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Die Kunst des Heilens
Traditionelle Chinesische Medizin und Ayurveda boomen. Doch nun wird auch die traditionelle europäische Medizin wiederentdeckt, die vor allem in den alten Klöstern gelehrt und weitergegeben wurde. Die ganzheitliche Sicht des Menschen schloss neben seiner Spiritualität ebenso auch seine Leiblichkeit ein. Hildegard von Bingen, Paracelsus und Pfarrer Kneipp sind herausragende Persönlichkeiten dieser Tradition. Besonders Klöster und Ordenshäuser nehmen heute die alte Heilkunde in ihr Kurprogramm auf. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 08.05.2022 ORF 2 Das Land, der Bischof und das Böse
„Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben.“ Mit diesen deutlichen Worten nimmt Bischof Michael Memelauer bei seiner Silvesterpredigt 1941 im St. Pöltner Dom gegen die NS-Euthanasie Stellung. Memelauer stammt aus dem niederösterreichischen Mostviertel. 1938 beginnt sein zäher Widerstand gegen den Nationalsozialismus, der als eines der wesentlichen Ziele die Zerstörung der katholischen Kirche hat. Die kreuz und quer Dokumentation begibt sich auf eine Spurensuche über das Leben des Bischofs, sein Wirken aber auch sein Vermächtnis für die Gegenwart. Ein filmisches Portrait eines mutigen Kirchenmannes – von Anita Lackenberger. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 14.03.2023 ORF 2 Leben bis zuletzt
Der gesetzlich verankerte Ausbau der Palliativmedizin wirft zahlreiche Fragen auf: Was muss eine Ausbildung für ÄrztInnen und Pflegepersonal umfassen? Wie kann es gelingen auf Sterbewünsche angemessen zu reagieren? Was kann ein Sterbewunsch unterschiedliches bedeuten? Und was brauchen Sterbende und Angehörige in derartigen Ausnahmesituationen? Peter Beringer hat für die Doku mit Betroffenen gesprochen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 13.09.2022 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 14.06.2022Das Leben der Amish
Wer den Amish begegnet, taucht in eine vergangene Welt ein. Ursprünglich aus Süddeutschland und der Schweiz stammend, hat die Amish-Gemeinschaft ihre Kultur und Sprache in die Neue Welt getragen: Sie sprechen Pennsylvaniadeutsch – eine Mischung aus Englisch und deutschen Dialekten – und leben wie vor 300 Jahren. Tief verwurzelt in ihrem Glauben folgen die Amish strengen Richtlinien und lehnen moderne Technologien und Lebensformen ab. Für Außenstehende können diese Regeln manchmal rätselhaft erscheinen. Mit Pferdekutschen durchstreifen sie ihre ländlichen Gemeinden, doch wenn es zu weit ist, darf ein Shuttleservice genutzt werden, an dem einige Amerikaner viel verdienen.Das Telefon wird nicht benutzt, außer wenn es sich um geschäftliche Belange handelt und sich das Gerät außerhalb des Hauses befindet. Trotz ihrer einfachen Lebensweise haben die Amish keine Nachwuchsprobleme: Kinder gelten als Segen Gottes, entsprechend reich ist der Kindersegen in den Familien. Auch die Geschäfte laufen gut, denn die landwirtschaftlichen Produkte aus ökologischem Anbau sind genauso gefragt wie das handwerkliche Geschick der Amish. Die Amish haben ihre eigenen Privatschulen, besuchen diese aber meistens nur bis zum 14. Lebensjahr. Der Lehrplan gibt neben Lesen, Schreiben, Rechnen, Geografie und Deutsch vor allem Bibelunterricht vor. Bereits während der Schulzeit arbeiten die Kinder zu Hause mit. Doch bevor sie sich als junge Erwachsene taufen lassen, um dann endgültig zur Amish-Gemeinschaft dazuzugehören, haben sie die Möglichkeit zum sogenannten Rumspringa: In dieser Zeit dürfen sie alles ausprobieren, was auch andere Jugendliche gewöhnlich tun – danach müssen sie sich für einen Lebensstil entscheiden. Wer jedoch nach der Taufe ein moderneres Dasein wählt, wird exkommuniziert. Der Film gibt einen faszinierenden Einblick in eine traditionelle Welt. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 12.03.2024 ORF 2 Das Leben entrümpeln
Schrille Werbebotschaften, Shopping als Erlebnis und übermäßiger Konsum: Es gibt Menschen, die sich einem ganz anderen Lebensstil verschrieben haben, weil sie meinen, damit glücklicher zu sein. Sie entrümpeln, begeben sich auf „Konsumdiät“ und versuchen, sich mit ganz wenigen Dingen zu begnügen. Was sie brauchen, borgen sie sich aus – und sie teilen mit anderen, was sie haben. Bloß ein neuer elitärer „Lifstyle“, den man sich auch „leisten“ können muss? Oder eine befreiende Alternative zu einem Leben unter dem Druck ökonomischer Zwänge? (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 19.12.2023 ORF 2 Leben mit der Ungewissheit
Was bedeutet es für Menschen wenn nichts mehr sicher scheint? Klimakrise, Covid19-Pandemie, Krieg – bereits mehrere Jahre belasten Krisen das individuelle und gesellschaftliche Leben. Welche Strategien gibt es um hier erfolgreich gegenzusteuern? Oder können große Krisen sogar als Chance für Veränderung wahrgenommen werden? In der Doku von Andrea Eder erzählen Menschen von ihrem persönlichen Umgang mit schwierigen Zeiten. Experten und Expertinnen geben einen Einblick, was essenzielle gesellschaftliche Krisen mit uns machen und wie wir ihnen begegnen können. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 18.10.2022 ORF 2 Leben mit der Unsicherheit
35 Min.Bild: ORF/MetafilmSicherheit gilt als eines der größten Bedürfnisse und Sehnsüchte der Menschen – und vermittelt ein Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit. Und doch ist der Anspruch, im eigenen Leben alles selbst zu planen und mit Sicherheit vorausberechnen zu können, eine Illusion. Der Film von Andrea Eder zeigt Menschen, die in ohnehin unsicheren Zeiten auch mit persönlichen Krisen konfrontiert waren und diese – trotz aller Schwierigkeiten – letztlich bewältigen konnten. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Fr. 14.11.2025 3sat Original-TV-Premiere Di. 14.06.2022 ORF 2 Lebensfreude
Unbeschwert Spaß zu erleben und Freude miteinander teilen zu können, war eigentlich selbstverständlich. Jetzt – nach einer Zeit massiver Einschränkungen – sind diese Lebensqualitäten wieder besonders geschätzt. Das zeigt die „kreuz und quer“-Doku: Denn die Lebensfreude der Protagonistinnen und Protagonisten ist ansteckend. Josef, Sandesh und Marion stehen für drei zentrale Quellen von Lebensfreude: Körper, Geist und Kontakt zu Mitmenschen. Der Eisschwimmer, der rappende Franziskanermönch und die Altenpflegerin machen spürbar, dass Lebensfreude auch unter schwierigen Bedingungen gedeihen kann. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 03.05.2022 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 19.04.2022Leben unter den Taliban – Leben unter den Taliban
Seit dem Rückzug der internationalen Truppen 2021 steht Afghanistan wieder unter der Herrschaft der Taliban. Das vielfältige Land mit einer jahrtausendealten Kultur war lange Heimat eines besonders moderat und ideologisch flexibel ausgeprägten Islam. Wie leben die Menschen jetzt unter den Taliban, die sich mit ihrer rigiden Auslegung der Scharia als Hüter des wahren Islam sehen? Haben alte, moderatere islamische Traditionen eine Zukunft im Land? ORF-Regisseurin Rosa Lyon hat sich selbst ein Bild von der Situation der Menschen in Afghanistan gemacht: von ihrem Alltag, ihren Ängsten und Hoffnungen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 20.09.2022 ORF 2 Das Letzte Abendmahl
Es gilt als Meisterwerk der Kunstgeschichte: Leonardo da Vincis berühmtes Wandgemälde „Das Abendmahl“. Das in Secco-Technik, auf trockenem Putz gemalte Werk, befindet sich im Refektorium des Mailänder Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie. Im Zug einer aufwändigen, fast 20 Jahre dauernden Restaurierung entdeckten Wissenschafter, dass nur noch rund 20 Prozent des Originalgemäldes erhalten geblieben sind. Um herauszufinden, wie das Gemälde ursprünglich ausgesehen hat, begibt sich die Dokumentation von Jean-Pierre Isbouts auf die Suche nach einer weiteren Version des Wandgemäldes, das angeblich von Leonardo da Vinci und seinen Schülern für den französischen König Ludwig XII. angefertigt wurde. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 08.08.2023 ORF 2 Letzte Hilfe
Leben heißt Sterben lernen. Nichts im Leben ist so sicher wie der Tod. Dennoch ist der Tod ein oft verdrängtes Thema: Wie mit dem Verlust geliebter Menschen umgehen? Wie mit der eigenen Sterblichkeit zurechtkommen? Der Film rückt das Thema Tod behutsam ins Blickfeld und begleitet den Thanatologen und Notfallpsychologen Martin Prein, die katholische Theologin und Begräbnisleiterin Ingrid Mohr und den Journalisten Felix Hütten, Autor des Buches „Sterben lernen“. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 31.10.2023 ORF 2 Liebe, Glück und Gott – So glaubt Österreich
Ob religiös oder nicht-religiös: Die existenziellen Fragen des Lebens betreffen alle: Wie ist das mit der Liebe? Was ist Gerechtigkeit? Wie umgehen mit Schuld, Tod und Sterben? Clara Akinyosoye hat sich auf den Weg gemacht und mit Menschen in Österreich über diese und andere Fragen gesprochen – und dabei so manch Unerwartetes erfahren. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 30.05.2023 ORF 2 Liebe ist nichts für Feiglinge
Wenn zwei Menschen sich dazu entschließen, den Rest ihres Lebens gemeinsam zu verbringen, ist selten vorhersehbar, was alles auf sie zukommen wird an Schwierigkeiten und Hindernissen. Und im Rückblick fragt man sich bisweilen, wie diese Schwierigkeiten und Hindernisse gemeistert wurden. In dieser Doku hören wir fünf Paaren dabei zu, wie sie sich solche(n) Fragen stellen. – Wie haben sie es geschafft, unsere fünf Paare? Jahrelang unfreiwillig getrennt zu sein, jahrelang betrogen zu werden, jahrelang nicht im selben Land leben zu dürfen … So unterschiedlich die Problemstellungen, so unterschiedlich die Lösungen. In jedem Fall gibt es mehrere Antworten auf die Frage nach dem Gelingen, mehrere Faktoren, die ausschlaggebend sind dafür, dass die Paare nach wie vor zusammen sind. Einer dieser Faktoren ist in jedem Fall die Liebe – die stets größer war als selbst das größte Problem. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 25.07.2023 ORF 2 Die Lust, sich zu verändern
Was ist Veränderung? Ein Anstoß von außen oder eine Entscheidung von innen? Ist eine Krise notwendig, um das längst Überfällige zu tun? Wie gelingt Veränderung und wann wird der Wunsch, sich zu verändern, ungesund? Die Doku porträtiert Menschen, die sich verändert haben – die einen, weil sie wollten, die anderen, weil sie mussten (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 17.10.2023 ORF 2 Die Macht der Verschwörungsmythen
Sie tauchen in rauen Mengen auf und entfalten ungeheuren Einfluss: Verschwörungstheorien oder -mythen. Die Dokumentation von Christian Rathner sucht nach den historischen Wurzeln dieses Verschwörungsdenkens, geht seinen Ursprüngen in der Religion nach und untersucht seine strukturelle Nähe zum Antisemitismus. Wie soll eine demokratische Gesellschaft heute mit solchen Mythen umgehen? (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 05.09.2023 ORF 2 Die Macht des Königs Salomon
König Salomon gehört zu den großen Gestalten der Bibel. Weise soll er gewesen sein und unermesslich reich. Seine Begegnung mit der Königin von Saba zählt zu den berühmtesten Erzählungen der Heiligen Schrift. Aber hat der sagenhafte Herrscher wirklich gelebt? Über Jahrtausende wurde seine Existenz nie ernsthaft bezweifelt. Doch nun wollen Forscherinnen und Forscher es genau wissen. Mit Hilfe neuester Technologien suchen sie in Jerusalem und in der Wüste Negev nach belastbaren Indizien. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 10.09.2024 ORF 2 Das Mädchenhaus – Der Kampf gegen Kinderheirat in Indien
Kinderheirat und Zwangsehe sind in Indien offiziell verboten, doch immer noch werden dort junge Mädchen und Frauen vielfach in eine ungewollte, frühe Ehe gezwungen. Im südindischen Chennai versuchen engagierte Sozialarbeiterinnen den Teufelskreis aus Armut und mangelnder Bildung zu durchbrechen. Ihr Wohnheim für Mädchen bietet eine Zuflucht – und versucht, den Kindern und Jugendlichen durch gute Bildung und Ausbildung eine neue Perspektive zu eröffnen. Doch die Traditionen reichen tief. Die preisgekrönte Dokumentation begleitet eine Betreuerin des „Mädchenheims“ bei ihrem überzeugten Kampf für ein selbstbestimmtes Leben ihrer Schützlinge. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 08.03.2022 ORF 2 Männerchor mit Dame
Sängerrunde Zlan.Bild: ORF/Metafilm GmbHIn der kleinen Kärntner Gemeinde Zlan, in der vor allem evangelische Christen leben, versammeln sich Männer, um zu singen. Der Männerchor wird jedoch von einer Frau geleitet: Katrin Winkler, Chorleiterin und Organistin. Doch in der Geschichte dieser Dorfgemeinschaft spielen weitere Menschen eine wichtige Rolle: etwa Matthias Granitzer, Landwirt, Komponist und Sänger im Chor, und Pfarrerin Andrea Mattioli, die das Dorf bald verlässt, um Superintendentin von Kärnten und Osttirol zu werden. Ein Film über Gemeinschaft, Musik und das, was ein Dorf zusammenhält. „kreuz & quer plus“ macht sich in der dreiteiligen Sendungsreihe auf die Suche nach möglichen Antworten darauf, was Menschenwürde ist. wirft einen Blick auf die christliche Religionsgeschichte und geht dem Konzept „Menschenwürde“ in verschiedenen religiösen Traditionen nach. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 20.12.2025 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 14.12.2025 ORF 2 Männer in Rot – Der Papst und seine Kardinäle
Papst Franziskus kümmert sich bei der Auswahl neuer Kardinäle kaum um ungeschriebene Gesetze. Traditionelle Kardinalssitze wie Paris, Palermo, Mailand oder Los Angeles blieben bisher unberücksichtigt, dafür verlieh er Bischöfen in San Diego und Marseille, in Agrigent und Bologna, im Südsudan und in Osttimor die Kardinalswürde. Selbst in der Mongolei, in der nur etwa 1.400 Katholikinnen und Katholiken leben, gibt es jetzt einen Kardinal. Damit setzt sich ein Trend fort, der sich seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zeigt: Das Kardinalskollegium wird internationaler, der europäische Einfluss geringer.Mehr als seine Vorgänger aber sucht Papst Franziskus seine „Männer in Rot“ an der Peripherie, in Städten und Ländern, die noch nie einen Kardinal hatten. Und er zeichnet Männer aus, die seinen Vorstellungen von einer sozial und für den Frieden engagierte Kirche entsprechen. Drei Kardinäle kommen in der Dokumentation zu Wort. Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn blickt auf viele Kardinalsjahre zurück. Die Stadt Rom und insbesondere ihre Titelpfarre „Gesú Divino Lavoratore“ sind ihm zur Heimat geworden. Protase Rugambwa, Erzbischof von Tabora in Tansania, erhielt erst 2023 Kardinal das rote Birett. Die Freude über diese unerwartete Auszeichnung war im ganzen Land groß. Der Kanadier Michael Czerny leitet als Kurienkardinal das „Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen“. Kardinal zu werden, sagt er, habe sein Leben intensiviert und grundlegend verändert. Die Dokumentation geht den historischen Wurzeln der Kardinäle nach und besucht die im 3. Jahrhundert gegründete „suburbikarische“, also Rom-nahe Diözese Frascati. Sie schildert den Machtzuwachs der Kardinäle und ihren Einfluss auf die Kunst und das Stadtbild Roms. Für die historische Einordnung sorgen die römische Kunsthistorikerin Claudia Primangeli und der Lokalhistoriker Valentino Marcon aus Frascati. Der Schneider Raniero Mancinelli erzählt von seiner Begegnung mit Neuernannten, die sich einkleiden müssen. „Sie kommen zu mir und fragen mich, was sie brauchen“, sagt er. Als journalistische Beobachterinnen und Beobachter liefern Severina Bartonitschek, Gudrun Sailer und Johannes Schidelko Einsichten und Kommentare. Sie stimmen darin überein, dass es diesmal im Fall einer Papstwahl besonders schwierig wäre, unter den Kardinälen die für eine Papstnachfolge in Frage kommenden „Papabili“ zu identifizieren. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 01.10.2024 ORF 2 MärtyrerInnen und WiderstandskämpferInnen im NS-Regime
Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 09.05.2025Der Mann, der die Welt rettete
Die wahre Geschichte über einen Mann, der eine nukleare Katastrophe zu verhindern wusste: Der frühere Oberst der sowjetischen Armee Stanislaw Petrow hatte 1983 für ein paar entscheidende Minuten das Schicksal der Welt in seiner Hand. Als ein Alarm einging, dass fünf amerikanische nukleare Fernlenkgeschosse gegen Russland abgefeuert wurden, folgte er seiner Intuition und meldete diesen Angriff nicht zurück – er hoffte, es sei ein Computerfehler. Nach langen Minuten des Wartens ergab sich: Es war tatsächlich ein Fehlalarm, und Petrow hatte den echten nuklearen „Gegenschlag“ aufgehalten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere ungesendet Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 17.05.2022Der Marathonmönch
Er ist Marathonmönch, ein Gyogia, wie die Asketen des buddhistischen Enryaku-ji-Ordens heißen. Vier Wochen lang hat ein Fernsehteam den Mönch bei seinen Läufen und in seinem Alltag begleitet und dabei eine Ahnung davon bekommen, wie strapaziös die buddhistische Askese ist. In den nächsten drei Jahren will Hoshino Endo seine Laufstrecke auf 84 Kilometer pro Nacht steigern. Nach sieben Jahren wird er auf eine Gesamtstrecke von 38.000 Kilometer kommen. Selbst wenn er mit seiner Leistung jeden Athleten in den Schatten stellt, Hoshino Endo läuft nicht aus sportlichen Ambitionen. Was ihn antreibt, ist die Suche nach Erleuchtung. Über sich hinaus zu wachsen, seine eigenen Begierden abzulegen, und irgendwann ganz für andere da sein zu können, das ist das Ziel seiner Strapaze. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 02.04.2024 ORF 2 Maria Stromberger
Sie meldete sich freiwillig nach Auschwitz – zum Krankenpflegedienst in der SS Krankenstation des KZ: Maria Stromberger (1898–1957), gebürtige Kärntnerin, wohnhaft in Vorarlberg. Sie entkam nur knapp den Schergen der Gestapo: Stromberger schmuggelte Flugschriften aus dem Vernichtungslager und versuchte Menschen zu retten. Unter Überlebenden der KZ-Hölle blieb sie als „Engel von Auschwitz“ in Erinnerung. (Text: ORF)Österreichische TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 30.01.2024Mauern der Freiheit – Die Baustellen der Benediktiner von Melk
Stift Melk, Benediktinerkloster und Weltkulturerbe in Niederösterreich: Jährlich besuchen rund eine halbe Million Menschen die weitläufige und prächtige Barockanlage. Vielen ist gar nicht bewusst, dass hier seit 1089 Benediktinermönche leben, beten und arbeiten. Ein Teil ihres Erbes: das Kloster samt Garten und Gymnasium zu erhalten. Deshalb waren immer wieder in der Geschichte größere und kleinere Baustellen Teil des Alltags. Regisseur Johannes Rosenstein blickt hinter die Kulissen der Pracht, erzählt, wie knapp zwei Dutzend Mitbrüder und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich darum kümmern, Schule, Kulturangebot und Seelsorge mit Leben zu füllen und für die Zukunft zu erhalten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 26.11.2024 ORF 2
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