Literaturclub
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      In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen. Der «Literaturclub» macht Lust auf aktuelle Bücher und neue Erkenntnisse, auf Meinungen und Debatten. (Text: SRF)

      Literaturclub – Streams und Sendetermine

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      So
      18.11.10:05–11:203satErinnerte Zeiten – Der Literaturclub im November / „Ein einfaches Leben“ von Min Jin Lee (dtv) / „Der Schnee war schmutzig“ von Georges Simenon (Kampa) / „Erinnerung eines Mädchens“ von Annie Ernaux (Suhrkamp) / „Junger Mann“ von Wolf Haas (Hoffmann und .
      10:05–11:20
      Di
      18.12.22:25–23:45SRF 1 (CH)Literaturclub
      22:25–23:45
      Mi
      19.12.03:15–04:30SRF 1 (CH)Literaturclub
      03:15–04:30
      Do
      20.12.03:55–05:10SRF 1 (CH)Literaturclub
      03:55–05:10

      Literaturclub – Community

      Kritler (geb. 1944) am 21.10.2018 12:11: Sehr geehrte Damen und Herren,

      es hat mich gefreut, Herrn Ziegler wieder mal im TV gesehen zu haben. Ich schätze ihn als einigen der Wenigen, die noch aus Erfahrung reden. Welch ein Unterschied zu dem windschnittigen Tingler, ein, entschuldigen Sie, dummer Mensch, bei dem man erkennt, daß auch ein Ökonomie- u. Philosophiestudium wenig ausrichtet, wenn man eine Karriereschere im Kopf hat, sonst wüßte er zumindest, was der Neoliberalismus bereits angestellt hat, anstellt und anstellen wird. Zukunftdträchtig ist politisch die Kombination Faschismus mit neoliberaler Ökonomie, wie z.B. der AfD in D.

      Daß etwas Derartiges möglich ist, erklären Typen wie Tingler. Es ist besorgniserregend, wie namentlich junge Akademiker vordergründig Kritik üben, aber peinlichst darauf achten, den Herrschenden und Mächtigen nicht auf die Füße zu treten. Wenn nicht gelich ganz darauf verzichtet wird, dann wird solange differenziert und verklausuliert, bis es für die meisten Menschen undurchschaubar wird. Dies gilt insbesondere für VWLer bzw. "Ökonomen" wie Tingler. Naja - erstrebte Auszeichnungen hat er ja von wohlwollender Herrschaft schon erhalten. Nur - wenn seine Naivität die Köpfe seiner Generation erreicht, wird sie das 22. Jht. nur sehr dezimiert. wenn überhaupt, dann in einer neofeudalen Gesellschaft, erreichen. Es scheint, als müssten nach 3 bis 4 Generationen immer wieder die gleichen Erfahrungen noch einmal, und dann jeweils noch viel schlimmer, gemacht werden.

      Jedenfalls deutet der aktuelle politische Mutwillen darauf hin. Deshalb ist es erfreulich, daß Herr Ziegler seine erworbene Autorität in die Wagschale wirft, um Erfahrung und, bei ihm auch, Insiderwissen, weiterzugeben. Mehr als Mahnen kann er nicht. Ich denke, er kommt dem, was man als Mensch bezeichnet, sehr nahe. Wie weit Leute wie Tingler davon entfernt sind, bzw. wie nahe sie noch am Affen sind, müssen Anthropologen erforschen.

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