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    Béziers liegt rund 14 Kilometer vom Mittelmeer entfernt im Département Hérault in Südfrankreich. – Bild: NDR/​Jürgen Hansen/​Prospect TV
    Béziers liegt rund 14 Kilometer vom Mittelmeer entfernt im Département Hérault in Südfrankreich.
    Atemberaubende Vulkane in einer unberührten Natur, eine über 300 Jahre alte Schleusenanlage, die noch immer funktioniert. Im Süden Frankreichs reiht sich ein UNESCO-Weltkulturerbe an das andere. Eine Reise von Béziers, wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt, bis in die Auvergne, dem Land der Vulkane. In Béziers befindet sich die Schleusenanlage von Fonseranes. Sie ist Teil des Canal du Midi, der das Mittelmeer mit Toulouse verbindet. Anne-Louise Goudier ist Schleusenwärterin und manövriert Freizeitkapitäne durch imposante Schleusenbecken. Im Regionalpark Haut-Languedoc befindet sich eines der größten tibetisch-buddhistischen Zentren Europas, Lerab Ling. Monatelang wird dort mit tonnenschweren Granitblöcken ein Stupa errichtet, ein Monument für den Frieden. Schafzüchter Maël Alric hat zusammen mit seinen Eltern den Familienbetrieb durch so manche Krise geführt. Jetzt zeigt er, dass es sich lohnt, Träume zu haben. Vor einigen Jahren wurde er französischer Meister im Duathlon. Fahrradfahren und Laufen. Jetzt will er es noch einmal wissen beim Halbmarathon über die größte Brücke der Welt, dem Viadukt von Millau. Dort ist der Arbeitsplatz von Romain. Ein Traumjob mit Panoramablick auf eine atemberaubende Landschaft, in die ein Räuber zurückgekehrt ist: der Wolf. Im Wolfspark von Gévaudan hat die Biologin Audrey hautnah Kontakt mit Wölfen und gibt ihr Wissen weiter, um Vorurteile abzubauen. Im Norden, in der Auvergne, befindet sich das größte Vulkangebiet Europas. Flore Millon überwindet ihre Höhenangst und schwebt in ihrem Gleitschirm hoch in den Lüften über eine atemberaubende Landschaft. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 NDR
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    Madeira, die portugiesische Insel im Atlantischen Ozean, ist berühmt für ihre zerklüfteten Berglandschaften und kurvenreichen Straßen. Steile Anstiege und Serpentinen führen zu spektakulären Aussichten und lassen bei Autofahrern den Puls höherschlagen. Fahrten ins Inselinnere sind bis heute ein Trip ins Abenteuer. Das besondere Terrain Madeiras hat die Menschen erfinderisch gemacht, ungewöhnliche Transportwege sind so entstanden. Aus diesen Zeiten stammen die Straßenschlitten, mit denen Menschen und Güter in Windeseile nach unten befördert werden konnten: Die Fahrer nennen sich Carreiros, spezialisiert darauf, die hölzernen Gefährten ohne Lenkung und Bremsen den Berg hinabzusteuern. Abseits der ausgebauten Straßen lockt das Abenteuer: Offroad-Spezialist Edgar Silva liebt die entlegenen Ecken der Insel. Je wilder und gefährlicher die Wege durchs Gebirge werden, desto größer sein Fahrspaß – gut für’s Geschäft. Der gebürtige Madeirer bringt Besucher an Orte, an die sie mit dem Mietwagen nicht mehr kommen und wo seine Geländekenntnis und Fahrpraxis gefragt sind. Madeiras zerklüftetes Terrain beschert auch dem Abschleppunternehmer Duarte Ribeiro ein Auskommen. Die steilen und engen Wege sorgen dafür, dass ihm die Arbeit so schnell nicht ausgeht. An diesem Tag soll er einen englischen Oldtimer überführen, von denen es einige auf der Insel mit dem milden Klima gibt. Da die alten Sportwagen ein Vermögen wert sind, muss er mit viel Fingerspitzengefühl vorgehen. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 NDR
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    Die Weite Ostanatoliens: Auf einsamen Straßen führt die Route von Alex Baur und Lorenz Jeric durch die karge Landschaft am Rand Europas. Hier, wo nur selten Reisende unterwegs sind, zeigt sich für die Abenteurer die Türkei von ihrer stillen und ursprünglichen Seite.
    Skeptisch blicken Alex und Lorenz auf die Offroad-Piste vor ihnen in der türkischen Halbwüste. „Der Boden ist trocken, sandig und extrem locker“, sagt Alex. Der Camper hat kein Allrad, Handyempfang gibt es hier auch nicht, sollte etwas schiefgehen. Mittendrin in der Wüste sind die beiden Abenteurer auf der Suche nach einem Wildcamping-Spot auf einer sandigen Piste gelandet. Es ist ein Moment, der ihre Reise perfekt beschreibt: es wagen oder umdrehen? In ihrem Roadtrip Richtung Osten brechen Lorenz Jeric und Alex Baur mit einem 15 Jahre alten Camper zu einer 6000 Kilometer langen Reise auf – von Norddeutschland durch Osteuropa und die Türkei bis an die Grenze zum Iran. Der Trip ist voller Überraschungen: Am rumänischen Transfagarasan-Pass sitzen Braunbären seelenruhig am Straßenrand, nur wenige Meter von ihrem Camper entfernt, und warten auf Touristen. Die füttern die Bären manchmal direkt aus dem Auto heraus. Wenig später treffen Alex und Lorenz den Briten Ian, der hier für Urlauber einen Trip mit teuren Sportwagen organisiert. Auf einer spektakulären Strecke durch ein kurvenreiches Tal dürfen die mal ordentlich Gas geben. Auch Lorenz und Alex tauschen für einen kurzen Moment den Camper gegen einen Lamborghini und jagen durch die Serpentinen. In Istanbul erleben die beiden eine ganz andere Welt. In den Gassen der turbulenten Metropole lernen sie Mert kennen, einen DJ der queeren Szene. Während Lorenz und Alex ihre Reise offen als Paar erleben, erzählt Mert von Razzien und der schwierigen Situation der Community in der Türkei. Beim Feiern im verborgenen Nachtleben wird den beiden noch einmal klar, wie kostbar ihre Freiheit ist. Einige Tage später landen Alex und Lorenz in Kappadokien morgens in einem heillosen Durcheinander: Hunderte Besucher jagen zwischen aufsteigenden Heißluftballons nach dem perfekten Instagram-Foto. Nur wenige Kilometer entfernt scheint die Zeit dagegen stillzustehen. Bei Hasret und ihrem Mann Evren helfen Lorenz und Alex auf einem kleinen Familienhof bei der Traubenernte. Zwischen Reben und frisch gebrühtem Chai-Tee erleben sie die ursprüngliche Seite der Region. Die letzte Etappe führt sie zum Mount Zor nahe der iranischen Grenze. Gemeinsam mit kurdischen Bergführern steigen sie auf über 3200 Meter Höhe. Dort erzählt ihr Guide Saffet, dass diese Berge für sein Volk lange Zufluchtsort vor Konflikten und Verfolgung waren. Mit einem letzten Blick von den steilen Bergen Ostanatoliens endet der Roadtrip von Alex und Lorenz nach 6000 Kilometern. „Young Adventurers: Roadtrip Richtung Osten“ erzählt von Begegnungen, Gegensätzen und dem Mut, sich auf das Ungewisse einzulassen. Von riskanten Offroad-Pisten, unerwarteten Freundschaften, rasanten Momenten und stillen Begegnungen am Rand Europas. Ein Roadtrip, der zeigt, dass das größte Abenteuer oft dort beginnt, wo Asphalt, Komfortzone und Campingplätze enden. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 NDR

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