Ein Haus in der Toscana

    Staffel 1, Folge 1–10weiter

    • Staffel 1, Folge 1 (45 Min.)

      Die Familie Donner stammt aus einer süddeutschen Großstadt. Vater Julius, Oberstudienrat für Latein, und Mutter Rosl, Beraterin in einem Einrichtungshaus, sowie ihre halberwachsenen Kinder Markus (18) und Bea (16) machen Urlaub an der Küste der Maremma. Ihnen hat es ein im Landesinnern gelegener halbverfallener Bauernhof angetan, den sie gerne kaufen und als Ferienhaus ausbauen würden. Ein früherer Schüler von Julius, jetzt erfolgreicher Makler, kommt ihnen dabei in die Quere. Glücklicherweise hat sich aber der Automechaniker Neveo aus dem kleinen toskanischen Dorf, zu dessen Gemarkung das abseits gelegene Anwesen gehört, in das „ach so blonde Haar“ von Bea verguckt. Und Neveo deichselt es dann mit Hilfe seiner Großmutter Ophelia, die als Nachbarin ein Vorkaufsrecht hat, dass Donners den Zuschlag auf ihr „Schloss“ bekommen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 02.01.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 2 (45 Min.)

      Rosl erfährt von Kunden in ihrem Einrichtungshaus, dass es ratsam wäre, Besitzungen in der Toskana, gerade wenn es sich um Ausbauobjekte wie ihren halbverfallenen Bauernhof handelt, nicht zu lange unbeaufsichtigt vor sich hingammeln zu lassen, wenn man Dachziegel und anderes Verwertbare wieder vorfinden möchte. Sie hat noch etwas Urlaub: also nichts wie in die Toskana um Bewachung und Baubeginn für das nächste Jahr zu organisieren. Der Rest der Familie kann nicht mitkommen: die liebe Schule! Großes Erstaunen bei der Ankunft. Die pessimistische Warnung war zu Recht ergangen! Ein großer Teil der Dachziegel ist bereits verschwunden. Dafür macht Rosl der österreichische Aussteiger Hermann schöne Augen und bietet sich als Baumeister und Organisator an. Rosls offensichtlich von Hermann beeindruckter Telefonbericht nach Hause lässt nun Julius und die Kinder hellhörig werden, und sie fahren in den Herbstferien auch mal schnell runter“. Es stellt sich heraus, dass Hermann nicht nur etwas zu sehr an Rosl interessiert ist, sondern ihr neben seinen Diensten auch noch die eigenen Dachziegel verkaufen will, die er von Donners Haus vorher entwendet hatte. „Bauleiter“ Hermann wird daraufhin zunächst einmal nicht für Donners tätig. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 09.01.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 3 (45 Min.)

      Es naht der Sommer, Donners werkeln nach der Pleite mit Hermann nun selbst mit zwei italienischen Maurern an ihrem unfertigen „Schloss“ und „wohnen“ derweil überwiegend auf der Veranda. Neveo, der deutsch sprechende toskanische Automechaniker, ist für die Donners die Brücke zur überwiegend freundlichen Dorfbevölkerung. Zwischen ihm und ihrer Tochter Bea hat sich ein scheues Liebesverhältnis entwickelt. Wenn da nicht Neveos bisherige Freundin, die Bäckerstochter Rosanna wäre, die vor Eifersucht rast. Folgerichtig verkauft sie an Rosl kein Brot mehr. Und als Rosl einfach Geld hinlegt und sich zwei Brote nimmt, ist der Eklat da: Carabiniere Fausto, Rosannas Bruder“, schreitet“ ein! Faustos Chef, der Brigadiere, macht Rosl schließlich geduldig klar, welche „Schande“ Neveos Freundinnenwechsel für die konservativen Bäckersleute bedeutet. Nur gut, dass auch Rosanna durchaus ab und zu einen anderen Flirt gehabt hat, wie Markus über seinen deutschen Schulfreund Benne Zurgassen erfährt, der mit seinen Eltern in der Nähe wohnt. Julius und Rosl aber müssen um des lieben Friedens willen ihre Tochter mit dem älteren Bruder erst einmal auf einen längeren Trip nach Korsika schicken. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.01.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 4 (45 Min.)

      Große Ferien. Donners fahren in ihrem vollgepackten alten Volvo wieder gen Süden. Der Grenzübergang Autobahn, wie wir sonnenhungrige Mitteleuropäer es mittlerweile nicht mehr anders kennen, ist natürlich hoffnungsvoll verstopft. Zeit also, um dort eine etwas streitbare Leidensgenossin, und offenbar überzeugte „Grüne“, kennenzulernen. Donners sind ihr beim Einfangen ihrer aus dem Wagen entlaufene Katze „Mutzlmausl“ behilflich. Julius ironische Bemerkungen über diese Dame gewinnen jedoch plötzlich eine ganz neue Bedeutung, als Julius sie Tage später auf seinem Grundstück im Evakostüm in der Quelle baden sieht. Die üppige Dame heißt Daphne, ist Deutsche und besitzt angrenzend an Donners Anwesen ebenfalls ein kleines Häuschen. Donners Quelle reklamiert sie selbstverständlich als Gemeineigentum. Höchste Zeit also für Donners, eine Lösung dafür zu finden. Hermann, der Lebenskünstler aus Österreich, weiß Rat. Er ist Rutengänger und ortet unter Rosls bewundernden und Julius’ skeptischen Blicken unweit des Hauses eine Wasserader. Die Brunnenbohrmaschine – Zahlung nur bei Erfolg – organisierte er auch. Es findet sich tatsächlich in geringer Tiefe eine weitere Quelle. Nur das Erfolgshonorar für Hermanns Truppe fällt natürlich etwas höher aus, als wenn Donners auf eigenes Risiko bohren lassen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 23.01.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 5 (45 Min.)

      Markus hat sich in die schöne Maria Zurgassen, die Mutter seines Schulfreundes Benne, etwas verguckt und hängt ständig bei Zurgassens herum. Alle, außer Bea, meinen, es sei wegen des Kindermädchens Theresa, für die sich Markus zu ihrem Kummer nun wirklich herzlich wenig interessiert. Bennes Vater, der berühmte Tenor Maurizio Zurgassen, studiert mit seinem Ko-Repetitor gerade die Titelrolle im Eifersuchtsdrama „Bajazzo“ ein und ist wegen dauernder Störungen durch Fluglärm sichtlich nervös. Markus bietet ihm an, doch im ruhiger gelegenen Donnerschen Haus seine Partie zu Ende zu studieren. Zurgassen nimmt an, und Julius als Opernfan ist begeistert, dem Berühmten bei der Arbeit zuhören zu können. Aber der Ko-Repetitor Bellini, der ahnungslose Unglücksrabe, kommt auf die Idee, die darstellerische Phantasie des Sängers für die Rolle des eifersüchtigen Bajazzo durch ein Beispiel anzuregen: „Stellen Sie sich vor, der junge Markus ist der Liebhaber Ihrer Frau!“ Der Tenor rast vor Eifersucht, aber nicht nur in seiner Rolle. Das Probengastspiel im Hause Donner ist beendet. Maria Zurgassen hat Mühe, ihrem Mann zu erklären, dass wirklich nichts dran ist an seinen Befürchtungen und begleitet ihren Mann auf seiner nächsten Reise. Markus und das Kindermädchen Theresa sind unglücklich, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Nur Julius bewundert immer noch die Leidenschaftlichkeit, die der große Operndarsteller in seiner Rolle entwickelt hat. Wie er meint. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 30.01.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 6 (45 Min.)

      Die Maurer und die Fertigstellung der Wasserleitung lassen bei Donners Landhaus weiter auf sich warten. Als Amateurbaumeister ist Oberstudienrat Donner schlicht eine „Flasche“, wie sein Sohn Markus nicht ganz unberechtigt anmerkt. Dafür gelingt es aber Neveo mit einem einfachen Trick, die Situation zu wenden. Ein paar etruskische Münzen, die Rosl als Geburtstagsgeschenk für Julius gekauft hat, deklariert er in der Dorfbar als „auf Donners Grundstück gefunden“. Der Erfolg stellt sich prompt ein. Maurer Leonardo und Michele, Baggerführer Ettore und Hermann erscheinen zum Graben der Wasserleitung in der Hoffnung, auf wertvolle Altertümer zu stoßen. Als sich dabei tatsächlich eine Art Gruft findet, kommt die ganze Truppe nachts nochmals heimlich zurück, um unbemerkt nach einem eventuellen Schatz zu forschen. Auch Rosl wacht von den Geräuschen auf und sieht mal nach dem Rechten. Dabei wird sie aber dummerweise von Julius neben Hermann in der Baugrube entdeckt. Der eifersüchtige Julius stürzt sich auf den vermeintlichen Rivalen, und beide landen nach der Prügelei in der Carabinieri-Wachstube des Brigadiere. Nach Aufklärung der „Grabschändung“ hat Julius überhaupt keine Freude mehr an Rosls Geburtstagsgeschenk, und Rosl wirft die Münzen wütend aus dem Autofenster auf die Straße. Das löst an dieser Stelle sofort einen weiteren Ansturm dörflicher Hobbyarchäologen aus. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 06.02.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 7 (45 Min.)

      Julius kauft im kleinen Städtchen Maschendraht, um sein Rosenbeet vor den frei laufenden Ziegen der Gegend zu schützen. Dabei trifft er Vera, die kunsthandwerklich arbeitende Zahntechnikerin, der er schon einmal begegnet war, als ihr Liebhaber sie verließ. Jetzt hat auch noch ihr Ehemann sie verlassen, und Julius einem Flirt mit dieser sympathischen Dame nicht abgeneigt, begleitet sie zu ihrem Haus. Dort hat Veras Mann Axel ihr die halbe Wohnung ausgeräumt. Auch eine Kommode, in der Vera ihr Geld versteckt hatte, ist mitgegangen. Das Ganze hat Axel an Hermann verkauft, und dort wiederum sieht Rosl einige brauchbare Stücke. Zu Hause wird Julius erstmals aufmerksam, als Rosl auch von einer Kommode berichtet. Er stimmt daraufhin dem Kauf eines Schrankes bei dem ungeliebten Hermann unter der Bedingung zu, dass Rosl auch mit dem Kauf der hässlichen kleinen Kommode einverstanden ist. Und richtig: In der untersten Schublade findet Julius dann das Geheimfach mit Veras Wertgegenständen, neben Geld auch Edelsteine für Veras Goldschmiedearbeiten. Stolz bringt er ihr seinen Fund. Vera ist aber inzwischen auf der Suche nach ihrer Kommode mit Hermann bei Rosl gelandet und erzählt Rosl von ihrem Flirt mit Julius. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 13.02.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 8 (45 Min.)
      Der Sommer ist zu Ende und damit auch die Ferien von Familie Donner. v. li.n.re.: Stefan Wigger, Oliver Clemens und Renate Schroeter – Bild: One
      Der Sommer ist zu Ende und damit auch die Ferien von Familie Donner. v. li.n.re.: Stefan Wigger, Oliver Clemens und Renate Schroeter – Bild: One

      Donners warten auf ihre Tochter Bea, weil wieder einmal die Abreise naht. Daphne turnt mit den Gästen Edda und Klärchen, streng „grünen“ Damen, die sie nicht ganz selbstlos bei sich aufgenommen hat. Da vermeint Klärchen plötzlich ein bärtiges Männergesicht im Gebüsch gesehen zu haben, aber es taucht nicht mehr auf. Bea und Neveo, das Liebespaar, turteln noch immer im Wald. Er hat eine Überraschung für Bea und verliebt, wie die beiden sind, möchte er mit Bea schlafen, und obwohl Bea lieber noch warten möchte, passiert es eben. Dann rückt Neveo mit der Überraschung heraus: eine Vogelfalle für Bea. Tatsächlich verfängt sich ein niedlicher gefiederter Kerl darin. Bea ist entsetzt über diese unnötige Brutalität und rennt weg, will allein sein. Es donnert. Ein subtropisches Gewitter bricht urplötzlich los. Bea verirrt sich, wird schließlich von dem stummen „Il Muto“ gefunden, einem Sonderling, der in einer verlassenen Mine haust. Als sie weglaufen will, verstaucht sie sich den Fuß und lässt sich zitternd von „Il Muto“ in dessen Refugium tragen. Bei Donners herrscht inzwischen hellste Aufregung über die verschwundene Tochter. Auch Daphne hat mit ihren Gästen im Donnerschen Haus Schutz vor den Wassermassen und ihrem kaputten Dach gesucht. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 20.02.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 9 (45 Min.)

      Zusammen mit dem Tausendsassa Hermann vermietet Daphne Zimmer an private Urlauber und betreut auch ein Rahmenprogramm für ihre meist „grün“ orientierten Gäste. Dumm nur, dass beide nicht nur ihre eigenen Häuser, sondern auch die der Freunde und Bekannten belegt haben. In diese Situation hinein platzt Julius. Für ihn ist nur noch die Couch frei, und die Gäste lassen sich trotz Daphnes Flehen nicht aus ihrem bezahlten Domizil vertreiben. Auf Rosls Entrüstung und Vorhaltungen greift Julius zur Notbremse. Die anthroposophische Weltanschauung seiner Gäste, es sind wieder Daphnes Edda und Klärchen sowie ein pingeliger Herr Molzer, hilft Julius dabei sehr. Die Herrschaften leben nämlich streng vegetarisch und hassen das zahlreiche italienische Jägervolk von Herzen. Als Julius deshalb mit Neveo, Flinte und Jagdausrüstung sowie zwei blutigen Hasenkadavern – beim Fleischer gekauft – auftaucht, ist der Spuk vorbei. Daphnes Gäste reisen ab. Ruhe findet der arme Julius dennoch nicht. Zur Maskerade gehörte nämlich auch eine demonstrativ verkündete Einladung an eine italienische Jagdgruppe. Und die erscheint wirklich. Siegreich aber völlig erschöpft landet Julius schließlich wieder bei Rosl zu Hause in Deutschland. „Mein Held,“ sagt sie, bevor er entschlummert. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 27.02.1991 Das Erste
    • Staffel 1, Folge 10 (45 Min.)

      Es geht auf Weihnachten und damit wieder auf Toskana-Ferien zu. Aber Bea ist noch immer mit Neveo über Kreuz und will deshalb nicht mit. Markus hat sich mit seiner neuen Flamme zum Skiurlaub verabredet und Rosl, plötzlich allein mit Julius, ist unvorsichtig genug, gesprächsweise denkbare andere Urlaubsziele zu erwähnen. Rumms, geht in der trägen Nach-Weihnachtsstimmung ein Midlife-Krisenkrach beim Ehepaar Donner los. Ergebnis: Julius fährt allein in „seine Toskana“, aber dieses Mal, um das schöne Haus, das mühsam ersparte, der undankbaren Familie zum Trotz, zu verkaufen: Wenn, ja wenn nicht Daphne wäre. Die hat, auch ziemlich allein, inzwischen Neveo überredet, den ersten Schritt bei Bea zu tun. Und so steht dieser, gerade als Markus, von seiner Schickimicki-Flamme und ihrer Clique aus dem Ski-Urlaub vergrault, heimkehrt, vor der Donnerschen Tür in Deutschland. Freude und Versöhnung bei Bea, aber er bringt die Nachricht mit, dass Julius offensichtlich mit dem Verkauf ernst macht. Ein Käufer ist schon gefunden. In Windeseile brechen alle, plötzlich gar nicht mehr Toskana-müde auf, um das Schlimmste zu verhindern. Und das gelingt auch wirklich – allerdings durch Hermann. Der hat nämlich knapp vor dem Notariatstermin Julius kurzerhand unter Alkohol gesetzt. Zu Silvester feiern alle, Rosl und Julius, das Liebespaar, Markus, Hermann, Daphne und die alte Ophelia, Neveos Großmutter, die glückliche „Heimkehr“ in „ihrem“ Haus. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 06.03.1991 Das Erste

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