Deutsche Erstausstrahlung: 05.12.1993 Das Erste

    Auch in den neuen Folgen gehen der kleine Vampir Rüdiger (Jan Steilen) und sein menschlicher Freund Anton Bohnsack (Matthias Ruschke) auf nächtliche Abenteuerreisen. Und während Rüdigers Schwester Anna (hervoragend gespielt von Lena Beyer) nur Augen für Anton hat, geraten die drei meißt in die Hände der Vampirjäger Geiermeier (Marian Labuda) und Stöbermann (Dominique Horwitz). (Text: German Vater)

    Fortsetzung von Der kleine Vampir

    Der kleine Vampir – Neue Abenteuer auf DVD

    Der kleine Vampir – Neue Abenteuer – Community

    User_172462 am 18.02.2018 16:53: Während mir der erste Versuch einer Verfilmung in Kooperation mit dem kanadischen Fernsehen und englischen Schauspielern noch genau im Kopf ist, ist diese Fortsetzung an mir komplett vorübergegangen - leider, denn das ist der kleine Vampir, wie man ihn sich vorstellt. Nicht direkt Rüdiger, der besser besetzt ist als mit Joel Dacks (das ist keine Kritik an dessen Schauspieltalent, sondern dessen Passung zur Buchfigur), aber anscheinend hat man sich auch bei dieser Version an allem möglichen orientiert (einen adretten kleinen Jungen zu finden, jemanden, der Joel Dacks ähnlich ist, oder was weiß ich), nur nicht an der Buchvorlage, aber er kommt dieser doch deutlich näher. Zudem war der ersten, komplett auf den internationalen Markt ausgelegten Version gänzlich der Charme und die Gemütlichkeit abhanden gekommen, während diese Version das Geschehen da lässt, wo es hingehört: in D, das ist kein Nationalismus (allenfalls gesunder Patriotismus), sondern logisches Denken, denn die Stärke deutscher Kinder-/Geschichten der Kindheit wie Pumuckl und Der kleine Vampir liegt eben in der Gemütlichkeit deutscher Hinterhofschreinereien/Kleinfamilien, und da ist auch die Verfilmung am effektivsten/besten aufgehoben. Wir sollten uns mal auf unsere Werte besinnen, das, was uns gut/groß macht, statt wie Schweiger etc. nur auf den amerikanischen Markt zu schielen und dessen romantische Komödien und solchen Mist zu kopieren. Die haben für uns keinerlei Achtung, warum sollten wir. Eins muss eingeräumt werden: die erste Folge der neuen Abenteuer vom kleinen Vampir ist bzgl. Regie und Drehbuchwahl ziemlich unterirdisch (im nicht-schön-vampirischen Sinn), v.a. Rüdiger, Lumpi und Helga B. spielen so übertrieben/gekünstelt, dass es einem mehr Schauer einjagt als die Vorstellung, nachts Tante Dorothee auf offener Flur zu begegnen. Danach wird es aber deutlich besser/gut, und die Optik weiß sowieso von Anfang an zu überzeugen. Wirklich schade, dass diese Version erst rauskam, als die meisten Fans nach der ersten Version schon enttäuscht aufgesteckt haben, denn diese neuen Abenteuer hätten weit mehr Beachtung verdient - so etwas will man, mehr davon, bitte!!
    as140 (geb. 1990) am 21.09.2013: Schon 12? Die meisten Fans dieser Serie sind wahrscheinlich deutlich älter.
    DOrado97 am 06.01.2013: Hey, Drehorte waren auch Louisendorf, Griethausen, Bedburg-Hau, die Bislicher Insel und Verviers in Belgien.

    Von den Drehorten gibt es zahreiche Infos und Fotos auf:

    derkleinevampirforum-siteboard.eu
    DOrado97 am 04.01.2013: Wer mehr über den kleinen Vampir erfahren möchte klickt einfach mal auf:
    www.derkleinevampirforum.siteboard.eu

    Hier findet man jede Menge Infos rund um die TV-Serien, Bücher, Hörspiele, usw. des kleinen Vampirs!! ;-)
    Daniela (geb. 1982) am 04.03.2012: Hi ...also ich habe mittlerweile beide Versionen der Serie aus dvd und finde sie einfach großartig...ich werde dieses JAHR schon 30 aber guck sie immer noch gerne jetzt allerdings MIT meinen kindern....LG

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13 tlg. dt. Jugendserie, Neuauflage der bekannten Verfilmung nach den Büchern von Angela Sommer-Bodenburg, Regie: Christian Görlitz.

    Neue Abenteuer mit neuen Darstellern: Vampir Rüdiger (Jan Steilen), Vampirmädchen Anna (Lena Beyer), ihr menschlicher Freund Anton (Matthias Ruschke), in den Anna sich verliebt, Vampirjäger Geiermeier (Marian Labuda), Tante Dorothee (Angelika Milster), Antons Eltern (Peter Lohmeyer und Nadja Engelbrecht).

    Die Musik kam diesmal von Achim Hagemann und den Prinzen. Die Produktion kostete zehn Millionen € und war damit eine der aufwendigsten Kinderserien, die je in Deutschland gedreht wurde. Weil die jungen Schauspieler nur tagsüber arbeiten durften, die Geschichten aber natürlich vor allem nachts spielten, wurde eine besondere Technik eingesetzt, die sonnendurchflutete Friedhöfe nach Dämmerlicht aussehen lassen.

    Auch diese halbstündigen Folgen liefen nachmittags, konnten aber nicht an den großen Erfolg des Originals anknüpfen. Die Serie wurde 1994 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

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