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Meisterwerk – Was Musik bewegen kann
Uraufführung des Musik-Ensemble UNIverse.Bild: ORF/Mina Pictures17 Musikerinnen und Musiker bilden das Musik-Ensemble UNIverse. Ihre Besetzung ist eine besondere, denn zu ihr gehören Menschen mit und ohne Behinderung. Die Dokumentation begleitet das kleine, aber feine Orchester bei Proben für einen großen Auftritt zum Bruckner-Jahr im oberösterreichischen Stift St. Florian und zeigt, wie einige der Musikerinnen und Musiker ihren Alltag meistern. Diese erzählen offen über die Herausforderungen, die sie mit ihrer Behinderung erleben. Sie geben einen Einblick in ihre Welt, wie es ihnen gelingt, persönliche Träume wahr werden zu lassen. Die Musikerinnen und Musiker möchten nicht auf ihre ersichtlichen Einschränkungen reduziert werden.Sie zeigen, welche Fähigkeiten in ihnen stecken. Hier steht gelebte Inklusion im Rampenlicht, völlig uneitel, aber durchaus selbstbewusst. Das kleine Orchester begibt sich auf eine Spurensuche des berühmten Komponisten, der in St. Florian prägende Jahre als Schüler, Lehrer und Organist verbracht hat. Jazzsängerin Petra Linecker und Musiker Andreas Huber leiten die Musikgruppe und arrangieren die Stücke, die von allen gemeinsam auf Augenhöhe entwickelt werden. Doch eine Annäherung an Bruckners 4. Sinfonie ist nicht gerade einfach, die Band hat einen hohen musikalischen Anspruch. Das Repertoire liegt ansonsten im Bereich der Popularmusik, dafür probt die Gruppe regelmäßig in der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, wo sie auch gegründet wurde, um Auszubildenden einen Einblick in inklusives Musizieren zu geben. Darüber hinaus sucht UNIverse die große Bühne und erreicht erfolgreich ein breites Publikum durch zahlreiche Auftritte. Gemeinsam mit dem Spring String Quartet wird das neue Stück des Komponisten Severin Trogbacher – eine Annäherung an Bruckners 4. Sinfonie – im Stift St. Florian für mehr als 600 Gäste uraufgeführt. Durch Spielfreude, das gemeinsame Auftreten und die musikalische Qualität überrascht UNIverse das Publikum und berührt es gleichzeitig mit einer tiefen Emotionalität. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Sa. 22.08.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere Di. 03.12.2024 ORF 2 Menschen ohne Krankenversicherung
Etwa 30.000 Menschen in Österreich leben ohne Krankenversicherung – darunter Migrantinnen und österreichische Staatsbürger in schlechten Arbeitsverhältnissen. Die sozialmedizinische Einrichtung AmberMed, eine Kooperation zwischen dem Flüchtlingsdienst der Diakonie und dem Österreichischen Roten Kreuz, kümmert sich an fünf Tagen in der Woche um Menschen in dieser Situation. Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist im Vorjahr in Österreich um 25 Prozent gestiegen, allein 2024 wurden 660 Kinder behandelt. Obwohl AmberMed den Krankenkassen enorme Folgekosten erspart, ist die Finanzierung nicht gesichert. . (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 21.03.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 15.03.2026 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 21.01.2026Menschenskind
Braucht eine Frau zwingend einen Mann, um ein Kind zu bekommen? Und wird er automatisch zum Vater, wenn es zur Zeugung mit seinem Samen kommt? Die Filmemacherin Marina Belobrovaja hat einen radikalen Weg zur Mutterschaft gewählt, über den viele alleinstehende Frauen nachdenken, ihn aber doch nicht gehen. In MENSCHENSKIND! setzt sie sich, ausgehend von der Zeugungsgeschichte ihrer Tochter mit Hilfe eines Samenspenders, mit den bestehenden gesellschaftlichen Vorstellungen, Rollenmustern und Konventionen rund um Elternschaft und Familie auseinander. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 07.03.2023 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich für den 11.03., dann für den 11.10.2022, dann für den 17.01.2023 angekündigtThe Mission – Zwischen Glaube und Wahnsinn – Folge 1
Der US-amerikanische Missionar John Chau wurde 2018 bei dem Versuch, mit einem der isoliertesten Stämme der Welt in Kontakt zu treten und ihn zum christlichen Glauben zu bekehren, getötet. Mit exklusiven Interviews und Archivaufnahmen von Johns Reise nach North Sentinel beleuchtet dieser Dokumentarfilm in zwei Teilen die brisanten Fragen, die diese komplexe Geschichte und das problematische Missionsverständnis von Johns evangelikaler Gemeinschaft aufwerfen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 05.08.2025 ORF 2 The Mission – Zwischen Glaube und Wahnsinn – Folge 2
Sie gehören zu den letzen indigenen Völkern, die völlig isoliert von der übrigen Welt auf einer Insel leben: die Sentinelesen. Der US-amerikanische freikirchliche Missionar John Chau will trotz eines strikten Verbots mit dem Volk Kontakt aufnehmen, um es zum christlichen Glauben zu bekehren. Sein Missionsversuch endet für ihn tödlich. Mit Archivaufnahmen von Johns Reise nach North Sentinel und mit seinen ausführlichen Tagebuchaufzeichnungen beleuchtet dieser Dokumentarfilm unter anderem das problematische Missionsverständnis seiner evangelikalen Gemeinschaft. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 12.08.2025 ORF 2 Mit Charme und Chuzpe – Die jüdische Künstlerin Lea Kalisch
Sunny Stemmler und ihr Sohn Matteo leben in einer betreuten Wohngemeinschaft in Berlin.Bild: ORF/Alpha Container GmbHLea Kalisch, jüdische Künstlerin, Sängerin, Filmemacherin und Performerin, und ihr Mann, Rabbiner Tobias Divack Moss, haben ihr Leben bewusst aus den USA nach Wien verlegt. Lea hat lange in New York gelebt und bringt ihre offene Art, Tanz, Musik und eine klare, mutige Haltung mit. Für sie sind ihre Kunst und ihr Glaube verbunden – ihr Jüdischsein ist ein Teil ihrer Identität, ein Teil ihres Schaffens, und nichts, was sie verstecken will, sondern etwas, das sie aktiv leben möchte. Lea eckt an: Sie ist nicht das brave graue Mäuschen, sondern kämpft mit ihrer Musik, ihren Filmen und Outfits für freie jüdische Frauen, die bunt schillern dürfen und nicht devot hinter ihrem Rabbiner-Ehemann verschwinden müssen.Doch wie finden die energetische, angstfreie Sängerin und der Rabbiner hier in Wien eine neue Gemeinschaft, die sie nicht nur trägt, sondern auch inspiriert? Wie gestalten die beiden ihr Leben und das Leben der Or Chadasch-Gemeinde? Das Porträt erzählt vom Ankommen in Wien – nicht als Anpassung, sondern als aktiver Prozess des Gestaltens. „Alles vergessen“ Im Jüdischen Museum Wien beleuchtet die Ausstellung „Alles vergessen“ die Mechanismen des Vergessens. Ausgehend von dem Umstand, dass Vergessen nicht nur Verlust, sondern auch Macht, Befreiung oder Verdrängung bedeutet, zeigt die Schau kulturhistorische Beispiele unterschiedlicher Formen des Vergessens und ruft dazu auf, Vergessen nicht nur als Gegensatz zur Erinnerung zu verstehen, sondern als aktiven, komplexen Prozess mit tiefen gesellschaftlichen und existenziellen Folgen. Ob innerjüdische Bannflüche oder kollektive Vergessenskulturen nach 1945: Die Ausstellung zeigt, dass Erinnerung – Erinnerungskultur ist im Judentum zentral – und Vergessen miteinander verknüpft sind und das historische Bewusstsein prägen. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere Sa. 18.04.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 12.04.2026 ORF 2 Mit Gott an die Macht – Demokratie in Gefahr: Die Evangelikalen und die US-Wahlen
Im dritten Teil der Dokumentation über den weltweiten Siegeszug der evangelikalen Christen widmet sich „kreuz und quer“ den drastischen Auswirkungen der politischen Machtergreifung im Namen Gottes. Die politische Agenda der Evangelikalen wird ausgerechnet in den USA, einem Mutterland der modernen Demokratie, zu einer Gefahr für eben diese. Ihren Höhepunkt nimmt die Entwicklung 2021 beim Angriff auf das Kapitol, als Trump-Anhänger die Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten nicht anerkennen wollen. Doch auch innerhalb der evangelikalen Bewegung regt sich angesichts dieser Bedrohung massiver Widerstand: Der Kampf um die Identität der modernen westlichen Gesellschaften scheint eröffnet – auch auf europäischem Boden. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 23.04.2024 ORF 2 Mit Gott an die Macht – Wie evangelikale Christen die Welt erobern
Das evangelikale Christentum wächst weltweit rasant und nimmt zunehmend Einfluss auch auf soziale und politische Bereiche. Die Anhänger dieser fundamental-konservativen christlichen Bewegung haben so umstrittene Politiker wie Donald Trump an die Macht gebracht. Und sie arbeiten daran, dem ehemaligen US-Präsidenten in diesem Jahr eine zweite Amtszeit zu bescheren. „kreuz und quer“ spürt in einer dreiteiligen Dokumentation den Hintergründen des Evangelikalismus nach. Im ersten Teil wird die Entstehungsgeschichte dieser mächtigen Bewegung um den charismatischen Gründer Billy Graham nachgezeichnet. Zu Wort kommen dabei alle Seiten, überzeugte Befürworter ebenso wie Kritiker – was zu durchaus überraschenden Einsichten führt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 09.04.2024 ORF 2 Mit Gott an die Macht – Wie Evangelikale die US-Politik beherrschen
Fast 700 Millionen Menschen weltweit bekennen sich heute zum evangelikalen Christentum. Die religiös begründete Bewegung ist in vielen Ländern längst zum einflussreichen politischen Faktor geworden. Im zweiten Teil der dreiteiligen Dokumentation zeigt „kreuz und quer“, wie Familie, Politik, Bildung und Wirtschaft nach dem Willen der Evangelikalen mit biblischen Prinzipien in Einklang gebracht werden sollen. Als Beispiele für den neuen „christlichen Nationalismus“ zeigt die Doku die Situation in den USA unter Donald Trump, Brasilien unter Jair Bolsonaro und vergleichbare Tendenzen im säkularen Europa. Wie also sieht sie aus, die Herrschaft, von der das evangelikale Christentum träumt? Die Dokumentation sucht nach Antworten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 16.04.2024 ORF 2 Mode, Models und Muslima
Die Islamische Revolution der Frauen. Die „kreuz und quer“-Dokumentation wirft einen Blick in die Vergangenheit des 20. Jahrhunderts und zeichnet ein gänzlich anderes Bild über die Rechte der Frauen im Nahen Osten, als wir es heutzutage gewohnt sind. Damals war der Schleier zur Privatsache geworden und die Gleichberechtigung schien in greifbarer Nähe. Wer waren die Vorreiterinnen dieser feministischen Bewegung? Und wie konnte es sich wieder ins Gegenteil kehren? Die Regisseurin Anita Lackenberger erzählt ein Stück Frauengeschichte, das den Blick auf Länder wie Ägypten, Libanon, Palästina und Israel schärft. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 24.01.2023 ORF 2 Die Mönche von nebenan – Ein Schloss für Buddha
Im oberösterreichischen Kremsmünster bekommen Buddhistinnen und Buddhisten ein neues Zuhause: Nur wenige hundert Meter vom katholischen Benediktinerstift entfernt entsteht in Schloss Kremsegg ein internationales Bildungszentrum des tibetischen Buddhismus: vom Kindergarten bis zur buddhistischen Universität. Ein Novum für Österreich. Für Kremsmünster bemerkenswert: Denn seit mehr als tausend Jahren prägt das Benediktinerstift den Ort: mit Stiftskirche, Gymnasium, Bibliothek und Sternwarte. Die Reportage begleitet die Buddhistinnen und Buddhisten über mehrere Monate, besucht die Mönche im Stift und fragt im Ort nach: Wie kommt es an, dass ausgerechnet hier, im Herzen der oberösterreichischen Klosterlandschaft, ein neues religiöses Bildungszentrum entsteht? Zwei Mönchsgemeinschaften, zwei Traditionen – und nur ein paar hundert Meter dazwischen. Im „kreuz & quer plus“: Was im Leben zählt: Konfuzius – Warum immer weiter lernen? (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 27.09.2026 ORF 2 Mont-Saint-Michel – Le labyrinthe de l’archange
Bild: ORF/Gedeon ProgrammesDer Mont-Saint-Michel zieht als eines der berühmtesten Fotomotive weltweit jährlich mehrere Millionen Besucher an. Viele Rätsel ranken sich um dieses Labyrinth an verschachtelten Gängen, Treppen und Hallen. Der heilige Ort war im Laufe der Zeit heidnischer Tempel, Zufluchtsort für Eremiten, starke romanische Abtei, gotisches Wunderwerk der Architektur, uneinnehmbare Festung und Gefängnis. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 18.08.2026 ORF 2 Die mutigen Frauen von Karachi
Sie leben in strengen Hierarchien: Mädchen in der erzkonservativen Unterschicht in Pakistan. Rosa Lyon hat sie vor Ort besucht und dabei Projekte entdeckt, die Mädchen unterstützen und ermächtigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 01.11.2025 ARD alpha Original-TV-Premiere Di. 05.03.2024 ORF 2 Die Muttergottes und ihre Erscheinungen
55 Min.Seherin Mirjana in Medjugorie.Bild: 3satEin Raunen geht durch die Menge, die weißgekleidete Frau nimmt einen tiefen Atemzug, wendet die Augen zum Himmel und fällt in Erstarrung: Mirjana Soldo hat eine „Marienerscheinung“. Die 46- jährige Seherin war eines jener sechs Kinder, denen 1981 in Medjugorje auf einem Hügel hinter dem Dorf zum ersten Mal die Muttergottes erschienen sein soll. Eine weiße Gestalt hätten sie gesehen, so erzählen sie heute, und diese bald als die heilige Maria, die „Gospa“ erkannt. Von da an boomte der Marientourismus in Medjugorje, heute kommen jedes Jahr eine Million Pilgerinnen und Pilger in die ehemals bettelarme Region.Und so ist auch Mirjana Soldo bei ihrer monatlichen Zwiesprache mit der Muttergottes immer von Tausenden Pilgern umringt. Nach 15 Minuten erwacht sie aus ihrer Trance, Tränen rinnen über ihre Wangen, erschöpft sinkt sie zurück. Ein Assistent verliest die Botschaft des Tages – die „Gospa“ mahnt ihre Kinder, sich zu Gott zu bekennen. Viele der Anwesenden knien seit Stunden auf dem steinigen Boden des „Erscheinungsbergs“ in der Hitze. Dass man in Medjugorje auf diese Weise „Zeuge einer Erscheinung“ werden kann, unterscheidet diesen Wallfahrtsort von anderen wie Fátima oder Lourdes. Dieser Umstand ist gleichzeitig Gegenstand einer kirchenpolitischen Diskussion: Die Marienerscheinungen in Medjugorje sind von der Kirche offiziell nicht anerkannt, die dortigen Vorkommnisse werden nicht als „übernatürlich“ eingestuft. Immerhin hat der Vatikan unlängst die Verehrung in Medjugorje und die Wallfahrten dorthin anerkannt. Bisher waren dies Privatinitiativen, nun dürfen offizielle kirchliche Wallfahrten stattfinden. Einer der Gründe für die große Zurückhaltung in der Einstufung der „Erscheinungen“ ist, dass die „Seher“ immer noch von laufenden Visionen und Auditionen berichten. Auch Lourdes in Südfrankreich wird jährlich von sechs Millionen Pilgerinnen und Pilgern besucht, darunter befinden sich viele Kranke und Hilfesuchende, denn hier soll es eine „heilende Quelle“ geben. Die Marienerscheinungen von Lourdes fanden 1858 statt und läuteten das „Marianische Jahrhundert“ ein, eine Zeit, in der die Marienfrömmigkeit besonders stark war. Was fasziniert so viele Menschen bis heute an der Gottesmutter? Wie stehen Kirche und Theologie zur Marienverehrung? Der Film begleitet zwei Reisegruppen nach Lourdes und Medjugorje und versucht dem Phänomen Marienfrömmigkeit auf den Grund zu gehen. Fachleute wie Wolfgang Beinert, Józef Niewiadomski, Peter Trummer und Monika Prettenthaler erklären, warum die Heilige Maria für viele Katholikinnen und Katholiken bis heute eine so herausragende Stellung einnimmt. Gespräche mit begeisterten Marienverehrern zeigen, dass es offenbar ein starkes Bedürfnis nach einem emotionalen Erleben im Glauben gibt, das in der Kirchenpraxis möglicherweise zu kurz kommt. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Fr. 14.08.2026 3sat Original-TV-Premiere Di. 24.09.2024 ORF 2 Mut zur Menschlichkeit – Caritas wörtlich genommen
40 Min.Sie ist wie ein Seismograph der sozialen Entwicklungen: Seit hundert Jahren gibt es die Caritas, die als kirchliche Hilfsorganisation jenen Menschen zur Seite steht, die am Rande der Gesellschaft stehen und in Not sind. Persönliche Geschichten zeigen, wie vielfältig die Caritas agiert und warum der uralte Grundgedanke der Nächstenliebe heute nichts von seiner Brisanz und Notwendigkeit für die Gesellschaft eingebüßt hat. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 06.10.2023 3sat Original-TV-Premiere Di. 10.11.2020 ORF 2 Nach dem Amok – Ein Notfallseelsorger im Porträt
Vor einem Jahr, am 10. Juni 2025, erschütterte ein Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz die Öffentlichkeit. Elf Menschen starben, mindestens zwölf wurden teils schwer verletzt. Als evangelischer Religionslehrer und Notfallseelsorger erlebte Paul Nitsche diesen Tag an seiner Schule selbst mit. Nitsche ist damit nicht nur Überlebender, sondern auch jemand, der als Notfallseelsorger anderen Halt gibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Das Portrait zeigt einen Menschen, der seine Verantwortung als Seelsorger ernst nimmt und dabei eigene Betroffenheit reflektiert. Zugleich thematisiert der Film die Bedeutung von Gemeinschaft bei der Bewältigung extremer Krisen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 09.06.2026 ORF 2 Nach dem Amoklauf – Ein Notfallseelsorger im Porträt
Am 10. Juni erschütterte ein Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz die Öffentlichkeit. Elf Menschen starben, mindestens zwölf wurden teils schwer verletzt. Als evangelischer Religionslehrer und Notfallseelsorger erlebte Paul Nitsche diesen Tag an seiner Schule selbst mit. Nitsche ist damit nicht nur Überlebender, sondern auch jemand, der als Notfallseelsorger anderen Halt gibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Er musste in den Stunden nach dem Amoklauf nicht nur professionell handeln, sondern selbst seine eigenen Wege der Bewältigung finden.Die erste Folge des neuen ORF-Formats „kreuz und quer NAH DRAN“ begleitet den 50-Jährigen auf seinem Weg, beruflich und privat wieder Stabilität zu gewinnen. Das 25-minütige Portrait zeigt einen Menschen, der seine Verantwortung als Seelsorger ernst nimmt und dabei eigene Betroffenheit reflektiert. Zugleich thematisiert der Film die Bedeutung von Gemeinschaft bei der Bewältigung extremer Krisen. Im Anschluss an das Porträt startet in der fünfminütigen „kreuz und quer PLUS“ Reihe mit der animierten Serie „ICONIC!“ – Die Bilder Codes in den Religionen. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Sa. 11.10.2025 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 05.10.2025 ORF 2 Die Nacht der Nächte
All you need is love: Egal ob in Indien, Japan, den USA oder in Deutschland, die Liebe zum Ehepartner kann facettenreich und langlebig sein. Vier Paare erzählen von ihren über 55 Jahre andauernden Beziehungen, den Problemen, denen sie sich stellen mussten, und was es heißt, sein Leben ganz dem anderen zu widmen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 15.02.2022 ORF 2 Die Nacht der Nächte
Mit ihr enden Märchen: doch auch die traumhafteste Hochzeitsnacht garantiert noch keine glückliche Beziehung. Was aber ist dann das Erfolgsrezept? Was hält Beziehungen frisch? Wie kann eine Ehe auch Krisen überstehen? Vier Paare in Indien, Japan, den USA und Deutschland erzählen von ihrer über 55 Jahre währenden Liebe. Die Doku gibt nicht nur persönliche Einblicke, sondern eröffnet so manch überraschende Perspektive darauf, wie Liebe ein Leben lang halten kann. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 13.06.2023 ORF 2 Namenlose tote Flüchtlinge – Ein griechischer Forensiker ermittelt
Am Fluss Evros zwischen Griechenland und der Türkei riskieren tausende Füchtlinge ihr Leben, um in die EU zu gelangen. Viele sterben und werden nicht gefunden. Falls doch, ist ihr Name meist unbekannt. Der Rechtsmediziner Pavlos Pavlidis versucht, toten Flüchtlingen an der EU-Außengrenze ihren Namen zurückzugeben – auch, damit Angehörige Gewissheit über deren Schicksal erlangen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 20.02.2024 ORF 2 Die Naturforscher Gottes
Pater Amand Kraml (Benediktinermönch und Biologe).Bild: ORF/Feature FilmNaturwissenschaft und Kirche: Vielen erscheint das seit dem Fall Galilei als unüberbrückbarer Gegensatz. Tatsächlich standen Priester und Ordensleute jahrhundertelang an der Spitze naturwissenschaftlicher Forschung. Zahlreiche bahnbrechende Erkenntnisse gehen auf Namen zurück wie Gregor Mendel, Mönch und Urvater der Genetik, oder Georges Lemaître, Priester und Begründer der Urknall-Theorie. Heute jedoch sind Priester und Ordensleute, die beide Welten verbinden, eher die Ausnahme. Warum ist das so? Und was treibt die Frauen und Männer an, die den Spagat dennoch wagen? Regisseur Valentin Badura hat einige von ihnen besucht und filmisch portraitiert. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 16.06.2026 ORF 2 Natur nach Maß – wie Gene manipuliert werden
Die Welt von morgen schafft der Mensch sich selbst. Mit der neuen gentechnischen Methode „Crispr“ lässt sich Erbgut ausschneiden, verändern und wieder einbauen. So schnell, präzise und sicher wie nie zuvor. „Crispr“ wird die Beziehung des Menschen zur Natur grundlegend verändern – und den Menschen selbst. In China wurden bereits Zwillinge geboren, bei denen im Embryonalstadium gezielt ein Gen ausgeschaltet wurde. Das offizelle Ziel dabei war es, HIV-resistente Menschen zu schaffen. Doch die Versuche werden auch das Denkvermögen der Zwillinge verändern, kritisieren Wissenschafter weltweit. Dazu kommt die Entwicklung von „Xenobots“ – winzige, Lebewesen, die in menschliche Organe eingebaut werden können und die Funktionen verändern. Die Geschichte zeigt, dass letztlich alles geschieht, was machbar ist. Die Zivilisation steht wohl vor den größten ethischen Herausforderungen der vergangenen Jahrhunderte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 05.04.2022 ORF 2 Neapel – Stadt des Heiligen Blutes
In Neapel hat sich am vergangenen Dienstag wieder das Blutwunder des Stadtheiligen Januarius – in Italien heißt er Gennaro – ereignet. Die süditalienische Metropole ist jene Stadt mit der weltweit höchsten Anzahl von Blutwundern bei Heiligenfiguren. Wunden an Märtyrerdarstellungen und Marienfiguren beginnen an bestimmten Feiertagen neu zu bluten. Die Phänomene werden bei großen und festlichen Prozessionen gefeiert. Die investigative TV-Dokumentation befragt Wissenschafter und Gläubige zu diesen Erscheinungen. Der Film macht klar, welche religionshistorische Absichten, chemische Techniken und finanzielle Interessen und hinter den Blutwundern stecken. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 26.09.2023 ORF 2 Nepal – Dem Himmel nah (1)
Es ist eines der ärmsten Länder der Welt und doch märchenhaft und mystisch, ein Reich der Götter und spirituelles Paradies: Nepal. Ein Land zwischen Regen-Urwäldern und Bergwüsten, tropisch heißen Regionen und den eisigen Himalaja-Bergen; ein religiöses Land zwischen Tradition und Moderne, in dem Menschen leben, die bis zu 100 Völkern angehören und ebenso viele Sprachen sprechen. Die zwei Teile der Dokumentation von André Hörmann erkunden beeindruckende Orte Nepals entlang des Mahendra-Highways, der einzigen Straße, die durchgängig von Ost nach West führt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 05.07.2022 ORF 2
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