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Kardinal Schönborn ganz persönlich – Weil die Seele atmen muss
Als Bruder Christoph mit 18 Jahre in den Orden der Dominikaner eingetreten ist, gab es bereits drei Kardinäle vor ihm in der Familie Schönborn. Eigentlich wollte er Mönch sein, Theologie studieren und ein Leben in Kontemplation und Lehre führen. Alles kam anders, als er zum Wiener Weihbischof und in weiterer Folge zum Kardinal berufen wurde. Immer kam schon alles anders. 1945 musste er mit seiner Familie das elterliche Schloss in Tschechien verlassen. Nicht allen gelang die Flucht, auch Christoph überlebte nur dank seiner Tante. Schruns in Vorarlberg wurde seine neue Heimat. Innere Heimat war ihm sein Glaube schon ab seinem elften Lebensjahr dank seiner Berufung durch eine tiefe religiöse Erfahrung. Verwirklichen wollte er seine Berufung später mit einem Leben in klösterlicher Stille.Doch die Zurückgezogenheit sollte ein Traum bleiben. Mit mehreren Päpsten arbeitete der Wiener Erzbischof in nächster Nähe zusammen. In besonderer Weise mit Joseph Ratzinger, seinem Universitätsprofessor und späteren Kollegen an der Uni Fribourg, gemeinsam mit ihm in der Glaubenskongregation in Rom und auch dann noch, als dieser bereits Benedikt XVI. war. Seine Sehnsucht blieb aber das monastische Leben. So war er schon 1974 bei der Gründung der Ordensgemeinschaft Kleine Schwestern und Brüder vom Lamm beteiligt, denen er immer noch verbunden ist. Sie sind ihm Refugium in Rom und sie werden ihn auch in Zukunft in Wien beherbergen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 14.01.2025 ORF 2 Die Kathedrale aus Müll – Ein Mann baut eine Basilika
Bild: ORFMehr als 50 Jahre baut Justo Gallego Martínez an „seiner“ Kathedrale. Er beginnt auf einem der vom Vater geerbten Felder mit dem Bau einer klassischen Basilika – ohne Ausbildung in Architektur und ohne jegliche Bauerfahrung. Bei den Nachbarinnen und Nachbarn gilt er als „der Verrückte mit der Kirche“, doch er lässt sich nicht beirren und arbeitet mit allem, was ihm überlassen wird: Reste von Baumaterial oder auch Gebrauchtes, das er recycelt. Und seine Kathedrale wächst, trotz aller Zweifel seiner Umgebung. Im Ausland wird das riesige Bauwerk allmählich bekannt, das Museum of Modern Art in New York widmet dem Bauprojekt eine Fotoausstellung.Eine Werbekampagne, die Justo Gallego Martínez und seine Kathedrale zeigt, macht ihn und sein Bauwerk schließlich in Spanien berühmt. Doch Justo Gallego Martínez wird älter und seine Kathedrale harrt immer noch der Fertigstellung. Für die Kathedrale gibt es keine Baugenehmigung, in den Plänen der Ortschaft Mejorada del Campo ist das Gebäude schlicht als „Ruine“ gekennzeichnet. Was also wird mit der halbfertigen Basilika geschehen, wenn ihr Erbauer einmal nicht mehr lebt? Die Diözese, der Gallego seine Kathedrale vermachen will, gibt sich zurückhaltend. Es kommen verschiedene Akteure ins Spiel, sogar die UNESCO begutachtet den Bau. Eine katholische Hilfsorganisation unterstützt schließlich den Kirchenbauer. Was aus der Kathedrale werden wird, bleibt dennoch unklar. 2018 stoßen zwei Filmemacher auf die Geschichte. Matthew Bremner und Denis Dobrovoda zeichnen sehr persönliche Interviews mit Justo Gallego Martínez auf, sprechen mit Menschen aus seinem Umfeld und mit verschiedenen Fachleuten, recherchieren die Hintergründe. Die letztlich so entstandene preisgekrönte Dokumentation, die bereits auf zahlreichen Festivals gezeigt wurde, folgt dem betagten Mann mit behutsamem Blick und integriert Archiv- und Filmmaterial, das seit 1991 gedreht wurde. Ihr Protagonist erlebt die Fertigstellung des Films nicht mehr. Am 28. November 2021 stirbt Justo Gallego Martínez hochbetagt im Alter von 96 Jahren. Für ihn sei die Arbeit an der Dokumentation professionell wie auch persönlich lebensverändernd gewesen, sagt Regisseur Denis Dobrovoda im Rückblick. Justo sei ein so einzigartiger Mensch gewesen, dass er niemanden unberührt lassen könne. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 27.06.2023 ORF 2 Kehrtwende – Leben auf Anfang
Aussteiger, Umsteiger oder Downsizer: Es gibt verschiedene Namen für Menschen, die sich in der Mitte ihres Lebens, mitten im erlernten Beruf oder auf dem Höhepunkt ihrer Karriere entscheiden, noch einmal „etwas ganz anderes“ zu machen. Julia Wallnöfer hat für „kreuz und quer“ Menschen mit erstaunlichen Lebenswenden ein Stück begleitet. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 08.11.2022 ORF 2 Kein Dreck! Glücklicher durch Verzicht
Plastikabfall, Müllberge, Bevölkerungswachstum und der Klimawandel – die Wegwerfgesellschaft scheint an den Folgen ihres Konsumwahns zu ersticken. Denn Müll entsteht im modernen Leben fast ständig. Kunststoffflaschen, Zigarettenstummel, Lebensmittelverpackungen und die Reste von Online-Bestellungen finden sich heute überall, nicht nur in den Mülltonnen, sondern auch in der Natur. Selbst bei umweltbewusstem Einkauf ist es schwer, keinen Müll zu produzieren. Ist es möglich, freiwillig weniger zu brauchen? Macht Verzicht wirklich glücklicher? Was kann jede/r Einzelne im Alltag ändern? Der Film stellt Menschen und Projekte vor, die sich mit der Vermeidung und Verwertung von Verpackungen und Müll im Alltag beschäftigen. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 17.05.2022 ORF 2 Keine Angst vor der Angst
Wer Angst hat, ist verwundbar und gilt als schwach – vor allem in einer Welt, die immer mehr auf Effizienz, Leistung und Funktionalität setzt. Doch was passiert im Körper, wenn wir Angst verspüren, und warum ist dieses menschliche Grundgefühl sogar überlebenswichtig? Die Doku von Karoline Thaler zeigt unterschiedliche Formen der Angst, wie diese das Leben und den Alltag von Menschen beeinflussen können und warum das Gefühlt letztlich zutiefst menschlich ist. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 17.12.2024 ORF 2 Kein Recht, Mutter zu sein?
Sara erwartet ihr erstes Kind. Als Frau mit mehrfacher Behinderung ist ihr Engagement auch ein persönlicher Kampf.Bild: ORF/Alpha Container GmbHWas macht eine gute Mutter aus? Wer entscheidet, ob eine Frau eine gute Mutter sein kann? Und wie kann man Frauen in ihrer Mutterrolle unterstützen? „kreuz & quer“ geht einem vielfach versteckten Phänomen auf die Spur: In zwölf EU-Ländern können Frauen mit Behinderung noch immer ohne ihre Zustimmung sterilisiert werden. Die Autistin Sara Rocha kämpft in Portugal für ein gesetzliches Verbot dieser Praxis – und vernetzt sich mit Betroffenen aus ganz Europa, um das Tabuthema sichtbar zu machen. Die Doku hat sie begleitet und ein Wohnprojekt in Berlin besucht, das zeigt wie Elternschaft mit Behinderung gelingen kann. „kreuz & quer plus“ widmet sich in vier Folgen zentralen Ereignissen und Wendepunkte der Papstgeschichte. Diese Folge widmet sich dem „Konklave“: Wie sich das heutige Prozedere der Papstwahl genau entwickelt hat. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 10.05.2026 ORF 2 KI als Therapeut
Emotionale, Künstliche Intelligenz ist nicht selbst emotional, sondern lernt, auf menschliche Emotionen angemessen zu reagieren.Bild: ORF/MoersMedia GmbH/Pond5Psychische Probleme können jeden treffen – doch es gibt zu wenige menschliche Therapeuten. Künstliche Intelligenz kann ein wirksames Werkzeug sein, das bereits heute in der Diagnose und emotionalen Unterstützung für Aufsehen sorgt. Stehen wir vor einer Revolution im Bereich der psychischen Gesundheit – oder überschreiten wir eine Grenze, die wir nicht mehr zurücknehmen können? (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 13.01.2026 ORF 2 Kinder des Friedens
Täuferinnen und Täufer gelten als radikaler oder linker Flügel der Reformation. Sie wollten konsequent Jesus und der Bibel nachleben. So verweigerten sie Kindertaufe und Kriegsdienst. Jahrhundertelang wurden sie bis aufs Blut verfolgt. Ihre Wurzeln liegen auch in der Schweiz. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 16.09.2025 ORF 2 Kinderwunsch und Wunschkind
Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik in Österreich. Die Medizin hält immer mehr Möglichkeiten bereit schwanger zu werden und Kinder gesund zu Welt zu bringen. Die Doku von Andrea Eder zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, wie die Rechtslage in Österreich aussieht und welche ethischen Debatten es rund ums Thema Lebensanfang gibt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 19.05.2026 ORF 2 Die Kirche bin ich – Wie der Papst unfehlbar wurde
Warum eskalieren in der katholischen Kirche die Flügelkämpfe zwischen „Konservativen“ und „Reformern“ heute oft so heftig? Und woher kommt der Eindruck, Rom erhebe den Anspruch, die „ewig gültige, unveränderliche“ katholische Lehre zu verteidigen? Die Dokumentation zeigt, dass darin das Erste Vatikanische Konzil (1869–70) und die von Papst Pius IX. beanspruchte Unfehlbarkeit mit ungeheurer Macht nachwirken. Denn davor war die Kirche in Fragen der Lehre und der Strukturen vielfach offener gewesen und hatte auch innovative Wege beschritten. Der Film hilft, die Gegenwart auf dem Hintergrund der antimodernen „Neuerfindung“ des Katholizismus im 19. Jahrhundert zu verstehen. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Fr. 24.03.2023 3sat Original-TV-Premiere Di. 12.04.2022 ORF 2 Die Kirche der Queen
Das Verhältnis der Briten zu Europa ist stets ein spannungsvolles gewesen – der „Brexit“ stellt da nur ein weiteres Kapitel einer gemeinsamen und wechselvollen Geschichte dar. Auch auf religiöser Ebene stehen sich England und Resteuropa nah und sind doch getrennt. Im 16. Jahrhundert greift der liebestolle Heinrich VIII. zu extremen Mitteln, um seinen Willen in Gestalt von Anne Boleyn zu bekommen: Er gründet eine eigene Kirche und macht sich zum Oberhaupt derselben. Die anglikanische Kirche ist geboren. Der Film spürt der „Kirche der Queen“ in ihrem Heimatland England nach und sucht nach Besonderheiten ebenso wie nach Gemeinsamkeiten mit der katholischen Mutterkirche.Bis heute kommt es in England immer wieder zu Spannungen zwischen der anglikanischen und der katholischen Kirche. Speziell in Nordirland hat der Konflikt zu explosiven Auseinandersetzungen mit vielen Toten geführt. Doch die beiden Kirchen – die katholische Mutterkirche auf der einen Seite und die englische Staatskirche auf der anderen Seite – eint auch vieles. Dabei gilt die anglikanische Kirche als besonders fortschrittlich: Frauen werden zu Priesterinnen und zu Bischöfinnen geweiht, PriesterInnen und BischöfInnen können verheiratet sein, die kirchliche Haltung zur Homosexualität ist sehr liberal. Was also trennt die beiden Kirchen, was teilen sie miteinander? Und taugen die Anglikaner in England vielleicht gar als Vorbild für einen moderneren und fortschrittlicheren Katholizismus? Die Dokumentation erzählt zum einen die bewegte Entstehungsgeschichte der anglikanischen Kirche, die mit Heinrich VIII. im 16. Jahrhundert ihren Ursprung nimmt und seitdem in England den Status einer Staatskirche hat, wobei der jeweilige Erzbischof von Canterbury als kirchliches Oberhaupt gilt. Heute bekennt sich ein Großteil der Briten, rund 23 Millionen Gläubige in England, auf den Kanalinseln und der Isle of Man zur „Church of England“. Die Katholiken dagegen stellen eine Minderheit dar im Lande der Queen, die der Kirche als weltliches Oberhaupt vorsteht. Theologisch und vor allem liturgisch trennt beide Kirchen nicht viel, allerdings erkennen die Anglikaner die Sonderstellung des Papstes nicht an. Neben den geschichtlichen Hintergründen zeigt die Dokumentation auch anhand von besonderen Menschen und Projekten die Verwurzelung der anglikanischen Kirche in ihren Gemeinden und in der englischen Kultur. Und ihre Suche nach modernen Wegen des Glaubens. Da finden sich so innovative Projekte wie die Internetkirche i-Church, die ihren Gläubigen den Austausch via Webseiten und Social-Media-Kanälen möglich macht. Es gehe darum, online erreichbar zu sein und den Menschen dabei in ihrem Glauben zu helfen, erklärt die zuständige Priesterin Pam Smith, die das i-Church-Projekt administriert. „Viele Menschen gehen am Sonntagmorgen nicht mehr in die Kirche ( …). Also haben wir damit begonnen nach neuen Wegen zu suchen, wie wir die Kirche zu den Leuten bringen können – anstatt darauf zu warten, dass sie in die Kirche kommen“, sagt sie. Anthony Priddis war bis 2013 Bischof der Diözese Hereford und beschreibt anschaulich die vielen Facetten seiner Kirche. Die anglikanische Kirche sei sowohl katholisch als auch reformiert – und daher sehr breit aufgestellt. Das Wunder der Kirche liege in dieser großen Vielfalt und darin, dass es ihr gelingt, alle Gegensätze in einer Kirche zu vereinen. (Text: ORF) Original-TV-Premiere Di. 01.02.2022 ORF 2 Die Kirche der Royals
Nur noch wenige Tage, und Charles III. wird feierlich zum König Großbritanniens und Nordirlands gekrönt. Mit dieser Zeremonie wird auch deutlich, dass der neue König zugleich das weltliche Oberhaupt der Kirche seines Landes ist. Diese Aufgabe hatte mehr als 70 Jahre seine Mutter, Königin Elisabeth II., inne. Somit galt die anglikanische Staatskirche für Generationen von Briten als „Kirche der Queen“. Die Dokumentation sucht nach Besonderheiten ebenso wie nach Gemeinsamkeiten der Anglikaner mit der katholischen Mutterkirche. Neben der bewegten Entstehungsgeschichte stehen dabei vor allem besondere Menschen und Projekte innerhalb der anglikanischen Kirche im Fokus. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Fr. 28.04.2023 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 28.04.2023Kirchengeschichte in rot weiss rot – Folge 2
Der Umgang mit dem schweren Erbe der Zwischenkriegszeit und tiefgreifende gesellschaftliche Umbrüche beschäftigen die katholische Kirche in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Die prägende Gestalt Kardinal Franz König steht im Mittelpunkt der Dokumentation, in der Regisseur Christian Rathner die Entwicklungen der katholischen Kirche – in Ökumene, gesellschaftlichen Fragen und ihren Positionen zur Politik – in der Zweiten Republik umreißt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Do. 28.12.2023 ORF 2 Kirchengeschichte in Rot-Weiß-Rot: Woran hängt mein Herz? Was glaubt Österreich?
Original-TV-Premiere Fr. 14.04.2023 ORF 2 KirchengescKirchengeschichte in Rot-Weiß-Rot (1): Altar ohne Thron
Altar ohne Thron. Eine „freie Kirche in einer freien Gesellschaft“ – offen für alle politische Parteien und mit ausdrücklicher Zustimmung zur parlamentarischen Demokratie: Was die katholischen Bischöfe im „Mariazeller Manifest“ 1952 formulierten und für heutige Ohren selbstverständlich klingt, ist die Einsicht nach einem leidvollen Erfahrungsweg der katholischen Kirche in der Ersten Republik und unter der Nazi-Diktatur. Die Dokumentation von Christian Rathner zeichnet diesen Weg nach, an dessen Beginn die Lösung des Bündnisses von „Thron und Altar“ nach Zerfall der Habsburgermonarchie stand und sich die Kirche nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der neuen gesellschaftlichen Situation konstruktiv zu stellen versuchte. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 11.04.2023 ORF 2 Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 25.04.2023Konklave – das letzte Geheimnis
Seit rund 750 Jahren findet jedes Konklave hinter verschlossenen Türen statt, wie das Wort schon besagt: Konklave – cum clavis – mit dem Schlüssel zugesperrt. Seit Gregor X., der 1271 nach einer Papstwahl, die sich über drei Jahre hingezogen hatte, zum Oberhaupt der römischen Kirche gewählt wurde, ist das Konklave als letztgültige Form der Papstwahl festgeschrieben. Die Dokumentation lüftet so manches Geheimnis. (Text: hr-fernsehen)Deutsche TV-Premiere Mi. 19.05.2021 BR Original-TV-Premiere Di. 19.11.2019 ORF 2 Kontinent der Kontraste. Papst Leo XIV. in Afrika
Papst Leo XIV. auf den Titelseiten der Zeitungen in Algerien.Bild: ORFSeine bisher längste Auslandsreise führt Papst Leo XIV. nach Afrika. „kreuz & quer“ begleitet ausgewählte Stationen dieser Reise, die die großen Kontraste des Kontinents vor Augen führen: Mit Algerien, Wirkungsstätte des Kirchenvaters Augustinus, besucht der Papst ein fast ausschließlich islamisches Land, während in Angola der Katholizismus das religiöse Leben prägt. Neben den aktuellen Begegnungen vor Ort beleuchtet der Film historische Linien und Verbindungen nach Österreich: Eine Kärntner Gemeinde unterstützt seit Jahren Projekte in Angola, Augustinermönche in Wien ordnen die Bedeutung ihres Ordensgründers ein. Die Dokumentation verknüpft Gegenwart und Geschichte und zeigt, wie Glaube über Kontinente hinweg wirkt. (Text: ORF)Original-TV-Premiere So. 26.04.2026 ORF 2 Das Kreuz mit dem Karfreitag
Evangelische Kirche Bad Goisern.Bild: ORF/Good Media SolutionsDer Karfreitag gilt als wichtigster Feiertag der evangelischen Kirchen. Allerdings wurde er als arbeitsfreier Tag für evangelische Christinnen und Christen, der ebenso für Altkatholiken und Methodisten galt, in Österreich 2019 gesetzlich abgeschafft: Als gesetzlicher Feiertag für Christen der genannten Kirchen stelle er eine religiöse Diskriminierung aller anderen Arbeitnehmer dar, hatte der Europäische Gerichtshof geurteilt. „kreuz & quer reportage“ zeigt die religiöse Bedeutung des Karfreitags für die evangelischen Kirchen, zeichnet die Geschichte des Protestantismus in Österreich nach und beleuchtet die facettenreiche Diskussion über das „Karfreitagsurteil“, die bis heute andauert. (Text: ARD alpha)Deutsche TV-Premiere Sa. 04.04.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 29.03.2026 ORF 2 Der Kreuzzug der Kinder: Folge 1
Tausende Kinder brechen im Mittelalter auf nach Jerusalem, um die Heilige Stadt von den Muslimen zu befreien. Ohne elterliche Hilfe, unbewaffnet, tausende Kilometer zu Fuß. Ein mittelalterlicher Mythos oder historische Wahrheit? Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation DER KREUZZUG DER KINDER fokussiert die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen in den Städten des Mittelalters und die Rolle der Kirche und des Glaubens in ihrem Leben. Verbirgt sich hinter dem Märchen von Hänsel und Gretel der mittelalterliche Mythos der Kinderkreuzzüge? (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 03.10.2023 ORF 2 Der Kreuzzug der Kinder: Folge 2
Mythos oder historische Wahrheit, hat es den Kreuzzug der Kinder tatsächlich gegeben oder ist er ein religiöses Märchen? Mithilfe von Forschern, Historikern und vergleichenden Quellenanalysen, versucht der zweite Teil der Dokumentation DER KREUZZUG DER KINDER eine exakte Rekonstruktion der historischen Ereignisse. Auch das Märchen vom Rattenfänger von Hameln könnte ein Hinweis auf die geheimnisvollen Anführer des Kinderkreuzzuges sein. Mittels aufwendiger Inszenierungen erweckt der Film die Welt des Mittelalters und den tödlichen Zug tausender Kinder zum Leben. Er beleuchtet auch die Rolle der Kirche in diesem Drama und erzählt die wahre Geschichte der kleinen Kreuzfahrer. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 10.10.2023 ORF 2 Der Krieg und die Orthodoxie
Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat eine lange Vorgeschichte – und auch religiöse Komponenten. Die russisch-orthodoxe Kirche sieht ihre Wiege in der Gründung der Kiewer Rus im Jahr 988, was ihren kirchlichen Machtanspruch auf das „kanonische Territorium“ der Ukraine mitbegründet. Politisch gelang es Präsident Wladimir Putin, die Kirche seines Landes stark an den Staat zu binden. Die Frage nach dem engen und zugleich spannungsreichen Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine spiegelt sich somit auch im Konflikt um die Autokephalie, die Eigenständigkeit der orthodoxen Kirche in der Ukraine. Dieser facettenreiche Streit hat unterdessen zu einem Zerwürfnis geführt, das die gesamte Orthodoxie beschäftigt. Die Dokumentation von Christian Rathner versucht, diese oft unterschätzten Hintergründe des aktuellen Krieges auszuleuchten. (Text: ORF)Original-TV-Premiere ungesendet Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 03.05.2022Krone und Altar – Die Anglikanische Kirche am Scheideweg
Gottesdienst der nigerianischen Seelsorge-Gemeinde in der Kirche All Saints, New Cross, London.Bild: ORF/Feature FilmDie Anglikanische Kirche am Scheideweg. Amtseinführung von Sarah Mullally als erster Frau als Primas der anglikanischen Kirche ist ein historischer Moment – und eine Zerreißprobe. Die Dokumentation von Regisseur Martin Betz beleuchtet die heftigen inneren Kämpfe der gegenwärtigen anglikanischen Weltgemeinschaft um Tradition und Innovation, um Sexualethik und die Weihe von Frauen. Sie blickt zugleich zurück auf die Entstehung der Kirche im Streit zwischen König und Papst. (Text: ORF)Deutsche TV-Premiere Sa. 28.03.2026 ARD alpha Original-TV-Premiere So. 22.03.2026 ORF 2 Die Kung-Fu-Nonnen des Himalaja
Die Nonnen des tibetisch-buddhistischen Drukpa-Ordens pflegen in ihrem Kloster in Kathmandu nicht nur Meditation und Gebet. Sie trainieren auch Kung Fu – und bringen diese Kampfsportart in Ladakh (Nordindien) den Mädchen der Himalaya-Region in eigenen Kursen bei. Durch das körperliche Training geben sie ihren Schülerinnen Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Die kampferprobten Nonnen sind überzeugt: In einem Land wie Indien, in dem die hohe Zahl an Vergewaltigungen von Frauen regelmäßig für Schlagzeilen sorgt, ist es schon für Mädchen wichtig, sich selbst verteidigen zu können. (Text: ORF)Original-TV-Premiere Di. 02.04.2024 ORF 2 Die Kunst der Versöhnung
50 Min.Es muss nicht immer der große Streit sein: Auch kleine und scheinbar unbedeutende Konflikte beeinflussen und belasten das Leben in Zweierbeziehungen. Der Autor Michael Cencig lässt in seinem Film Paare zu Wort kommen, die aus ihren Erfahrungen über Konflikte und seelische Verletzungen in Partnerschaft oder Ehe sprechen. Zugleich erzählen die Betroffenen von der Chance zur Versöhnung. Eine Versöhnung kostet zunächst meist Überwindung, letztlich kann sie aber auch Wunden heilen und der Beziehung neuen Schwung verleihen. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 10.11.2023 3sat Original-TV-Premiere Di. 20.11.2018 ORF 2
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