Kommentare 11–15 von 15

  • am

    Mir hat Folge 1 gereicht. Langweilige Typen in einem langweiligen Fall.
    • am

      Ich versuche hier, wie auch in diesem Wald von Serien, die Abnutzungsspuren u.a. betreffend der Inhalte und Inszenierungen, aber auch die der Darsteller, durch die letzten 20 Jahre zu sehen. Was sollten noch die Autoren schreiben? Nur mehr selten, dass mich vereinzelt Serien interessieren, da blicke ich in kurzfristig in 1-3 Episoden und lade dann bei Interesse nach dem Ende einer Staffel, die gesamte Staffel herunter. Es ist eben so. So hat halt jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen zum Inhalt und den Darstellern. Sinngemäß kann ich hier Batman und User zustimmen.
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      Man sollte in das Filmmaterial nicht zu viel hineininterpretieren. Es so sehen, wie es sich darstellt. Eben verschiedene Unterhaltungsströmungen. Für jeden Zuseher etwas anderes. Kurz, was sollten die Serien, egal welches Genre auch immer in 20-30 Jahren noch bringen?
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      Kurz und schmerzlos. Genaugenommen ist vermutlich möglicherweise jetzt schon nahezu alles an Themen "abgelutscht". Sorry.
      • (geb. 1967) am

        habe alle vier Folgen geschaut, mir hat es gefallen, kenne weder die Bücher noch die Vorgängerserie, als Dutzendware sehe ich sie nicht, weil man das mittlerweile auf alle Serien anwenden könnte, das rad wurde auch noch nicht neu erfunden, würde mich freuen wenn mehr produziert wird ...
        • (geb. 1966) am

          Ich habe jetzt die ersten zwei Folgen geguckt und muss sagen: Dutzendware.
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          Wie die Fließbandkrimis auf der ARD »Der Barcelona Krimi«, »Der Istanbul Krimi«, »Der Bozen Krimi« etc.
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          Lieblos heruntergeschriebene Kriminalfälle, die von jeweils einem Ermittlerpärchen aufgeklärt werden.
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          Fazit: Das sind nicht Lynley und Havers. Warum hat man die Serie nicht gleich in Inspektor Lovely und Sergeant Hate-me umbenannt? 😛
          • (geb. 1957) am

            Ich muss Horatio vollumfänglich Recht geben:
            Ja, man kann die Serie anschauen. Sie reißt einen nicht vom Stuhl.
            Ja, es ist das Genre Fließbandkrimi - austauschbar, ohne bleibenden Eindruck, wie das Gesicht des Inspectors, das man sofort vergisst, wenn der Film zu Ende ist. Ganz anders als beim "Original".
            Ja, es ist lieblos gemacht.
            Das Original - wenn man es so nennen darf - war die Romanverfilmung der Bücher von Elisabeth George. Diese hat sich viel Mühe gemacht mit ihren Romanen: Personen, Schauplätze, Hintergrund der einzelnen Personen etc war vielschichtig. Die Erstverfilmung musste viele Abstriche machen, weil 1,5 Stunden viel zu wenig Zeit dafür war, aber sie haben es sichtlich versucht und sich im Wesentlichen dabei an die Vorlage gehalten: Havers war von der Autorin ausgedacht eine pummelige, kleine, unscheinbare Engländerin aus der Arbeiterklasse mit entsprechender Einstellung und es hat lange gedauert, bis die beiden zueinander gefunden haben.
            Hier aber haben wir - Überraschung! - eine attraktive, schlanke Person mit halbem Migrationshintertgrund, wie wir es bei der BBC inzwischen häufig finden: Partner/in entweder schwarz oder pakistanisch - selbst im hintersten Dorf von Yorkshire. 
            Warum diese Polizistin bisher so angeeckt hat, erschließt sich nicht und die "Versöhung" mit Lynley findet völlig unspektakulär und unmotiviert am Ende der ersten Folge statt. Stattdessen wird ein hinterlistiger Vorgesetzter als Fiesling eingeführt, den es in den Romanen auch nie gegeben hat.
            Man hätte ohne Zweifel auf die Anspielungen an die E.George-Romane verzichten können, einen Inspektor aus der Oberschicht nehmen können und eine zickige Assistentin - hätte völlig gereicht, aber man wollte wohl bewußt die Zuschauer anlocken mit dem Köder: Fortsetzung des Bisherigen. Das ist gründlich schief gegangen!
            Die Story (1.Folge) versucht originell zu sein und will offenbar mit den antiken Anspielungen an "Lewis" erinnern, was ebenfalls total in die Hose geht. An keiner Stelle findet dieses Thema beim Zuschauer (bei mir!) Interesse oder weckt Neugier. Auch die archäologische Ausgrabung ist relativ unmotiviert und nebensächlich.
            Dann mischt man noch ein wenig Drogen rein und eine völlig unmotivierte Verfolgung (auf einer Insel!). Am Schluß noch als Knalleffekt eine Handgranate. Dreimal umrühren und kurz aufkochen. Wenn Horatio das mit lieblos meint, dann hat er den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
            Fazit: Wer zuviel Zeit hat, kann sich die Folgen anschauen und dabei einnicken. Schadet nix, hat aber mit den bekannt guten englischen Krimis der letzten Jahrzehnte nichts zu tun.
            Vielleicht reißen die nachfolgenden Folgen alles noch raus und strafen mich Lügen aber im Moment kann ich das nicht sehen.
          • am

            @..882
            Volle Zustimmung zu Ihrem gesamten Kommentar!
        • am

          Wohltemperierte BBC-Serie, der von dem Unterschied der beiden Ermittler lebt. Die vier Fälle aus der ersten Staffel behandeln Fälle aus dem familiären und sozialen Umfeld von Horsford (Norfolk).
          Die unterschiedliche soziale Herkunft wird nicht ständig behandelt, ist aber immer präsent. Persönliche und familiäre Dinge spielen immer wieder eine Rolle, Krimi-Zeitgeist halt.
          Wie auch bei uns ist der Trend zu regionalen Krimis zu erkennen. So lernen wir Norfolk in Ostengland kennen, das Ambiente passt.
          Die Serie arbeitet ohne Thrillereffekte und lebt durch das meist entspannte Ermitteln von Lynley und Havers, ähnlich wie in entsprechenden deutschen TV-Krimis.
          Etwas für den entspannten Krimiabend, kann man machen.

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