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Mauern der Freiheit – Die Frauen vom Nonnberg
45 Min.
Key Visual/Cover Sendereihenbild mit Typo zu „Mauern der Freiheit“. Die sechsteilige Reihe erzählt von Menschen vor und hinter den Kulissen berühmter Wallfahrtsorte und abgeschiedener Klöster.Bild: ORF/BR/Tellux-Film GmbH/Metafilm GmbH/Montage: BRRegisseur Johannes Rosenstein porträtiert in der Koproduktion von ORF und BR drei Klosterfrauen, deren Biografien unterschiedlicher kaum sein könnten. Äbtissin Veronika Kronlachner schwankt lange zwischen ihrem Wunsch, eine Familie zu gründen und einem Leben im Kloster. Sie stammt aus einer Großfamilie, musste früh Verantwortung übernehmen und Geld verdienen. Schließlich siegt der Ruf, den sie verspürt. Sie tritt mit Anfang 20 ins Stift Nonnberg ein. Mittlerweile steht sie der Klostergemeinschaft vor und ist auf gewisse Weise auch Mutter einer Großfamilie geworden: nämlich das Oberhaupt des Konvents.Sie repräsentiert die Gemeinschaft nach außen und hält sie im Inneren zusammen. Wie dies gelingt und welche Herausforderungen darin bestehen,15 ganz unterschiedliche Charaktere immer wieder zusammenzubringen und in einem guten Miteinander zusammenzuhalten – das ist eine der Geschichten, die der Film erzählt. Sr. Maria Gratia wiederum bereitet sich auf die Ewige Profess vor: Sie wird sich also in einem besonderen Ritus auf Dauer an die Gemeinschaft binden. Die gebürtige Südtirolerin arbeitete als Köchin in einem Altersheim und hätte sich auch gut vorstellen können, mit Geld, Auto und Freiheit auch ohne Anbindung ans Kloster zu beten. Doch ihre Sehnsucht nach einem erfüllten Leben ließ sie mit Anfang 40 dann doch den Schritt wagen, es mit klösterlichem Leben zu versuchen. Bei den Vorbereitungen und der Professfeier durfte das Drehteam dabei sein. Das letzte Mal, dass eine Frau ins Kloster Nonnberg eintrat, ist immerhin 17 Jahre her. Mittlerweile gibt es etwas mehr Nachwuchs: Sr. Maria Gratia ist eine von drei Nonnberger Frauen, die sich in den vergangenen Jahren dazu entschieden haben, ins Kloster zu gehen. Der Film zeigt am Beispiel von Sr. Maria Gratia, wie ein Klostereintritt genau aussieht und dass Klostermauern auch Freiheit bedeuten können. Was die Besonderheit des Nonnberger Stifts ist, erläutert die Priorin, Sr. Eva-Maria Saurugg. Sie führt u. a. durch die Geschichte des Klosters und erzählt von der Bedeutung der Gründerin, der Heiligen Erentrudis, die heute auch als Landespatronin von Salzburg verehrt wird. Ein Angelpunkt der benediktinischen Lebensweise sind die fixen Gebetszeiten, zu denen die Frauen siebenmal am Tag zusammenkommen, um vor allem Psalmen zu singen. Die Schwestern haben eigens eine Kirchenmusikerin angestellt, bei der sie Stunden in Einzelstimmbildung nehmen: Barbara Schmelz pendelt regelmäßig von Bayern nach Salzburg und gehört fast schon zur Gemeinschaft – auch wenn sie von außen kommt. Sie achtet besonders darauf, dass für den Gesang nicht nur die Stimme, sondern auch Geist und Körper fit gehalten werden. Was fasziniert Menschen am Kloster? Welche Erwartungen, Hoffnungen und Sehnsüchte bringen sie dazu, sich auf ein Leben in Stille, ein Leben auf der Suche nach Gott, ein Leben abgewandt von der Welt „da draußen“ zu entscheiden? Trotz einer strengen Klausur spielt die Außenwelt auch innerhalb der Klostermauern eine Rolle. Und es wird deutlich, dass man hinter Klostermauern auch frei sein kann: im Gebet, beim Backen – und sogar beim Joggen. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Fr. 06.03.2026 3sat Original-TV-Premiere Di. 19.09.2023 ORF 2 Mauern der Freiheit – Die Gottsucher von Andechs und St. Bonifaz
45 Min.Im bayerischen Kloster St. Andechs, das zugleich ein hoch frequentierter Wallfahrtsort ist, brauen die Benediktiner Bier und vermarkten es erfolgreich. Mit dem Gewinn werden obdachlose Menschen durch Mönche des Klosters St. Bonifaz in der Nähe des Münchener Hauptbahnhofs betreut: Es beherbergt eine Arztpraxis, Duschmöglichkeit, Kleiderkammer, Sozialbüro und Suppenküche. Johannes Rosenstein wirft in seinem Film einen Blick hinter die Klostermauern des Doppelklosters Andechs-St.-Bonifaz – und portraitiert die engagierten Mönche. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 26.11.2024 ORF 2 Mauern der Freiheit – Die vielen Gesichter von St. Florian
45 Min.Zur Zeit Anton Bruckners gab es nur drei weitere Sängerknaben – ein Zeichen für das Auf und Ab der Geschichte des Stifts, denn heute ist es eine ganze Schar junger Sänger. Tausende kommen jährlich, um Bruckners Grab zu sehen und „seine“ Orgel zu hören. Chorherr Klaus Sonnleitner ist als Stiftsorganist sozusagen Bruckners Nachfolger und erzählt im Film von seiner Beziehung zu Österreichs großem Orgelkünstler. So wie Sonnleitner tragen die weltberühmten Florianer Sängerknaben die musikalische Tradition weiter und müssen sich im Gegensatz zu den Chorherren keine Sorgen um Nachwuchs machen.Wie Kultur und Geistesleben, Musik und Gebet in barocker Prachtanlage gelebt und gepflegt werden, davon erzählen „Die vielen Gesichter von Sankt Florian“. Der heilige Florian, einer der bekanntesten Schutzheiligen Österreichs, war ein Christ, der im 4. Jahrhundert seinen Glauben auch während der Christenverfolgungen nicht verleugnete und deshalb den Märtyrertod sterben musste. Seine Gebeine befinden sich mittlerweile in Krakau, doch ursprünglich wurde er in St. Florian begraben. Sein solidarisches Verhalten ist Vorbild für viele, so sieht es Propst Holzinger, der „Chef“ der Augustiner Chorherren. Der Sohn eines Schneidermeisters kennt die Gemeinschaft seit seiner Jugend. Die Begegnung mit dem Ort und den Mitbrüdern faszinierte den jungen Mann. Bis heute führt er zu besonderen Gelegenheiten Besuchergruppen durch das Kloster, genau wie Margret Zachbauer, die als offizielle Kulturvermittlerin alles dafür tut, die wechselvolle Geschichte spannungsreich und humorvoll an die vielen Touristinnen und Touristen weiterzugeben. Dies treibt auch Harald Ehrl um. Er ist als Kustos für die Sammlungen des Stifts verantwortlich und damit Herr über die unterschiedlichen Dinge, die sich im Laufe der Jahrhunderte angesammelt haben. Ein barockes Kloster sei ein Abbild der Welt im Kleinen, in der sich Gottes Schöpfung widerspiegelt: Dies zu vermitteln, und deshalb die Schätze der Sammlungen zu sichten, ordnen und zukunftsfit zu machen, ist Ehrls Anliegen. Die Dokumentation zeigt in seltener Nähe, wie der Alltag eines „Kunstwächters“ aussieht. Überhaupt kommt der Film all seinen Protagonisten sehr nah. Manfred Krautsieder ist der jüngste der Chorherren, der sich nach abgeschlossener Elektrikerausbildung sowie Lehr- und Wanderjahren dazu entschließt, als Priester in den Orden einzutreten. Der Film begleitet ihn zu einer Trauer- und Gedenkveranstaltung, mit ihm und den anderen Chorherren erleben die Zuseherinnen und Zuseher Chorgebet und Mittagessen. Zu Wort kommt auch Stiftsdechant Werner Grad, der als Hobbygärtner und Rosenzüchter bei aller Kritik an der offiziellen Kirche doch nicht den Glauben daran verloren hat, dass die Botschaft Jesu Christi auch heute für die Menschen wichtig ist. Denn darum geht es den Ordensmännern: in der Nachfolge Jesu zu leben, Glauben – und Kultur – weiterzutragen und dabei authentisch zu bleiben. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 03.09.2024 ORF 2 Mauern der Freiheit: Seligenthal – Gemeinschaft im Aufbruch
Die Nonnen der Zisterzienserinnenabtei Seligenthal – mitten in der bayerischen Stadt Landshut gelegen – haben erst unlängst eine neue Äbtissin gewählt: Dies markiert einen Aufbruch für die Gemeinschaft. Der Film von Johannes Rosenstein begibt sich tief in verschiedene Geschichten innerhalb der Klostermauern. Er erzählt, warum sich Menschen für ein Leben der in Nachfolge Jesu entscheiden und wie die Klosterfrauen ihre persönlichen Um- und Aufbrüche gestalten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 08.04.2025 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 01.04.2025Mauern der Freiheit: Vierzehnheiligen – Wallfahrtsort im Wandel
In Franken ragt die imposante Basilika Vierzehnheiligen in den Himmel. Seit 1839 betreuen Franziskanermönche dort die Pilgernden, ein kleiner Konvent von zurzeit sieben Männern. Pater Maximilian ist seit 2021 der Leiter des Klosters. Er gibt interessante Einblicke in die Geschichte von Vierzehnheiligen – und in seine Motivation, Mönch zu werden. Etwa eine halbe Million Menschen kommen jährlich zur mächtigen Basilika Vierzehnheiligen, die mit ihrem kunstvollen Gnadenaltar ein prächtiges Beispiel des bayerischen Rokoko darstellt. Bis zu 180 Wallfahrergruppen wollen jedes Jahr empfangen und seelsorgerlich betreut werden – die Frage, wie dies trotz fehlenden Nachwuchses auch in Zukunft gelingen kann, ist für Pater Maximilian immer präsent.Denn Vierzehnheiligen ist ein Wallfahrtsort im Wandel. Die Frage nach der Zukunft treibt auch Sr. Regina Pröls um. Das Mutterhaus der Franziskusschwestern, dem sie als Kongregationsleiterin vorsteht, liegt unweit des Franziskanerkonvents und der Basilika. Insgesamt kümmert sich Sr. Regina um 126 Schwestern weltweit, denn der Orden hat Dependancen in weiteren deutschen Städten sowie in Peru und Indien. Die St. Franziskusschwestern arbeiten in sozialen und karitativen Einrichtungen. Die meisten kehren ins Mutterhaus zurück, wenn sie aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden. Was bedeutet eine Verkleinerung für den Konvent? Wie lässt sich die Gemeinschaft in die Zukunft führen? Und weshalb ist Sr. Regina optimistisch, dass dies gelingen kann? Der Film porträtiert außerdem weitere Menschen, ohne die schon heute der Wallfahrtsbetrieb nicht aufrechterhalten werden könnte: Der Organist und Regionalkantor Georg Hagel öffnet die Türen ins Innere der neugestalteten Orgel der Basilika. Daniel Reitz erläutert, was er als „Kirchenschweizer“ für Aufgaben hat – ein Beruf, den es nur noch in ganz wenigen deutschen Kirchen überhaupt gibt. Und mit Pater Werner kann eine Fahrzeugsegnung am Tag des heiligen Christophorus miterlebt werden. Trotz aller Ungewissheit, die die Zukunft bringen mag, versuchen die Ordensmänner und -frauen jeden Tag, ihren Glauben nicht nur in der Stille zu leben, sondern aktiv für andere Menschen da zu sein – und damit den Anspruch, Franziskus nachzufolgen, ins Heute zu übersetzen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 21.11.2023 ORF 2 Mein Stephansdom
55 Min.„Unter dem breiten Dach des Stephansdoms ist für viele und vieles Platz.“, sagt der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn über das Wahrzeichen von Wien. In der Kathedrale finden Menschen ihren Arbeitsplatz, hier kommen Menschen her um ihre Bitten und ihren Dank auszusprechen oder um von ihrer Schuld losgesprochen zu werden. In den Stephansdom kommen Menschen mit ihren Kindern um sie taufen zu lassen, aber auch um sich von geliebten Verstorbenen zu verabschieden. Der Stephansdom ist Gebetshaus, Sehenswürdigkeit und ein Haus für Kunst und Musik gleichzeitig. Der Film begleitet interessante Persönlichkeiten, die mit je anderen existentiellen Anliegen in den Dom kommen. Gleichzeitig erläutert die Doku anhand dieser Themen geschichtliche Bezüge dieses identitätsstiftenden Wahrzeichens von Wien und Österreich. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 07.04.2020 ORF 2 Meister der Sixtina – Michelangelo
Was trieb Michelangelo (Jochen Paletschek) an, in seiner Zeit die Bildhauerei und Malerei zu revolutionieren und in der Architektur neue Maßstäbe zu setzen?Bild: ORF/ZDF/Bilderfest GmbH/Lena GräfAls er vom Papst das Angebot bekam, das Deckengewölbe der Sixtinischen Kapelle zu schmücken, hatte Michelangelo noch nie Fresken gemalt. Er arbeitete unter schlimmsten Entbehrungen fast Tag und Nacht und erschuf ein Deckenfresko, wie man es bis dahin noch nicht gesehen hatte: die Schöpfungsgeschichte, deren ikonografisches Highlight „Gott erschafft Adam“ fast jeder kennt. Die Doku zeigt die Genialität des Künstlers Michelangelo Buonarroti, sein Streben nach Perfektion, seine Selbstzweifel – und seine Kämpfe mit den Päpsten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 06.05.2025 ORF 2 Meisterwerk – Was Musik bewegen kann
Uraufführung des Musik-Ensemble UNIverse.Bild: ORF/Mina Pictures17 Musikerinnen und Musiker bilden das Musik-Ensemble UNIverse. Ihre Besetzung ist eine besondere, denn zu ihr gehören Menschen mit und ohne Behinderung. Die Dokumentation begleitet das kleine, aber feine Orchester bei Proben für einen großen Auftritt zum Bruckner-Jahr im oberösterreichischen Stift St. Florian und zeigt, wie einige der Musikerinnen und Musiker ihren Alltag meistern. Diese erzählen offen über die Herausforderungen, die sie mit ihrer Behinderung erleben. Sie geben einen Einblick in ihre Welt, wie es ihnen gelingt, persönliche Träume wahr werden zu lassen. Die Musikerinnen und Musiker möchten nicht auf ihre ersichtlichen Einschränkungen reduziert werden.Sie zeigen, welche Fähigkeiten in ihnen stecken. Hier steht gelebte Inklusion im Rampenlicht, völlig uneitel, aber durchaus selbstbewusst. Das kleine Orchester begibt sich auf eine Spurensuche des berühmten Komponisten, der in St. Florian prägende Jahre als Schüler, Lehrer und Organist verbracht hat. Jazzsängerin Petra Linecker und Musiker Andreas Huber leiten die Musikgruppe und arrangieren die Stücke, die von allen gemeinsam auf Augenhöhe entwickelt werden. Doch eine Annäherung an Bruckners 4. Sinfonie ist nicht gerade einfach, die Band hat einen hohen musikalischen Anspruch. Das Repertoire liegt ansonsten im Bereich der Popularmusik, dafür probt die Gruppe regelmäßig in der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, wo sie auch gegründet wurde, um Auszubildenden einen Einblick in inklusives Musizieren zu geben. Darüber hinaus sucht UNIverse die große Bühne und erreicht erfolgreich ein breites Publikum durch zahlreiche Auftritte. Gemeinsam mit dem Spring String Quartet wird das neue Stück des Komponisten Severin Trogbacher – eine Annäherung an Bruckners 4. Sinfonie – im Stift St. Florian für mehr als 600 Gäste uraufgeführt. Durch Spielfreude, das gemeinsame Auftreten und die musikalische Qualität überrascht UNIverse das Publikum und berührt es gleichzeitig mit einer tiefen Emotionalität. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 03.12.2024 ORF 2 Menschen ohne Krankenversicherung
Röntgenbild.Bild: ORFEtwa 30.000 Menschen in Österreich leben ohne Krankenversicherung – darunter Migrantinnen und österreichische Staatsbürger in schlechten Arbeitsverhältnissen. Die sozialmedizinische Einrichtung AmberMed, eine Kooperation zwischen dem Flüchtlingsdienst der Diakonie und dem Österreichischen Roten Kreuz, kümmert sich an fünf Tagen in der Woche um Menschen in dieser Situation. Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist im Vorjahr in Österreich um 25 Prozent gestiegen, allein 2024 wurden 660 Kinder behandelt. Obwohl AmberMed den Krankenkassen enorme Folgekosten erspart, ist die Finanzierung nicht gesichert. . (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 21.03.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 15.03.2026 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 21.01.2026Menschenskind
Braucht eine Frau zwingend einen Mann, um ein Kind zu bekommen? Und wird er automatisch zum Vater, wenn es zur Zeugung mit seinem Samen kommt? Die Filmemacherin Marina Belobrovaja hat einen radikalen Weg zur Mutterschaft gewählt, über den viele alleinstehende Frauen nachdenken, ihn aber doch nicht gehen. In MENSCHENSKIND! setzt sie sich, ausgehend von der Zeugungsgeschichte ihrer Tochter mit Hilfe eines Samenspenders, mit den bestehenden gesellschaftlichen Vorstellungen, Rollenmustern und Konventionen rund um Elternschaft und Familie auseinander. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 07.03.2023 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich für den 11.03., dann für den 11.10.2022, dann für den 17.01.2023 angekündigtThe Mission – Zwischen Glaube und Wahnsinn – Folge 1
Der US-amerikanische Missionar John Chau wurde 2018 bei dem Versuch, mit einem der isoliertesten Stämme der Welt in Kontakt zu treten und ihn zum christlichen Glauben zu bekehren, getötet. Mit exklusiven Interviews und Archivaufnahmen von Johns Reise nach North Sentinel beleuchtet dieser Dokumentarfilm in zwei Teilen die brisanten Fragen, die diese komplexe Geschichte und das problematische Missionsverständnis von Johns evangelikaler Gemeinschaft aufwerfen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 05.08.2025 ORF 2 The Mission – Zwischen Glaube und Wahnsinn – Folge 2
Sie gehören zu den letzen indigenen Völkern, die völlig isoliert von der übrigen Welt auf einer Insel leben: die Sentinelesen. Der US-amerikanische freikirchliche Missionar John Chau will trotz eines strikten Verbots mit dem Volk Kontakt aufnehmen, um es zum christlichen Glauben zu bekehren. Sein Missionsversuch endet für ihn tödlich. Mit Archivaufnahmen von Johns Reise nach North Sentinel und mit seinen ausführlichen Tagebuchaufzeichnungen beleuchtet dieser Dokumentarfilm unter anderem das problematische Missionsverständnis seiner evangelikalen Gemeinschaft. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 12.08.2025 ORF 2 Mit Charme und Chuzpe – Die jüdische Künstlerin Lea Kalisch
Sunny Stemmler und ihr Sohn Matteo leben in einer betreuten Wohngemeinschaft in Berlin.Bild: ORF/Alpha Container GmbHLea Kalisch, jüdische Künstlerin, Sängerin, Filmemacherin und Performerin, und ihr Mann, Rabbiner Tobias Divack Moss, haben ihr Leben bewusst aus den USA nach Wien verlegt. Lea hat lange in New York gelebt und bringt ihre offene Art, Tanz, Musik und eine klare, mutige Haltung mit. Für sie sind ihre Kunst und ihr Glaube verbunden – ihr Jüdischsein ist ein Teil ihrer Identität, ein Teil ihres Schaffens, und nichts, was sie verstecken will, sondern etwas, das sie aktiv leben möchte. Lea eckt an: Sie ist nicht das brave graue Mäuschen, sondern kämpft mit ihrer Musik, ihren Filmen und Outfits für freie jüdische Frauen, die bunt schillern dürfen und nicht devot hinter ihrem Rabbiner-Ehemann verschwinden müssen.Doch wie finden die energetische, angstfreie Sängerin und der Rabbiner hier in Wien eine neue Gemeinschaft, die sie nicht nur trägt, sondern auch inspiriert? Wie gestalten die beiden ihr Leben und das Leben der Or Chadasch-Gemeinde? Das Porträt erzählt vom Ankommen in Wien – nicht als Anpassung, sondern als aktiver Prozess des Gestaltens. „Alles vergessen“ Im Jüdischen Museum Wien beleuchtet die Ausstellung „Alles vergessen“ die Mechanismen des Vergessens. Ausgehend von dem Umstand, dass Vergessen nicht nur Verlust, sondern auch Macht, Befreiung oder Verdrängung bedeutet, zeigt die Schau kulturhistorische Beispiele unterschiedlicher Formen des Vergessens und ruft dazu auf, Vergessen nicht nur als Gegensatz zur Erinnerung zu verstehen, sondern als aktiven, komplexen Prozess mit tiefen gesellschaftlichen und existenziellen Folgen. Ob innerjüdische Bannflüche oder kollektive Vergessenskulturen nach 1945: Die Ausstellung zeigt, dass Erinnerung – Erinnerungskultur ist im Judentum zentral – und Vergessen miteinander verknüpft sind und das historische Bewusstsein prägen. (Text: ARD alpha) Deutsche TV-Premiere Sa. 18.04.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 12.04.2026 ORF 2 Mit Gott an die Macht – Demokratie in Gefahr: Die Evangelikalen und die US-Wahlen
Im dritten Teil der Dokumentation über den weltweiten Siegeszug der evangelikalen Christen widmet sich „kreuz und quer“ den drastischen Auswirkungen der politischen Machtergreifung im Namen Gottes. Die politische Agenda der Evangelikalen wird ausgerechnet in den USA, einem Mutterland der modernen Demokratie, zu einer Gefahr für eben diese. Ihren Höhepunkt nimmt die Entwicklung 2021 beim Angriff auf das Kapitol, als Trump-Anhänger die Wahl Joe Bidens zum neuen US-Präsidenten nicht anerkennen wollen. Doch auch innerhalb der evangelikalen Bewegung regt sich angesichts dieser Bedrohung massiver Widerstand: Der Kampf um die Identität der modernen westlichen Gesellschaften scheint eröffnet – auch auf europäischem Boden. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 23.04.2024 ORF 2 Mit Gott an die Macht – Wie evangelikale Christen die Welt erobern
Die evangelikale Predigerin Paula White wird offiziell als spirituelle Beraterin des US-Präsidenten Donald Trump engagiert.Bild: ORF/Artline FilmsDas evangelikale Christentum wächst weltweit rasant und nimmt zunehmend Einfluss auch auf soziale und politische Bereiche. Die Anhänger dieser fundamental-konservativen christlichen Bewegung haben so umstrittene Politiker wie Donald Trump an die Macht gebracht. Und sie arbeiten daran, dem ehemaligen US-Präsidenten in diesem Jahr eine zweite Amtszeit zu bescheren. „kreuz und quer“ spürt in einer dreiteiligen Dokumentation den Hintergründen des Evangelikalismus nach. Im ersten Teil wird die Entstehungsgeschichte dieser mächtigen Bewegung um den charismatischen Gründer Billy Graham nachgezeichnet. Zu Wort kommen dabei alle Seiten, überzeugte Befürworter ebenso wie Kritiker – was zu durchaus überraschenden Einsichten führt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 09.04.2024 ORF 2 Mit Gott an die Macht – Wie Evangelikale die US-Politik beherrschen
Fast 700 Millionen Menschen weltweit bekennen sich heute zum evangelikalen Christentum. Die religiös begründete Bewegung ist in vielen Ländern längst zum einflussreichen politischen Faktor geworden. Im zweiten Teil der dreiteiligen Dokumentation zeigt „kreuz und quer“, wie Familie, Politik, Bildung und Wirtschaft nach dem Willen der Evangelikalen mit biblischen Prinzipien in Einklang gebracht werden sollen. Als Beispiele für den neuen „christlichen Nationalismus“ zeigt die Doku die Situation in den USA unter Donald Trump, Brasilien unter Jair Bolsonaro und vergleichbare Tendenzen im säkularen Europa. Wie also sieht sie aus, die Herrschaft, von der das evangelikale Christentum träumt? Die Dokumentation sucht nach Antworten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 16.04.2024 ORF 2 Mode, Models und Muslima
Die Islamische Revolution der Frauen. Die „kreuz und quer“-Dokumentation wirft einen Blick in die Vergangenheit des 20. Jahrhunderts und zeichnet ein gänzlich anderes Bild über die Rechte der Frauen im Nahen Osten, als wir es heutzutage gewohnt sind. Damals war der Schleier zur Privatsache geworden und die Gleichberechtigung schien in greifbarer Nähe. Wer waren die Vorreiterinnen dieser feministischen Bewegung? Und wie konnte es sich wieder ins Gegenteil kehren? Die Regisseurin Anita Lackenberger erzählt ein Stück Frauengeschichte, das den Blick auf Länder wie Ägypten, Libanon, Palästina und Israel schärft. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 24.01.2023 ORF 2 Die mutigen Frauen von Karachi
Rosa Lyon im Gespräch mit Muqaddas Tahir. Sie hat sich mit ihren 22 Jahren ein großes Ziel gesetzt: die Mangroven in Pakistan zu schützen.Bild: ORF/Rosa LyonSie leben in strengen Hierarchien: Mädchen in der erzkonservativen Unterschicht in Pakistan. Rosa Lyon hat sie vor Ort besucht und dabei Projekte entdeckt, die Mädchen unterstützen und ermächtigen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 01.11.2025 ARD alpha Original-TV-Premiere Di. 05.03.2024 ORF 2 Die Muttergottes und ihre Erscheinungen
Ein Raunen geht durch die Menge, die weißgekleidete Frau nimmt einen tiefen Atemzug, wendet die Augen zum Himmel und fällt in Erstarrung: Mirjana Soldo hat eine „Marienerscheinung“. Die 46- jährige Seherin war eines jener sechs Kinder, denen 1981 in Medjugorje auf einem Hügel hinter dem Dorf zum ersten Mal die Muttergottes erschienen sein soll. Eine weiße Gestalt hätten sie gesehen, so erzählen sie heute, und diese bald als die heilige Maria, die „Gospa“ erkannt. Von da an boomte der Marientourismus in Medjugorje, heute kommen jedes Jahr eine Million Pilgerinnen und Pilger in die ehemals bettelarme Region.Und so ist auch Mirjana Soldo bei ihrer monatlichen Zwiesprache mit der Muttergottes immer von Tausenden Pilgern umringt. Nach 15 Minuten erwacht sie aus ihrer Trance, Tränen rinnen über ihre Wangen, erschöpft sinkt sie zurück. Ein Assistent verliest die Botschaft des Tages – die „Gospa“ mahnt ihre Kinder, sich zu Gott zu bekennen. Viele der Anwesenden knien seit Stunden auf dem steinigen Boden des „Erscheinungsbergs“ in der Hitze. Dass man in Medjugorje auf diese Weise „Zeuge einer Erscheinung“ werden kann, unterscheidet diesen Wallfahrtsort von anderen wie Fátima oder Lourdes. Dieser Umstand ist gleichzeitig Gegenstand einer kirchenpolitischen Diskussion: Die Marienerscheinungen in Medjugorje sind von der Kirche offiziell nicht anerkannt, die dortigen Vorkommnisse werden nicht als „übernatürlich“ eingestuft. Immerhin hat der Vatikan unlängst die Verehrung in Medjugorje und die Wallfahrten dorthin anerkannt. Bisher waren dies Privatinitiativen, nun dürfen offizielle kirchliche Wallfahrten stattfinden. Einer der Gründe für die große Zurückhaltung in der Einstufung der „Erscheinungen“ ist, dass die „Seher“ immer noch von laufenden Visionen und Auditionen berichten. Auch Lourdes in Südfrankreich wird jährlich von sechs Millionen Pilgerinnen und Pilgern besucht, darunter befinden sich viele Kranke und Hilfesuchende, denn hier soll es eine „heilende Quelle“ geben. Die Marienerscheinungen von Lourdes fanden 1858 statt und läuteten das „Marianische Jahrhundert“ ein, eine Zeit, in der die Marienfrömmigkeit besonders stark war. Was fasziniert so viele Menschen bis heute an der Gottesmutter? Wie stehen Kirche und Theologie zur Marienverehrung? Der Film begleitet zwei Reisegruppen nach Lourdes und Medjugorje und versucht dem Phänomen Marienfrömmigkeit auf den Grund zu gehen. Fachleute wie Wolfgang Beinert, Józef Niewiadomski, Peter Trummer und Monika Prettenthaler erklären, warum die Heilige Maria für viele Katholikinnen und Katholiken bis heute eine so herausragende Stellung einnimmt. Gespräche mit begeisterten Marienverehrern zeigen, dass es offenbar ein starkes Bedürfnis nach einem emotionalen Erleben im Glauben gibt, das in der Kirchenpraxis möglicherweise zu kurz kommt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 24.09.2024 ORF 2 Mut zur Menschlichkeit – Caritas wörtlich genommen
40 Min.Sie ist wie ein Seismograph der sozialen Entwicklungen: Seit hundert Jahren gibt es die Caritas, die als kirchliche Hilfsorganisation jenen Menschen zur Seite steht, die am Rande der Gesellschaft stehen und in Not sind. Persönliche Geschichten zeigen, wie vielfältig die Caritas agiert und warum der uralte Grundgedanke der Nächstenliebe heute nichts von seiner Brisanz und Notwendigkeit für die Gesellschaft eingebüßt hat. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 06.10.2023 3sat Original-TV-Premiere Di. 10.11.2020 ORF 2 Nach dem Amoklauf – Ein Notfallseelsorger im Porträt
Am 10. Juni erschütterte ein Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz die Öffentlichkeit. Elf Menschen starben, mindestens zwölf wurden teils schwer verletzt. Als evangelischer Religionslehrer und Notfallseelsorger erlebte Paul Nitsche diesen Tag an seiner Schule selbst mit. Nitsche ist damit nicht nur Überlebender, sondern auch jemand, der als Notfallseelsorger anderen Halt gibt, wenn die Welt aus den Fugen gerät. Er musste in den Stunden nach dem Amoklauf nicht nur professionell handeln, sondern selbst seine eigenen Wege der Bewältigung finden.Die erste Folge des neuen ORF-Formats „kreuz und quer NAH DRAN“ begleitet den 50-Jährigen auf seinem Weg, beruflich und privat wieder Stabilität zu gewinnen. Das 25-minütige Portrait zeigt einen Menschen, der seine Verantwortung als Seelsorger ernst nimmt und dabei eigene Betroffenheit reflektiert. Zugleich thematisiert der Film die Bedeutung von Gemeinschaft bei der Bewältigung extremer Krisen. Im Anschluss an das Porträt startet in der fünfminütigen „kreuz und quer PLUS“ Reihe mit der animierten Serie „ICONIC!“ – Die Bilder Codes in den Religionen. (Text: ORF) Deutsche TV-Premiere Sa. 11.10.2025 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 05.10.2025 ORF 2 Die Nacht der Nächte
All you need is love: Egal ob in Indien, Japan, den USA oder in Deutschland, die Liebe zum Ehepartner kann facettenreich und langlebig sein. Vier Paare erzählen von ihren über 55 Jahre andauernden Beziehungen, den Problemen, denen sie sich stellen mussten, und was es heißt, sein Leben ganz dem anderen zu widmen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 15.02.2022 ORF 2 Die Nacht der Nächte
Mit ihr enden Märchen: doch auch die traumhafteste Hochzeitsnacht garantiert noch keine glückliche Beziehung. Was aber ist dann das Erfolgsrezept? Was hält Beziehungen frisch? Wie kann eine Ehe auch Krisen überstehen? Vier Paare in Indien, Japan, den USA und Deutschland erzählen von ihrer über 55 Jahre währenden Liebe. Die Doku gibt nicht nur persönliche Einblicke, sondern eröffnet so manch überraschende Perspektive darauf, wie Liebe ein Leben lang halten kann. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 13.06.2023 ORF 2 Namenlose tote Flüchtlinge – Ein griechischer Forensiker ermittelt
Am Fluss Evros zwischen Griechenland und der Türkei riskieren tausende Füchtlinge ihr Leben, um in die EU zu gelangen. Viele sterben und werden nicht gefunden. Falls doch, ist ihr Name meist unbekannt. Der Rechtsmediziner Pavlos Pavlidis versucht, toten Flüchtlingen an der EU-Außengrenze ihren Namen zurückzugeben – auch, damit Angehörige Gewissheit über deren Schicksal erlangen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 20.02.2024 ORF 2
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