Schmidt Max und die Klapprad-Reise
30 Min.

Bild: BR/André Goerschel
Für manche das Grauen auf zwei Rädern, eine komische Konstruktion, die man in der Mitte klappen konnte, für andere längst das angesagte Fortbewegungsmittel – nicht nur auf dem Campingplatz. Vom Klapp- zum Faltrad – eine kleine Testfahrt. Der Schmidt Max hat das alte Klapprad aus dem Keller geholt und begibt sich mit seinem orangfarbenen Oldtimer auf eine Reise durch Franken. Die Hochphase der Klappräder in Deutschland begann zur Wirtschaftswunderzeit. Mit den Jahren wurden sie immer mehr zum Anhängsel des Autos. Die Klappräder der 70er waren billig, hatten gerade mal einen Gang und erfüllten ihren sportlichen Zweck, wenn man damit auf dem Campingplatz zum Semmelnholen radeln konnte.
Leider war das Rad nicht nur klappbar, sondern eben auch klapprig. Doch was damals zur Katastrophe für die deutsche Fahrradindustrie wurde und mit dem durchaus abschätzigen Begriff „Klapprad“ unterging, erlebt im 21. Jahrhundert als „Faltrad“ eine Renaissance. Plötzlich gibt es die Falt-Fahrzeuge nicht nur als Leichtgewicht mit zehn Kilo, sondern auch elektrisch für das mühelose Strampeln oder mit Vollfederung und hochwertiger Gangschaltung für die lange Tour. Der Schmidt Max trifft auf seiner Reise durch Franken Menschen auf ihren Falträdern: vom Nürnberger Kaminkehrer, der keinen Parkplatz mehr findet, bis zum Bad Kissinger Rad-Fernreisenden oder dem Sammler aus Bad Brückenau, der alte Klappräder präsentieren kann, die so schlecht sind wie ihr Ruf.
Unterwegs an der Fränkischen Saale erfährt der Schmidt Max vom Fahrradjournalisten Gunnar Fehlau, ob man fürs kleine Reise-Rad in der Bahn eine Fahrkarte braucht und welches moderne Klapp-Gefährt für welchen Radlertyp geeignet ist. Denn das moderne, hochwertige Faltrad, findet Fehlau, sei wie das Schweizer Taschenmesser: als Lebensbegleiter unschlagbar! (Text: 3sat)
Leider war das Rad nicht nur klappbar, sondern eben auch klapprig. Doch was damals zur Katastrophe für die deutsche Fahrradindustrie wurde und mit dem durchaus abschätzigen Begriff „Klapprad“ unterging, erlebt im 21. Jahrhundert als „Faltrad“ eine Renaissance. Plötzlich gibt es die Falt-Fahrzeuge nicht nur als Leichtgewicht mit zehn Kilo, sondern auch elektrisch für das mühelose Strampeln oder mit Vollfederung und hochwertiger Gangschaltung für die lange Tour. Der Schmidt Max trifft auf seiner Reise durch Franken Menschen auf ihren Falträdern: vom Nürnberger Kaminkehrer, der keinen Parkplatz mehr findet, bis zum Bad Kissinger Rad-Fernreisenden oder dem Sammler aus Bad Brückenau, der alte Klappräder präsentieren kann, die so schlecht sind wie ihr Ruf.
Unterwegs an der Fränkischen Saale erfährt der Schmidt Max vom Fahrradjournalisten Gunnar Fehlau, ob man fürs kleine Reise-Rad in der Bahn eine Fahrkarte braucht und welches moderne Klapp-Gefährt für welchen Radlertyp geeignet ist. Denn das moderne, hochwertige Faltrad, findet Fehlau, sei wie das Schweizer Taschenmesser: als Lebensbegleiter unschlagbar! (Text: 3sat)
Cast & Crew
Produktionsauftrag: ARD/BR
Moderation: Max Schmidt
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