Kommentare 11–20 von 23
vw761 (geb. 1969) am
zu Staffel 4, kurz und knapp:
Als dann auch noch nach 30 Minuten von E1 die Tigermücke erwähnt wurde, bin ich
- übelst angewidert von der politisch-gewollten Indoktrinierung - endgültig aus dieser üblen Polit-Machwerk-Serie ausgestiegen.TV-Eule (geb. 1953) am
Das ist gut so und vernünftig!Aus am
Lustig, wie ihr sagt: "Lasst mich mit der Realität in Ruhe."DanielPatrick (geb. 1981) am
Lustig zu glauben, dass Fiktion die Realität wäre. Hätte man die ersten drei Staffeln inhaltlich verstanden, wäre einem etwas sehr Wichtiges aufgefallen: der technische Fortschritt in der Medizin und wie sich Sprünge verkürzen. Daran sind die Macher grandios gescheitert. Wenn wir 2049 teils hinter dem wären, wo wir technisch heute schon sind, dann wären die dort gezeigten Probleme unsere kleinsten Probleme. Es kann natürlich sein, dass heutige Generationen (Z und wie sie alle heißen) merken, dass sie nicht ansatzweise so leistungsfähig wie unsere Boomer sind, aber dann hätte die Kritik nicht woke, somit einfach nur eine Antihaltung gegen alles, was es schon in Serien gab, sein dürfen, sondern realistisch und für eine Debatte sinnvoll sein müssen. Wäre der ÖRR nicht der ÖRR, hätte man sich in die Recherche gestürzt und passend zu den ersten drei Staffeln der Corona-Pandemie aufgearbeitet. Dass das mehr Aufwand gewesen wäre als dieser hingerotzte Trash und man eine politische Debatte angestoßen hätte, ist selbstverständlich klar. Allerdings hätte es echte Probleme aufgezeigt, z. B. warum unsere Vorzeigeklinik nicht mehr führend, sondern auf vielen Gebieten hinter kleinen Einrichtungen und rein privaten Unternehmen ist. Stattdessen wird mit holprigen Dialogen und und unterirdischer Schauspielleistung mit einer Selbstverständlichkeit unfreiwillig erzählt, was wir alles nicht aus Pandemie gelernt haben könnten, obwohl wir jetzt schon weiter sind. Bei dieser "Medizin von morgen" fehlt nur noch der Comedy-Arzt, der bei Menschen von Eiern redet.
User 1821468 am
Na ja, da habe ich wohl zu viel erwartet (und andere Zuschauer wohl auch). Wichtige Themen wurden nur angerissen und mit den privaten Problemchen der Ärzte überlagert. Leider nicht viel besser als jede andere nervige Krankenhausserie aus dem Vormittagsprogramm . Riesen-Schickimicki-Krankenhaus-Komplex mit Büros die größer sind als die Opˋs und ohne großen Patientenbetrieb. Insgesamt unrealistisch und klischeehaft und nicht wirklich Science-Fiction, man fühlt sich irgendwie veräppelt.Frommi am
Staffel 4 macht einen Sprung in die Zukunft. Daher ist ein direkter Vergleich mit den anderen Staffeln kaum möglich.
Zunächst das Positive:
Optik und Sound sind gut gelungen, unter den Hauptdarstellerinnen überzeugt besonders Sesede Terzyan. Positiv ist auch der gelungene Einsatz von neuen Gesichtern.
Die Geschichte wirft Fragen auf, die relevant sind.
Leider führt die Vielfalt der Themen zu einer Überfrachtung des Ganzen. Antibiotikaresistenzen, eine Gesundheitsreform, die wenig sozial ist, globale Erwärmung, Hacker-Angriffe, Mikroplastik, Pandemien, politische Spaltung des Landes, Sterbehilfe und Zwei-Klassen-Medizin sind einfach zuviel für sechs Folgen. Weniger wäre hier besser gewesen.
Auch die Dramatik wird (z.B. in Folge 5) übertrieben. Das Ende wirkt leider eher hollywoodartig und drückt (zu) arg auf die Tränendrüse.
Insgesamt ist hier das Bemühen zu erkennen ein unterhaltsames SciFi-Drama zu präsentieren. Das gelingt angesichts der Themenüberfrachtung nur zum Teil. Im Vergleich zu vielen anderen Serien sehe ich das Ganze wieder eher positiv.TV-Eule (geb. 1953) am
Dann soll man das nicht als 4. Staffel von „Charité“ verkaufen!
Sondern als das, was es ist: SciFi-Drama der Woken Endzeit-Sekte.Anton Chigurh (geb. 2000) am
Habe nur die Vorschau gesehen - das hat mit gereicht. Ich habe mit der Zeit was besseres anfangen können. Hauptgrund für diese Produktion scheint für die ARD (wieder mal) gewesen zu sein, die "Wokeness" und den Feminismus bis zum letzten auszureizen.
Die Kompetenz der Darsteller spielte bei der Besetzung wohl keine Rolle - wenn ich mir andere Kommentare hier so durchlese.
Befreiungshalle (geb. 2000) am
Gestern auf arte die neue 4. Staffel angesehen - zumindest die halbe erste Folge: ich bin ein riesen "Charite"-Fan aller drei vorherigen Staffeln - aber dieser vierte Teil aus der Zukunft ist unterirdisch! Ich musste nach 30 Minuten abschalten und ärgere mich noch immer über die vergeudete Zeit - geschweige denn über die Gelder, die man für diese absurde Fortsetzung wieder mal zum fenster hinausgeworfen hat. Schade - nach drei mega (historischen) Staffeln...Amali am
Sehr Gute neue Folgen.Eine der wenigen Serien die mit jeder Staffel besser wird.TV-Eule (geb. 1953) am
Ich glaube, dass kann man ab der 4. Staffel vergessen!
vw761 (geb. 1969) am
Bereits per Stream gesehen: Ausgezeichnete dritte Staffel, Top gespielt, authentische Ausstattung für August Jahr 1961 im Rahmen des Mauerbaus in Berlin, spannende Einzelfälle und Einzelschicksale. Keine Minute langweilig.Martina (geb. 1978) am
Charité ist eine der wenigen deutschen Serien, die ich mehrfach gesehen habe - allerdings nur die erste Staffel, denn die Kaiserzeit fand ich am interessantesten. Daher hätte mich eine Fortsetzung oder ein Spin-off mit Ida Lenze als Ärztin mehr interessiert. Die Deutschen können gute Historienserien machen, leider tun sie es nicht oft.Annalotta am
Ich wünsche mir eine Fortsetzung der Serie, mit weiteren vielen Fakten über diese großartige Klinik.Cugel am
"Das scheint ja 1zu1 von der Serie "The Knick" mit Clive owen abgeguckt zu sein !?"
Der war gut. ^^ Das Charite ist nun einmal eine existierende Klinik in der Medizingeschichte geschrieben worden ist. Robert Koch und Sauerbruch sind doch keine Figuren, die erfunden worden sind.
Manche Leute glauben wirklich ALLES kommt aus den USA, sogar unsere eigene Geschichte.
dummlo611 am
Ich kann wirklich nicht verstehen warum so viele Leute damit ein Problem haben eine Fernsehserie aufzuzeichnen und dann zu schauen wenn sie alle Teile haben. Gerade heute im digitalen Zeitalter sind die Moeglichkeiten doch viel besser als noch zu analogen Zeiten. Oder leiden wirklich alle an der zunehmenden "SmartphoneDemenz" ?
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