• Folge 24 (45 Min.)
    Wladimir Kaminer sucht Deutschlands größte Schätze und findet sie in Sprache, Kunst, Natur und Musik, aber vor allem bei den Menschen, die sie lebendig halten. Was macht Deutschland reich? Wladimir Kaminers Reise führt quer durchs Land vom Wattenmeer bis in die Hallertau. Er findet Gold und Diamanten hinter Panzerglas, aber auch Kostbares im Schlick, in Gedichten, im Bierzelt und auf Hopfenfeldern. Was ein Land besonders macht, lässt sich nicht allein an materiellen Werten messen. Wladimir Kaminer reist durch die Republik und begegnet Menschen, die die größten Schätze des Landes in Sprache, Natur, Kunst, Musik und Tradition bewahren und weitertragen. In Hamburg trifft er Thomas D. von den Fantastischen Vier. Gemeinsam erkunden sie die deutsche Sprache als Kulturschatz und schlagen den Bogen von Goethe und Ringelnatz bis zum Rap: Sind Gedichte wie der Erlkönig schon ein bisschen Hip-Hop? Im Grünen Gewölbe in Dresden begegnet Kaminer Schätzen im klassischen Sinn. Der Kunsthistoriker Marius Winzeler zeigt ihm Meisterwerke aus Gold und Edelsteinen, Dinglingers berühmten „Großmogul“, einen Kirschkern mit 185 geschnitzten Köpfen und den Grünen Dresdner Diamanten, den „Schatz im Schatz“. An der Nordsee liegt für Wattführerin Sesle Jacobs der größte Schatz: das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Zwischen Schlick, Krebsen und Wattwürmern zeigt sie Kaminer einen Lebensraum, der zweimal am Tag sein Gesicht verändert. In Bayern trifft Kaminer die Blasmusik-Band LaBrassBanda und ihren Frontmann Stefan Dettl. Im Bierzelt erlebt Kaminer, wie Blasmusik Menschen und Generationen zusammenbringt. Ein Schatz, der Tradition mit Lebensgefühl verbindet. Im Bauhaus Dessau zeigt Bauforscher Peter Biewer Kaminer, wie radikal modern die Vorstellungen von Walter Gropius und den Bauhaus-Künstlern Anfang des 20. Jahrhunderts waren. Ein Schatz aus Ideen, die damals eine Revolution bedeuteten – und bis heute bestimmen, wie wir bauen, wohnen und gestalten. Zum Abschluss führt die Reise in die Hallertau. Dort lernt Kaminer mit Hopfenbotschafterin Elisabeth Stiglmaier das „grüne Gold“, den Hopfen, kennen. Die bis zu sieben Meter hohe Pflanze prägt die bayerische Landschaft seit Jahrhunderten und hat ihren Geschmack in der ganzen Welt hinterlassen. „Kaminer Inside: Die größten Schätze Deutschlands“ erzählt von Reichtümern, die Deutschland besonders machen, in Natur, Sprache, Kunst, Musik, Erfindergeist und Tradition. Und von den Menschen, die dafür sorgen, dass diese Schätze lebendig bleiben. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 12.12.2026 3sat
  • Folge 25 (45 Min.)
    Vom Mythos Toplitzsee über Arnold Schwarzeneggers Geburtshaus, die Wiener Schatzkammer bis zum Waldviertler Mohn: Wladimir Kaminer entdeckt überraschende Reichtümer Österreichs. Der Autor begibt sich ein weiteres Mal auf humorvolle Spurensuche in die Alpenrepublik. Er erkundet erstaunliche Schätze wie funkelnde Kronen, verborgene Kostbarkeiten der Natur, historische Geheimnisse, Ikonen mit Steirer Hintergrund und köstliche Kulinarik. Wladimir Kaminer ist wieder unterwegs! In „Kaminer Inside“ widmet sich der Bestsellerautor mit Witz und Neugierde den besonderen Reichtümern Österreichs. Auf seiner Entdeckungsreise spürt er Legenden, kulinarischen Traditionen, echten Juwelen und weltberühmten Ikonen nach, immer auf der Suche nach den Menschen und Geschichten hinter den Kulissen. Im „Arnold Schwarzenegger Museum“ in Thal bei Graz trifft Wladimir Kaminer Peter Urdl, Schulfreund des Actionstars und Gründer der Ausstellungsstätte, dem Geburtshaus des Hollywoodstars. Gemeinsam wandeln sie auf den Spuren der „steirischen Eiche“ und Hollywoodlegende, besichtigen persönliche Erinnerungsstücke aus „Arnies“ Jugendtagen und ergründen auf gewohnt unterhaltsame Weise, was den „Terminator“ zum „National Treasure“ Österreichs macht. Der eine oder andere Klimmzug darf natürlich nicht fehlen. Glanzvoll geht es in der Wiener Schatzkammer weiter. Zusammen mit dem Kunsthistoriker Daniel Uchtmann nimmt Wladimir Kaminer die jahrhundertealten Kronjuwelen der Habsburger unter die Lupe. Zwischen der Reichskrone und kostbaren Reliquien entdeckt Wladimir Kaminer auch ein Einhorn-Horn und den heiligen Gral – was es damit auf sich hat? Der sagenumwobene Toplitzsee im Salzkammergut ist eine weitere Station der „Schatzsuche“. Bei Albrecht Syen, dem Besitzer der Fischerhütte am Ufer, taucht Wladimir Kaminer tief in die Mythen um versenkte Schatzkisten, gefälschte Pfundnoten und angebliches Nazigold ein. Gemeinsam ergründen sie die anhaltende Faszination, die der mystische Bergsee bis heute auf Schatzsucher aus aller Welt ausübt – auch auf den Autor, der kurzerhand selbst in den tiefen Bergsee springt und sich das Ganze einmal genauer ansieht. Dass der wahre Reichtum des Landes manchmal unscheinbar in der Natur wächst, erfährt der Deutschrusse im malerischen Waldviertel. Im „Mohndorf“ in Armschlag lernt er Rosi und Johann Neuwiesinger kennen, bei denen sich alles um das „schwarze Gold“ dreht – Graumohn. Sie weihen ihn in die Geheimnisse des Waldviertler Graumohns ein, und Wladimir Kaminer wuzelt mit Rosi Neuwiesinger Mohnnudeln. Dabei entpuppt er sich als Naturtalent, wie die Köchin und Hausherrin schnell bemerkt. Ein weiteres „Gold“ Österreichs hat einen flüssigen Aggregatszustand: Wasser. In Wien befinden sich mehr Trinkbrunnen als in ganz Deutschland. Grund genug, um das weltberühmte, frische Alpenquellwasser direkt aus einigen dieser Brunnen zu trinken. Doch nicht genug damit, im Caféhaus verkostet Wladimir Kaminer gemeinsam mit der Reiseführerin und Weinsommelière Long Luna Lin-Maurer unterschiedliche österreichische Mineral- und Heilwässer, und im historischen Vöslauer Thermalbad badet er direkt in der Ursprungsquelle des weltberühmten Mineralwassers. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 12.12.2026 3sat
  • Folge 26 (45 Min.)
    Wladimir Kaminer entdeckt die größten Schätze der Schweiz: eine Schwarze Madonna, eine spektakuläre Eisenbahnbrücke, Giacomettis Kunst und die Vielstimmigkeit des Jodelns. Seine Reise führt ihn ins Kloster Einsiedeln, zur Stiftsbibliothek St. Gallen und nach Graubünden. Im Wasserschloss Europas erfährt er am Beispiel des versunkenen Dorfs Marmorera, welchen Preis der Fortschritt haben kann. Die Schweiz ist ein kleines Land mit großen Schätzen. Doch was macht sie wirklich reich? Goldbarren in Banktresoren, spektakuläre Berglandschaften oder jahrhundertealte Traditionen? Bestsellerautor Wladimir Kaminer begibt sich auf eine ebenso neugierige wie vergnügliche Entdeckungsreise durch die Eidgenossenschaft – auf der Suche nach Schätzen, die sich nicht immer in Franken und Rappen beziffern lassen. Im Kloster Einsiedeln begegnet er einer Schwarzen Madonna, die mit 37 Kleidern eine stolze Garderobe vorzuweisen hat. In Graubünden bestaunt er die Ingenieurskunst der Schweizer Eisenbahnpioniere, und in Zürich entdeckt er die weltberühmten Skulpturen von Alberto Giacometti, die für astronomische Summen gehandelt werden. In der Stiftsbibliothek St. Gallen begegnet er einem besonderen Zeugnis der Sprachgeschichte: dem ältesten erhaltenen Buch in deutscher Sprache. Die Geschichte von Marmorera zeigt ihm die Schattenseiten der Schweizer Wasserkraft: Für den Bau eines Stausees musste ein ganzes Dorf weichen. Beim Jodeln erlebt er schließlich, wie aus vielen unterschiedlichen Stimmen ein gemeinsamer Klang entsteht. Wladimir Kaminer trifft auf Menschen, die ihre Schätze mit Leidenschaft pflegen und bewahren. Dabei entdeckt er ein Land, das von seiner kulturellen Vielfalt lebt und erstaunlich viele unterschiedliche Stimmen vereint. Und er stellt fest: Die Schweizer mögen in vielem zurückhaltend sein. Wenn es um ihre Schätze geht, hört die Bescheidenheit allerdings auf. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 12.12.2026 3sat

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