1797 Folgen erfasst, Seite 60

  • 45 Min.
    Tokios Fischmarkt Tsukiji ist ein legendärer Ort, der größte Fischmarkt der Welt, traditionsreich, überdreht, rätselhaft, riesig und verwunschen zugleich. Versteigerer in Gummistiefeln schreien mit sich überschlagender Stimme, Thunfische wechseln für den Preis eines Mittelklassewagens den Besitzer, tonnenweise wird exotisches Meeresgetier mit Elektrokarren über den nassen Betonboden verfrachtet und erzielt einen Umsatz von 14 Millionen Euro pro Tag. Vorbei. Die Olympischen Spiele fordern ihren Tribut: Das Gelände wird benötigt, zudem gilt Tsukiji als marode und nicht mehr zeitgemäß. Die Legende unter den Märkten muss umziehen in einen modernen, aber gesichtslosen Neubau. Eine Tragödie für die Händler. Tausende familiengeführte Betriebe, vom kleinen Fischverkäufer bis zum Großauktionator, vom Messerschleifer bis zur Gummistiefelhändlerin, verlieren ihr gewohntes Umfeld. Über Generationen haben sich im Gewirr der Gänge und Hallen ganz eigene Strukturen gebildet. Ein Geflecht von Ritualen und Regeln, für Außenstehende vollkommen unverständlich und unzugänglich. Was alle eint, die hier ihr Leben verbringen, ist die große Liebe zu diesem einzigartigen und mythischen Ort. Tsukiji schließen, das bricht vielen von ihnen das Herz. Und jetzt müssen sie den größten Fischmarkt der Welt verlegen. Wie aber zieht man mit gebrochenem Herzen um? Autor Klaus Scherer, langjähriger Tokio-Korrespondent für die ARD, hat für diese Dokumentation exklusiven Zugang in diese verschlossene Welt bekommen. Er durfte mit seinem Filmteam als einziges ausländisches Fernsehteam die „Bewohner“ des Fischmarktes bei ihrer kaum lösbaren Herausforderung begleiten: an nur vier Umzugstagen den kompletten Markt, zu dem auch Gemüsehändler und Restaurants gehören, in den Neubau auf einer künstlichen Insel in der Hafenbucht überführen. Der Film begleitet mehrere Betroffene während des abenteuerlichen Ortswechsels. An der Seite eines Spitzenhändlers für rekordverdächtig teuren Thunfisch, einer Betreiberin eines Schuh- und Souvenirladens sowie eines Verleihers der typischen Elektrotransportkarren erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer so noch ein letztes Mal das schillernde Milieu von „Tsukiji“, die berühmten Thunfischauktionen und das Gewusel im „Bauch von Tokio“. Dann begeben sich die Akteure in das Abenteuer des Umzugs. Dabei wird auch der Unmut deutlich, den der Beschluss gegen den erklärten Willen der Händler*innen ausgelöst hat. Über Jahre hinweg hatten sie mit den Anwohnerinnen und Anwohnern Tsukiji retten wollen. Nun aber gaben die Planungen der Stadt als Ausrichter der Olympischen Spiele den Ausschlag, das Gelände umzugestalten. Auch wenn die Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben werden mussten: Schon im Sommer 2020 ist Tsukiji Geschichte. Der Film wurde auf den internationalen Festivals Art&Tur Lissabon sowie dem Worldfest-Houston ausgezeichnet. (Text: NDR)
  • Bis 1992 war das ehemalige Königreich Spiti im indischen Himalaya für Fremde nicht zugänglich. In dieser kargen Bergwüste an der Westgrenze von Tibet hat sich eine große, über tausend Jahre alte Heiltradition erhalten. Der Film von Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist zeigt Leben und Arbeit von vier traditionellen Ärzten, Amchis genannt, die nach tibetisch-buddhistischer Methode heilen. Amchi zu sein ist hier in Spiti eine religiöse Aufgabe. Die meisten der 45 Amchis in den 45 Dörfern sind Ärzte in Familientradition und werden neun Jahre lang vom Vater ausgebildet. Die Pflanzen, Wurzeln, Mineralien und Steine, die sie für ihre komplexe Medizin brauchen, sammeln die Amchis alle selbst. Dafür ziehen sie jedes Jahr im Frühsommer in die Berge – eine schwere Aufgabe und ein großes Abenteuer. Die Suche führt sie durch die grandiose Berglandschaft des indischen Himalya zu geheimen Plätzen an der tibetische Grenze auf 5.000 Meter und höher, wo die heilkräftigsten Pflanzen wachsen und die mineralienhaltigsten Steine zu finden sind. Die uralten tradierten Rezepturen der Amchis helfen zuverlässig gegen viele Krankheiten und sind frei von Nebenwirkungen. Kein Wunder, dass sich immer mehr westliche Ärzte für die tibetisch-buddhistische Lehre vom Heilen mit ihrem ganzheitlichen Medizinkonzept interessieren. (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.02.2003 Südwest Fernsehen
    von Waltraud Ehrhardt und Peter Obrist
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 18.01.1986 S3
    von Gisela Mahlmann
    • Alternativtitel: Tibet - Wo die Götter thronen
    Eine heilige Buddha-Statue soll heimlich über die chinesische Grenze in ein Kloster nach Tibet gebracht werden. Der deutsche Fotograf Dieter Glogowski nimmt die Herausforderung an. Vor dem Team liegen Tausende Kilometer durch die Hochebenen des Himalaja. Der deutsche Fotograf Dieter Glogowski erklärt sich bereit, eine heilige Buddha-Statue heimlich über die chinesische Grenze in ein Kloster nach Tibet zu bringen. Mit einem nur bis auf das Notwendigste ausgerüsteten Fernsehteam bricht er zu diesem Abenteuer auf. Das Ziel der Expedition: der von den Buddhisten als Zentrum des Universums verehrte heilige Berg Kailash. Vor dem Team liegen Tausende Kilometer durch die Hochebenen des Himalaja. Die heimlichen Dreharbeiten finden zurzeit des Saga Dawa statt, eines hohen buddhistischen Festes. Der Pilgerweg, die Kora, den die Gläubigen zurücklegen, führt zu einer nur für geübte Bergsteiger zugänglichen Felsengalerie – den heiligen dreizehn Chörten. Glogowski kennt die Himalajaregion von zahlreichen Reisen sehr gut, so auch den Kailash. Trotzdem stoßen Glogowski und sein Team wiederholt an psychische und physische Grenzen. Als die Crew glaubt, ihr Ziel erreicht zu haben, wartet schon die nächste Herausforderung: Der Abt des Klosters Dira Phug Gompa bittet das Team, die Statue an einen wirklich sicheren Ort zu bringen, hinauf zu den dreizehn Chörten. Der letzte und waghalsigste Teil der Expedition beginnt. (Text: BR Fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.11.2005 Südwest Fernsehen
    von Peter Weinert und Dieter Glogowski
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 28.08.1989 S3
    von Carl Joachim Ludwig
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 04.09.1989 S3
    von Carl Joachinm Ludwig
  • Deutsche TV-Premiere Mo. 11.09.1989 S3
    von Carl Joachinm Ludwig
  • Die beiden deutschen Tierärzte Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz haben ihren Lebenstraum im ostafrikanischen Tansania verwirklicht: In den 90er-Jahren haben sie am Fuße des Kilimanjaros eine Kaffeeplantage gekauft und daraus ein kleines Paradies geschaffen. Am Fuße des Kilimanjaros, im ostafrikanischen Tansania, haben sich die beiden deutschen Tierärzte Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz ein kleines Paradies geschaffen. Ein Paradies mit 25 Pferden, Kühen, Schweinen, Gänsen, Enten und vielen anderen Tieren. Mitte der 90er-Jahre kauften Elisabeth, genannt Elli, und Laszlo die Makoa-Farm, eine kleine Kaffeeplantage. Sie sind nicht nur Kaffeepflanzer, als Tierärzte behandeln sie natürlich Haus- und Wildtiere und sie veranstalten Reitsafaris in das unberührte West-Kilimanjaro-Gebiet. Viele Tiere, die mit Elli und Laszlo auf Makoa leben, sind kleine Persönlichkeiten: Bahati, die Meerkatze, und ihr bester Freund, der gutmütige Schäferhund Spike. Die Mungos Fix und Foxi. Gin und Tonic, die Buschschweine. Schopfadler Merli, Marabu Pluto und viele andere mehr. In dieser Folge bekommen die beiden Tierärzte vom Kilimanjaro einen neuen Patienten, eine verletzte Servalkatze. Mit ihren Pferden unternehmen sie eine Reitsafari in die unberührte Wildnis des West-Kilimanjaro-Gebietes. Bis auf wenige Meter kommen die Reiter an Elefanten, Zebras, Gnus und andere Wildtiere heran – ein unvergessliches Erlebnis. Elli und Laszlo wollen so viel wie möglich von ihrer neuen Heimat Tansania sehen. Ein Besuch führt sie in die Usambara-Berge. In der deutschen Kolonialzeit lebten hier sehr viele deutsche Siedler. Der dreiteilige Film „Die Tierärzte vom Kilimanjaro“ beschreibt das Leben zweier Menschen, die es geschafft haben, ihren Lebenstraum zu verwirklichen. (Text: BR Fernsehen)
  • Die beiden deutschen Tierärzte Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz haben ihren Lebenstraum im ostafrikanischen Tansania verwirklicht: In den 90er-Jahren haben sie am Fuße des Kilimanjaros eine Kaffeeplantage gekauft und daraus ein kleines Paradies geschaffen. Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz, die beiden Tierärzte vom Kilimanjaro, bereiten sich auf eine Reise vor, die sie in die großen Wildschutzgebiete des Ngorongoro-Kraters und der Serengeti führt. Vorher müssen sie auf ihrer Makoa-Farm, einer Kaffeeplantage in Tansania, noch die Patienten versorgen. Ein Schopfadler kann nicht mehr fliegen und Schimmel Topas hat sich eine üble Wunde am Bein zugezogen. Der Servalkatze geht es besser, aber sie ist noch nicht über den Berg. Im weltberühmten Ngorongoro-Krater sind Elli und Laszlo auf den Spuren der ersten Siedler, der beiden Brüder Siedentopf, unterwegs. In der Serengeti werden die beiden Tierärzte Zeugen eines der größten Naturschauspiele der Welt, der Wanderung Hunderttausender Gnus und Zebras. (Text: BR Fernsehen)
  • Die beiden deutschen Tierärzte Elisabeth Stegtmaier und Laszlo Paisz haben ihren Lebenstraum im ostafrikanischen Tansania verwirklicht: In den 90er-Jahren haben sie am Fuße des Kilimanjaros eine Kaffeeplantage gekauft und daraus ein kleines Paradies geschaffen. Die Tierärzte vom Kilimanjaro Elisabeth (Elli) Stegtmaier und Laszlo Paisz werden zu Helfern in der Not für einen Elefanten. Er ist in eine von Wilderern gelegte Schlinge geraten. Außerdem besuchen sie Martina Trappe, die aus einer der ältesten deutschen Siedlerfamilien stammt, und die Hatari Lodge am Rande des Arusha Nationalpark betreibt. Benannt wurde die Lodge nach dem Hollywoodfilm „Hatari“, einem Tierfängerdrama, das 1960 in der Nähe gedreht wurde. Die Hauptrollen spielten damals Elsa Martinelli, John Wayne und Hardy Krüger. Einer von Laszlos Mitarbeitern auf Makoa will sich auf dem Viehmarkt der Massai ein Rind und eine Ziege kaufen. Er bittet seinen Chef, ihn zu begleiten. (Text: BR Fernsehen)
  • Als Gott verehrt und als Dämon gefürchtet ging das Krokodil in Erzählungen, Legenden und Rituale ein. Im Alten Ägypten war Sobek, der Krokodilgott, einer der mächtigsten Gottheiten. Auch heute gilt dieses urzeitliche Reptil noch bei einigen Völkern in Mali und Burkina im Tschad als heilig. (Text: BR Fernsehen)
  • Schlangen sind unheimlich, unberechenbar und gefährlich. Sie haben die Menschen sei jeher fasziniert. In muslimischen und jüdisch-christlichen Gesellschaften werden Schlangen zumeist mit dem Bösen assoziiert. Sie verkörpern den Teufel. Andere Kulturen sehen sie als geheime Botschafter, als Regen- und Fruchtbarkeitsgötter. (Text: BR Fernsehen)
  • In der westlichen Welt wird der Hai häufig als Monster abgestempelt. Wo er auftaucht, flößt er Furcht und Schrecken ein, auch wenn diese Angst oft irrational ist. Er gilt als bösartiger Dämon. (Text: BR Fernsehen)
  • 45 Min.
    Nördlich von Australien liegt ein kaum bekanntes Paradies: die Demokratische Republik Timor-Leste. Unberührte Landschaften, uralte Traditionen und der Rhythmus der Natur prägen dieses Land, seine unberühten Landschaften und seine Menschen. In den Gewässern leben mächtige Salzwasserkrokodile. Die Bewohner von Timor-Leste verehren sie als heiliges Wesen. Doch immer wieder kommt es zu Angriffen. Naturfotograf Jafet Potenzo Lopes arbeitet gemeinsam mit dem Wissenschaftler Brandon Sideleau an einem Wildtiermanagement, das Tradition und Schutz vereint. Das Meer gilt als Seele des Landes. Vor der Küste versammeln sich große Schulen von Pilotwalen und Delfinen. Und nur wenige Meter vom Ufer entfernt ziehen die größten Lebewesen der Erde vorbei: Blauwale. Das wahre Wunder liegt jedoch unter der Wasseroberfläche. Timor-Lestes Korallenriffe gehören zu den artenreichsten der Welt. Hier wurden bislang über 1000 Fischarten gezählt. Te Aquila, die erste Tauchlehrerin von Timor-Leste, setzt sich mit Leidenschaft für den Schutz der kaum erforschten Unterwasserwelt ihrer Heimat ein. Jahrzehntelang kämpfte die Bevölkerung für ihre Unabhängigkeit. Während der indonesischen Besatzung fanden viele Timoresen Schutz in den Höhlen des abgelegenen Hochlands. Heute ist die Region nur noch Rückzugsort für wilde Tiere. Timor-Ponys haben sich an die raue Umgebung angepasst und durch die Wälder hallt der Ruf des Tokeh-Geckos, einet der größten Gecko-Art der Welt. Timor-Leste ist ein junges Land, nicht nur politisch. Über die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt. Sie gestalten eine neue Zukunft, die Tradition und Wandel vereinen soll und setzen alles daran, den Schatz von Timor-Leste zu bewahren. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 29.01.2026 NDR
  • Weit im Süden des Indischen Ozeans, wo die legendären „Roaring Forties“ das ganze Jahr über für Stürme sorgen, liegen die Crozet Inseln – windumtoster Vorposten der Antarktis. Ein unwirtlicher Ort, abgeschieden vom Rest der Welt. Tausende von Pinguinen, Robben und Seevögeln ziehen auf dem Archipel ihre Jungen auf. Grundlage der riesigen Tierkolonien sind die reichen Nahrungsgründe vor den Inseln. Auch wahre Titanen gehen im Südpolarmeer auf die Jagd: Pottwale und Orcas. Auf ihren einsamen Nahrungszügen tauchen die Pottwale über 2.000 Meter tief. Die Orcas verfolgen eine andere Strategie. Ihre Stärke ist die Jagd im Familienverband. Bisher noch nie gesehene Aufnahmen von Riesenkalmaren bilden einen weiteren Höhepunkt des Films. (Text: SWR)
  • Deutsche TV-Premiere Mi. 01.12.1993 S3
    von Petra Spamer-Riether
  • Der Film führt nach Zanskar im nördlichen Himalaja, eine abgelegene Welt, die nur sieben Monate im Jahr von außen zugänglich ist. Das ehemalige buddhistische Königreich liegt auf einer Höhe von 3.500 bis 7.000 Meter. Erst in den 70er-Jahren wurde vom indischen Militär eine Straße gebaut und das Gebiet somit „touristisch erschlossen“. Etwa 12.000 Menschen leben in den Hochtälern, die meisten sind selbstversorgende Bauern. Ihr Leben ist entbehrungsreich, Temperaturen von minus 40 Grad Celsius im Winter, kein fließendes Wasser, keine Elektrizität, eine strenge Tradition. (Text: SWR)
  • In den Hochtälern des Hindukusch, im Nordwesten Pakistans nahe der afghanischen Grenze lebt das Volk der Kalash. Jahrhunderte lang hat es sich der Islamisierung erfolgreich widersetzt. Erst in den letzten Jahrzehnten haben viele von ihnen dem Druck, Muslime zu werden, nachgegeben. Die Kalash sind der Legende nach Abkömmlinge eines Generals im Heer Alexanders des Großen und glauben, dass die Natur um sie herum von Göttern, Feen und Geistern bevölkert wird. Noch leben etwa 3.000 nicht-muslimische Kalash in drei Tälern auf 1.300 Meter. Eine davon ist Shaiba, eine junge Frau, die sich zusammen mit ihren Freundinnen auf Joshi, das große Frühlingsfest, vorbereitet. Es ist der Höhepunkt des Jahres, zu dem sich die Götter unter die Menschen mischen, aber auch Volksfest und Heiratsmarkt für die Dorfjugend. In ihrer offenen, sympathischen und fröhliche Art nehmen Shaiba und ihre Freundinnen die Zuschauer mit in die faszinierende Welt einer außergewöhnlichen Naturreligion. (Text: SWR)
  • Simon Kings erster Film über die Gepardenwaisen Sambu und Toki hat den Nerv der Zuschauer getroffen. Sie sahen wie der britische Tierfilmer die beiden Raubkatzenbabies mit der Flasche großzog, ihnen das Jagen beibrachte und ihre ersten Schritte in der freien Wildbahn ängstlich beobachtete. Seine Sorge war berechtigt: Sambu wurde von einem Löwen angegriffen und getötet. Von den unzertrennlichen Brüdern blieb Toki zurück. Viele fragten sich, ob er es alleine schaffen kann. Nun folgt die lang erwartete Fortsetzung dieser dramatischen und emotionalen Tiergeschichte. Nach dem Tod seines Bruders muss Toki allein im Lewa Reservat im Norden Kenias zurechtkommen. So kommt Toki immer wieder Löwen in die Quere. Zudem streifen drei andere Gepardenmännchen in seinem Revier herum, das bedeutet zusätzlichen Ärger. Noch einmal wird er den Schutz seines „Ziehvaters“ Simon King in Anspruch nehmen müssen. Der Tierfilmer hat eine harte Entscheidung zu treffen: Toki muss in ein neues Reservat umziehen. Wird es Toki dort schaffen, in der Wildnis endgültig zu bestehen oder gar mit einer Gepardin eigenen Nachwuchs zu zeugen? (Text: SWR)
  • Die Iren sagen, wer auf Tory Island leben will, muss verrückt sein. Und wenn man die Bewohner – allen voran den Inselkönig Patsy – in der Dokumentation kennen lernt, dann weiß man auch warum. (Text: rbb)
  • Der fränkische Jura: schroffe Felsen, liebliche Wacholderhänge, an denen Schafe weiden, und die Altmühl, die in vielen Schleifen immer wieder durch diesen Landstrich zieht. Der fränkische Jura um Weißenburg hat aber viel mehr zu bieten, als den Reiz landschaftlicher Schönheit. Es ist ebenso eine Gegend, die reich ist an Vergangenheit und Geschichte: Archaeopteryx, der Urvogel aus der Steinzeit, wurde im Plattenkalk bei Solnhofen gefunden, mitten im fränkischen Jura. Spuren römischer Vergangenheit finden sich hier überall, in Weißenburg wurde der bedeutendste Römerschatz nördlich der Alpen ausgegraben, und Karl der Große ließ beim Dorf Graben einen Kanal ausheben, mit dem er das Schwarze Meer mit der Nordsee zu verbinden suchte. Der Film ist eine Reise durch eine der schönsten Landschaften Deutschlands, erzählt Geschichte und Geschichten der Menschen, die im Jura leben. (Text: hr-fernsehen)
  • Die toskanischen Inseln sind ein bei Deutschen und Franzosen gleichermaßen beliebtes Urlaubsziel. Tausende Touristen kommen jedes Jahr, um sich auf Elba ihren Traum von Sommer, Sonne und Strand zu erfüllen. Die drittgrößte Insel Italiens besticht durch außerordentliche landschaftliche Vielfalt – von Sandstränden mit türkisblauem Meer bis hin zum Granitgipfel Monte Capane. Vom höchsten Berg Elbas bietet sich ein grandioser Blick über weite Teile des Archipels. Neben der quirligen Inselhauptstadt Portoferraio mit ihrem Hafen gibt es zahlreiche Badeorte aber auch idyllische Bergdörfer. Von Elba führen Abstecher zu anderen Inseln des Archipels. Zum Beispiel nach Montecristo. Die geheimnisvolle Insel ist vor allem als Schauplatz von Alexandre Dumas’Roman „Der Graf von Montecristo“ berühmt. Sie steht unter strengem Naturschutz und ist die einsamste Insel des Archipels. Nur ein Ehepaar lebt als Inselwärter auf Montecristo. Ein weiterer Abstecher führt nach Gorgona, eine der letzten Gefängnisinseln Europas. Rund 80 Häftlinge sind auf der Insel gefangen. Tagsüber sind sie auf freiem Fuß und arbeiten in der Landwirtschaft. Der Film stellt Menschen vor, die dem Zuschauer die Besonderheiten der Inseln näher bringen: eine Biologin, die für den Nationalpark „Toskanischer Archipel“ arbeitet; eine Handtaschendesignerin; eine Sängerin, deren Vater ein Opernstar war; einen Imker und ehemaligen Radprofi sowie einen Winzer, der den typischen Süßwein Elbas anbaut. (Text: SWR)
  • Die Reise führt ins Heilige Land, in das Gebiet, wohin schon Abraham die Kinder Israels führte, wo Jesus lebte und starb, und wo Mohamed in den Himmel auffuhr. Nicht weit von Bethlehem und Jerusalem entfernt, liegt das eigentliche Ziel: das Tote Meer. Jahrtausendlang sah man in den Abgründen der Randberge das Tor zur Hölle. Dieser Ruf der Gottverlassenheit wird durch Fakten untermauert: Das Tote Meer liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste Punkt aller Kontinente. Im Sommer klettern die Temperaturen auf weit über 40 Grad Celsius. Regen ist praktisch unbekannt. Was aber dem Toten Meer zu seinem Namen verhalf, ist sein größter Fluch: Sein Wasser ist so salzig, dass alle Fische darin zugrunde gehen. Dennoch kommen seit Urzeiten unzählige Menschen, um sich in seinem Wasser treiben zu lassen, Erholung oder sogar Heilung zu finden. Der Film erzählt die Entwicklung dieser Region in beeindruckenden Bildern. 3D-Computeranimationen machen längst Vergangenes lebendig und überbrücken in Sekundenschnelle Jahrtausende. In der Kombination von Trick- und Realaufnahmen offenbart sich das Tote Meer als ein faszinierender Ort sowohl sagenhafter Zivilisationen als auch Schauplatz erdgeschichtlicher Umwälzungen und großer menschlicher Konflikte. (Text: SWR)
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 28.03.1987 S3
    von Karl-Heinz Stellmach
  • Deutsche TV-Premiere Sa. 04.04.1987 S3
    von Karl-Heinz Stellmach

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