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In der langjährigen Serie „Blue Bloods“ hat Detective Danny Reagan mit harten Bandagen im Job gekämpft. Ein schrecklicher Anruf beendet seine heiße Nacht mit Detective Maria Baez: Dannys Sohn Sean ist bei einem Feuer in Boston schwer verletzt worden! Daheim in New York haben die Reagans diesen Jungen stets begleitet. Inzwischen dient Sean in der vierten Generation als Cop. Nach der Polizeiakademie will er als Streifenpolizist in Boston durchstarten, als er plötzlich auf der Intensivstation landet. Danny lässt alles stehen und liegen, um selber die Brandstifter zu jagen.
Derweil begreift Detective Lena Silver in Boston, dass die Täter einen Mord vertuschen. Zunächst zweifelt sie am ruppigen Kollegen Danny Reagan. Ihr Bruder Jonah vertraut Sean immerhin seit der gemeinsamen Ausbildung. Natürlich hat Jonah diesen Kumpel seiner Mutter Mae Silver vorgestellt, der Bezirksstaatsanwältin von Suffolk County. Dadurch hat Sean eine Ersatzfamilie gefunden, zumal ihr wöchentliches Festmahl an eine ähnliche Tradition zu Hause erinnert. Ungewohnt ist für den Katholiken lediglich, dass dieses Treffen jeweils am Freitagabend den Schabbat eröffnet.
Nach guten Erfahrungen mit Lena wechselt Danny dauerhaft von New York nach Boston. Die korrekte und einfühlsame Polizistin unterstützt Danny weiterhin. Überall begegnet er den einflussreichen Verwandten seiner neuen Partnerin. Bei ihm muss Lenas Schwester Sarah einen harten Ton anschlagen, damit sie als Superintendent den Laden zusammenhält. Sogar diese Chefin bewundert Lenas und Jonahs Großvater, wie verständnisvoll Reverend Edwin Peters eine baptistische Gemeinde leitet. Dessen Tochter Mae erwähnt gerne ihren jüdischen Mann Ben Silver, der ermordet worden ist. Wie würde dieser Richter wohl über die kleine Gaunerin Penny urteilen, die irgendwann in Seans Leben stürzt?
Zu allem Überfluss rückt Danny seinem Sprössling auf die Pelle. Nicht mal am Wochenende hat Sean etwas Ruhe von seinem alten Herrn. Erst haben die Silvers den Burschen aus New York ins Herz geschlossen. Jetzt nehmen sie ebenso Seans Dad in ihre Runde auf. Mehr oder weniger geschickt versucht Danny, eine Brücke zum Sohn zu bauen. Ansonsten verfolgt Danny die Schwerkriminellen, zu denen skrupellose Mörder gehören. Im Eifer des Gefechts dehnt er Dienstvorschriften, wenn etwa ein Kind in Lebensgefahr schwebt oder der Stadt ein Anschlag droht. Indes verzweifelt selbst dieser starke Kerl, wenn die Gewalt seine Freunde und Liebsten trifft. (Text: SGE)
Habe mir jetzt die erste Staffel angeschaut. Wie einige Vorredner bereits geschrieben haben, hat man versucht, Blue Bloods umzuschreiben. Jetzt ist es eben kein christliches Sonntagsessen der christlichen Großfamilie mit vier Generationen mehr, sondern jüdisches Shabbat-Essen einer Patchworkfamilie mit dunkelhäutigen und hellhäutigen Leuten. Die Police-Superintendent fand ich einfach nur unglaubwürdig. Man kauft der Darstellerin die Vorgesetzte weit oben in der Hierarchie nicht ab. Die Staatsanwältin-Mutter hat kaum Variation in der Mimik und dem hell-/dunkelhäutigen jüdischen Sohn kauft man nicht ab, dass er ein cooler Typ sein soll, den Frauen gut finden. Bisher ist mir das zu viel Stückwerk und zu viel gewollte political correctness in dem Plot. Auch die Fälle, bei denen weit überwiegend ein hellhäutiger Mann der Täter sein soll, passt nicht zur Realität in US-Gefängnissen. Blue Bloods war sowohl von den Darstellern, als auch von den Fällen und der Story deutlich besser. Bin nach dem Cliffhanger am Ende der 20. Folge aber trotzdem gespannt, wie es weiter geht. Bisher 2 von 5
DerGlotzer am
Das Finale der ersten Staffel bot die erwarteten finalen persönlichen und Familiendramen, mit den üblichen Gebeten, Bibelsprüchen und dem Tischsegen mit der nochmals erweiterten Patchworkfamilie zum Ende. Immerhin wurde das Wiedersehen von Lena mit dem leiblichen Vater nicht zu melodramatisch inszeniert. Und etwas Krimi gabs daneben auch noch. Ein Gegensatz zur vorletzten Folge, die ich, als eine der sehr wenigen, gut und spannend fand. Insbesondere, da hier alle Beteiligten gemeinsam an einem Fall ermittelten. In den meisten Folgen laufen da Handlungsfäden parallel bzw. abwechselnd, was der Spannung schadet. Am Ende gab's dann den Cliffhanger, der eigentlich klar wurde, als die Szene zum Freund der Lena wechselte. Da hat man den Aufhänger für die zweite Staffel. Na ja, nägelkauend warte ich da jetzt nicht drauf.
Serien Liebhaber (geb. 1968) am
Ab Folge 5 habe ich aufgehört ... zu viel Paulanergarten, zu viel geheuchelte Gläubigkeit ... zu viele Gebete und noch viel mehr Alkoholmissbrauch. Genau wie in der Mutterserie "Blue Bloods"! Saufen, Dumm Schwätzen, danach ein Tischgebet und alles ist wieder gut ;)
User 1934027 am
Diese Serie ist auch eine echte Empfehlung von mir. Spannende Fälle tolle Charaktere und unterhaltsam ist es auch. Ich hoffe diese Serie bleibt einem lange erhalten. Bin schon gespannt wie es in der kommenden Staffel weitergeht. WOW hat es echt drauf gute Serien zu präsentieren.
Very Special Agent (geb. 1960) am
Die Mutterserie Blue Bloods war inzwischen zu teuer und wurde deswegen eingestellt, gute Einschaltquoten sind halt nicht alles. Von der Handlung her ist Boston Blue ähnlich gestaltet, wer hier jedoch dauernd mit dem Original vergleicht, der wird wohl enttäuscht.