Kommentare 671–680 von 8723
User 1848585 am
Markus, bitte ausreden lassen. In jede Richtung. Und warum sitzen hier wieder 4 gegen 1 in der Sendung? Das ist Mist
– (geb. 1998) am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.User Uli (geb. 1962) am
Da ist was dran, @ Herr W. aus D., an der Beschreibung. Aber sicher nicht an der Scheinalternative der blauen Schlümpfe.
Wir wissen jetzt doch zur Genüge, dass die Quälgeister auf die soziale Ungleichheit pfeifen. Dem unzulänglich angehobenen Mindestlohn steht man kritisch gegenüber, die Vermögenden will man entlasten. Der Aufrüstung huldigt man mit 5% Prozent vom BIP, von Sicherheit für die Armen will man gar nicht reden, Kürzen will man, sparen, bremsen. Nur das "Ausländer, Ausländer"-Geschrei verdeckt die Anti-ArbeiterInnen-Agenden.
Reale Umvertreilung zur Angleichung der Lebensverhältnisse, gehörig staatliche Investitionen zur Belebung der Wirtschaft, sozialstaatliche Sicherheit und planbares Leben, die Regulierung von sensiblen Lebensbereichen wie etwa Wohnen, da sieht man Alternativen.
– (geb. 2000) am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.028 gegen AfD (geb. 2000) am
Schade das sich die Alternative für Doofe nicht schon vor 35 Jahren gegründet hat.Dann hätten wir den RECHTEN HIMMEL auf Erden.Blühende Landschaften,keinem wird es schlechter gehen und sonstige hohle Phrasen.Wir ständen Stramm zusammen,die Alternative für Doofe hätte angepackt und alle Probleme wären gelöst.
🥱🥱🥱😫😫😫🤣🤣🤣
Hera am
@ piperin, wer behauptet der Mensch sei etwas "Besonderes"?
Der Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt in der komplexen Kombination kognitiver Fähigkeiten, kultureller Evolution und der Fähigkeit der abstrakten Selbstreflexion. Obwohl einiges davon auch in der Tierwelt zu finden ist, kann der Mensch seine eigene Existenz planen, gibt komplexes Wissen über Generationen weiter, wägt moralisch ab ( nicht alle....) - während das Tier Instinktgesteuert handelt.
Dagegen erkennt KI Muster, verfolgt Ziele und löst komplexe Aufgaben - emotionslos, auf der Basis von Daten, Programmierung und Trainingsprozessen. Entscheidungen beruhen auf Optimierungszielen, Wahrscheinlichkeiten und Regeln, nicht auf subjektivem Erleben. Wie @ Uli bereits erklärte.
Ähnlich wie Sie denke ich, dass KI das menschliche Dasein entscheidend verändern wird, leider nicht zum Positiven, den Menschen eins zu eins ersetzen wird sie jedoch nicht! Ja, es ist unglaublich wichtig zu kontrollieren w e r künftig KI "füttert"........Hera am
Piperin, ich sehe durchaus realistisch auf diese Entwicklung, mir ist absolut bewusst, dass KI unsere Gesellschaft dramatisch verändern wird. Momentan liegt noch eine Fehlerquote von 45% vor, selbst wenn den Robots Hände und Füsse "wachsen", ( sind sie doch schon lange, oder etwa nicht?) werden sie niemals menschliche Wesen wie wir sein. Möglicherweise solche, die durch ihre Beschaffenheit auf einem Planeten, den der Mensch in seiner Gier verwüstet und sich die eigene Überlebensfähigkeit sukzessive entzieht, weiter bestehen können.
– (geb. 2000) am
Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Hallo lieber @Uli!
Wieso versuchen Sie immer ziemlich sichtbar und geradezu fast krampfhaft so akademisch in verbaler Akrobatik zu schreiben?! Hat das ein tieferen Sinn - so spricht nämlich kein "normaler" Mensch.
Es liest sich teilweise so interessant wie ein "Duden".
Es macht dadurch keinen etwas klüger, eher im Gegenteil - es fehlt jetzt zum Abschluss nur noch das korrekte "Gendern"!User Uli (geb. 1962) am
Hallo @ lieber Catweazle,
bitte posten Sie doch ein Video aus dem hervorgeht, dass ich Sie zum Lesen meiner Beiträge gezwungen habe. Und erläutern Sie bitte, wie "korrektes" Gendern geht. Dann kann ich mir überlegen, Ihren Wünschen zu folgen.
Heini_1965 am
Ich suche die Folge wo Markus Lanz von Günter Wallraff auseinander genommen wird wer kann mir mit Original Aufnahmen dieser Sendung helfen...Catweazle74. (geb. 1974) am
Liebes Forum! Ihr seid im privaten womöglich sehr nette Kerle und gut zugänglich! Aber nichtsdestotrotz, manche gehen mir einfach nur auf'n Sack!
Woran liegt das?!Catweazle74. (geb. 1974) am
Ihr lasst euch wohl scheinbar vom so'n "Lanz-Format" so richtig schön dusselig berieseln und treiben, fühlt euch wahrscheinlicher danach noch irgendwie wohl dabei!
Merkt Ihr eigentlich gar nichts mehr?!?!
#Gehirnverblödung
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.User Uli (geb. 1962) am
Nein, tut er nicht, denke ich, @ piperin. Die in dem Beitrag von "Trotz ..." eingeschobenen Diffamierungen und Abwertungen sind zwar dringend einer KI bedürftig, eine, die in Sachen persönliche Reife und Höflichkeit Nachhilfe geben könnte.
Die vorgebrachten Argumente sind aber treffend. KI´sind abhängig von der Qualität bereitgestellter Daten, sie können kombinieren und verknüpfen, erreichen aber nie das Maß menschlicher Kreativität und Einfühlungsvermögen - und es fehlt Ihnen immer ein eigenes Bewußtsein.
Als nicht stoffgebundene "Existenz" kann eine KI auch nie selbständig aus eigenen "Erfahrungen", "Erlebnissen" oder Emotionen lernen, weil diese eben für sie nicht existieren. Deshalb ist des Terminators "Skynet" auch eine Illusion, eine KI hat keinen Selbsterhaltungstrieb oder "Willen". Nur dafür geschriebene Algorithmen
Der Punkt ist, dass KI bereits heute z.B. sehr gut Muster erkennen können, Gesichtserkennung, autonomes Autofahren, aber dabei immer mit reduktionistischen Wahrscheinlichkeiten arbeiten.
Das menschliche Gehirn dagegen hat zwar i.d.T. eine biochemische Grundlage, jedoch ist die keineswegs auch nur ansatzweise mit logischen Gattern oder bits vergleich- oder nachbildbar. Multivernetzte Milliarden Neuronen erzeugen im Wechselspiel von Denken und Erleben Bewußtsein, Kreativität, Intuition und Emotion, ja, Sinn - wozu kein Giganto-Computer mit seinen beschränkt logischen Prozessen und vorgegebenen Algorithmen in der Lage sein würde.
Sie bleiben letztlich Nachahmungen, kein Vergleich zur Vielschichtigkeit von Gehirnprozessen. Die Analogie zu einem Kleinkind ist insofern fehlgeleitet, basierend auf einem lange überkommenen mechanistischen Menschenbild.
Gleichwohl "schockt" die rasante technische Entwicklung, ist man verwirrt, enorm de-zentriert, was die alles können, selbst wenn sie letztlich nur menschliche Vorgaben spiegeln. Es ist beeindruckend und gefährlich.
Insofern wird es vor allem für die Zukunft wichtig sein zu bestimmen, in wessen Händen, unter wessen Kontrollen diese Maschinen künftig "arbeiten" werden.Catweazle74. (geb. 1974) am
Krass, der @Uli lebt ja sogar noch. Und versucht kluge Lebenszeichen von sich zugeben! Sehr Erstaunlich...!Catweazle74. (geb. 1974) am
...ein durchaus sehr kluger Aufsatz von Ihnen @piperin - sofort kopiert!User 1810870 am
@ piperin schrieb; "Wir glauben nur, wir seien etwas ganz Besonderes."
Das ist des Pudels-Kern! Bzw. das ist unser Problem, unser unlösbares, das immer irgendwann im Krieg oder der Zerstörung enden "muss".
Die KI wird uns alle ersetzen - die Frage ist nur, was macht man dann mit der MASSE Mensch?
Syrien - ein Land, um das sich viele nun streiten, weil wirtschaftlich interessant nach der kompletten Zerstörung, wie der Gaza-Streifen - man muss es neu aufbauen und viele Reiche können noch reicher werden.
Und die KI wird dort viele "intelligente" Köpfe ersetzen, aber nicht das viele Geld, das dort gemacht werden wird.
KI: .... schon der PC war eine Büchse, .... die KI ist nun die Büchse der Pandora ..... und wir werden diesen Wandel, diesen Umbruch live erleben dürfen.
Wehret den Anfängen - ein ganz großes menschliches Versäumnis, sich der Versuchung immer wieder hinzugeben.
............ und zu meinen, intelligente Köpfe (Anführer) hätten die Weisheit gepachtet!User Uli (geb. 1962) am
@ piperin, mein Eindruck ist, dass Sie früher nicht so anders gedacht haben. Der Vorteil des reduktionistischen Materialismus (messen, zählen, wiegen, feststellen…) ist ja auch die strenge „Überprüfbarkeit“.
Der Nachteil aber ist der Reduktionismus. Im Alltag hoch präsente emergente Phänomene wie Bewußtsein, Identität, Subjektivität, können dann nur „Reflexe“ oder „Illusionen“ gelten, was die Lage paradox macht. Die Realität der Subjektivität wird verleugnet, obwohl die Argumentation selbst ein Produkt subjektiven Denkens und Interpretierens ist.
Dass Dinge eine Ursache haben, Menschen in ihren Entscheidungen vielfach determiniert sind, ist unbestritten. Ein eindimensionales, wenn auch hoch komplexes Ursache-Wirkungssystem hinter allem ist aber auch nur eine Spekulation. Gesetzt, es wäre so, dann könnten wir es auch irgendwann aufdecken und ändern. Paradox.
Nein, ein „bisschen freien Willen“, Subjektivität, Reflexivität, müssen wir immer konzedieren, das steckt auch in Freuds Formel: „Wo Es war soll Ich werden.“
Richtig ist, dass biografische Erfahrungen ungemein prägen, allerdings entwickeln sie sich in Interaktionen. Das ganze Leben durchlaufen wir soziale Situationen, in denen wir uns entscheiden müssen. Beispiel: Höre ich auf zu rauchen, weil meine neue Freundin das möchte? Was denken dann die anderen dann von mir? Wie drängend tritt sie auf? Wie zwingend ist meine emotionale Lage? könnte mir durch den Kopf gehen. Daneben könnten Jahreszeit, die laue Umgebungstemperatur … eine Rolle spielen. Letztlich lassen sich diese situativen Entscheidungen niemals gänzlich aus inhärentem Determinismus ableiten.
Genauso ist es mit den genetischen Faktoren. Die gibt es, im Zuge von Sprachbildung und Sozialisation moduliert. Entsprechend unterscheiden sich später Menschen in der Gefühlswahrnehmung, linear lässt sich aber auch hier nichts zuordnen. Emotionale Intelligenz haben auch Tiere, der Bezug zur Tierwelt oder zum „Übermenschen“ gehört nicht in dieses Thema. Es sei denn, es bezieht sich auf KI Kontrolleur Musk und seine Pränatalisten. Wer hat sie in der Hand - das ist die zentrale Frage.
Zum Schluss: Klar, das Gehirn ist auch nur eine bio-chemische Masse. Was aber kaum bedeutet, dass es das nur sein muss. Ein Musikorchester sind auch nur ein paar Leute mit Instrumenten. Im Zusammenspiel können sie kakophonisch wirken, oder mit einer komplexen Symphonie unser Herz und den Verstand berühren.
Das Problem hier also ist, wenn man Realität bloß als Materie vorab definiert – und dann dasselbe zugleich als Befund bzw. Ergebnis präsentiert, dann ist das keine "Realität", sondern bloß ein einfacher Zirkelschluss.User Uli (geb. 1962) am
@piperin, heute erinnerte ich mich an meine Jugend in den frühen Siebzigern, als Spaltenböden eingeführt wurden, um den Ausmistaufwand zu reduzieren. Mein Vater sagte damals: „Schau dir das an – hier die kalten, glatten Spalten, da der weiche Einstreuboden. Was würdest du vorziehen, wenn du ein Tier wärst?“
Er hatte Recht. Kühe und Kälber bevorzugten den warmen Boden. Sein Mitgefühl basierte auf Erfahrung, etwas, das im Zuge von Ökonomisierung oft verloren geht. Doch es war kein echtes Gespräch zwischen Mensch und Tier.
Tiere sind Mitgeschöpfe mit Gefühlen. Sie zeigen Schmerz und Angst – sogar „niedere“ Lebensformen wie Weinbergschnecken. Delfine schmücken sich zur Hochzeit.
Aber wir Menschen unterscheiden uns durch Bewusstsein, Reflexion und Sinngebung. Unsere Identität entsteht im Austausch mit anderen Menschen.
Im bewussten Sprechen werden wir Subjekte mit Würde. Tiere können uns diese Würde nicht bestätigen – ein tiefes philosophisches Dilemma.
KI ist anders: Sie ahmt das Gehirn in Bereichen wie Mustererkennung und Sprache nach, doch subjektives Erleben bleibt ihr verschlossen. Sie operiert mit Daten, Algorithmen und Wahrscheinlichkeiten, während unser Gehirn Bewusstsein und Intention besitzt.
Daher erzeugt KI keinen Sinn, egal wie viele Sensoren man anbaut. Ihr fehlt Subjektivität und die Fähigkeit zum autonomen moralischen Urteil.
Abschließend: Das Leiden an falscher Hierarchisierung, "Besonderheitsgefühlen" entsteht m.E. eher aus der Perspektive einer strikten Subjekt-Objekt-Dichotomie, die immer irgenwie hierarchisieren muss.
Deshalb schlage ich vor, die Perspektive der Intersubjektivität einzunehmen. Aus dem Cogito wird quasi: Ich erkenne mich, weil ich den anderen als Subjekt anerkenne, der mich als Subjekt anerkennt.
Diese Intersubjektivität setzt Bewusstsein und wechselseitige Anerkennung voraus – Eigenschaften, die Menschen und wenn auch nur partiell Tiere teilen.
Maschinen haben kein Bewusstsein und sind daher aus dieser Sicht nicht gleichwertig. Die damit verbundene Hierarchie beruht auf der grundsätzlichen Unterschiedlichkeit von bewussten Subjekten und unbelebten Systemen.
Diese Einsicht hilft, unseren Umgang mit Lebewesen und KI realistisch und ethisch zu gestalten.
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