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  • Schon der Weg bis zur Gründung des Staates Israel 1948 war von Kämpfen geprägt. Seitdem ist Israel ständig von außen durch Terror und Kriege bedroht – Konflikte, in deren Hintergrund auch religiöse Ansprüche eine Rolle spielten. Zuletzt waren es radikale Kräfte von innen, die das Land an eine Spaltung heranführten. Die Dokumentation von Winfried Laasch zeigt, wie Israel in der Vergangenheit auf Bedrohungen, Krieg und Terror reagiert hat. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 10.10.2023 ORF 2
  • Das Jahr begann mit dem größten religiösen Fest weltweit, der hinduistischen Kumbh Mela in Indien. Papst Franziskus starb – nach einem kurzen Konklave wurde der US-Amerikaner und Peruaner Robert Francis Prevost zu Papst Leo XIV. gewählt. Und der Dalai Lama feierte seinen 90. Geburtstag und kündigte für den Fall seines Todes seine Reinkarnation an. Das sind nur einige der besonderen Ereignisse Jahres 2025 aus der Welt der Religionen, die ORF-Regisseur Marcus Marschalek in einem spannenden filmischen Potpourri aufbereitet. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 30.12.2025 ORF 2
  • Sie ist die wohl prominenteste Hinrichtung der Weltgeschichte: der Tod Jesu am Kreuz. Was kann die Wissenschaft über die Hintergründe, den Prozess Jesu und die Hinrichtung auf Golgotha nach kritischer Auswertung der Quellen historisch verlässlich sagen? Was war der Grund für das römische Todesurteil? Und welche Rolle spielte der Hohe Rat und sein ambivalentes Verhältnis zum römischen Präfekten Pontius Pilatus? Der prominenteste Cold Case wird in kriminalistischer Spurensuche neu aufgerollt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 03.04.2026 ORF 2
  • Papst Leo XIV. hat Josef Grünwidl zum neuen Erzbischof von Wien ernannt. „kreuz & quer nah dran“ zeigt in einem filmischen Porträt den neuen Erzbischof von einer sehr persönlichen Seite – als Mensch und als Seelsorger. Regisseur Robert Neumüller hat Josef Grünwidl dafür mit der Kamera begleitet und Gespräche mit ihm geführt. (Text: ORF)
  • Das Warten hat ein Ende: Josef Grünwidl wurde von Papst Leo XIV. zum neuen Erzbischof von Wien ernannt. Im Jänner hatte er die Erzdiözese interimistisch als apostolischer Administrator für einige Wochen übernommen, daraus sind mehr als acht Monate geworden. „kreuz & quer nah dran“ hat ihn bei seinen vielfältigen Aufgaben begleitet und kennengelernt und zeigt am Sonntag, dem 19. Oktober 2025, um 12:30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON (und am Dienstag, dem 21. Oktober, um 23:05 Uhr in ORF 2) das von Robert Neumüller gestaltete Porträt „Josef Grünwidl – Der neue Erzbischof von Wien“. Mit Josef Grünwidl kommt frischer Wind ins Erzbischöfliche Palais. Er scheut sich nicht, die drängenden Fragen und Probleme anzusprechen – die Rolle der Frau, die kirchenrechtliche Verpflichtung zum Zölibat für Priesteramtskandidaten, den Schwund der Gläubigen, die leerstehenden Kirchen. Und er hat dazu besonnene und zugleich klare Positionen. Jetzt als Erzbischof hat er die Chance, Lösungen anzugehen und umzusetzen – eine Herkules-Aufgabe. Dass Grünwidl ein Mann der Spiritualität und des Gebets ist, könnte ihm dabei helfen – ebenso wie die Unterstützung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erzdiözese, die ihn schon bisher sehr schätzten. Josef Grünwidl kommt aus einer Bauernfamilie im Weinviertel, wo er auch jahrelang als Pfarrer gearbeitet hat, er kennt die Menschen und liebt sie. Für ihn ist Kirche nicht das Ziel, sondern ein Mittel zum Zweck: Menschen sollen ein Leben in Fülle haben. Und dafür brennt und rennt er bei seinen täglichen Aufgaben. Seine zweite Leidenschaft ist die Musik. Er hat selbst Orgel studiert, spielt Klavier und ist ein begeisterter Klassik-Liebhaber – und da vor allem Bach, am besten, wenn ihn Nikolaus Harnoncourt (1929⁠–⁠2016) dirigiert. Die Menschen der Erzdiözese Wien bekommen mit Josef Grünwidl einen Bischof, der allen auf Augenhöhe begegnen will und mitten im Leben steht. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 25.10.2025 ARD alphaOriginal-TV-Premiere So. 19.10.2025 ORF 2
  • Original-TV-Premiere So. 01.01.2023 ORF 2
  • Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 14.06.2022
  • Die Zahl der Kirchenaustritte ist in Österreich hoch, und doch gibt es christliche Gruppen mit starkem Zulauf. Peter Beringer hat sich auf eine Spurensuche begeben und nachgefragt, warum konservative christliche Gemeinden gerade junge Menschen anziehen, woran sie glauben und welche Rolle christliche Gruppen auf politischer Ebene weltweit spielen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 21.04.2026 ORF 2
  • Als sie von ihrer Gemeinschaft ins Ausland zur Mission geschickt werden, beginnt für die jungen Mitglieder der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ – auch Mormonen genannt – eine Reise ins Ungewisse, die sie an so manche Grenzen bringt. Aus einer stark religiös geprägten Gemeinschaft kommend, sehen sie sich in einem für sie fremden Land mit einer säkular geprägten Gesellschaft konfrontiert, die so manches ihres Glaubens massiv in Frage stellt. Die Dokumentation „Junge Missionare auf Tour“ von Tania Anderson hat die vier Teenager auf ihrer Reise begleitet und zeigt, vor welche Herausforderungen die Jugendlichen gestellt werden und was diese für ihren Glauben bedeuten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 24.09.2024 ORF 2
  • Überalterung der Gesellschaft, bevorstehende Pensionswelle und fehlende Fachkräfte: Die Pflegekrise in Ländern wie Österreich ist in aller Munde. Lösungsideen entstehen mitunter an überraschenden Orten: Unter der Leitung ihres Provinzials Saji Mullankuzhy entwickelte die österreichische Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder ein Programm, um in Indien ausgebildete Pflegekräfte in Österreichs Spitäler zu holen. Doch die Hürden sind groß. Peter Beringer hat die jungen Pflegerinnen getroffen und sie einen Teil des Weges und bei ihrer Arbeit in Österreich begleitet. „kreuz & quer plus“: Homo religiosus – Der Mensch und seine Religionen. Die Entstehung des Buddhismus. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 07.02.2026 ARD alphaOriginal-TV-Premiere So. 01.02.2026 ORF 2
  • Als Ikone der Frauenbewegung wurde Käthe Leichter nach ihrem gewaltsamen Tod als Antifaschistin und Opfer der Nationalsozialisten geehrt und gewürdigt. Zeit ihres Lebens war sie sowohl als Politikerin wie als Wissenschafterin eine große Pionierin und konnte beide Passionen vereinen. Sie studiert als eine der ersten Frauen Staatswissenschaften, politische Ökonomie, Geschichte und Statistik. Nach dem „Anschluss“ wird sie verhaftet. Sie ist das geborene Feindbild der Nazis: Frauenrechtlerin, Intellektuelle, Radikale, Jüdin, Widerständlerin. Im Februar 1942 wird sie in der Gaskammer ermordet. Die Doku von Helene Maimann zeichnet ein Bild der Wissenschafrtlerin, Politikerin und Frauenrechtlerin und auch über ihre Beziehung zum jüdischen Glauben, zu dem sie eine wechselhafte Beziehung hatte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 16.07.2024 ORF 2
  • Im Jänner 2025 wird Kardinal Christoph Schönborn als Erzbischof von Wien im Alter von 80 Jahren zurücktreten. Das ist nun offiziell bekannt geworden – der Papst hat das Rücktrittsgesuch angenommen. Somit wird am Beginn des neuen Jahres für die katholische Kirche in Österreich eine Ära zu Ende gehen. Schönborn stammt aus einem Adelsgeschlecht – und wurde doch Bettelmönch: 1995 trat der Dominikaner sein neues Amt als Erzbischof von Wien an – in den turbulenten Zeiten der Krise um seinen Vorgänger Kardinal Hans Hermann Groer 1998 wurde er zum Kardinal ernannt. Der als moderat konservativ geltende Ordensmann erwies sich bald als kirchlicher Krisenmanager – und überraschte seine Kritiker mit reformorientierten Entscheidungen, kompromissloser Aufklärung der kirchlichen Missbrauchsskandale und seinem Zugehen auf Randgruppen wie HIV-positive Menschen. Das Porträt zeigt Herkunft und Werdegang Christoph Schönborns und sein Bestreben, die auseinandertriftende Herde der Gläubigen zusammenzuhalten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 13.10.2024 ORF 2
  • Als Bruder Christoph mit 18 Jahre in den Orden der Dominikaner eingetreten ist, gab es bereits drei Kardinäle vor ihm in der Familie Schönborn. Eigentlich wollte er Mönch sein, Theologie studieren und ein Leben in Kontemplation und Lehre führen. Alles kam anders, als er zum Wiener Weihbischof und in weiterer Folge zum Kardinal berufen wurde. Immer kam schon alles anders. 1945 musste er mit seiner Familie das elterliche Schloss in Tschechien verlassen. Nicht allen gelang die Flucht, auch Christoph überlebte nur dank seiner Tante. Schruns in Vorarlberg wurde seine neue Heimat. Innere Heimat war ihm sein Glaube schon ab seinem elften Lebensjahr dank seiner Berufung durch eine tiefe religiöse Erfahrung. Verwirklichen wollte er seine Berufung später mit einem Leben in klösterlicher Stille. Doch die Zurückgezogenheit sollte ein Traum bleiben. Mit mehreren Päpsten arbeitete der Wiener Erzbischof in nächster Nähe zusammen. In besonderer Weise mit Joseph Ratzinger, seinem Universitätsprofessor und späteren Kollegen an der Uni Fribourg, gemeinsam mit ihm in der Glaubenskongregation in Rom und auch dann noch, als dieser bereits Benedikt XVI. war. Seine Sehnsucht blieb aber das monastische Leben. So war er schon 1974 bei der Gründung der Ordensgemeinschaft Kleine Schwestern und Brüder vom Lamm beteiligt, denen er immer noch verbunden ist. Sie sind ihm Refugium in Rom und sie werden ihn auch in Zukunft in Wien beherbergen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 14.01.2025 ORF 2
  • Mehr als 50 Jahre baut Justo Gallego Martínez an „seiner“ Kathedrale. Er beginnt auf einem der vom Vater geerbten Felder mit dem Bau einer klassischen Basilika – ohne Ausbildung in Architektur und ohne jegliche Bauerfahrung. Bei den Nachbarinnen und Nachbarn gilt er als „der Verrückte mit der Kirche“, doch er lässt sich nicht beirren und arbeitet mit allem, was ihm überlassen wird: Reste von Baumaterial oder auch Gebrauchtes, das er recycelt. Und seine Kathedrale wächst, trotz aller Zweifel seiner Umgebung. Im Ausland wird das riesige Bauwerk allmählich bekannt, das Museum of Modern Art in New York widmet dem Bauprojekt eine Fotoausstellung. Eine Werbekampagne, die Justo Gallego Martínez und seine Kathedrale zeigt, macht ihn und sein Bauwerk schließlich in Spanien berühmt. Doch Justo Gallego Martínez wird älter und seine Kathedrale harrt immer noch der Fertigstellung. Für die Kathedrale gibt es keine Baugenehmigung, in den Plänen der Ortschaft Mejorada del Campo ist das Gebäude schlicht als „Ruine“ gekennzeichnet. Was also wird mit der halbfertigen Basilika geschehen, wenn ihr Erbauer einmal nicht mehr lebt? Die Diözese, der Gallego seine Kathedrale vermachen will, gibt sich zurückhaltend. Es kommen verschiedene Akteure ins Spiel, sogar die UNESCO begutachtet den Bau. Eine katholische Hilfsorganisation unterstützt schließlich den Kirchenbauer. Was aus der Kathedrale werden wird, bleibt dennoch unklar. 2018 stoßen zwei Filmemacher auf die Geschichte. Matthew Bremner und Denis Dobrovoda zeichnen sehr persönliche Interviews mit Justo Gallego Martínez auf, sprechen mit Menschen aus seinem Umfeld und mit verschiedenen Fachleuten, recherchieren die Hintergründe. Die letztlich so entstandene preisgekrönte Dokumentation, die bereits auf zahlreichen Festivals gezeigt wurde, folgt dem betagten Mann mit behutsamem Blick und integriert Archiv- und Filmmaterial, das seit 1991 gedreht wurde. Ihr Protagonist erlebt die Fertigstellung des Films nicht mehr. Am 28. November 2021 stirbt Justo Gallego Martínez hochbetagt im Alter von 96 Jahren. Für ihn sei die Arbeit an der Dokumentation professionell wie auch persönlich lebensverändernd gewesen, sagt Regisseur Denis Dobrovoda im Rückblick. Justo sei ein so einzigartiger Mensch gewesen, dass er niemanden unberührt lassen könne. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 27.06.2023 ORF 2
  • Aussteiger, Umsteiger oder Downsizer: Es gibt verschiedene Namen für Menschen, die sich in der Mitte ihres Lebens, mitten im erlernten Beruf oder auf dem Höhepunkt ihrer Karriere entscheiden, noch einmal „etwas ganz anderes“ zu machen. Julia Wallnöfer hat für „kreuz und quer“ Menschen mit erstaunlichen Lebenswenden ein Stück begleitet. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 08.11.2022 ORF 2
  • Plastikabfall, Müllberge, Bevölkerungswachstum und der Klimawandel – die Wegwerfgesellschaft scheint an den Folgen ihres Konsumwahns zu ersticken. Denn Müll entsteht im modernen Leben fast ständig. Kunststoffflaschen, Zigarettenstummel, Lebensmittelverpackungen und die Reste von Online-Bestellungen finden sich heute überall, nicht nur in den Mülltonnen, sondern auch in der Natur. Selbst bei umweltbewusstem Einkauf ist es schwer, keinen Müll zu produzieren. Ist es möglich, freiwillig weniger zu brauchen? Macht Verzicht wirklich glücklicher? Was kann jede/​r Einzelne im Alltag ändern? Der Film stellt Menschen und Projekte vor, die sich mit der Vermeidung und Verwertung von Verpackungen und Müll im Alltag beschäftigen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 17.05.2022 ORF 2
  • Wer Angst hat, ist verwundbar und gilt als schwach – vor allem in einer Welt, die immer mehr auf Effizienz, Leistung und Funktionalität setzt. Doch was passiert im Körper, wenn wir Angst verspüren, und warum ist dieses menschliche Grundgefühl sogar überlebenswichtig? Die Doku von Karoline Thaler zeigt unterschiedliche Formen der Angst, wie diese das Leben und den Alltag von Menschen beeinflussen können und warum das Gefühlt letztlich zutiefst menschlich ist. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 17.12.2024 ORF 2
  • Sara erwartet ihr erstes Kind. Als Frau mit mehrfacher Behinderung ist ihr Engagement auch ein persönlicher Kampf.
    Was macht eine gute Mutter aus? Wer entscheidet, ob eine Frau eine gute Mutter sein kann? Und wie kann man Frauen in ihrer Mutterrolle unterstützen? „kreuz & quer“ geht einem vielfach versteckten Phänomen auf die Spur: In zwölf EU-Ländern können Frauen mit Behinderung noch immer ohne ihre Zustimmung sterilisiert werden. Die Autistin Sara Rocha kämpft in Portugal für ein gesetzliches Verbot dieser Praxis – und vernetzt sich mit Betroffenen aus ganz Europa, um das Tabuthema sichtbar zu machen. Die Doku hat sie begleitet und ein Wohnprojekt in Berlin besucht, das zeigt wie Elternschaft mit Behinderung gelingen kann. „kreuz & quer plus“ widmet sich in vier Folgen zentralen Ereignissen und Wendepunkte der Papstgeschichte. Diese Folge widmet sich dem „Konklave“: Wie sich das heutige Prozedere der Papstwahl genau entwickelt hat. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 10.05.2026 ORF 2
  • Psychische Probleme können jeden treffen – doch es gibt zu wenige menschliche Therapeuten. Künstliche Intelligenz kann ein wirksames Werkzeug sein, das bereits heute in der Diagnose und emotionalen Unterstützung für Aufsehen sorgt. Stehen wir vor einer Revolution im Bereich der psychischen Gesundheit – oder überschreiten wir eine Grenze, die wir nicht mehr zurücknehmen können? (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 13.01.2026 ORF 2
  • Täuferinnen und Täufer gelten als radikaler oder linker Flügel der Reformation. Sie wollten konsequent Jesus und der Bibel nachleben. So verweigerten sie Kindertaufe und Kriegsdienst. Jahrhundertelang wurden sie bis aufs Blut verfolgt. Ihre Wurzeln liegen auch in der Schweiz. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 16.09.2025 ORF 2
  • Christiane Druml ist Vorsitzende der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt.
    Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik in Österreich. Die Medizin hält immer mehr Möglichkeiten bereit schwanger zu werden und Kinder gesund zu Welt zu bringen. Die Doku von Andrea Eder zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, wie die Rechtslage in Österreich aussieht und welche ethischen Debatten es rund ums Thema Lebensanfang gibt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 19.05.2026 ORF 2
  • Warum eskalieren in der katholischen Kirche die Flügelkämpfe zwischen „Konservativen“ und „Reformern“ heute oft so heftig? Und woher kommt der Eindruck, Rom erhebe den Anspruch, die „ewig gültige, unveränderliche“ katholische Lehre zu verteidigen? Die Dokumentation zeigt, dass darin das Erste Vatikanische Konzil (1869⁠–⁠70) und die von Papst Pius IX. beanspruchte Unfehlbarkeit mit ungeheurer Macht nachwirken. Denn davor war die Kirche in Fragen der Lehre und der Strukturen vielfach offener gewesen und hatte auch innovative Wege beschritten. Der Film hilft, die Gegenwart auf dem Hintergrund der antimodernen „Neuerfindung“ des Katholizismus im 19. Jahrhundert zu verstehen. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 24.03.2023 3satOriginal-TV-Premiere Di. 12.04.2022 ORF 2
  • Das Verhältnis der Briten zu Europa ist stets ein spannungsvolles gewesen – der „Brexit“ stellt da nur ein weiteres Kapitel einer gemeinsamen und wechselvollen Geschichte dar. Auch auf religiöser Ebene stehen sich England und Resteuropa nah und sind doch getrennt. Im 16. Jahrhundert greift der liebestolle Heinrich VIII. zu extremen Mitteln, um seinen Willen in Gestalt von Anne Boleyn zu bekommen: Er gründet eine eigene Kirche und macht sich zum Oberhaupt derselben. Die anglikanische Kirche ist geboren. Der Film spürt der „Kirche der Queen“ in ihrem Heimatland England nach und sucht nach Besonderheiten ebenso wie nach Gemeinsamkeiten mit der katholischen Mutterkirche. Bis heute kommt es in England immer wieder zu Spannungen zwischen der anglikanischen und der katholischen Kirche. Speziell in Nordirland hat der Konflikt zu explosiven Auseinandersetzungen mit vielen Toten geführt. Doch die beiden Kirchen – die katholische Mutterkirche auf der einen Seite und die englische Staatskirche auf der anderen Seite – eint auch vieles. Dabei gilt die anglikanische Kirche als besonders fortschrittlich: Frauen werden zu Priesterinnen und zu Bischöfinnen geweiht, PriesterInnen und BischöfInnen können verheiratet sein, die kirchliche Haltung zur Homosexualität ist sehr liberal. Was also trennt die beiden Kirchen, was teilen sie miteinander? Und taugen die Anglikaner in England vielleicht gar als Vorbild für einen moderneren und fortschrittlicheren Katholizismus? Die Dokumentation erzählt zum einen die bewegte Entstehungsgeschichte der anglikanischen Kirche, die mit Heinrich VIII. im 16. Jahrhundert ihren Ursprung nimmt und seitdem in England den Status einer Staatskirche hat, wobei der jeweilige Erzbischof von Canterbury als kirchliches Oberhaupt gilt. Heute bekennt sich ein Großteil der Briten, rund 23 Millionen Gläubige in England, auf den Kanalinseln und der Isle of Man zur „Church of England“. Die Katholiken dagegen stellen eine Minderheit dar im Lande der Queen, die der Kirche als weltliches Oberhaupt vorsteht. Theologisch und vor allem liturgisch trennt beide Kirchen nicht viel, allerdings erkennen die Anglikaner die Sonderstellung des Papstes nicht an. Neben den geschichtlichen Hintergründen zeigt die Dokumentation auch anhand von besonderen Menschen und Projekten die Verwurzelung der anglikanischen Kirche in ihren Gemeinden und in der englischen Kultur. Und ihre Suche nach modernen Wegen des Glaubens. Da finden sich so innovative Projekte wie die Internetkirche i-Church, die ihren Gläubigen den Austausch via Webseiten und Social-Media-Kanälen möglich macht. Es gehe darum, online erreichbar zu sein und den Menschen dabei in ihrem Glauben zu helfen, erklärt die zuständige Priesterin Pam Smith, die das i-Church-Projekt administriert. „Viele Menschen gehen am Sonntagmorgen nicht mehr in die Kirche ( …). Also haben wir damit begonnen nach neuen Wegen zu suchen, wie wir die Kirche zu den Leuten bringen können – anstatt darauf zu warten, dass sie in die Kirche kommen“, sagt sie. Anthony Priddis war bis 2013 Bischof der Diözese Hereford und beschreibt anschaulich die vielen Facetten seiner Kirche. Die anglikanische Kirche sei sowohl katholisch als auch reformiert – und daher sehr breit aufgestellt. Das Wunder der Kirche liege in dieser großen Vielfalt und darin, dass es ihr gelingt, alle Gegensätze in einer Kirche zu vereinen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 01.02.2022 ORF 2
  • Nur noch wenige Tage, und Charles III. wird feierlich zum König Großbritanniens und Nordirlands gekrönt. Mit dieser Zeremonie wird auch deutlich, dass der neue König zugleich das weltliche Oberhaupt der Kirche seines Landes ist. Diese Aufgabe hatte mehr als 70 Jahre seine Mutter, Königin Elisabeth II., inne. Somit galt die anglikanische Staatskirche für Generationen von Briten als „Kirche der Queen“. Die Dokumentation sucht nach Besonderheiten ebenso wie nach Gemeinsamkeiten der Anglikaner mit der katholischen Mutterkirche. Neben der bewegten Entstehungsgeschichte stehen dabei vor allem besondere Menschen und Projekte innerhalb der anglikanischen Kirche im Fokus. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Fr. 28.04.2023 ORF 2
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 28.04.2023

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