Kommentare 4181–4190 von 9511

  • am

    >>Nichtwähler sind nicht entscheidungsfähig<<

    was für ein absoluter Schwachsinn!

    Es gibt Länder, da habe ich in etwa die Wahl zwischen "Partei der islamistischen Dschihadisten" und den "Partei des weltweiten Kalifats" und sonst keiner anderen Partei.

    Schon klar, @Discovery wählt in solch einem Staat nun eine von beiden. Er wird uns nicht mitteilen, ob er die Partei wählt, die für mehr Mitspracherecht plädiert, wo genau die nächsten Attentate zu erfolgen haben oder aber die andere, die sich für Abschaffung von Rechtsmittel bei Todesstrafe-Prozessen ins Zeug legt.

    Hauptsache, er hat irgendwo ein Kreuzerl gemacht.
    Der Gedanke, dass keine der Parteien zu wählen sehr wohl eine Willenserklärung ist, die ausdrückt "mit keiner von beiden Parteien will ich etwas zu schaffen haben!", ist ihm offensichtlich fremd.

    Natürlich zum Preis, dass man nicht das geringere Übel wählt, aber dafür zur Aberkennung der Legitimation, denn je höher die Wahlbeteilugung, desto mehr wird eine Regierung erst legitimiert.
    Und das potentielle Drohszenario sinkt dabei.

    Genau deswegen gibt es in 30 Staaten Wahlzwang.
    Mitteldeutsche sollten die Bedeutung von Wahlbet. und dem Lügengebilde, das vorgeschoben wurde, doch am besten kennen, aber aus ihrer eigenen Geschichte wohl nichts gelernt.

    Bei uns werden "Nichtwähler" gleichsam diskreditiert.
    Ja warum wohl?

    Mein Gott, da regen sich hier alle möglichen Pappnasen auf, dass doch ALLE Parteien so ÜBEL seien, eine schlimmer wie die andere.
    Die Politik dagegen hat höchstes Interessiere an einer hohen Wahlbeteiligung, denn dann kann sie sagen "lauter gute Parteien, ist doch für jeden etwas dabei".
    Wahlboykott fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser, weil sie genau wissen, dass dieses Vakuum dann allzu schnell mit etwas ganz anderem gefüllt werden könne.

    Gut, gebt irgendeiner Partei Eure Stimme, aber bitte haltet dann wenigstens die Klappe über "all diese fürchterlichen Parteien", denn mit Eurer Stimme habt ihr (egal welcher) dieser "fürchterlichen" Partei dann die Legitimation mit Eurer Willensbekundung erteilt!
    Mitgegangen, mitgehangen.
    • am

      Zugegeben, Wahlboykott ist bei weitem nicht so effizient wie AfD zu wählen.
      Ob man es vorzieht, eine AfD mit seiner Stimme zu legitimieren, um seine Unzufriedenheit auszudrücken, das muss dann jeder selbst mit seinem Gewissen ausmachen.

      Aus Überzeugung aber AfD zu wählen ist in meinen Augen aufgrund dem Hintergrund der Partei nicht tragbar.
    • (geb. 1974) am

      @piperin
      Das nicht wählen, wo ich vorher eine abneigende Haltung hatte und aus ähnlichen Gründen heraus, für mich aber mittlerweile eine legitime Option des Wählers und des Wählens ist und mit Demokratie-Verständnis sogar etwas zutun hat, denn "nicht wählen" ist eine gewisse Art von legitimer Ausdrucksform.

      Wählen, zwischen Cholera und Pest, von nichts wirklich überzeugt zu sein und eine Enttäuschung des nicht abgeholt werdens, ist schon alleine ein Grund für's nicht wählen.
      Über allen etablierten Parteien hinweg, sind am Ende erzählt immer die gleichen Verdächtigen am Werk und Steuerzentrale, langweilig.

      Nein, sofern die Wahlen rechtens sind, ist das ein scharfes des Wählers Instrument.
      Die Hoffnung gebe ich niemals auf,
      denn die stirbt allwissend zuletzt!
    • am

      @ piperin. "Zugegeben, Wahlboykott ist bei weitem nicht so effizient wie AfD zu wählen."

      Und warum?

      @ piperin: "......das muss dann jeder selbst mit seinem Gewissen ausmachen."

      Wieso - sind die Parteien nicht hier in der Bringschuld? Sie sind es doch, die dem Wahlvolk Versprechungen machen ...... und auch noch behaupten, sie sind die einzigen, die es können. Sie sind die PROBLEMSLÖSER.....

      Gewissen - wohlen Sie jetzt den Wählern ein "schlechtes" Gewissen einreden?

      @ piperin: " ..... ist in meinen Augen aufgrund dem Hintergrund der Partei nicht tragbar."

      Ach so, die anderen Parteien haben ja keinen Hintergrund ..........., Genossen und Kollegen aus der Zeit vor 1945, schwarze Kassen, Beziehungen zu Schurkenstaaten, der Waffenlobby,.... oder lassen Mörder frei .......weil es gerade so humanitär rüberkommt für die Volkesstimmung ....usw. ....

      @ piperin: "Gut, gebt irgendeiner Partei Eure Stimme, aber bitte haltet dann wenigstens die Klappe über "all diese fürchterlichen Parteien", denn mit Eurer Stimme habt ihr (egal welcher) dieser "fürchterlichen" Partei dann die Legitimation mit Eurer Willensbekundung erteilt! Mitgegangen, mitgehangen."

      Also ist am Ende wieder der Wähler schuld - egal, ob er nun wählt oder nicht. Klar, er ist ja auch doof, wenn er kein Geld verdient und nicht zu Reichen gehört. Selber schuld, wenn man als Facharbeiter den Höchststeuersatz zahlt .... andere können das besser, intelligenter umgehen.

      Irgendwie kann ich ihnen immer weniger folgen ......😮.

      Oder sind Sie König Charles, der um seinen Thron, die Legitimation, fürchten muss?
    • am

      @870,
      >>Wieso - sind die Parteien nicht hier in der Bringschuld? Sie sind es doch, die dem Wahlvolk Versprechungen machen ...... <<

      Ja, sicher doch und völlig richtig, aber bringt uns das weiter?

      Wenn Parteien etwas nicht machen oder falsch machen oder versprechen oder, oder ... dann kann man ...
      ja was genau?

      Jeder ist doch auf seine eigenen Handlungsmöglichkeiten beschränkt. Die Handlungen von Politikern sind nicht Ihre oder meine. Das sind völlig andere, eigene Menschen.
      -----

      >>Ach so, die anderen Parteien haben ja keinen Hintergrund ..<<

      Also bitte, @870, von Ihnen erwarte ich schon etwas mehr als mit 1945 daher zu kommen. Das war zu billig.
      Zudem ging es nicht um den historischen Hintergrund, sondern die aktuelle Verflechtung, das Netzwerk im Hintergrund und mit was diese Partei durchsetzt ist.

      Btw, neben der AfD findet man ähnliche und gleiche Muster mMn ebenfalls bei den Grünen, wenn auch subtiler, aber nicht weniger verwerflich.
      Ob AfD oder Grüne - da dreh ich doch die Hand nicht um.

      ... womit wir bei
      >>Gewissen<<
      wären.
      Da sagte ich, dass das jeder mit sich selbst ausmachen müsse.

      Aber.
      Natürlich ist letztlich der Wähler Schuld. Bzw. verantwortlich für sein Handeln.
      Rechtlich ist ihm nicht beizukommen, aber moralisch kann er sich der Schuld nicht entziehen.

      Das ist doch kein MauMau-Spiel, wenn man ins Wahllokal geht und seine Stimme abgibt.
      Das ist eine WILLENSERKLÄRUNG und hat quasi den Charakter, wie wenn Sie einen Vertrag unterschreiben!

      Praktisch müssen die anderen mitleiden, aber das ist nun mal auch eine Konsequenz von Demokratie und Mehrheitsentscheid, wenn auch so gewollt.

      Ein Volk aus Pappnasen wird Pappnasen wählen, ein Volk aus Rechtsextremen einem "rechtsextremen Führer" und ein Volk aus identitätslosen Dummköpfen eben einen identitätslosen Dummkopf.
      Auch das liegt in der Natur von Demokratie.

      Damit muss man leben.
    • am

      oh je, warum nur konnte man Mitteldeutschland nicht ihr eigenes Süppchen kochen lassen.
      Aber nein, man musste ja unbedingt diese Wiedervereinigung durchziehen.

      Die könnten jetzt dort ihre Renten selbst finanzieren mit Ihrem wirtschaftlichen und finanziellen KnowHow, völlig Abseits von Kapitalismus könnten die Rentner und auch das Volk dort wie die Maden im Speck leben, so wie schon vor der Wende.
      Wir haben deren "Vorwärtsbewegung" völlig verhindert.

      Die könnten jetzt sogar Höcke zum Oberhaupt wählen und sich ihre "bessere Welt" schaffen mit ihrer Zeitenwende.

      Ich würde denen doch neidlos all das gönnen!
      Mit meinem Segen "geht mit Gott, macht und werdet glücklich damit. Aber finanziert das auch mit Euren super Ideen und lasst uns in Ruhe damit".

      Migration in jeglicher Form taugt einfach nicht, egal ob Salafisten, Kalifatsbrüder oder sonst wer.
      Wir mit unserer "abartig verwerflichen Demokratie" könnten noch so viele Milliarden für "Integration" ausgeben, aber man sollte doch einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass sich viele gar nicht in ein System einfinden wollen, sondern irgend ein Süppchen kochen. IHR Süppchen. Das sollte man jedem auch lassen.
      Aber doch bitte dort, wo sie herkommen und dafür sollten die uns doch bitte so lassen, wie wir uns in unserer Bruchbude von politischem System wohl fühlen mit all dem Schwachsinn von Demokratie und diesem verschrumpelten, kaputten Adenauer-Staat.
    • am

      @ piperin: "Ein Volk aus Pappnasen wird Pappnasen wählen, ein Volk aus Rechtsextremen einem "rechtsextremen Führer" und ein Volk aus identitätslosen Dummköpfen eben einen identitätslosen Dummkopf. Auch das liegt in der Natur von Demokratie. Damit muss man leben."

      Mit der Zusammenfassung kann ich leben - aber über was und wen diskutieren wir dann noch?

      Es ist dann so .... wie es gerade auch ist ..... es läuft, also laufen lassen ..... dann wird man schon sehen.

      Ja, damit muss man leben.......... können 😋.

      Daraus erklären sich auch dann diese Sätze:

      @ piperin: "Wir mit unserer "abartig verwerflichen Demokratie" könnten noch so viele Milliarden für "Integration" ausgeben, aber man sollte doch einfach mal zur Kenntnis nehmen, dass sich viele gar nicht in ein System einfinden wollen, sondern irgend ein Süppchen kochen. IHR Süppchen. Das sollte man jedem auch lassen."

      Es sind leider zu viele Süppchen, zu viele Köche und zu viele Hungrige 😎 .....

      @ piperin: "......sollten die uns doch bitte so lassen, wie wir uns in unserer Bruchbude von politischem System wohl fühlen."

      Das geht leider nicht mehr - weil, ...... wir keine Grenzen mehr wollten!

      Denn unser System hat sich in der Bruchbude auch nicht mehr wohl gefühlt ...... da wollten die Geister der POLITIK eben ausbrechen ..... um auf neuen Wegen, neue Ziele zu erreichen, die sie vorher nie definiert haben.

      .... es bleibt spannend!
    • am

      @870, Ihre Antworten deute ich derart, dass Sie so in etwa erfasst haben, auf was meine Meinung basiert und wo sie herrührt.
      Sie haben dies auch mit

      >>Es sind leider zu viele Süppchen, zu viele Köche und zu viele Hungrige 😎 .....<<
      und
      >>Das geht leider nicht mehr - weil, ...... wir keine Grenzen mehr wollten!
      Denn unser System hat sich in der Bruchbude auch nicht mehr wohl gefühlt ...... da wollten die Geister der POLITIK eben ausbrechen .....<<
      treffend kommentiert.
  • am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • am

      lenny1414? ich stimme ihnen zu. immer wenn zwischen den verhärteten fronten ost und west etwas positives passiert, ist die türkei involviert. zb. getreideabkommen, istanbuler verhandlungen usw. wenn die türkei nach 20 jahren aufnahmeverfahren in die eu aufgenommen wäre, könnte sich europa diese pluspunkte ans revers heften. was hat denn europa im ostkonflikt bisher erreicht? nichts. wenn dann leute wie erdogan oder orban von sich aus etwas versuchen, werden sie von den versagern in brüssel sanktioniert, weil sie sich nicht mit ihnen abgesprochen hätten.
  • (geb. 2000) am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • am

      wenn man die Zeit danach wieder zurück drehen könnte,
      dann würde ich mir wünschen, dass die AfD in der nächsten Bundestagswahl 90% der Stimmen erhält.

      Das würde ich doch allzu gern mal sehen, wie denn dann die "soziale Politik" einer Partei aussähe, welche durchzogen ist von "der Stärkere überlebt", "Deutschland den Deutschen", dem "hundertjährigen Reich"...

      Wo sollte denn der "Schwache" (geht hier nicht um "faule") da noch seinen Platz haben?
      Auch beim gleichen Muster "Trump" ... wo hätten denn da noch Behinderte ihren Platz, wo sich doch Trump abfälligst denen gegenüber geäußert hat?
      Egal ob InternierungsLAGER oder AusgrenzungsLAGER?
      (die Großschreibung ist nicht zufällig)
      Wo hätten denn Behinderte bei AfD ihren Platz?

      Eine Denke wie "der Stärke überlebt und der Deutsche ist stark" ist nicht sehr ermutigend, dass noch irgendein Platz für einen sozialen Sockel übrigbliebe.

      Wie gesagt, ich würde das mal allzu gern sehen, wie es dann aussähe.
      Aber man müsste danach einen Reset durchführen können, denn ich glaube, dass in deren Welt dann wohl kaum noch jemand leben wollen würde.
    • (geb. 1974) am

      @piperin
      Sind schon klar nachvollziehbare Dinge, die Sie da im Raum stellen.
      Diese Ehrlichkeit vermisse ich an der Einen oder Anderen Stelle hier im Forum.

      Zitat;
      "wenn man die Zeit danach wieder zurück drehen könnte,
      dann würde ich mir wünschen, dass die AfD in der nächsten Bundestagswahl 90% der Stimmen erhält."

      Ja genau, es geht nicht um solche, die weniger Wiederholungstäter sind, sondern um denjenigen, die sich angewidert von den sogenannten etablierten Parteien abwenden.

      Es gibt, wie mich, die sich dazu gehörig fühlen!
      Ganz nach dem Motto;
      "Es muss erst Altes hinabgerissen werden, damit etwas Neues entstehen kann"

      Natürlich ist selbstredend zu erwähnen,.dass dies' Alles friedlich und demokratisch erfolgen muss.
      Aber ich, wie denkbar von Vielen, sind nur maximal angesäuert über die vorsätzliche schlechte Politik.

      Deshalb ist die Stimmung im Land wie sie ist, Leute begehren tatsächlich auf, indem sie ihren Missmut kund' tun.

      Derer ist kein Vorwurf zu machen, die sind ein Symptom einer Ursache und sind als Souverän zu betrachten und schließlich zu akzeptieren

      Das Volk stimmt ab, fertig...
    • (geb. 1962) am

      Zugestanden, @ discovery learning, es spricht durchaus einiges für eine aktive Wahlbeteiligung - ebenso einiges für eine stärkere, angemessenere Repräsentanz von Arbeitenden im Parlament.
      Gleichwohl läßt sich historisch sehen, dass allein eine hohe Wahlbeteiligung der Demokratie nicht per se förderlich ist - z.B. zu sehen bei den Wahlen 1932. Hier konnte bei den Unzufriedenen gefischt werden - am Ende kam dan die Nationalsozialistische Arbeiter Partei.
      Die mit ArbeiterInnen aber wenig zu tun hatte. Der "Führer" sorgte, entgegen vorheriger antikapitalistischer und Antiestablishment-Rhetorik zuerstmal für "Fleischtöpfe" für seine Spezis und explodierende Spitzeneinkommen für das oberste eine Prozent. https://www.econstor.eu/bitstream/10419/173082/1/1010931660.pdf.
      Der weitere Velauf ist ja auch sattsam bekannt.
      Mein Großvater mütterlicherseits hat damals jene Partei gewählt, (Stichworte: "es geht nicht so weiter, es muss jetwas etwas Neues kommen" ...) - und hat sich das sein Leben lang vorgeworfen, hätte er doch lieber anders, oder gar nicht gewählt.
      Ein anderes Beispiel, sicher. Damals konnten die Menschen vielleicht sogar noch weniger erahnen, was auf sie zukommt, als das heute der Fall ist.
      Dennoch mein Tipp: Kombinieren Sie Ihren Wahlaufruf doch mit einem gegen die AFD, dann muss es Ihnen nachher nicht leid tun.
  • am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • (geb. 1962) am

      @ uniformity - das Gemisch aus teils durchaus richtiger Phänomenbeschreibung, teils damit gar nicht im Zusammenhang stehender Begriffsvermengungen, mit hoch moralisierender Attitüde vorgetragen und gleichzeitig inflationärer Abwertung quasi aller Anderen als Trottel, Neidinteressierte, Konsumenten von Schmiergazetten, Laien mit Null Substanz versehen, legt nahe, dass es um die eigene Substanz wohl auch nicht zum Besten steht.
      Mich erinnert das zu schnell an die Vorträge der AFD, die ebenfalls gern hoch kritisch redet, aber steuerpolitisch am Ende doch immer für die Benachteiligung der normalen Menschen und die Aushöhung des Sozialstaates eintritt - und das den Anderen dann wieder vorwirft. Haben wir auch gesehen bei der Debatte zur globalen Mindestbesteuerung. Große Worte am Anfang, am Ende war sie doch wieder dagegen, aber nicht, wie die Linke, weil der Steuersatz zu gering war, sondern weil man lieber ein anderes Konzept wollte, das die Steuerabsenkungskonkurrenz nur verschärft.
      Aber da Sie das ja vielleicht auch nicht wollen: Wie soll das mit der internationalen Besteuerung denn jetzt so aussehen? Und was ist an einem progressiven BR-Steuersystem im Prinzip so falsch? Auspacken statt rummaulen.
    • am

      Vollkommen richtig, @User Uli, da ist wohl wieder so ein AfDler, der von "braungesinnt" schwafelt und daheim keinen Spiegel hat.

      Gerade die AfD dürfte zudem letztlich sogar die Partei sein, die am allerwenigsten irgendetwas mit "sozial" am Hut hat.

      @918, ein sehr guter post! Danke.

      Sie schreiben zwar
      >>Erbschaftssteuern usw. hinaus, also Vermögen, die schon zigmal versteuert worden sind.<<

      wo ich Ihnen prinzipiell völlig zustimme.

      Aber, wenn eine Art "Umverteilung" erfolgen soll -und ich versuche da auch den Gedanken von @6028 gerecht zu werden, wie man überdimensional angehäuftes Vermögen vermeiden kann-,
      dann lasst es uns doch von den Toten nehmen,
      aber lasst den Lebenden doch bitte ihre Rechte.
      So mein Vorschlag.

      Hoch versteuern, aber erst ab bspw. 10 Mio.( da gibt es genügend), damit Kinder immer noch ein ausreichendes Kapital erben können.

      Was mir sehr gut gefällt ist, dass Sie zuerst bei UNS, also den "Kleinen" anfangen, die Fehler zu suchen und ausmisten zu wollen und nicht bei irgendwelchen "Reichen".
      Zuerst muss man bei sich selbst misten wollen.

      Wir sind uns sicher einig, dass dann selbstverständlich auch die "Großen" sehr energisch und hart bestraft werden müssen, wenn Steuerhinterziehungen stattfinden.

      Aber Sie gehen nicht populistisch vor mit
      "Ihr Reichen, die Bösen und wir Kleinen, die Guten".

      Sie bauen keine Feindbilder auf und vermeiden es, die kriminellen Neigungen bei den "Kleinen" zu verharmlosen oder zu vermeiden, anzuprangern.
      Das hat etwas von "alle Menschen sind gleich".
      Dies ist für mich "Gerechtigkeit".

      Über das WIE (Schweden) kann man unterschiedlicher Meinung sein - sei's drum.
      Aber die Grundeinstellung finde ich super.
  • (geb. 1962) am

    Und nochmal Zahlen zur Gerechtigkeitsdiskussion obendrauf:
    Erbschaften und Schenkungen stiegen im Jahr 2023 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 19 Mrd. auf 120 Mrd., wovon die Gesellschaft wenig hat, weil die realen Steuersätze mal wieder sanken. So gab es bei den Steuern nur einen Anstieg von 11,4 auf 11,8 Mrd. Euro, der durchschnittliche Steuersatz gegenüber dem Vorjahr sank von 11,2 auf 10%.
    Danach erhielten Milliardenerben aber noch 2,1 Mrd. Steuerrückerstattungen oben drauf, weil sie sich für „bedürftig“ erklärten, ein Unding. Bei diesen MilliardenerbInnen liegt der durchschnittliche Steuersatz dann weit unter 1%!
    Und 10% im Durchschnitt? ErbInnen über 20 Millionen zahlen dabei im gesamten Durchschnitt nur etwa 2,8% Steuern. Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich!
    https://www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de/erneut-steuererlasse-in-milliardenhoehe-fuer-erben-von-grossvermoegen/
    Und zur Politik - was meint denn die "Alternative" dazu, die sich sonst immer ungerecht behandelt fühlt und gern einen Lauten vorgeblich für die "die Menschen" macht?

    Erbschafts- und Schenkungssteuer ganz abschaffen!

    So lautete der AFD-Antrag im Bundstag, jederzeit nachzulesen in Bundesrucksache 20/6388, 13.4.2023, unterzeichnet von Weidel, Chrupalla, Bystron, Brandner etc.
    Sooo sieht die gelebte Wirklichkeit der Partei aus!
    • am

      @ User Uli schrieb: "Danach erhielten Milliardenerben aber noch 2,1 Mrd. Steuerrückerstattungen oben drauf, weil sie sich für „bedürftig“ erklärten, ein Unding."

      Ja, solche Märchen oder Fakten mehren sich ...... und das fördert nicht die Akzeptanz unseres Wirtschaftens und Zusammenlebens!

      Die Zahlen sind am Ende egal, wenn der Einzelne sein Leben leben kann - eine nette Wohnung hat, ein Auto ..... und zufrieden zur Arbeit geht.

      Die Wenigsten brauchen eine goldene Kloschüssel oder den super Ferrari .... denen reicht ein nettes, zufriedenes Leben mit der Familie.

      Und die AFD - deren Programm ist irgendwo ähnlich wie bei der CDU, die alle das "Goldene Kalb" - die Bevölkerungsschicht der Abgehobenen - nicht antasten wollen.

      Denn viele sehen sich auch als reich und abgehoben - das ist ja gut - was aber an der Realität vorbei geht.

      Man wird sofort in die linke Ecke, die Ecke der Sozialisten und Kommunisten gestellt, wenn man das Kapital neu justieren will.

      Es ist schade, dass man es als Gesellschaft nicht geschafft hat, dieser Gier, diesem maßlosen Abschöpfen von Geldquellen und Ressourcen, einen Riegel vorzuschieben.

      Schon vor ca. 30 Jahren wurden Millionen-Gehälter gewisser Banker und Versicherer öffentlich, die man aber als Einzelfälle abgetan hat, oder in die Neidecke versenkte.
      Auch Gehälter von Fußballer Musiker und Schauspieler sind in einer Spirale gelandet, die jegliches Maß vermissen lassen.

      Inzwischen werden extrem viele Firmen vererbt, die Erben aber auch nicht zur Kasse gebeten, weil ..... es Arbeitsplätze kosten könnte.

      Schon damals kam der Spruch: Arbeiten muss sich wieder lohnen, oder der tolle Steuerzettel auf dem Bierdeckel. Passiert ist aber rein gar nichts!

      Trotz diesem erkannten Problem, werden immer die selben Parteien gewählt ..... und es ändert sich nichts. Im Gegenteil, immer öfter zahlt der Bürger die Zeche für Pleiten anderer, die dann noch Millionen als Boni bekommen.

      Kurze Aufregung, auch das Schwarz-Buch vom Bund der Steuerzahler jedes Jahr erzeugt ein kleines Staunen, ..... aber nichts passiert.

      @ User Uli schrieb: "Und nochmal Zahlen zur Gerechtigkeitsdiskussion ..."

      Gerechtigkeit gab es noch nie - aber man kann ein Gefühl dafür erzeugen ...... nur das geht gerade richtig den Bach runter!

      Ein Gefühl, wie in den 60-70-er Jahren ..... wo fast alle das Gefühl hatten, beim Aufschwung dabei zu sein........ und sich (fast) alle einen Käfer kaufen konnten.

      Und dann kann es nicht sein, dass E-Autos für 100.000 Euro subventioniert werden, aber es keine gibt für 20-30.000 Euro.
      Oder wenn die Wall-Box gefördert wird für Häuslebesitzer, aber die Mehrheit in Mietwohnungen ..... nur eine Steckdose im Zimmer hat!

      Gerechtigkeit: Eine Herkulesaufgabe - bei der ich nicht sehe, wer die (friedlich) lösen könnte!
    • (geb. 1962) am

      @ 870 - Ja, sehe ich auch in der Tendenz so wie Sie, vielleicht auch durch mein Aufwachsen in den 70ern (BR) und von den seinerzeitigen konsumkritischen Bewegungen beeinflusst. Ein ganz normales Leben für alle - möglichst ökologisch verträglich organisiert. Ansonsten "Leben und leben lassen" und besser "Liebe machen, statt Krieg".
      Es stimmt auch, dass das unselige Auseinanderdriften der Gesellschaft, der "Maßverlust" schon länger sichtbar ist und sogar negativ fortschreitet, was zu wachsenden Legitimationsverlusten zwar, aber zu gar keinen substanziellen Veränderungen führt - worauf 028 ja immer wieder hinweist.
      Und ja, ein erfolgversprechendes Subjekt einer (friedlichen), aber grundlegenden Veränderung in diesem Sinne scheint aktuell wohl nicht in Sicht - ein revolutionäres wohl ebenso nicht.
      So bliebe dann am Ende vielleicht doch nur noch der strategische Blick auf das unmittelbare Eigeninteresse, die bestmögliche Anpassung im begrenzten Rahmen, so habe ich z.B. @gierwitz hier immer verstanden.
      Meine Haltung ist aber nicht die, dass man für ein offenkundiges Problem immer schon die Lösung haben muss, eine Richtung ist schon mal wichtig. Und rollt der Stein noch weiter runter, dann muss man eben versuchen, ihn wieder herauf zu schieben.
    • am

      @ User Uli schrieb: "Meine Haltung ist aber nicht die, dass man für ein offenkundiges Problem immer schon die Lösung haben muss, eine Richtung ist schon mal wichtig."

      Ja, so ist das - das ist auch Politik. Man ringt um die beste Lösung zusammen mit allen anderen Parteien, um möglichst viele Menschen, Wähler mitzunehmen.

      Aber diesen Grundsatz haben wir verloren in unserer Demokratie.

      Auch das Maß, die Verhältnismäßigkeit, wird nicht gewahrt, geschweige den angemessen diskutiert.

      @ User Uli: "Und rollt der Stein noch weiter runter, dann muss man eben versuchen, ihn wieder herauf zu schieben."

      Je tiefer dieser Stein rollt, umso schwieriger wird es ...... bzw. aufwendiger - oder am Ende unmöglich!

      Wie kann man Menschen - Workaholic, Narzissten, Egomanen - bremsen, nicht alles zu ernten, was auf dieser Welt wächst und gedeiht.

      Und parallel, wie entlohnt man Menschen für deren Arbeit, ohne einzelne Berufsgruppen über das Mass hinaus zu bevorteilen?

      Klar, der Leistungsgedanke ist ein Mass und Muss, um nicht in die Hängematte abzudriften - wenn aber einige wenige sich alles aneignen, wo kann da noch die Leistung anderer motivierende Funktion haben?

      Auf der anderen Seite, wo driftet die Welt ab, wenn wir jeden Tag nur noch im Wettbewerb stehen (müssen) ..... immer schneller, immer mehr, immer besser ......?

      > Auf die reichsten 10 % entfielen 2021 etwa 82 % des weltweiten Vermögens <
      ........ wie soll man das wieder normalisieren können - friedlich und mit Verstand - weltweit?

      Hunderte Millionen Dollar werden gerade gespendet für einen Wahlkampf in Amerika - das Geld verpufft, ohne eine volkswirtschaftliche Funktion.

      Es dient nur den Lobbyisten, den Reichen ...... mit der Hoffnung ihren Besitz weiter zu mehren in elitären Kreisen!

      Das Leben bleibt spannend ........ und nur, wenn wir uns wieder einig werden, könnten wir gemeinsam neue WEGE gehen - aber diese Option sehe ich leider nicht.

      Früher war der KRIEG die Option, andere in Schranken zu weisen, zu verhindern, dass andere besser werden, zu groß und stark .... welche Optionen haben wir heute?

      Wandel durch Handel ist ja granatenmäßig gescheitert.
    • (geb. 1962) am

      @ 870 - Ja. Ich wiederhole nur noch mal Ihre zusätzlich genannten Aspekte, die in den Diskussionen oft nicht genug gewürdigt werden:
      Das ist neben der von Lobbyismus und elitärer Vermachtung begleiteten radikal wachsenden Ungleichheit der Verlust eines angemessenen Sinnes für Verhältnismäßigkeit, die zwar nicht so proklamierte, aber faktische Ablösung des Leistungsprinzips durch das Erfolgsprinzip (später wird nur noch behauptet, es habe etwas mit Leistung zu tun gehabt), die Radikalisierung des Konkurrenzprinzips ohne Sinn und Verstand, die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen gleich inbegriffen, die teils bejahend sogar in Kauf genommen werden - wenn das Problem nicht einfach verleugnet wird
      Und das alles, der damit einhergehende Druck, die Aufsplitterung der Lebenslagen, die Medienmacht ... setzt Potenziale rationaler, solidarischer Verständigung, eigentlich notwendiger denn je, noch mehr unter Druck - während irrationale, totalitäre - verlogene - Heilsverkünder mit alternativem Eigennutz noch Zuläufe verzeichnen.
      Kann schon sein, dass das - trotz besseren Wissens - auf die Barbarei zuläuft, also der Stein einen erschlägt. Dennoch bleibt nur dran bleiben und "Weitermachen" (Grabinschrift Herbert Marcuse) .
    • am

      >>Erbschaften und Schenkungen stiegen im Jahr 2023 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr ..<<

      Na und, ist denn das IHR Geld, @User Uli?

      Haben Sie das etwa erarbeitet?
      Was genau geht Sie denn das Vermögen anderer an, ist doch nicht IHRES

      Sagen Sie doch einfach, dass Sie kommunistisch denken oder "stehlen" legalisieren wollen, dann wöre es wenigstens ehrlich und ich könnte dies unter "Narrenfreiheit" abhaken.😀

      "Mein und Dein" - in den 60ern wurde es von den Eltern noch gelehrt, ab den 70ern offensichtlich nicht mehr.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin - ich weiß, Sie versuchen sich mal wieder als Komiker - mit inkludiertem Selbstwiderspruch.
      Für die, die den Witz nicht verstehen: Die Erbschaftssteuer ist grundlegend und von ehedem ein Anliegen des Liberalismus mit dem Blick auf Chancengleichheit. Teils wurde Erben an sich - in Abgrennzung zur unproduktiven Aristokrarie, in Frage gestellt.
      Das war aber nicht nur in Frankreich, z.B. Mirabeau, auch Adam Smith hielt eine Erbschaftssteuer politisch und ökonomisch für unabdingbar, John Stuart Mill sah ebenfalls in Erbschaftskonzentrationen eine Gefahr für die Demokratie und David Ricardo (der auch eine Vermögensabgabe forderte) waren klar für die Besteuerung von Erben.
      Thomas Jefferson, der alte Sklavenhalter und Unabhängigkeitserklärungsmitverfasser war der bekanntlich der Ansicht, dass das Vererben großer Vermögen zu "künstlichen Dynastien" führt - und von ihm ist im Übrigen auch das Zitat, dass die Erde den Lebenden gehört. Sogar Milton Friedman sah das am Ende ein. Die Sozialliberalen waren ohnehin von jeher für Chancengleichheit und damit Erbschaftsbesteuerung. Nur ein paar verrückte "Neoliberale", ein historisch verschwindender Teil, sah das anders und heute ein paar Wiedergänger von Reagan über Thatcher bis Lindner.
      Sie allerdings argumentieren mit Begrifflichkeiten der Aristokratie, "Mein" und "Dein" als quasi individuellem "Geburtsrecht" - und wenn das von den Eltern in den 60ern gekommen wäre, wären Sie demnach in den 1760ern, spätestens 1860ern geboren. Gibt es eine größere Narretei?
      Albernheiten machen manchmal Spaß, zugegeben, - aber jetzt kehren Sie mal besser wieder zurück zur Vernunft. Eine rationale Verständigung hat auch eine Menge für sich.
    • am

      @User Uli,
      "Mein und Dein" hat überhaupt nichts mit Aristokratie zu tun, sondern mit Eigentum.

      Das ist ein essentielles Grundrecht.

      Wenn das jemand nicht bereits als Kind gelernt hat, kann man auch -wie ich hier- gegen eine Wand reden.

      Mit "Geburtsrecht" hat das rein gar nichts zu tun, so was ist Krampf.
      Jeder Mensch kann jederzeit sein ganzes Geld verschenken und wenn er dann ins Gras beißt, seinem Kind NICHTS hinterlassen.

      Bei Schenkungen findet ein Eigentumsübergang statt und da greift der Staat einen gewaltigen Teil ab.
      Von bereits versteuertem Geld.

      Sie phantasieren da wild von einem "Geburtsrecht", das es in dieser Form überhaupt nicht gibt.
      Von was phantasieren Sie denn nur?
      Das einzige Recht, das ein Kind da hat ist, dass es Unterhalt von seinen Eltern bekommen muss.

      Aber nicht mal da wird das Kind geschützt, sondern da schützt sich einzig der Staat, weil ansonsten für dieses Kind aufkommen müsste.
      Der Schutz dient dem Staat aus Eigennutz, aber doch nicht dem Kind.
      Also mal bitte nichts verdrehen.

      Und mit "Sozialliberalen" brauchen Sie mir gar nicht zu kommen. Das sind doch schon oftmals halbe, wenn nicht sogar ganze Kommunisten.
      Zumindest in heutiger Zeit.

      Nur dass sie sich auch am liebsten ihre Pensionen erhöhen - mehr als Renten UND noch zusätzlichen Sockelbetrag. Da gilt eben
      "Alle sind gleich, nur sie selbst gleicher!"

      Was "Eigentum" bedeutet, habe ich Ihnen eingestellt. Sogar aus bpb zitiert.
      Wer nur dem "Geld anderer Leute" hinterher hächelt, und dieses verteilen will, dem werden sich Begriffe wie "Gerechtigkeit" eher nicht erschließen.

      Ich sagte doch, was ich von Menschen halte. Wenn man tiefer gräbt, stößt man fast immer nur auf Egoismus und auf vorgetäuschtem Edelmut -was sich diese sogar selbst gebetsmühlenartig einreden, wie gut sie doch seien-, aber immer auf Kosten Anderer und ansonsten rein gar nichts dahinter.

      Die selbst aufgelegte Schminke ist noch weitaus dicker als der Puder bei den damaligen Aristokraten vor der franz. Rev. und auch die Selbstbeweihräucherung übersteigt diese noch. Gegen so etwas ist kein Kraut gewachsen.

      Was mich untetscheidet? Ich kenne meine Fehler.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin: "Was mich unterscheidet? Ich kenne meine Fehler."
      Das ist schon sehr gut, wenn man das von sich sagen kann. Aber dann arbeiten Sie jetzt mal dran.
      Und lesen Sie z.B. noch mal genau den kurzen BPB"Artikel" durch.
      Es sollte unter uns schon rational zugehen.
    • am

      natürlich kenne ich den Artikel, @User Uli, habe diesen Pasagen-weise sogar eingestellt.

      Offensichtlich lesen Sie da irgendetwas, was gar nicht oder ganz anders im Artikel steht. "Phantasy" und "rational" passen nicht gut zusammen.😀

      Was meine Fehler betrifft:
      Da stehe ich dazu. Im Pappnasenland, wo Gier und Neid herrschen und man stets Lasten anderen aufhalsen will, werde ich diese auch nicht ändern.
    • (geb. 1962) am

      Oha, unverbesserlich!
      Aber da bin ich sicher bei weitem nicht der erste, der das sagt - und Sie würden dem wahrfscheinlich auch nicht einmal widersprechen.
  • (geb. 2000) am

    Super,hier sind aber wieder Welt und Menschenversteher am Werk und was Die Alles zum Besten geben und alles wissen.Da muss man ja richtig neidisch werden,als Mensch ohne Neid.Es ist auch immer erstaunlich,dass sich einige nicht als Besserwisser bezeichnen oder irgendwelche so bezeichnen und es dann doch besser wissen wollen.
    Wenn ich lese,was die Nire so pipt,Together sich im wahrsten Sinne des Wortes zusammen reimt,eine Null 89,ein Dauerlerner Discovery,Lenny 1418 Bananenkrieg und 870,teils mit guten Kommentaren,aber dann wieder mit Helden und Waschweibern einem auf die Nerven geht,da bin ich froh,dass mit User Uli,der meiner Meinung am Nächsten kommt und mit Zahlen und Argumenten es auch belegen kann und meinem Freund Piperin,mit Sachverstand,obwohl ich meistens nicht seiner Meinung bin,Sie mir aber wichtig ist,bei dem Wischi Waschi Geschwätz, das Gefasel von der Alternative für Doofe,als Heilsbringer und sonstigem Gelaber.So, Ende MEINER Tatsachenbeschimpfung und Lobhuddelei.
    🤪🤪🤪🤣🤣🤣
    • (geb. 2000) am

      Piperin,ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig,obwohl User Uli sie schon längst beantwortet hat.Nur noch ein zwei Anmerkungen.Das Immobilienvermögen beträgt 19,8 Billionen Euro,pro Kopf ca,245tausend Euro.Jetzt können Sie mal raten,wieviel den oberen 10%gehören,#nur# 55%.Ich will das nochmal klären.Ich hab nichts gegen Reiche und Superreiche,wenn Sie keine Steuerschlupflöcher,Steueroasen und Steuerhinterziehung begehen bzw.benutzen würden.Sie sollen wie Alle Steuern zahlen und nicht 350 Milliarden Euro am Staat vorbei schleusen.Da sie auch für das Allgemeinwohl mit verantwortlich sind,ist eine hohe Vermögenssteuer,höhere Erbschaftssteuer angebracht,weil sie es bei Ihrem Vermögen gar nicht merken und sie weiterhin in Saus und Braus leben können,im Gegensatz zu Bürgergeldempfängern.Wie ich schon geschrieben habe,wäre das mit 0,1% Transaktionsteuer locker zu bezahlen und nicht noch Bundestagsabgeordneten im Monat noch 466000 Euro in dem schon vollen Arsch zu schieben.Und das hat mit Neid nichts zu tun,sondern mit der Gier dieser Sozialschmarotzer.
    • am

      @6028,
      über eine hohe Erbschaftssteuer könnte man reden.
      Da gäbe es auch vernünftige Argumente dafür und sie wäre praktisch einfach umzusetzen.
      Aber nur bei hohen Vermögen bitte, denn bei kleineren ist sie jetzt schon völlig überzogen und ungerecht.

      Eine Vermögenssteuer wird wohl immer an der praktischen Umsetzung scheitern. Und es gibt zu viele Argumente dagegen.

      >>Steuerschlupflöcher,Steueroasen und Steuerhinterziehung<<

      Steuerschlupflöcher sind legitim. Das kann man beklagen und die Politik anprangern, aber Schlupflöcher entstehen da, wo etwas nicht genügend reguliert ist.
      Man kann aber nicht jedes und alles regulieren. Wir sind doch schon viel zu überreguliert.
      "Auswüchse" kann man eindämmen und wird auch oft gemacht.

      Steueroasen.
      ----------
      >>[Deutschland] ergebe sich demnach ein Steuerverlust von 5,7 Milliarden Euro pro Jahr. Allerdings bedeuten Gewinne in Steueroasen den Ökonomen zufolge nicht automatisch auch Steuervermeidung. Vielmehr ließen sich 62 Prozent der Gewinne in Steueroasen auf realwirtschaftliche Aktivitäten zurückführen. 38 Prozent seien das Resultat von Gewinnverlagerung zur Vermeidung von Steuern.<<
      -------

      Wir reden da also über etwa 2 Mrd.
      Ärgerlich, aber das macht das Kraut nicht fett und man kann da schwerlich dagegen angehen.

      Steuerhinterziehung.
      Können Sie gern beklagen. Und was bitte wollen Sie denn -mal so ganz praktisch gesehen- nun dagegen tun?

      Da sind enorme Aufwände dahinter, dies noch mehr einzuschränken. Die Erfolge würden nicht mal die Unsummen an Kosten für Steuerfahnder decken.
      Und Steuerhinterziehung läuft doch viel im privaten Bereich.
      Unter Handwerkern war es früher üblich, gegenseitig schwarz Leistungen zu erbringen. "Nachbarschaftshilfe".
      So kamen viele zum eigenen Häuschen. Abgesehen vom Material ein steuerfreier Hausbau und Unsummen an Steuerhinterziehungen.
      Aber das ist ja nur ein Beispiel im Privatbereich herausgegriffen. Davon gibt es viele.

      Und ansonsten?
      Man könnte das Bargeld komplett abschaffen, was ja auch angestrebt wird. Dann hat der Staat völlige Kontrolle über jede Geldtransaktion.
      Wollen Sie einen Überwachungsstaat und totale Kontrolle über die Bürger? Ist es das wirklich Wert?

      Mal davon abgesehen, dass auch dieses nicht funktionieren würde, weil die Menschen auf Dauer wie die Handwerker auf Tauschhandel oder alternative Zahlungsmittel (Wertgegenstände, Leistungsverpflichtungen adäquat immaterieller Wechsel, welche nur in Rechtswegen öffentlich bekannt würden, Nahrungsmittel ...).
      Leben wie in den Nachkriegszeiten, wo man Butter für Eier tauschte?
      Ist es das wirklich Wert?

      Vielleicht haben Sie ja eine Idee, wie man Steuerhinterziehung wirksam und kostendeckend umfassend bekämpft. Ich habe da keine.
      ------

      Transaktionssteuer.

      Zuerst bitte Wertzuwachs an Eigentumswhg. und Eigenheimen versteuern. Zuvor braucht man mit anderem im Privatsektor gar nicht er...
    • am

      Zuvor brauch man mit anderem gar nicht erst kommen.
    • (geb. 2000) am

      @piperin
      Ich weiß nicht genau, wie oft Sie schon in diesem Zusammenhang geschrieben haben „das macht das Kraut nicht fett“.
      Ich denke, wenn man das alles zusammenrechnet, dann haben wir sicher ein sehr fettes (ungesundes) Kraut.
      Und eigentlich geht es nicht um das Kraut, sondern um Gerechtigkeit und Gleichbehandlung.
      Die vor kurzem ausgestrahlte Sendung im ÖR, „Reichtum verpflichtet“, hat es aufgezeigt. Der Leistungsträger zahlt die Zeche, der der vom Kapitalertrag lebt, liegt in der Hängematte. Und das passiert im Rahmen der Gesetze. Und die gewählten sogenannten Volksvertreter sind die Gesetzgeber.
      Da liegt vermutlich das Hauptproblem.
    • am

      @ piperin: "Zuvor brauch man mit anderem gar nicht erst kommen."

      ** der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht ...**

      Sind Sie wirklich der Meinung, dass der Kapitalismus so weiter geht, vererbt wird und sich ins Unendlich vermehrt?

      Die einen Fliegen für Millionensummen mal geschwind Richtung Mond, während andere viele ihre Mieten nicht mehr bezahlen können .....

      Die Staaten sehen zu, wie Billionen-Vermögen im Privaten sich stapeln, während immer mehr Staaten den Staatsbankrott verschleiern, neu definieren und beschönigen ......

      Klar, ich habe auch nicht die Lösung - aber ein Reset wäre angebracht, bevor alles explodiert - d. h. Enteignung.

      Zu viel ist zu viel - und muss auf ein Maß reduziert werden, wo auch die Reichen wieder "arbeiten" müssen und Steuern bezahlen, wie alle anderen auch.

      Natürlich ist die Welt versaut, die Unterschiede werden immer größer, nicht nur beim Geld, beim Glauben, den Ideologien, dem Sinnieren nach dem Sinn des LEBENS!

      Auf der einen Seite wächst der Reichtum ..... auf der anderen Seite aber auch der SUMPF.

      @ piperin: " "Man könnte das Bargeld komplett abschaffen, was ja auch angestrebt wird. Dann hat der Staat völlige Kontrolle über jede Geldtransaktion."

      Genau, das wird kommen - die volle Kontrolle einiger weiniger Eliten über die Masse!

      Früher nannte man das Sklaven - die jeder "Reiche" hat haben müssen, um zu zeigen, wie toll er ist.

      Aber dieses System kippte auch .... nach vielen Millionen Toten und harten Kämpfen.

      Müssen wir dieses Spiel wieder anfangen?

      Man kann natürlich auch einen Rundumschlag verbal austeilen, wie

      @ User 1746028: "Super,hier sind aber wieder Welt und Menschenversteher am Werk und was Die Alles zum Besten geben und alles wissen."

      ohne am Ende der Sache gerecht zu werden und wirklich gezeigt zu haben, man hätte etwas verstanden oder sich etwas überlegt.

      @ User 1746028: "....Da sie auch für das Allgemeinwohl mit verantwortlich sind ,ist eine hohe Vermögenssteuer, höhere Erbschaftssteuer angebracht, weil sie es bei Ihrem Vermögen gar nicht merken "

      Erst dachte ich sie verstehen die Lage - es geht aber nicht um etwas Steuern wegnehmen, es muss um Enteignungen gehen!
    • (geb. 1962) am

      @ Herr Gierwitz: "... sondern um Gerechtigkeit und Gleichbehandlung,"
      Knapp und richtig formuliert, das ist der Punkt. Danke für die begriffliche Klarstellung
      Den Monitor-Beitrag und seine Argumentation fand ich ebenfalls gut.
    • am

      null28! schon klar. nur sie und ähnlichdenkende haben`s drauf. andersdenkende sollte man aus diesem forum entfernen.
      schönes wochenende.
    • (geb. 2000) am

      Null 89,Sie haben es erfasst,nun handeln Sie auch danach.Schönes Wochenende
    • am

      schon seltsam, was hier für eine schräge Auffassung von "Gerechtigkeit" herrscht.
      Im Grunde hat das alles damit gar nichts mehr zu tun. Da wird versucht, "Diebstahl" und Raubrittertum sogar noch verstaatlicht zu legitimieren.
      Das ist nicht ehrenvoll, so etwas ist "haben will".
      -----

      >>Vor dem Hintergrund der beschriebenen Bedeutung der Art der sozialen Beziehungen für die Präferenz bestimmter Gerechtigkeitsprinzipien ist es nur folgerichtig, dass soziale Gerechtigkeit in heutigen Gesellschaften weniger auf die Ergebnisse der Verteilung als vielmehr auf die Zugangsmöglichkeiten und Chancen fokussiert.

      Für eine Abkehr von einem an den Ergebnissen orientierten Gerechtigkeitsverständnis spricht zunächst, dass in marktgesteuerten Gesellschaften keine Ergebnisgleichheiten realisierbar sind. Sobald Produkte oder Dienstleistungen unter Wettbewerbsbedingungen getauscht werden, die individuellen Fähigkeiten auch darüber entscheiden, wer was in welchem Umfang anbieten und nachfragen kann, entstehen notwendigerweise Ungleichheiten, die darin begründet sind, dass Menschen unterschiedliche Vorlieben und Fähigkeiten haben. Diese Ungleichheiten vollständig aufzuheben, ist nicht nur praktisch unmöglich, sondern widerspricht auch dem grundlegenden Bedürfnis der Menschen nach Individualität und den damit verbundenen Status- und Distinktionsbedürfnissen.<<

      Das darf sich nun jeder mal reinziehen, denn das ist schon mal das Allererste, was man verstehen muss:

      Ungleichheit ist unabdingbar!
      Gleichheit ist definitiv nicht möglich.

      Ungleichheit ist der notwendige Sockel, auf dem INDIVIDUELLE FREIHIEIT überhaupt erst existieren kann.
      Wer Gleichheit fordert, fordert Einschränkung der persönlichen Gestaltungsrechte, der fordert letztlich Knechtschaft.
      Alle kommunistischen Systeme zeigen und haben das nur allzu gut gezeigt.

      Also seid Ihr wohl Kommunisten ?!!
      Dann habt ihr prinzipiell Euer Recht auf Freiheit verwirkt. Der Staat sollte über Euch herrschen wie in der DDR oder sonst wo und Euch wie kleine Kinder behandeln. Das wäre das Richtige für Euch.

      Was mich betrifft: Freiheit zählt für mich ALLES!
      Deswegen verteidige ich "Ungleichheit" - aber doch nicht, weil ich selbst Millionär wäre, sondern weil es sinnvoll und notwendig ist.
    • am

      >>Vor diesem Hintergrund erscheint der Wechsel zu einem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit als Chancen- und Teilhabegerechtigkeit nur folgerichtig zu sein. Dies bedeutet freilich nicht, dass Fragen der Bedarfsgerechtigkeit im klassischen Sinne obsolet werden. Schutz vor Marktversagen, Absicherung vor nicht selbstverschuldeten Notlagen und Gewährung eines bestimmten Mindestlebensstandards sind Forderungen, die auch dann wichtig werden, wenn es gilt, den Einzelnen bei der Realisierung seiner individuellen Lebenspläne zu unterstützen. Im Unterschied aber zur Bedarfsabsicherung in Familien oder engen Gemeinschaften erfolgt eine derartige Ausfallbürgschaft nicht unbedingt, sondern es knüpfen sich daran auch Erwartungen an entsprechende Gegenleistungen.<<

      Das ist das zweite, was es zu verstehen gilt:
      >>knüpfen sich daran auch Erwartungen an entsprechende Gegenleistungen.<<

      Gerechtigkeit hat nichts, aber auch gar nichts mit "Geld und Sozialhilfe für NICHTS zu tun",
      sondern mit "Gegenleistung".
      ------


      >>Beim Bedarfsprinzip ist zu klären, was als legitimes Bedarfsniveau angesehen wird und welche Voraussetzungen jemand erfüllen muss, um eine entsprechende Unterstützung zu erhalten. Die individuelle Verantwortlichkeit spielt hier eine zentrale Rolle. Sind Personen selbst für eine Notlage verantwortlich, so gibt es die Tendenz, bedarfsabsichernde Hilfen abzulehnen.<<

      Es geht immer um "Individualität", also um Freiheit.
      Eben das Gegenteil vom "konformen Einheitsbürger", vom Statisten, der in staatlich festgelegter Art sich zu verhalten habe.
      Man muss das doch bis zum Ende mal durchdenken.

      Wo alle "gleich" sind, ist der Einzelne obsolet.
      Man kann Euch durch Maschinen ersetzen, denn zu was mehr taugt Ihr denn dann noch, wenn jeder "GLEICH" sein soll?
      Ihr seid dann doch nicht mehr als Hühner in einer staatlichen Legebatterie - jeder bekommt täglich GLEICH VIEL Futter.
      Der eine legt ein Ei, der andere zwei, aber das war's dann auch.

      Und letztlich verarmt sogar die ganze Gesellschaft, was dann keinem mehr nützt. Eben so wie in der DDR.

      Ungleichheit, Individualität, Freiheit machen es erst möglich, dass der eine bettelarm bleibt, der andere erfolgreich ist und womöglich sogar ein Imperium aufbaut.

      (Die Zitate sind übrigens von Stefan Liebig, bpb, 2009

      https://web.archive.org/web/20100121164754/http://www.das-parlament.de/2009/47/Beilage/001.html
      )
    • am

      und noch zum Abschluß (muss ja schließlich gegen eine Mehrheit, welche völlig falsch gewickelt ist, argumentieren😀):

      John Locke hat bereits im 17. Jahrhundert das "Eigentum" zu den GRUNDLEGENDEN Rechten des Menschen erklärt - neben "Leben" und "Freiheit"!

      Entsprechendes findet sich in der Paulskirchenverfassung §164 wieder.
      Gleichfalls Art. 153 Weimarer Verfassung.
      Und ebenso Art. 14 GG und wurde auch so vom BVerfG bestätigt.

      Euer "Gerechtigkeits"verständnis -tut mir leid, sry- ist so was von daneben, da zieht es mir die Zehennägel hoch.😀
  • am

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    • am

      @ 7529918 schrieb: "Geradezu widerlich finde ich das Feiern dieses Mörders durch Putin (mit Orden usw.) "

      Diplomatie stirbt da, wo man andere Länder, andere Sitten nicht respektiert.

      Der sogenannte Mörder hat ihm Dienst seines Vorgesetzten eine Aufgabe erfüllt - einen Staatsfeind beseitigt.

      Israel bombt sich seine Feinde auch vom Erdboden, sogar in anderen Ländern, und Bin Laden wurde auch von den Amerikanern für seine Tat bestraft - außerhalb Amerikas.

      Wo ist da jetzt ihr Problem, bzw. das Widerliche?

      @ 7529918 schrieb: "Diese Journalisten verdienen höchsten Respekt!"

      Wieso?

      Sie riskieren, aus Ideologie oder aus rein materiellen Erfolgswünschen, ihr Leben - das ist denen bewusst und dann muss man die Konsequenzen auch tragen!

      @ 7529918 schrieb: "Sonst würden wir noch weniger aus der Diktatur Russland erfahren."

      Dieses *erfahren wollen* kann auch in anderen Ländern als Spionage bewertet werden - sehr dünnes Eis, auf dem sich diese Journalisten bewegen, selbstverschuldet.

      Auf jeden Fall waren das alles Taten von Personen...... wegen denen nun ein Mörder freigelassen wurde, der nach deutschem Recht, in einem Rechtsstaat, verurteilt wurde.

      Außerdem wurde unser Rechtssystem stark beschädigt und die involvierten Personen - bezogen auf deren Rechtsbewusstsein - stark überfordert oder gar *instrumentalisiert*.

      @ 7529918 schrieb: "Die Bundesregierung hat abgewogen,........."

      Oooh je, dieses Abwiegen kostet woanders täglich ganz viele Menschenleben (Gaza/Israel/Ukraine) - ich sehe das alles sehr kritisch und bin mir nicht sicher, ob das alles eine gute und gerechtfertigte Entscheidung war.
    • am

      7529918 schrieb:

      Gerade höre ich in den Nachrichten ..... die befreiten Helden wollen sich jetzt dafür einsetzten, dass weitere 700 politisch Gefangene freikommen.

      Ja, .......... wir schaffen das ............. auch noch.

      Dann sind wir ein Land voll mit Rebellen, politisch Verfolgten und Asylberechtigten ..... die werden uns dann schon sagen, was wir zu tun haben.
    • am

      918! was erfahren wir denn aus rußland? alles schlechte dieser welt spielt sich scheinbar in rußland ab. alles dreht sich nur um kreml und putin. ich wüßte gern mal wie die normalen familien dort leben. gehen die kinder in die kita und schule? wie sieht es mit wohnungen aus? wieviel arbeitslose? gibt es rentnerarmut? wie hoch ist die kriminalquote? gibt es eine funktionierende bahn? wieviel tote täglich auf offener straße? wieviel obdachlose? wieviele flüchtlinge? und und und. das sind fragen die mich als einfachen menschen interessieren. aber was höre ich von den vielen journalisten? jede kleinste bewegung von putin. mal hat er magenschmerzen, mal sieht er schlecht aus, dann hat er einen braunen fleck auf der stirn usw. vom leben in rußland erfahre ich garnichts. dabei äre das doch angesicht der vielen sanktionen interessant. denen müßte es doch grottenschlecht gehen. kurz vorm verhungern. auf grund dessen frage ich mich, warum 80% der wähler hinter putin stehen. ja ich weiß. hinter jedem wähler steht einer mit einer kalashnikov in der kabine.
      ich wünsche mir einfach mal berichte aus dem normalen russ. leben. die journalisten werden doch nach russland geschickt, um so viel wie möglich negatives an die redaktionen zu berichten und wundern sich dann, wenn sie probleme bekommen.
      das böse, böse rußland.
  • (geb. 2000) am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • am

      @ Together now schrieb: " Neid treibe nämlich nicht nur um, sondern auch an, geht für Wirtschaftstheoretiker auf, funktioniert in der Praxis jedoch nicht."

      Was soll ich ihren Zeilen entnehmen - bzw. über was wäre nun zu diskutieren?

      Sollen wir alle uns verstecken und keinerlei Gefühle mehr zeigen?

      Sie scheinen ein Problem mit Neid zu haben ..... aber nicht mit denen, die ihn schüren.

      Und warum stört es Sie, dass andere Neid entwickeln? Nur, weil irgendwelche "Schlaumeier" hier ihre Theorien in der Welt der Wissenschaft breittreten, ohne am Problem auch nur das Geringste besser zu justieren.

      So langsam verstehe ich den Karl, den Lauterbach, dass er unbedingt Cannabis legalisieren musste....

      Brot und Spiele, das hatten wir ja schon und wäre gerade auch zu teuer für die dumpfe Masse der Neider ..... aber Cannabis, das man sogar noch selber anbauen darf ..... da scheint sich eine Lösung der Probleme abzuzeichnen.
    • am

      Reden Sie beide aneinander vorbei?

      @Together hat völlig Recht. "Neid" macht krank.
      Glücklich macht der eigene Erfolg und der sollte optimal ein stetig aufsteigender Weg sein.

      @870 schreibt
      >>Sie scheinen ein Problem mit Neid zu haben ..... aber nicht mit denen, die ihn schüren.<<

      Das ist kein Widerspruch, sondern bestätigt dies nur.
      Und wer sind denn die, die Neid schüren?

      Doch die, die immer von "sozialer Gerechtigkeit" und irgendwelchen "Reichen" reden.
    • am

      @ piperin: "Und wer sind denn die, die Neid schüren?"

      Das ist eine Fangfrage - die ich im Detail nicht beantworten werde, denn die Zusammenhänge sind sehr komplex.

      Aber Neid kommt nicht aus heiterem Himmel!

      @ piperin: "Doch die, die immer von "sozialer Gerechtigkeit" und irgendwelchen "Reichen" reden."

      Ich weiß, dass Sie hier eine Blockade haben und irgendwie das friedliche Zusammenleben von vielen Millionen oder Milliarden Menschen einfach nicht verstehen wollen.

      Ohne Krieg, ohne Pest, Cholera oder andere extremen Ereignisse, die immer wieder eine gewisse "Neuordnung" sicherstellen, werden wir mit dem Kapitalismus keinen langfristigen Erfolg haben.

      Es ist wie bei MONOPOLI ....... irgendwann hat einer alle guten Straßen, Häuser und Hotels ..... und die restlichen Mitspieler zahlen sich in den Ruin.

      Was aber nicht heißen soll, dass ich auch weiß, dass Sozialismus ggf. "fau und trägel" macht - aber der Kapitalismus endet am Ende in Ausbeutung und Sklaverei durch eine Minderheit.

      Kapitalismus frisst auch alle unsere Ressourcen ...... aber das merken wir erst am Ende der Geschichte.

      Und NEID, Neid von zu vielen, ist ein Indikator, dass so einiges "schief" läuft - und wer das mit reinen kapitalistischen Argumenten niederschreibt, der erkennt die Gefahr nicht, die vor der Haustüre steht!

      Es gibt noch immer Menschen, die verstehen nicht, wie heterogen die Welt geworden ist und doch alle friedlich zusammen leben und wirtschaften wollen, und das bei Abhängigkeiten, die sehr speziell geworden sind.
    • (geb. 1962) am

      Kritische Selbstreflexion,@together know, ist sicher immer ein guter Ansatz. Aber Sie sollten Ihrem Problem auch nicht zu große Aufmerksamkeit widmen. Denn mit dem Alter wird das schon von alleine deutlich besser - sagt Redzo Mujcic.
      Andererseits und bis dahin empfiehlt Mujcic Gefährdeten, nicht zu viel auf sozialen Plattformen wie Facebook, X und Co. herumzuhängen, weil man sich besonders da allzuschnell nur mies und erfolglos fühlt. Könnte schon sein, ältere Semester kennen das ja nicht so.
    • am

      @870, auf "Reiche" loszugehen ist unqualifiziert.
      Da spiegelt sich niederträchtigster Neid wider.

      Wenn man sich davon löst und sich einzig auf einer Ebene bewegt, wie denn ein "soziales Miteinander" aussehen solle, dann ist das ganz etwas anderes.

      Es gibt Menschen, die gegenüber anderen trotz Leistungswillen benachteiligt sind. Nicht nur Behinderte, auch bspw. im höheren Alter "ausgemusterte" oder Schwerkranke.

      Unsere Gesellschaft kommt dem auch nach, bspw. durch die Steuerprogression. Von den Steuern der Erwerbstätigen werden bspw. auch soziale Einrichtungen und anderes bezahlt, daneben auch Sozialhilfe.

      Man kann sich darüber streiten, ob es zu wenig oder zu viel ist, wie bei allem. Aber, es kann niemand behaupten, da sei überhaupt nichts.
      Und man muss trotz allem auch immer die im Auge behalten, die das System ausnützen.

      "soziale Gerechtigkeit" ist nicht etwas, was es nicht geben würde.
      Was ich aber für ganz wichtig halte, ist ein gesetzliches Anrecht auf Arbeit. Wer dann nicht will, obwohl er könnte, der hat auch kein Anrecht mehr auf Stütze.

      Das ist "soziale Gerechtigkeit".
  • am

    der westen feiert seine blamage. er ist erpressbar. läßt einen zu lebenslang verurteilten mörder frei. putin lacht sich ins fäustchen. wann erfährt man, was die befreiten häftlinge im osten zu suchen hatten? wieso hört man davon nichts? z.b. herr krieger. er weint öffentlich um seine familie. was hatte er im osten wichtiges vor, daß er seine familie allein ließ? war er es wert, daß man für ihn einen mörder frei läßt? das verheimlichen der tätigkeiten dieser leute im osten, öffnet den spekulationen tür und tor.
    • am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • am

        die französische Revolution hat überhaupt keinen Bezug hierzu. Waren doch ganz andere Verhältnisse.

        Zum einen gibt es schon mal keinen "König", der Geld eintreibt, um es s7nnlos rauszuwerfen und wenn man überhaupt eine Analogie herrstellen wollte, dann entsprechen diesem "König" mit dem ganzen Königsgefolge die heutigen Politiker, die auch immer mehr Steuern eintreiben, um Geld sinnlos zu verplempern.

        Mit "Reichen" hat das nixhts zu tun.

        Der "Adel" damals hat auf Steuern noch unsinnig Steuern oben drauf gehauen.
        Das wäre, wie wenn heute der Staat Steuern über "Reiche" einfordert und die "Reichen" dann noch weit höhere Steuern von den Bürgern eintreiben.

        So etwas gibt es doch bei uns nicht. Steuern werden direkt von Bürgern eingetrieben, da sind keine "Reichen" dazwischen, die mit dabei abkassieren.

        Den "König" als Gesetzgeber konnte man nicht abwählen. Die Regierung bei uns kann man alle 4 Jahre abwählen. Auch da hinkt der Vergleich völlig.
        ------

        Natürlich müsste Neid bekämpft werden.

        Aber doch nicht mit "Umverteilung", sondern da es sich um eine psychische Krankheit handelt, müssten da scharenweise Psychiater ran.

        Menschen wollen etwas, das andere haben und sie selbst nicht.
        Dies allein ist doch schon krank!

        Legitim ist einzig das haben zu wollen, was einem zusteht, aufgrund eigener Leistung oder weil es einem geschenkt wurde (Erbe, Lottogewinn,...)


        >>Der Neid erwächst aus einem Gefühl der Minderwertigkeit, aus einer Selbsterniedrigung des Neiders in Bezug auf den Beneideten.<<

        Ja, richtig. Und an dieser fast schon Volkspandämie, wie auch im Forum zu sehen, leide ich schon mal nicht.😀

        Vor allem, wenn man nur mal die Erbschaftssteuer ins Spiel bringt ...
        ... etwa 2/3 (ZWEIDRITTEL !!) der Bundesbürger sprechen sich gegen eine hohe Besteuerung aus. Obwohl man da sogar noch argumentieren könnte:
        "nach dem Tod fließt das meiste zurück in die Gesellschaft".
        Warum denn wohl???

        Ja weil die meisten davor Angst haben, dass es SIE SELBST trifft!
        Von Gier, Neid, Geiz durchsetzt und immer den eigenen Vorteil suchen ... so sind die Menschen.
      • (geb. 1962) am

        @ piperin:
        "Von Gier, Neid, Geiz durchsetzt und immer den eigenen Vorteil suchen ... so sind die Menschen."
        Eine steile anthropologische These. Wenn alle so sind, schließt sich schnell logisch die erste Frage an: Wie und wo ordnen Sie sich hier ein?
        Und: Man hört ja häufiger den Neid formuliert von durchaus ordentlich Betuchten gegenüber Bürgereld- und Sozialhilfeberechtigten. Denen gehe es ja so außerordentlich gut und viel besser. Auf genauere Nachfrage hin gibt es dann aber doch keinen so großen Wunsch mehr, mit denen zu tauschen.
        WIe erklärt sich, zweitens, das?
      • am

        @User Uli,
        auch ich habe meine Schwächen, aber Neid gehört da nicht dazu.

        Wie ich schon sagte, halte ich es mit Darwin.
        Die Evolution hat Menschen dazu gemacht, was sie sind.

        >>Man hört ja häufiger den Neid formuliert von durchaus ordentlich Betuchten gegenüber Bürgereld- und Sozialhilfeberechtigten. Denen gehe es ja so außerordentlich gut und viel besser.<<

        Mit "Sozialneid nach unten" gibt es endlose Ergüsse von linken Weltverdrehern, die nur ihren eigenen Neid rechtfertigen wollen, indem sie eine Schuldumkehr unterjubeln wollen.
        Sinnloser Blödsinn für kleine dumme Mädchen, welche dann als Grüne die Welt erklären wollen. Solche kenne ich zur genüge - nie ins Leben geschmeckt, aber auf Bücher von irgendwelchen derartigen Trotteln verweisen wollen.
        Da bin ich viel zu alt, als derartiges auch nur im Ansatz ernst zu nehmen.

        Auf was sollte man denn neidisch sein?
        Auf Sozialhilfe und Bürgergeldempf. denen es wirklich schlecht geht? Auf Behinderte, Schwerkranke, unschuldig aus dem Leben geworfene?
        Wer bitte hat denn Neid auf "Unheil"?

        Oder auf die anderen, faule Säcke und Schmarotzer, welche nicht mal ihr Leben bestreiten und für die nicht mehr als tiefste Abscheu übrig bleibt?
        Soll man etwa neidisch sein, dass man selbst nicht genauso widerlich und verachtenswert ist?

        >>Denen gehe es ja so außerordentlich gut und viel besser.<<

        So etwas ist, als würde man auf Vergewaltiger neidisch sein wollen, weil sie ihre Sexphantasie in die Tat umsetzen und derartiges als "Erfolg" einordnen und als "Vergewaltiger gehe es besser" werten zu wollen.

        Oder Enkeltrick-Betrügern ginge es besser, weil sie mit wenig Aufwand das erreichen, wofür andere Monate hart arbeiten müssen.

        Nein, da geht es doch um das Anprangern von sozial widerlichem bis kriminellen Verhalten, aber ganz sicher nicht um etwas wie "Neid".

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