2026

  • Folge 1042 (60 Min.)
    Gäste: Annalena Baerbock (Präsidentin der UN-Vollversammlung), Norbert Röttgen (CDU, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag), Omid Nouripour (Bündnis ’90/​ Die Grünen, Bundestagsvizepräsident), Carlo Masala (Militärexperte, Professor für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr in München), Peter Rough (Parteimitglied RepublikanerSicherheitsexperte und Direktor für die Abteilung Europa und Eurasien am Hudson Institute in Washington D.C.), Melanie Amann (Chefredakteurin Digital der Funke Zentralredaktion) Die Geschwindigkeit und Konsequenz, mit der Donald Trump seine Nationale Sicherheitsstrategie für die USA umsetzt, schockt die Welt: Er beansprucht die „westliche Hemisphäre“ für die USA – dazu gehört Venezuela, aber auch Grönland. Dem Mullah-Regime im Iran droht der US-Präsident mit „harter Bestrafung“. Trump geht es um Sicherheit und um Rohstoffe. Wo er eine Chance sieht, schlägt er zu. Er setzt dabei auf sein Recht des Stärkeren und pfeift auf das Völkerrecht. Keine guten Nachrichten auch für die Ukraine und für Taiwan, denn was Trump recht ist, das ist Putin und Xi billig. Die Europäer sind verstört und suchen nach Antworten auf die neue Rücksichtslosigkeit. Beim Iran zum Beispiel wirken sie hilflos. Was ist von der Partnerschaft mit den USA noch übrig? Wie rettet Europa seine Interessen und die der Ukraine? Und was wird aus der Idee des Völkerrechts als Grundlage einer internationalen Ordnung? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 15.01.2026 ZDF
  • Folge 1043 (60 Min.)
    Gäste: Armin Laschet (CDU-Außenpolitiker), Herfried Münkler (Politikwissenschaftler), Sarah Pagung (Leiterin Internationale Politik und Hauptstadtbüro der Körber-Stiftung), Stormy-Annika Mildner (Wirtschaftswissenschaftlerin und Direktorin des Aspen Institut Deutschland), Claus Kleber (ehemaliger ZDF-Moderator) Deal, Diplomatie oder Desaster – der US-Präsident macht das Weltwirtschaftsforum in Davos zur Trump-Show. Grönland möchte er besitzen – und die Welt mit seinem „Friedenspakt“ beglücken. Wer nicht mitmacht, dem droht ein Zoll- und Handelskrieg. Widerstand zwecklos? Die NATO, die Ukraine und Europas Wohlstand stehen auf dem Spiel. Wird die neue US-Sicherheitsstrategie Schritt für Schritt zur Realität? Die EU reagiert mit einem Gipfeltreffen in Brüssel – doch die Frage bleibt: Wie erpressbar ist Europa? Werden die Staatschefs eine gemeinsame Antwort auf Trump finden? Und welche Rolle wird dabei Deutschland mit Bundeskanzler Merz übernehmen? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 22.01.2026 ZDF
  • Folge 1044 (60 Min.)
    Gäste: Lars Klingbeil (SPD, Vizekanzler, Bundesfinanzminister, SPD-Vorsitzender), Hildegard Müller (Präsidentin Verband der Automobilindustrie (VDA) e.V.), Gabriel Felbermayr (Ökonom, u.a. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Eva Quadbeck (Chefredakteurin und Leiterin des Hauptstadtbüros „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND)) „Unser altes Wirtschaftsmodell funktioniert nicht mehr, wir müssen eine neue Grundlage schaffen für wirtschaftlichen Erfolg“ sagt Vizekanzler Lars Klingbeil von der SPD: Billiges Gas, sichere Exportmärkte und der Schutzschirm der USA – all das gehört der Vergangenheit an. Nach drei Jahren ohne nennenswertes Wachstum geht es deshalb auch nur minimal nach oben: mit gerade mal einem Prozent Wachstum rechnet die Bundesregierung für 2026. Und das auch nur, weil CDU und SPD Milliarden aus den Schuldentöpfen in die Wirtschaft pumpen. Nicht nur die Verschiebungen in der Weltwirtschaft machen Deutschlands Unternehmen zu schaffen, auch der Berg der hausgemachten Probleme ist hoch: Bürokratie, Investitionsschwäche, Fachkräftemangel, teure Energie und ein Sozialstaat dessen Kosten umso schneller steigen, wie die Wirtschaftskraft sinkt. Müssen die Bürgerinnen und Bürger Opfer bringen, damit Deutschland wieder konkurrenzfähiger wird? Müssen sie mehr arbeiten? Müssen staatliche Leistungen eingespart werden? Steht Deutschland vor einem Jahrzehnt des Abstiegs oder gelingt ein Neustart? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 29.01.2026 ZDF
    Aufgrund eines Todesfalls in der Familie von Maybrit Illner wurde diese Ausgabe von Shakuntala Banerjee moderiert.
  • Folge 1045 (60 Min.)
    Gäste: Thorsten Frei (CDU, Kanzleramtsminister), Katharina Dröge (B’90/​Die Grünen, Vorsitzende der Bundestagsfraktion), Yasmin Fahimi (DGB-Vorsitzende), Michael Hüther (Ökonom, IW-Direktor), Matthias Grenzer (Selbstständiger Bäckermeister), Robin Alexander (Journalist, Podcast „Machtwechsel“) Auch nach dem bizarren Streit um Teilzeitrecht und Zahnvorsorge gibt es aus der Union jede Menge Ideen für eine Wirtschaftswende: einen Feiertag hergeben, die telefonische Krankschreibung abschaffen, eine Stunde mehr pro Woche arbeiten, weg mit dem Achtstundentag. Ist das zumutbare Politik oder pure Provokation? Kann man so erreichen, dass in Deutschland mehr gearbeitet wird? Dass Demografie, Fachkräftemangel und sinkende Produktivität allen Beschäftigten mehr abverlangen werden, liegt nahe. Aber werden mehr Fleiß und Flexibilität allein den Wohlstand retten? Wie genau soll das jetzt gehen? Wie sehr müssen sich Politik und Wirtschaft an die eigene Nase fassen? Welchen Beitrag müssen sie leisten? Und was bringt das Land am schnellsten aus der Krise? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.02.2026 ZDF
  • Folge 1046 (60 Min.)
    Gäste: Johann Wadephul (CDU, Bundesaußenminister), Carsten Breuer (Generalinspekteur der Bundeswehr, General des Heeres), Manfred Weber (CSU, Fraktions- und Parteivorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP)), Florence Gaub (Politikwissenschaftlerin, Militärstrategin, Forschungsdirektorin der NATO-Militärakademie in Rom), Marina Weisband (Publizistin und Grünen-Politikerinin Kiew geboren und besitzt neben der ukrainischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft), Frederik Pleitgen (Auslandskorrespondent beim US-Nachrichtensender CNN) Bundeskanzler Friedrich Merz markiert einen neuen Kurs in der deutschen Außenpolitik. Mehr Realismus und mehr Unabhängigkeit. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz schickte er deutliche Worte nicht nur in Richtung Washington. Gut gebrüllt Löwe – doch wie viel Stärke steckt dahinter? Reicht das neue Selbstbewusstsein oder verstört es eher die europäischen Partner? Wer zahlt für die Ukraine Hilfen und die dort dringende benötigten Waffen? Woher kommen die Milliarden für Europas Aufrüstung? Wie teuer wird mehr Unabhängigkeit von den USA? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 ZDF
  • Folge 1047 (60 Min.)
    Gäste: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP, Europaabgeordnete), Jürgen Trittin (B’90/​Die Grünen, ehemaliger Bundesminister), Margot Käßmann (Theologin, Autorin), Annett Meiritz (Internationale Korrespondentin beim „Handelsblatt“), Daniel Laufer (Senior Investigative Reporter bei „Paper Trail Media“) Es geht um Gewalt, Missbrauch und Korruption. Jeffrey Epstein, US-Millionär, Society-Größe und Sexualstraftäter, hat über Jahrzehnte sein Netzwerk gesponnen. Er hat Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Adel zusammengebracht. Er hat Geld verdient mit legalen und halblegalen Methoden, er hat mit Informationen gehandelt und vor allem mit jungen und minderjährigen Frauen. Er und seine Gäste haben sie missbraucht und misshandelt. Die Namen von mehr als 1000 Opfern finden sich in den Akten. Nach langem Drängen gab die Regierung Trump zuletzt einen großen Teil davon frei: Es sind über drei Millionen Bilder, Videos und Dokumentenseiten – ein großer Teil davon geschwärzt. Obwohl sein Name ausgesprochen oft in den Akten vorkommt, sieht sich der US-Präsident vollständig entlastet. Einige der Persönlichkeiten, die in den Akten auftauchen, sind zurückgetreten. In England wurde der Bruder des Königs, Andrew, kurzzeitig festgenommen, genauso wie ein ehemaliger Botschafter und Minister. Ermittelt wird auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Frankreich und Norwegen. Müssen Politiker und Prominente vor weiteren Enthüllungen zittern? Wie weit reichte Epsteins Arm auch nach Deutschland? Ist das Epstein-System nur ein Fall für die Justiz, oder muss es auch politische Konsequenzen geben? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.02.2026 ZDF
  • Folge 1048 (60 Min.)
    Gäste: Omid Nouripour (B’90/​Die Grünen, Bundestagsvizepräsident), Guido Steinberg (Islamwissenschaftler und Nahostexperte, Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP)), Mariam Claren (Leiterin der Iran-Abteilung bei der Menschenrechtsorganisation Hawar.help), Frank Sauer (Experte für Sicherheitspolitik an der Universität der Bundeswehr in München), Nicole Deitelhoff (Professorin Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik Goethe-Universität Frankfurt/​Main, Direktorin Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF)) Mit ihren Angriffen auf den Iran wollen Israel und die USA das Mullah-Regime zu Fall bringen. Viele der Mächtigen dort wurden schon getötet, aber es zeigen sich bisher keine Auflösungserscheinungen. Im Gegenteil: der Iran überzieht Israel und die Golfstaaten mit Raketen und Drohnen-Angriffen und hat die wichtige Handelsstraße durch den Golf von Hormus geschlossen. Stürzt das Regime in den nächsten Tagen oder Wochen? Kann das iranische Volk sich vielleicht sogar selbst befreien? Oder stürzt der Krieg den ganzen Nahen Osten in Chaos. Die negativen Folgen für Energiepreise, Flugverkehr und Handel sind jetzt schon sichtbar. Bei seinem Besuch in Washington versucht der Kanzler deutsche und europäische Anliegen anzusprechen. Welche Bedeutung hat Europa in den Augen von Donald Trump in dieser Lage? Welche Rolle soll Deutschland in diesem Krieg spielen? Welche Folgen muss es tragen und ertragen? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 ZDF
  • Folge 1049 (60 Min.)
    Gäste: John Bolton (früherer Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump), Armin Laschet (CDU, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag), Michel Abdollahi (deutsch-iranischer Journalist und Moderator), Stormy-Annika Mildner (Wirtschaftswissenschaftlerin und Direktorin des Aspen Institut Deutschland), Hans-Jakob Schindler (Nahost- und Terrorismus-Experte, Direktor des Thinktanks Counter-Extremism Project (CEP)), Katrin Eigendorf (Internationale Sonderkorrespondentin des ZDF) US-Präsident Donald Trump sagt, der Iran-Krieg werde bald zu Ende sein. Doch nicht nur Israel sieht das anders. Die iranischen Revolutionsgarden reagieren prompt: Das Kriegsende liege allein in ihren Händen. Trotz großer militärischer Verluste beschießt der Iran weiter seine Nachbarn und will keinen einzigen Liter Öl durch die Straße von Hormus lassen, solange die USA und Israel ihre Angriffe fortsetzen. Ein Horrorszenario für die Weltwirtschaft. Freuen kann sich allein der russische Präsident Putin. Sein Öl wird teuer und Luftabwehrraketen werden weltweit knapp. Und weil ein hoher Ölpreis auch dem US-Präsidenten nicht gefällt, könnte er die Sanktionsschraube gegenüber Russland lockern. Wie lange kann der Krieg im Iran dauern? Wird Trump das Interesse verlieren? Werden die Europäer abseitsstehen können? Droht ein Energiepreisschock und am Ende sogar eine neue Weltwirtschaftskrise? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 ZDF
  • Folge 1050 (60 Min.)
    Gäste: Adis Ahmetović (SPD, Außenpol. Sprecher Bundestagsfraktion), Wolfgang Ischinger (Münchner Sicherheitskonferenz), Veronika Grimm („Wirtschaftsweise“), Peter Neumann (Sicherheitsexperte, King’s College), Daniel Gerlach (Nahostexperte, Chefredakteur „zenith“) Der Streit um den Iran-Krieg eskaliert. US-Präsident Donald Trump fordert militärische Unterstützung und droht den NATO-Partnern indirekt mit einem Austritt der USA: „Wenn sie uns nicht helfen, ist es sicher etwas, über das wir nachdenken müssen.“ Grund seiner Verärgerung: Die Bündnispartner und auch Deutschland legten sich fest. „Das ist nicht unser Krieg“, sagen Bundeskanzler Friedrich Merz, Vize-Kanzler Lars Klingbeil und Verteidigungsminister Boris Pistorius unisono. Damit steht mehr auf dem Spiel als die Lösung des Iran-Konflikts: der Zusammenhalt des Bündnisses, die weitere Unterstützung der Ukraine – und die wirtschaftliche Stabilität Europas. Die Folgen des Krieges sind mit steigenden Preisen und einbrechenden Lieferketten überall längst unübersehbar. Zerbricht das transatlantische Verhältnis am Iran-Krieg? Was würde das für die Ukraine bedeuten? Was für die Europäer und für Deutschland? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 ZDF
  • Folge 1051 (60 Min.)
    Gäste: Carsten Linnemann (CDU, Generalsekretär), Anke Rehlinger (SPD, stellv. Parteivorsitzende, Ministerpräsidentin Saarland), Boris Palmer (parteilos, Oberbürgermeister von Tübingen), Gabriel Felbermayr (neues Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung („Wirtschaftsweiser“), Kristina Dunz (Stellvertretende Leiterin Hauptstadtbüro „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND)) Es wird ernst für Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach den Landtagswahlen gibt es keine Ausrede mehr: Auf den abgesagten „Herbst der Reformen“ und einen Winter voller Wahlkampf müssen jetzt die versprochenen Gesetze kommen – Steuern, Krankenversicherung, Rente, Pflege. Alles soll generalüberholt werden, und nebenbei sollen auch noch Milliarden eingespart werden. Alles in der Hoffnung, dass die Wirtschaft dann wieder wächst. Wie soll dieser große Wurf gelingen mit einer Kanzlerpartei unter Druck und Sozialdemokraten, die um ihr politisches Überleben kämpfen? Mehr Netto vom Brutto wünschen sich die Bürger – und vor allem einen sicheren Arbeitsplatz. Denn die Angst vor Deindustrialisierung und Abstieg ist groß. Reichen der politische Wille und die Kraft der schwarz-roten Koalition? Kann die Regierung das Land modernisieren, ohne viele neue Verlierer zu produzieren? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 ZDF
  • Folge 1052 (60 Min.)
    Gäste: Norbert Röttgen (CDU, stellv. Vorsitzender der CDU/​CSU-Fraktion, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss), Sigmar Gabriel (Vorsitzender „Atlantik-Brücke e.V.“, ehemaliger Außenminister und SPD-Parteivorsitzender), Juli Zeh (Schriftstellerin, Juristin), Carlo Masala (Militärexperte, Professor für Internationale Politik, Universität der Bundeswehr in München), Souad Mekhennet (deutsche Journalistin in Washington, Expertin für internationale Sicherheit) (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 ZDF
  • Folge 1053 (60 Min.)
    Gäste: Wolodymyr Selenskyj (Präsident der Ukraine), Wolfgang Ischinger (Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC)), Marina Weisband (Publizistin und Grünen-Politikerin), Frank Sauer (Experte für Sicherheitspolitik an der Universität der Bundeswehr in München) Die ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit 20 Jahren. Friedrich Merz trifft Wolodymyr Selenskyj. Es ging um Geld, Drohnen und viel Verantwortung. Im Anschluss konnte Maybrit Illner mit dem ukrainischen Präsidenten sprechen. Auf ihre Frage, ob Deutschland der wichtigste strategische Partner der Ukraine sei, sagte er: „Der größte strategischer Partner in Europa ist ganz sicher Deutschland.“ Auf Maybrit Illners Nachfrage „Wichtiger als die USA?“ fügte er hinzu: „Um ehrlich zu sein, macht Deutschland tatsächlich mehr als alle anderen. Die Amerikaner finanzieren unseren Kampf nicht. Ich möchte USA und Deutschland nicht vergleichen, aber Deutschland hilft mehr heute.“ Ist Deutschland wirklich so stark, dass es die USA ersetzen kann? Oder nur Selenskyjs letzter Strohhalm, da Trump nun mit dem Iran-Krieg alle Hände voll zu tun hat? Übernimmt Merz damit auch Verantwortung für Krieg oder Frieden? Lehnt er sich zu weit aus dem Fenster? Und was kann und will die Ukraine zu dieser Partnerschaft beitragen? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.04.2026 ZDF
  • Folge 1054 (60 Min.)
    Gäste: Prince Reza Pahlavi (iranischer Oppositionspolitiker im Exil), Thorsten Frei (CDU, Chef des Bundeskanzleramts), Felix Banaszak (B’90/​Die Grünen, Parteivorsitzender), Isabella M. Weber (Wirtschaftswissenschaftlerin an der US-Universität Massachusetts Amherst), Moritz Schularick (Präsident „Kiel Institut für Weltwirtschaft“, Professor für Volkswirtschaftslehre), Helene Bubrowski (stellvertretende Chefredakteurin „Table.Briefings“, designierte FAZ-Herausgeberin) Es ist längst eine globale Energiekrise, womöglich bald die „größte Energiekrise der Neuzeit“, wie der Internationale Währungsfonds warnt. Die Preise für Öl, Benzin und Gas sind hoch und sie dürften weiter steigen, wenn sich der Irankrieg zuspitzt. Die fossilen Energieträger werden Mangelware. Die EU schlägt heute erst Maßnahmen vor: Energie sparen, Wärmepumpen, Gebäudesanierung, mehr ÖPNV und Elektromobilität. Die Bundesregierung dagegen will Öl und Gas in Teilen wieder salonfähig machen, setzt auf Tankrabatt und Technologieoffenheit und verkauft das als Pragmatismus. Die Vorschläge wirken wie ein großes Sammelsurium und sorgen auch zwischen Union und SPD für Streit. Bleibt also nur die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Irankrieges und einen belastbaren Frieden? „Maybrit Illner“ spricht am Donnerstag mit dem iranischen Oppositionspolitiker Reza Pahlavi, Sohn des Schahs. Sie diskutiert mit Kanzleramtschef Thorsten Frei, dem Grünen Vorsitzenden Felix Banaszak, den Ökonomen Isabella M. Weber und Moritz Schularick sowie der Journalistin Helene Bubrowski. Wie groß ist die Krise bereits und unterschätzt die Regierung sie immer noch? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 23.04.2026 ZDF
  • Folge 1055 (60 Min.)
    Gäste: Johannes Winkel (CDU, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands), Wolfgang Kubicki (FDP, stellvertretender Vorsitzender der Freien Demokraten), Helena Melnikov (Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK)), Kevin Kühnert (Bürgerbewegung „Finanzwende“, Mitglied der DGB-Rentenkommission, ehemaliger SPD-Generalsekretär), Melanie Amann („Chefredakteurin Digital“ bei Funke) Kurz vor den finalen Verhandlungen gab es noch einmal Beschimpfungen und Maximalforderungen von Bärbel Bas, Markus Söder und Lars Klingbeil. Auch wenn die Minister der Regierung am Mittwoch „Eckwerte“ für den Haushalt und ein Sparpaket für die Gesundheit im Kabinett beschlossen haben, erreicht ist damit nicht so sehr viel, denn die Abgeordneten von Union und SPD wetzen schon die Messer. Was der Kanzler mit „Detaildiskussionen zum Haushalt“ ankündigt, hat das Zeug für neuen, handfesten Streit. Und wenn das mit Steuer, Pflege und Rente dann so weiter geht, könnten Bürger und Wirtschaft vielleicht endgültig die Geduld verlieren. Hat die Koalition einen größeren Plan? Wen will sie belasten und wen entlasten? Bringt sie so das Wachstum zurück? …und das Vertrauen in die Regierungsfähigkeit? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 ZDF
  • Folge 1056 (60 Min.)
    Gäste: Karsten Wildberger (CDU, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung), Ranga Yogeshwar (Physiker und Wissenschaftsjournalist), Jeanette zu Fürstenberg (Präsidentin und Geschäftsführerin der Venture-Capital-Gesellschaft General Catalyst (GC) leitet das Europageschäft), Sascha Lobo (Digitalisierungsexperte, Publizist und Blogger), Sarah Tacke (Juristin, ZDF-Rechtsexpertin) Der Kampf um die Vorherrschaft bei künstlicher Intelligenz wird mit allen Mitteln geführt: Staaten, Firmen und Investoren stecken Milliarden in die Entwicklung der selbstlernenden Maschinen und suchen den entscheidenden Vorsprung. Die USA oder China – wer die Schlacht gewinnt, ist noch ungewiss, aber eines steht schon fest: Wer KI beherrscht, hat nicht nur Wirtschaftsmacht, sondern gewinnt auch Kriege. KI-Modelle, Rechenzentren, Roboter und Drohnen werden zu Schlüsselfaktoren. Während die USA und China Tempo und Strecke machen, ist Europa mit vielen Regulierungen und nationalen Egoismen überhaupt erst gestartet. Auch Deutschland will digitale Souveränität, bleibt aber bei Plattformen, Rechenleistung und Programmen abhängig, vor allem von den USA. Dabei sind KI-Anwendungen längst im Alltag angekommen: Chatbots, Übersetzer, KI-Agenten, Analyse-Tools. Sie sollen das Leben leichter machen, greifen dafür aber auf unsere Daten zu. Wie nutzt man die Chancen der KI und begrenzt gleichzeitig deren Risiken? Wo verläuft die Grenze zwischen Freiheit und Regulierung? Hat Deutschland noch eine Chance im Wettlauf um die KI der Zukunft? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 07.05.2026 ZDF
  • Folge 1057 (60 Min.)
    Gäste: Thorsten Frei (CDU /​ Chef des Bundeskanzleramtes), Ricarda Lang (B’90/​Die Grünen, ehemalige Grünen-Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete), Julia Friedrichs (Filmemacherin und Autorin u.a. „Crazy Rich“), Robin Alexander (Journalist und Autor u. a. Podcast „Machtwechsel“) Friedrich Merz will Ruhe und Vertrauen – doch ausgerechnet die Steuerreform zeigt, wie wenig davon bei Schwarz-Rot übrig ist. Schon die Koalitionsverhandlungen standen durch den Streit um höhere Reichensteuern vor dem Abbruch. Später eskalierte der Streit beim Koalitionsgipfel in der Villa Borsig erneut. Die CDU will die Entlastungen durch Einsparungen finanzieren, die SPD hält an ihrem Plan fest, Topverdiener stärker zu belasten. Lohnt sich der Streit für eine Reform, die kaum mehr bringt als ein paar Hundert Euro im Jahr, die aber schnell 20 bis 30 Milliarden Euro-Löcher in den Haushalt reißt? Die deutsche Wirtschaft lahmt weiterhin. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2026 nur noch um 0,5 Prozent ansteigen wird – das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als zuletzt angenommen. Wäre angesichts der Krise eine ehrlichere Debatte die um Belastungen und ihre gerechte Verteilung nicht angezeigt? Weniger für alle – das klingt nicht schön, aber realistischer. Wird das Steuerthema der Aufschlag für die großen Reformpläne oder zum Stolperstein für den Bundeskanzler? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 28.05.2026 ZDF
  • Folge 1058 (60 Min.)
    Gäste: Armin Laschet (CDU, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses), Klaus von Dohnanyi (SPD-Politiker, Autor u.a. „Frieden – Wie geht das?“), Claudia Major (Politikwissenschaftlerin im Bereich Sicherheitspolitik, Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen des German Marshall Fund), Rüdiger Bachmann (deutsch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, University of Michigan), Wolfgang Merkel (Politikwissenschaftler, bis 2020 Direktor Wissenschaftszentrum Berlin) Ein Ende des Ukraine-Krieges noch vor dem Winter – in Kiew kommt Hoffnung auf. Präsident Selenskyj spricht von stabilen Fronten, sein Stabschef nennt ein Abkommen „realistisch“. Doch während militärische Erfolge Kiews Verhandlungsposition stärken, fehlen ausgerechnet jetzt die Vermittler: Die USA wirken im Iran-Konflikt gefangen, Europa ringt um eine gemeinsame Linie – und Moskau reagiert mit immer noch massiveren Angriffen, nun auch auf die Hauptstadt. Ist die Ukraine tatsächlich näher am Frieden – oder steht der Krieg vor einer neuen Eskalation, die womöglich Nato-Staaten direkt betreffen könnte? Wie gravierend ist es, dass die USA die geplante Stationierung von konventionellen Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland abgesagt haben? Ist Europa bereit und in der Lage, für die Ukraine und seine eigene Sicherheit einzustehen? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 04.06.2026 ZDF
  • Folge 1059 (60 Min.)
    Gäste: Norbert Röttgen (CDU, stellv. Fraktionsvorsitzender der CDU/​CSU-Fraktion, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss), Minu Barati (deutsch-iranische Filmproduzentin, Autorin), Nicole Deitelhoff (Professorin Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik Goethe-Universität Frankfurt/​Main, Direktorin Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF)), Guido Steinberg (Islamwissenschaftler und Nahostexperte, Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP)), Elmar Theveßen (Leiter des ZDF-Studios in Washington) Donald Trump feiert seinen Iran-Deal als großen Friedensschluss. Doch noch ist völlig offen, ob daraus wirklich Stabilität und Frieden erwachsen. Die zentralen Kriegsziele bleiben unerreicht: kein Regimewechsel in Teheran, keine Lösung für das Atomprogramm, keine Entwaffnung der Unterstützergruppen des Irans in der Region. Immerhin könnte die Straße von Hormus wieder geöffnet werden – eine Entlastung für Weltwirtschaft und Energiepreise. Doch was ist dieser Deal wert, wenn Iran den Westen und die Welt weiter erpressen kann? Ist das ein „Durchbruch“, wie der Kanzler sagt, oder ein „Desaster“, wie sein CDU-Parteifreund Kiesewetter meint? Wie sehr ist Trump geschwächt? Und was kann das für die Ukraine bedeuten? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 18.06.2026 ZDF
  • Folge 1060 (60 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Do. 16.07.2026 ZDF
  • Folge 1061 (60 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Do. 23.07.2026 ZDF

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