• Kommentare 11–18 von 18

    • am

      Ich verstehe die Kritik nicht. Ich mag sowohl das Ermittlerduo, als auch die Serie. Es ist eine gute und typische Britische Polizeiserie. Wenn jemand Action sucht, verstehe ich nicht warum man die ausgerechnet in so einer britischen Serie sucht. Es gibt doch wahrlich genug US--Serien, die Eure Ansprüche erfüllen.
      • (geb. 2000) am

        Ihrer Kritik was Action angeht stimme ich zu. Davon gibt es schon viel zu viel in US-Serien und zunehmend auch in deutschen.
        Dennoch: Die von mir genannten ersten Verfilmungen der George-Romane (auch aus GB) von Anfang der 2000-er Jahre sind um Längen besser als dieses Remake.
      • (geb. 1967) am

        Ganz genau. Die Serie haut einen vielleicht nicht vom Hocker, aber ich habe schon wesentlich schlimmeres gesehen. Solide Krimi-Kost aus Großbritannien.
      • am

        Wenn man fehlende Spannung bemängelt, hat das erst mal nichts mit fehlender Action zu tun. Dass das keine Actionserie ist, dürfte klar sein.
        Davon abgesehen gefiel mir die zweite Folge etwas besser und auch die gerade laufende dritte Folge wirkt soweit gut. Mit dem Ermittlerduo bin ich aber noch nicht so warm geworden.
      • (geb. 1970) am

        Meine Kritik ist: Man nimmt ein seit 38 Jahren etabliertes Ermittlerduo und tauscht alles an deren Persönlcihkeiten aus.... lol 
        unter anderem Namen wäre diese Serie wahrscheinlich zumindest ok
    • am

      Ich kenne die frühere Serie nicht, zumindest sagt die mir im Moment nichts. Von diesem Remake habe ich die erste Folge im TV gesehen, was mich jetzt nicht sonderlich weggehauen hat. Mäßig spannend mit viel zwischenmenschlichem Gedöns und noch Intrigenspiel des Vorgesetzten, kennt man ja. 
      Nu ja, morgen kommt die zweite Folge, da schau ich nach dem Tatort mal rein.
      • (geb. 2000) am

        Ich kenne die früheren Verfilmungen der Elizabeth-George-Bücher mit Nathaniel Parker als Lynley und Sharon Small als Havers (1 zweiteiliger Pilotfilm und 22 Episoden in 6 Staffeln). Sie ist viel, viel besser und sehr zu empfehlen. Das Remake hier fällt deutlich ab. Wichtig scheint wieder die "Wokeness" und Diversität zu sein mit einer nicht-weißen Havers - abweichend von den Buchvorlagen.
      • (geb. 1966) am

        Also ich denke, da das nach einer Romanreihe gedreht ist, muss man halt auch in einem Buch zwischenmenschliche Situationen einbringen, um die Charaktere auszubauen und ein Gefühl zu vermitteln, wie sie ticken. Im Übrigen hat mir die Sendung auch gut gefallen, auch wenn ich die alte kenne, aber nicht mehr so im Kopf habe. Und warum darf es nicht eine farbige Frau sein, die seine Partnerin spielt, zumal es ja schon seit 1968 Frauen bei der englischen Polizei gibt, aber vielleicht kam das 1988, als das erste Buch herauskam, noch nicht so gut an bei den Lesern (hätte sie sich nur mal getraut)
        Zumal das auch nicht erwähnenswert sein sollte in der heutigen Zeit.
    • am

      Zuschauer von früher werden sich die Neuauflage schenken, es wäre einfach zu schade, sich die Erinnerung zu verderben.
      • (geb. 2000) am

        So ist es. Ich habe den Fehler gemacht mir die erste Folge anzusehen und habe schon vor der "Halbzeit" ausgeschaltet. Den Rest der Neu-Verfilmung werde ich mir ersparen. Da schau ich mir lieber die alte Serie noch mal an. Die liegt komplett noch bei mir auf der Festplatte.
    • am

      Mir hat Folge 1 gereicht. Langweilige Typen in einem langweiligen Fall.
      • am

        Ich versuche hier, wie auch in diesem Wald von Serien, die Abnutzungsspuren u.a. betreffend der Inhalte und Inszenierungen, aber auch die der Darsteller, durch die letzten 20 Jahre zu sehen. Was sollten noch die Autoren schreiben? Nur mehr selten, dass mich vereinzelt Serien interessieren, da blicke ich in kurzfristig in 1-3 Episoden und lade dann bei Interesse nach dem Ende einer Staffel, die gesamte Staffel herunter. Es ist eben so. So hat halt jeder Mensch seine eigenen Vorstellungen zum Inhalt und den Darstellern. Sinngemäß kann ich hier Batman und User zustimmen.
        .
        Man sollte in das Filmmaterial nicht zu viel hineininterpretieren. Es so sehen, wie es sich darstellt. Eben verschiedene Unterhaltungsströmungen. Für jeden Zuseher etwas anderes. Kurz, was sollten die Serien, egal welches Genre auch immer in 20-30 Jahren noch bringen?
        .
        Kurz und schmerzlos. Genaugenommen ist vermutlich möglicherweise jetzt schon nahezu alles an Themen "abgelutscht". Sorry.
        • (geb. 1967) am

          habe alle vier Folgen geschaut, mir hat es gefallen, kenne weder die Bücher noch die Vorgängerserie, als Dutzendware sehe ich sie nicht, weil man das mittlerweile auf alle Serien anwenden könnte, das rad wurde auch noch nicht neu erfunden, würde mich freuen wenn mehr produziert wird ...
          • (geb. 1966) am

            Ich habe jetzt die ersten zwei Folgen geguckt und muss sagen: Dutzendware.
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            Wie die Fließbandkrimis auf der ARD »Der Barcelona Krimi«, »Der Istanbul Krimi«, »Der Bozen Krimi« etc.
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            Lieblos heruntergeschriebene Kriminalfälle, die von jeweils einem Ermittlerpärchen aufgeklärt werden.
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            Fazit: Das sind nicht Lynley und Havers. Warum hat man die Serie nicht gleich in Inspektor Lovely und Sergeant Hate-me umbenannt? 😛
            • (geb. 1957) am

              Ich muss Horatio vollumfänglich Recht geben:
              Ja, man kann die Serie anschauen. Sie reißt einen nicht vom Stuhl.
              Ja, es ist das Genre Fließbandkrimi - austauschbar, ohne bleibenden Eindruck, wie das Gesicht des Inspectors, das man sofort vergisst, wenn der Film zu Ende ist. Ganz anders als beim "Original".
              Ja, es ist lieblos gemacht.
              Das Original - wenn man es so nennen darf - war die Romanverfilmung der Bücher von Elisabeth George. Diese hat sich viel Mühe gemacht mit ihren Romanen: Personen, Schauplätze, Hintergrund der einzelnen Personen etc war vielschichtig. Die Erstverfilmung musste viele Abstriche machen, weil 1,5 Stunden viel zu wenig Zeit dafür war, aber sie haben es sichtlich versucht und sich im Wesentlichen dabei an die Vorlage gehalten: Havers war von der Autorin ausgedacht eine pummelige, kleine, unscheinbare Engländerin aus der Arbeiterklasse mit entsprechender Einstellung und es hat lange gedauert, bis die beiden zueinander gefunden haben.
              Hier aber haben wir - Überraschung! - eine attraktive, schlanke Person mit halbem Migrationshintertgrund, wie wir es bei der BBC inzwischen häufig finden: Partner/in entweder schwarz oder pakistanisch - selbst im hintersten Dorf von Yorkshire. 
              Warum diese Polizistin bisher so angeeckt hat, erschließt sich nicht und die "Versöhung" mit Lynley findet völlig unspektakulär und unmotiviert am Ende der ersten Folge statt. Stattdessen wird ein hinterlistiger Vorgesetzter als Fiesling eingeführt, den es in den Romanen auch nie gegeben hat.
              Man hätte ohne Zweifel auf die Anspielungen an die E.George-Romane verzichten können, einen Inspektor aus der Oberschicht nehmen können und eine zickige Assistentin - hätte völlig gereicht, aber man wollte wohl bewußt die Zuschauer anlocken mit dem Köder: Fortsetzung des Bisherigen. Das ist gründlich schief gegangen!
              Die Story (1.Folge) versucht originell zu sein und will offenbar mit den antiken Anspielungen an "Lewis" erinnern, was ebenfalls total in die Hose geht. An keiner Stelle findet dieses Thema beim Zuschauer (bei mir!) Interesse oder weckt Neugier. Auch die archäologische Ausgrabung ist relativ unmotiviert und nebensächlich.
              Dann mischt man noch ein wenig Drogen rein und eine völlig unmotivierte Verfolgung (auf einer Insel!). Am Schluß noch als Knalleffekt eine Handgranate. Dreimal umrühren und kurz aufkochen. Wenn Horatio das mit lieblos meint, dann hat er den Nagel genau auf den Kopf getroffen.
              Fazit: Wer zuviel Zeit hat, kann sich die Folgen anschauen und dabei einnicken. Schadet nix, hat aber mit den bekannt guten englischen Krimis der letzten Jahrzehnte nichts zu tun.
              Vielleicht reißen die nachfolgenden Folgen alles noch raus und strafen mich Lügen aber im Moment kann ich das nicht sehen.
            • am

              @..882
              Volle Zustimmung zu Ihrem gesamten Kommentar!
          • am

            Wohltemperierte BBC-Serie, der von dem Unterschied der beiden Ermittler lebt. Die vier Fälle aus der ersten Staffel behandeln Fälle aus dem familiären und sozialen Umfeld von Horsford (Norfolk).
            Die unterschiedliche soziale Herkunft wird nicht ständig behandelt, ist aber immer präsent. Persönliche und familiäre Dinge spielen immer wieder eine Rolle, Krimi-Zeitgeist halt.
            Wie auch bei uns ist der Trend zu regionalen Krimis zu erkennen. So lernen wir Norfolk in Ostengland kennen, das Ambiente passt.
            Die Serie arbeitet ohne Thrillereffekte und lebt durch das meist entspannte Ermitteln von Lynley und Havers, ähnlich wie in entsprechenden deutschen TV-Krimis.
            Etwas für den entspannten Krimiabend, kann man machen.

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