Kaminer Inside Folge 25: Die größten Schätze Österreichs
Folge 25
25. Die größten Schätze Österreichs
Folge 25 (45 Min.)
Vom Mythos Toplitzsee über Arnold Schwarzeneggers Geburtshaus, die Wiener Schatzkammer bis zum Waldviertler Mohn: Wladimir Kaminer entdeckt überraschende Reichtümer Österreichs. Der Autor begibt sich ein weiteres Mal auf humorvolle Spurensuche in die Alpenrepublik. Er erkundet erstaunliche Schätze wie funkelnde Kronen, verborgene Kostbarkeiten der Natur, historische Geheimnisse, Ikonen mit Steirer Hintergrund und köstliche Kulinarik. Wladimir Kaminer ist wieder unterwegs! In „Kaminer Inside“ widmet sich der Bestsellerautor mit Witz und Neugierde den besonderen Reichtümern Österreichs.
Auf seiner Entdeckungsreise spürt er Legenden, kulinarischen Traditionen, echten Juwelen und weltberühmten Ikonen nach, immer auf der Suche nach den Menschen und Geschichten hinter den Kulissen. Im „Arnold Schwarzenegger Museum“ in Thal bei Graz trifft Wladimir Kaminer Peter Urdl, Schulfreund des Actionstars und Gründer der Ausstellungsstätte, dem Geburtshaus des Hollywoodstars. Gemeinsam wandeln sie auf den Spuren der „steirischen Eiche“ und Hollywoodlegende, besichtigen persönliche Erinnerungsstücke aus „Arnies“ Jugendtagen und ergründen auf gewohnt unterhaltsame Weise, was den „Terminator“ zum „National Treasure“ Österreichs macht.
Der eine oder andere Klimmzug darf natürlich nicht fehlen. Glanzvoll geht es in der Wiener Schatzkammer weiter. Zusammen mit dem Kunsthistoriker Daniel Uchtmann nimmt Wladimir Kaminer die jahrhundertealten Kronjuwelen der Habsburger unter die Lupe. Zwischen der Reichskrone und kostbaren Reliquien entdeckt Wladimir Kaminer auch ein
Einhorn-Horn und den heiligen Gral – was es damit auf sich hat? Der sagenumwobene Toplitzsee im Salzkammergut ist eine weitere Station der „Schatzsuche“.
Bei Albrecht Syen, dem Besitzer der Fischerhütte am Ufer, taucht Wladimir Kaminer tief in die Mythen um versenkte Schatzkisten, gefälschte Pfundnoten und angebliches Nazigold ein. Gemeinsam ergründen sie die anhaltende Faszination, die der mystische Bergsee bis heute auf Schatzsucher aus aller Welt ausübt – auch auf den Autor, der kurzerhand selbst in den tiefen Bergsee springt und sich das Ganze einmal genauer ansieht.
Dass der wahre Reichtum des Landes manchmal unscheinbar in der Natur wächst, erfährt der Deutschrusse im malerischen Waldviertel. Im „Mohndorf“ in Armschlag lernt er Rosi und Johann Neuwiesinger kennen, bei denen sich alles um das „schwarze Gold“ dreht – Graumohn. Sie weihen ihn in die Geheimnisse des Waldviertler Graumohns ein, und Wladimir Kaminer wuzelt mit Rosi Neuwiesinger Mohnnudeln. Dabei entpuppt er sich als Naturtalent, wie die Köchin und Hausherrin schnell bemerkt.
Ein weiteres „Gold“ Österreichs hat einen flüssigen Aggregatszustand: Wasser. In Wien befinden sich mehr Trinkbrunnen als in ganz Deutschland. Grund genug, um das weltberühmte, frische Alpenquellwasser direkt aus einigen dieser Brunnen zu trinken. Doch nicht genug damit, im Caféhaus verkostet Wladimir Kaminer gemeinsam mit der Reiseführerin und Weinsommelière Long Luna Lin-Maurer unterschiedliche österreichische Mineral- und Heilwässer, und im historischen Vöslauer Thermalbad badet er direkt in der Ursprungsquelle des weltberühmten Mineralwassers. (Text: 3sat)