María Cecilia Barbetta: „Nachtleuchten“: Buenos Aires, 1974/75, am Vorabend der Militärdiktatur. María Cecilia Barbetta erzählt in ihrem Roman „Nachtleuchten“ von der schleichenden Veränderung durch die politische Spannung im Leben der Menschen im Viertel Ballester: Am Beispiel von Teresa und ihren Kameradinnen in der katholischen Mädchenschule, von Celio, dem Friseur in der „Ewigen Schönheit“, den Mechanikern der Autowerkstatt – einfache Leute und eine bunte Nachbarschaft. Sie kommen aus der ganzen Welt, haben sich eine Existenz aufgebaut und kämpfen, jeder auf seine Art, für den Aufbruch und eine bessere Zukunft. Trotz der widrigen Umstände achten und lieben sie das Leben. María Cecilia Barbetta wurde in Buenos Aires in Argentinien geboren und lebt seit 1996 in Berlin. 2008 debütierte sie mit dem Roman „Änderungsschneiderei Los Milagros“, für den sie mit dem Aspekte-Literaturpreis
ausgezeichnet wurde. „Mein Leben in drei Büchern“ mit Volker Kutscher: Warum förderte Erich Kästner seine Begeisterung für die Literatur der Neuen Sachlichkeit? Wie entdeckte er durch Mark Twain sein Faible für amerikanische Literatur? Und weshalb würde er ohne Hergés „Der Fall Bienlein“ heute weder Ed Brubaker noch Alan Moore – beide schreiben Comic-Romane – lesen? Diese Fragen beantwortet der Bestsellerautor Volker Kutscher in der Rubrik „Mein Leben in drei Büchern“. Volker Kutscher hat mit seinem Kriminalroman „Der nasse Fisch“ den Grundstein zu einer hochgelobten Reihe um den Ermittler Gereon Rath geliefert. Der internationale Serienerfolg „Babylon Berlin“ begeistert die ganze Welt für die aufregendste Stadt der 20er Jahre und wurde unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Grimme-Preis und der Goldenen Kamera bedacht. „Babylon Berlin“ wird ab 30. September in der ARD ausgestrahlt. (Text: SWR)