit vielen Gesichtern. Die Strände sind vielleicht nicht karibisch, aber mit viel nordischem Charme und vor allem: Übertourismus ist hier kein Thema. (Text: Phoenix)
  • Alban Modun hat eine sehr gefährliche Aufgabe. Mit einem überladenen Lkw ist er in der kältesten dauerhaft bewohnten Region der Welt unterwegs: Jakutien in Russland. Er liefert Mehl zu Städten, die auf dem Landweg nur im Winter zu erreichen sind. Die Winterstraße wird jedes Jahr neu angelegt, sie führt über zugefrorene Flüsse, Seen und Sumpfgebiete. Bei Temperaturen von bis zu minus 60 Grad Celsius haben Mensch und Maschine schwer zu kämpfen. Wird Alban wie geplant nach sechs Tagen seine Ladung abliefern können? (Text: Phoenix)
  • Wer hat nicht schon einmal vor sich hin geträumt: von fernen Welten, fremden Ländern, vom Auswandern dorthin, wo die Sonne scheint. Den deutschen Alltag hinter sich lassen. Viele Deutsche haben ihren Traum vom Leben in der Ferne wahr gemacht. Manche mit einem konkreten Plan, andere durch Zufall, wieder andere hat die Liebe ins Ausland verschlagen. Das Problem Nummer eins: Auch in der Ferne muss man Geld verdienen, einen Alltag bewältigen. Afrika ist für viele Deutsche ein Sehnsuchtsort. Kein Wunder also, dass sich hier viele niedergelassen haben, die die Chance gesucht und gefunden haben. (Text: Phoenix)
  • Wer das erste Mal nach Sarajewo kommt, den beeindruckt vor allem die topographische Lage der Stadt – zwischen langgezogenen üppig-grünen Berghängen, eingeschmiegt ins Tal des Flusses Miljacka. Noch faszinierender aber: In Sarajewo existieren seit Jahrhunderten vier Religionen. Es gibt 90 Moscheen, 20 Kirchen und drei Synagogen auf engstem Raum. Leben und leben lassen – das große Geheimnis der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas? (Text: Phoenix)
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg flüchteten zwischen 1945 und 1948 mehr als 200-tausend Juden Richtung Palästina. Österreich war ein wichtiges Transitland. Doch die Engländer, damals Besatzungsmacht in Palästina, wollten den jüdischen Zuzug verhindern und schnitten in ihren österreichischen Besatzungszonen Osttirol und Kärnten alle Fluchtmöglichkeiten ab. Auch die Franzosen verweigerten die Durchreise durch Nordtirol. Als einziges Schlupfloch blieben die Krimmler Tauern. Anlässlich des 70. Jubiläums der Judenflucht über die Krimmler Tauern hat ARD-Korrespondentin Susanne Glass die noch lebenden Zeitzeugen in Israel besucht. (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 27.01.2023 ZDFmediathek
  • Bratislava – die Schöne an der Donau. Aus dem einstigen Aschenputtel im Schatten von Wien und Budapest ist in den letzten Jahrzenten eine Metropole gewachsen. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage zeigt, was sich 26 Jahre nach Ende des Kommunismus in der slowakischen Hauptstadt alles verändert hat. Ein Vierteljahrhundert nach der Wende gehört Bratislava zu den reichsten Regionen Europas und befindet sich dennoch in einem der ärmsten Länder der EU. (Text: Phoenix)
  • Dreh auf dem Battlefield of Culloden. Stadtansicht von Edinburgh.
    Schottland mit seinen Highlands, Lochs und verfallenen Schlössern – ein Sehnsuchtsort für viele Reisende. ZDF-Korrespondentin Hilke Petersen hat sich auf eine Tour gemacht von der südlichen Grenze, die Schotten und Engländer trennt im Vereinigten Königreich, bis hoch in den Norden. Das Kamerateam kommt durch faszinierende Landschaften, erlebt typische Klischees und schottische Mythen, die den Reiz ausmachen für etwa vier Millionen internationale Gäste im Jahr. Dass immer mehr auch nach ihren schottischen Wurzeln suchen, ist ein wachsender Trend, denn Schottland ist historisch eine Auswanderer-Nation. (Text: Phoenix)
  • Diese Insel ist wie eine Kolonie im Weltraum – so hat man St. Helena einmal beschrieben. Steiler Fels mitten im Südatlantik, im Nirgendwo zwischen Angola und Brasilien, die nächste Insel hunderte Kilometer entfernt. Kein Wunder, dass die Briten sie zur Gefängnisinsel für ihre gefürchtetsten Feinde machten – Napoleon war der prominenteste Verbannte auf St. Helena. Heute leben auf der Insel 4500 Menschen, unter ihnen Nachfahren der Verbannten. Und einzigartige Tiere und Pflanzen – Reste urtümlicher Farnwälder etwa, die es sonst nirgendwo mehr gibt. (Text: Phoenix)
  • Die Schweiz liegt mitten in Europa, aber doch sehr für sich. Neues wird lange geprüft. Das Frauenwahlrecht kam spät und die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen erst 2002. Über alles wird abgestimmt – von den Manager-Gehältern bis zu den Minaretten. Fremde sind willkommen, wenn sie nicht zu lange bleiben und genügend Geld mitbringen. Schweizer werden ist nicht leicht und kann Jahrzehnte dauern. Weiterer Zuzug ist unerwünscht. ARD-Reporter Tilmann Bünz erkundet das Land zwischen den Bergen, das so gerne zu Europa gehören möchte – aber bitte ohne die Nachteile. (Text: Phoenix)
  • Wingsuit-Basejump
    Statisch gesehen ist es die gefährlichste Sportart. Wer mit dem Wingsuit abstürzt, überlebt das in der Regel nicht. Trotzdem bringen Simon und Géraldine Fasnacht jeden Mittwoch ihren fünfjährigen Sohn in den Kindergarten, um sich anschließend von einer Felskante rasend schnell in den Abgrund zu stürzen. Sie sind das wohl beste Wingsuit-Paar der Welt. Die Felskante gilt als einer der Basejump-Hotspots in der Welt und gleichzeitig auch als eine der tödlichsten. (Text: Phoenix)
  • Seit biblischen Zeiten ist der See Genezareth bekannt. Immerhin wandelte schon Jesus über den See. Da das ARD-Team dies nicht kann, macht es eine Reise rund um den See, um Land und Leute in einer der schönsten Regionen des Heiligen Landes vorzustellen. So begegnet es einem Fischer, der darüber klagt, dass es kaum noch Fische im See gibt. Es besucht das Benediktiner Kloster in Tabgha und wandert durch Tiberias, eine Stadt am See, die von Herodes Antipas im Jahre 17 n. Chr. errichtet wurde. (Text: Phoenix)
  • Thailand ist ein gefährliches Pflaster – gerade im Straßenverkehr. In kaum einem anderen Land ist die Gefahr, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, so groß wie hier. In der Millionenmetropole Bangkok kracht es ständig. Rund neun Millionen Menschen leben hier, und genauso viele Autos und Motorräder drängeln sich durch die Straßen. Die einzige Hoffnung für Unfallopfer sind die Seelensammler. Freiwillige Helfer, die sich ohne Bezahlung die Nächte um die Ohren schlagen, um Leben zu retten. (Text: Phoenix)
  • Großwildjäger auf Trophäenjagd, in Pose neben erschossenen Elefanten oder Löwen. Sofort hagelt es Kritik. Doch es gibt auch Chancen für den Natur- und Artenschutz. Die Hass-Kommentatoren im Netz sind sich einig: Trophäenjagd ist verwerflich, unmoralisch und absolut unnötig. Doch ist es wirklich so einfach? Es gibt Jagdprojekte, die bedrohten Arten das Überleben garantieren. Gutes Management vorausgesetzt. (Text: Phoenix)
  • Großwildjäger auf Trophäenjagd, in Pose neben erschossenen Elefanten oder Löwen. Sofort hagelt es Kritik. Doch es gibt auch Chancen für den Natur- und Artenschutz. Die Hass-Kommentatoren im Netz sind sich einig: Trophäenjagd ist verwerflich, unmoralisch und absolut unnötig. Doch ist es wirklich so einfach? Es gibt Jagdprojekte, die bedrohten Arten das Überleben garantieren. Gutes Management vorausgesetzt. Korrespondentin Sandra Theiß begleitet die Umsiedlung der Elefanten und fragt nach, welchen Nutzen die Trophäenjagd in Afrika für den Tierschutz haben kann. (Text: Phoenix)
  • Ein Paradies für Urlauber, Ankunftsort Hunderttausender Flüchtlinge und Territorium der Cosa Nostra, der Mafia. Das ist Sizilien, die größte Mittelmeerinsel, seit 1946 eine autonome Region in Italien. Aber wer beherrscht die Insel? 2017 jährte sich zum 25. Mal der Mord an dem Anti-Mafia Richter Giovanni Falcone. Sein Kollege Paolo Borsellino fiel wenige Wochen nach ihm ebenfalls einem Mafia-Attentat zum Opfer. Ihr tragischer Tod war jedoch auch die Geburtsstunde einer Bürgerbewegung im Kampf gegen die Mafia. (Text: Phoenix)
  • ARD-Korrespondentin Sabine Bohland unternimmt eine Reise in ein Land, das es eigentlich gar nicht gibt: Somaliland. Kaum jemand weiß, dass sich der Nordteil des zerrütteten Landes Somalia am Horn von Afrika schon vor über 20 Jahren für unabhängig erklärt hat. Somaliland funktioniert wie ein unabhängiger Staat, ist international aber nicht anerkannt. Das sorgt für Unverständnis und Ärger in der Bevölkerung. Wie reist es sich in einer Nation, die es aus Sicht der Diplomaten gar nicht gibt? (Text: Phoenix)
  • Afrika ist reich – an erneuerbaren Energiequellen. Je nach Land gibt es viel Wind oder viel Wasser. Vor allem aber Sonne. Erneuerbare Energien zu nutzen, das ist eine große Herausforderung für den Kontinent. Doch einzelne Länder zeigen bereits, dass es geht. (Text: Phoenix)
  • In Curacao ist der stolze Flamingo Bob, der Botschafter der Wildtiere, im Einsatz. Er erobert die Herzen von Kindern und hilft dabei sich für den Umweltschutz einzusetzen.
    Die Karibik ist mit ihrem kristallklaren Wasser und den perfekten Puderzuckerstränden ein Sehnsuchtsort für Touristen aus aller Welt. Doch dieses Paradies voller Korallen und Meerestieren leidet besonders unter dem Klimawandel. Die Erwärmung der Meere feuert die Wirbelstürme an, die mit stärkster und vernichtender Kraft Tod und Zerstörung bringen, besonders für die kleinen Inseln, wie Dominica. Auch dichte Teppiche der Sargasso Algen sprießen durch die warmen Meere. Darunter leiden besonders Schildkröten, sie haben es schwer Auf- und Abzutauchen, ersticken so im Meer oder verenden in der Sonne. Inseln droht durch den steigenden Meeresspiegel der Untergang und Korallen bleichen. Doch es gibt viele mutige Helfer, die sich gegen die Folgen des Klimawandels stemmen. In ihrer Reportage begleitet Xenia Böttcher, ARD Studio Mexiko, einige von ihnen bei ihrem Kampf um das bedrohte Paradies. (Text: Phoenix)
  • Am 8. März, dem offiziellen Tag der Wiederkehr der Sonne im Tal, treffen sich die Schulklassen des Ortes auf dem Sammelplatz, um gemeinsam die Sonne zu begrüßen. Seit 2005 hat sich diese aber konsequent im Verborgenen gehalten. Werden die Longyearbyener sie dieses Mal zu Gesicht bekommen? Weiter gehts zum Tempelfjord, der Anfang März mit einer dicken Eisschicht bedeckt ist. Hier betreibt Steuerfrau Maaike ein altes Feuerschiff als Herberge. Manche Besucher kommen für einen Tagesausflug mit Kaffee und Rosinenwecken, andere bleiben über Nacht. So oder so die Noorderlicht ist ein besonderes Plätzchen. (Text: Phoenix)
  • Haupteinnahmequelle der Halbinsel Chalkidiki, Heimat des Philosophen Aristoteles, ist der Tourismus. Daneben werden Landwirtschaft und Fischfang betrieben. Gleichzeitig werden in der strukturschwachen Region im Norden Griechenlands auch Bodenschätze gefördert, was bereits seit der Antike Tradition hat. Heute jedoch erfolgt der Abbau großräumig industriell. Aber lassen sich Tourismus, Landwirtschaft und industrieller Bergbau miteinander vereinbaren? In der phoenix-Reportage wird eine landschaftlich wunderschöne Region gezeigt, die Einheimische wie Touristen begeistert. Gleichzeitig streiten Anwohner, Konzerne und Politiker über das wirtschaftliche Potential von Chalkidiki, welcher Förderung es bedarf und wie es am besten genutzt wird. Der kontroverse Goldabbau ist für die linksgerichtete Syriza-Regierung von Ministerpräsident Tsipras zu politischem Sprengstoff geworden. (Text: Phoenix)
  • Sri Lanka, das faszinierende Inselparadies voller tropischer Artenvielfalt, eindrucksvoller Tempel und Naturwunder, wurde am Ostersonntag 2019 von einer Serie von Selbstmordattentaten erschüttert. Der Terror hinterließ tiefe Wunden im Tropenparadies, das Land ist bis heute nicht zur Normalität zurückgekehrt. Die Untersuchungsbehörden versuchen nach wie vor, die Hintergründe der Attentate, denen Christen und Touristen zum Opfer fielen, aufzudecken. Jetzt kämpft Sri Lanka auch noch gegen die Covid-Pandemie. Die hat den bis dahin boomenden internationalen Tourismus vollkommen zum Erliegen gebracht. (Text: Phoenix)

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