Kommentare 1–1 von 1

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    Ein Dreiteiler mit treffendem Zeitkolorit, dramatischen Entwicklungen und einer überzeugenden Alexandra Neldel. 
    Zeitweise nahe an einer Seifenoper, ist der Plot doch sehenswert mit starken Rückblicken und Szenen wie z.B. Lena bei einer Engelmacherin. Auch Kamera und Schnitt überzeugen, zeitgenössische Schlager unterstreichen die Zeiten des 'Wirtschaftswunders' der aufstrebenden Bundesrepublik. Der Cast passt bis in die Nebenrollen (sehr cool: Anna Fischer als Lenas Schwester singt den thematisch die drei Teile umfassenden Titel 'Flieger, grüß mir die Sonne', die 'Capri-Fischer' u.a. 😊). 
    Der Plot des Dreiteilers und der Unterhaltungswert ist m.E. mit der (späteren) KuDamm-Serie vergleichbar.
    Die Rolle der Lena zeigt eine selbstbewusste Frau in den Fünfzigern, die als solche allerdings in der Zeit eher eine Ausnahme war.
    Das amerikanische Ende wirkt ein bisschen zu plakativ und märchenhaft.
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