Nach dem Ruin der Hofmannschen Seifenwerke führt Camilla Hofmann mit ihrem Vater Fritz ein bescheidenes Leben bei ihrer Tante Lenka in Warnemünde. Aber die junge Frau will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Sie ist besessen von dem Gedanken, in ihr zum Verkauf stehendes Elternhaus nach Berlin zurückzukehren. Eines Tages tritt Carl Senger in ihr Leben. Er ist ein ehemaliger Angestellter ihres Vaters und fest entschlossen, die Hofmannsche Seifenfabrik zu neuen Erfolgen zu führen. Gemeinsam schmieden Carl und Camilla berufliche Zukunftspläne. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich aus der Geschäftsbeziehung eine innige Liebe entwickelt. Carl und
Camilla heiraten und kehren nach Berlin zurück. In Neustrelitz pachten sie ein Betriebsgelände, mit dem Ziel, der Hofmannschen Seifenfabrik ihren alten Glanz zurückzugeben. Aber trotz des kostengünstigen Standorts fehlen der Firma finanzielle Mittel. Bei der Bank handelt Camilla mit viel Geschick einen günstigen Kredit aus skeptisch beäugt von ihren Geschäftspartnern, die es nicht gewohnt sind, mit einer Frau zu verhandeln. Fritz Hofmann droht derweil wieder seiner Spielsucht zu verfallen. Schließlich kann Camilla ihn jedoch überreden, seine alten Forschungstätigkeiten wieder aufzunehmen, um die Firma voranzubringen … (Text: einsfestival)