Deutsche Erstausstrahlung: 06.02.1972 ZDF

    Ein einfacher rheumatischer Hundeverkäufer namens Schwejk ist ein behördlich anerkannter Idiot und lebt in Prag. Als er darüber lästert, dass man den Thronfolger vom Kaiser in Sarajewo erschossen hat, kommt er vors Kriegsgericht. Von dort wird er in die Irrenanstalt geschickt und von dort in die Simulantenbaracke. Als ein ewig betrunkener Pfarrer namens Katz ihn als Putzfleck aufnimmt, ahnt er nicht, was er sich da an den Hals gebunden hat.

    Diese Serie ist fabelhaft gemeistert nach Jaroslav Haseks Bestseller-Roman. (Text: Ricasso88)

    Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk auf DVD

    Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk – Community

    Michi60 (geb. 1960) am 06.06.2017 14:52: Ich glaube, dass man die Folgen auch im Internet bei DailyMotion anschauen kann. Jeweils mit "Vorwort" von Fritz Muliar. "Wenns auch war, wies halt war, irgendwie wars, denn noch nie wars, daß es nicht irgendwie war." "Also nachm Krieg, um sechs Uhr abend!"
    gerry (geb. 1955) am 01.01.2015: Ich finde die Filme des Benutzers ; die abenteuer des braven soldaten schwejk, mit Niederländischen onddertiteling
    Gompie (geb. 1954) am 10.09.2010: Habe die Serie heute bestellt und freue mich schon auf das Wiedersehen mit dem braven Soldat
    Hadi (geb. 1963) am 11.05.2009: Wäre es nicht angebracht, wenn der ZDF-Theaterkanal diesen großen Schauspieler anläßlich seines Todes mit der Ausstrahlung des Soldaten Schweijk ehren würde????? Wenn das Zdf schon nicht in der Lage dazu ist, so sollte wenigstens der Spartenkanal an Muliar erinnern
    rimy (geb. 1958) am 04.05.2009: Leider musste ich heute erfahren das F. Muliar gestorben ist. Umso wichtiger ist, dass seine Filme erhalten bleiben. Ein Ausnahmekünstler ist verstorben

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13-tlg. dt. Abenteuerserie von Grete Reiner nach dem gleichnamigen Roman von Jaroslav Hasek, Regie: Wolfgang Liebeneiner.

    Der Hundeverkäufer Schwejk (Fritz Muliar) lästert in Prag über den Tod des Thronfolgers in Sarajewo und wird vom Polizeispitzel Bretschneider (Heinrich Schweiger) verhaftet. Er kommt in eine Irrenanstalt, doch dann bricht der Krieg aus, und Schweijk meldet sich zum Militär. Er dient dem Feldgeistlichen Katz (Kurt Sowinetz) als Offiziersbursche, doch der verspielt ihn. Sein neuer Herr ist Oberleutnant Lukasch (Heinz Petters), dessen Frau Kathi Wendler (Ruth Maria Kubitschek) ihn verführt. Regimentskommandeur Kraus von Zillergut (Franz Stoß), dessen Hund Schwejk entführt hat, lässt ihn und Lukasch an die Front abkommandieren, wo Schwejk nie ankommt. Nach weiteren Wirren und einer Beinahe-Hinrichtung trifft er sich fast pünktlich nach’m Krieg um sechs Uhr abends mit seinem Freund Woditschka (Franz Gary).

    Die erste Staffel hatte sechs Folgen. Nach fast fünf Jahren Pause zeigte das ZDF ab 1977 eine weitere Staffel, die auf einem unveröffentlichten, 2000 Seiten starken Manuskript beruhte, in dem der Autor Hasek einzelne Schwejk-Abenteuer gesammelt hatte. Eckart Hachfeld machte daraus eine zusammenhängende Handlung über sieben Folgen. Natürlich wieder mit Fritz Muliar als Schwejk. Regie führte erneut Wolfgang Liebeneiner.

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