• Staffel 1, Folge 1
    Vom kleinen Drive-in zur weltweiten Fast-Food-Kette. Big Mac, Happy Meal und ein konsequentes Franchisesystem machen die Marke zum Symbol für amerikanische Fast-Food-Kultur. McDonald’s ist auch massiver Kritik ausgesetzt: Greenwashing, ungesunde Menüs und Kindermarketing. Der Dokumentarfilm „Super Size Me“ verursachte einen Imageschaden, dem die Fast-Foodkette mit neuen Produkten und einem veränderten Markenauftritt begegnete. In den 1940er-Jahren entwickeln die Brüder Richard und Maurice McDonald ein neues Konzept: Burger werden nach standardisierten Abläufen schnell und günstig zubereitet. Ray Kroc übernimmt und startet die Expansion über ein Franchisesystem, zunächst in den USA, später weltweit. Werbung wird zu einem wichtigen Bestandteil des Geschäfts. Mit der Figur Ronald McDonald, eigenen Spielplätzen und der Idee „Happy Meal“ richtet sich das Unternehmen gezielt an Familien mit Kindern. Gleichzeitig wächst die Konkurrenz. Im sogenannten „Burgerkrieg“ liefern sich McDonald’s, Burger King und Wendy’s einen intensiven Wettstreit um Marktanteile. In den 2000er-Jahren gerät McDonald’s unter Druck: Kritiker verbinden Fast Food mit ungesunder Ernährung, Umweltproblemen und Übergewicht. Die Dokumentation „Super Size Me“ verschärft 2004 die öffentliche Debatte. McDonald’s reagiert mit neuen Produkten und einem veränderten Markenauftritt. Und gilt immer noch als die umsatzstärkste Fast-Food-Kette weltweit mit den meisten Filialen. Aus Firmen wurden globale Marken: Nike, Coca-Cola, McDonald’s, IKEA, Nutella und Disney sind seit Jahrzehnten erfolgreich. Was ist die Geschichte dahinter? Die Reihe erzählt von guten Ideen, cleverem Marketing, den Erfolgen und den Schattenseiten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 09.12.2026 ZDFinfoDeutsche Streaming-Premiere Mi. 09.12.2026 ZDFmediathek
  • Staffel 1, Folge 2
    Vom schwedischen Versandhandel zum weltweiten Möbelkonzern: IKEA verändert, wie Menschen Möbel kaufen. Niedrige Preise, Selbstmontage und modernes Design prägen das Konzept bis heute. Das alles hat System: Inszenierte Wohnwelten fördern den Verkauf, und Möbel in Einzelteilen in flachen Paketen halten Lager- und Transportkosten niedrig. Doch es wächst auch Kritik an kurzlebigen Mode-Möbeln, hohem Holzverbrauch und einem globalen Einheitsstil. 1943 gründet der 17-jährige Ingvar Kamprad in der schwedischen Provinz einen kleinen Versandhandel. Daraus entwickelt sich IKEA, heute einer der weltweit größten Möbelhändler. Ein wichtiger Schritt ist die Idee, Möbel zerlegt und in flachen Paketen zu verkaufen. Das spart Platz bei Lagerung und Transport – und Kosten für die Montage. Denn den Aufbau übernehmen die Kunden selbst. Niedrige Preise und modernes, skandinavisch geprägtes Design machen das Konzept international erfolgreich. Auch die Einrichtung der Filialen folgt einem genauen Plan: Vorgegebene Wege führen durch inszenierte Wohnräume, das IKEA-Restaurant und die Markthalle mit allem, was man einfach mitnehmen kann, von Lampen und Textilien über Pflanzen, Kerzen und Servietten. Doch das Geschäftsmodell hat auch Schattenseiten. Kritiker bemängeln den hohen Holzverbrauch und sehen IKEA als Teil des Trends sehr kurzlebiger Möbel: „Fast Furniture“. Wie geht der Konzern mit dem wachsenden Druck um, Ressourcen zu schonen und nachhaltiger zu produzieren? Aus Firmen wurden globale Marken: Nike, Coca-Cola, McDonald’s, IKEA, Nutella und Disney sind seit Jahrzehnten erfolgreich. Was ist die Geschichte dahinter? Die Reihe erzählt von guten Ideen, cleverem Marketing, den Erfolgen und den Schattenseiten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 09.12.2026 ZDFinfoDeutsche Streaming-Premiere Mi. 09.12.2026 ZDFmediathek
  • Staffel 1, Folge 3
    Von Micky Maus und Schneewittchen bis Marvel und Star Wars: Aus einem kleinen Trickfilmstudio wird ein Unterhaltungskonzern, dessen Filme, Figuren und Geschichten weltweit präsent sind. Längst verdient Disney sein Geld nicht mehr nur mit Filmen. Freizeitparks, Merchandising und Kreuzfahrten erweitern das Geschäft. Auch wachsen Konkurrenz und Kritik. Wie gelang der Aufstieg zum Medienkonzern – und wie behauptet Disney seine Stellung am Markt? Die Geschichte beginnt 1923 mit einem kleinen Trickfilmstudio. Walt Disney greift damals neue technische Möglichkeiten auf: Sein Film mit Micky Maus gilt als der erste und wohl auch bekannteste Zeichentrickfilm mit Ton. Es folgen Filme wie Schneewittchen und die sieben Zwerge, Cinderella und Dornröschen. Das Unternehmen erkennt das wirtschaftliche Potenzial seiner Figuren. Bereits Anfang der 1930er-Jahre werden sie auf zahlreichen Produkten vermarktet. In den 1950er-Jahren erschließt Disney ein weiteres Geschäftsfeld: Disneyland – ein Mega-Freizeitpark mit den bekannten Filmhelden und Welten zum Anfassen. Erst viel später entstehen diese Freizeitparks auch außerhalb der USA. Und in den 1990ern kommt noch ein weiterer Unternehmenszweig hinzu: Disney baut eine eigene Kreuzfahrtlinie auf. Durch den Kauf von Filmunternehmen und Marken wie Pixar, Marvel und Lucasfilm wächst Disney weiter. Heute zählt der Konzern zu den großen Akteuren der internationalen Unterhaltungsindustrie. Doch mit seiner Marktmacht wachsen auch Kritik und Konkurrenz – und der Druck, im veränderten Medienmarkt neue Antworten zu finden. Aus Firmen wurden globale Marken: Nike, Coca-Cola, McDonald’s, IKEA, Nutella und Disney sind seit Jahrzehnten erfolgreich. Was ist die Geschichte dahinter? Die Reihe erzählt von guten Ideen, cleverem Marketing, den Erfolgen und den Schattenseiten. (Text: ZDF)
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